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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2026

Ein spannender Fall in Oberbayern

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
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Inhalt:

In der Grenzregion zwischen Deutschland und Österreich kommt es zu starken Regenfällen, die die Region überschwemmen. Oberkommissarin Alexa Jahn arbeitet im Krisenstab und bei ihr werden immer ...

Inhalt:

In der Grenzregion zwischen Deutschland und Österreich kommt es zu starken Regenfällen, die die Region überschwemmen. Oberkommissarin Alexa Jahn arbeitet im Krisenstab und bei ihr werden immer mehr Menschen als vermisst gemeldet.

In einem abgelegenen Flusstal wird ein Toter gefunden, er scheint aber kein Opfer des Unwetters geworden zu sein, sonder wurde offensichtlich ermordet. Was ist hier passiert, während das Unwetter tobte.

Meine Meinung:

Vor dem Hintergrund einer Naturkatastrophe entwickelt sich hier eine spannende Ermittlung. Die Rettungskräfte der Region sind mit Rettungsmaßnahmen beschäftigt, versuchen so viele Menschen zu retten wie möglich. Ums so überraschender ist es, dass bei diesen Suchmaßnahmen ein Mordopfer gefunden wird.

Allein schon dieser Umstand hat mich neugierig auf die Hintergründe der Tat gemacht. Die Ermittlungen sind spannend, logisch aufgebaut und führen zu einem überraschenden Ende. Interessant ist hierbei auch ein parallel geführter Handlungsstrang, der noch eine wichtige Rolle in der weiteren Handlung haben wird.

Alexa ist ein sehr sympathischer Charakter, mitfühlend, aufgeweckt und zusammen mit ihrem Hund einfach ein tolles Team. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und so fliegen die Seiten nur so dahin.

Für mich ist das Buch eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Was ist hier passiert?

Ruf der Leere
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Inhalt:

Felix ist ein Medizinstudent mit einem wohlhabenden Elternhaus. Schon seit einiger Zeit plant er ein Wochenende mit seinen Freunden auf der einsamen Berghütte, die sich im Eigentum seiner Familie ...

Inhalt:

Felix ist ein Medizinstudent mit einem wohlhabenden Elternhaus. Schon seit einiger Zeit plant er ein Wochenende mit seinen Freunden auf der einsamen Berghütte, die sich im Eigentum seiner Familie befindet, um dort die Rückkehr seines besten Freundes von einem Auslandssemester in Australien. Felix ist nicht begeistert als Freunde noch weitere Gäste mitbringen und so ist die Spannung etwas angespannt, als ein alter Mann zur Hütte kommt und die Gruppe bittet, einen von ihnen zu benennen, der den Abend überleben wird, alle anderen werden sterben. Jetzt gerät die Gruppendynamik total aus den Fugen.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mehr Tiefgange als ich gedacht habe, als ich das Buch in die Hand genommen habe. Es geht hier nicht nur um das Bergwochenende sondern auch um die Ereignisse vor diesem Wochenende. Das Ethik Seminar an der Uni spielt hier eine entscheidende Rolle. Was ist ethisch vertretbar, was versteht man unter dem Begriff und welle Rolle spielt Ethik im täglichen Leben.

Nebenbei lernen wir noch weitere Charaktere kennen, z.B. seine Kommilitonin Laura, mit der Felix tiefgreifende Diskussionen pflegt. Also eigentlich ein ganz normales Studentenleben. Auch der Konflikt mit dem Vater schein auf den ersten Blick ganz normal zu sein. Wenn da nicht immer so eine besondere Stimmung über der Handlung schweben würde……

Ich muss wirklich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Spannend, überraschend anders als erwartet und nachdenklich machend. Mir fällt es schwer, das Ende des Buches richtig einzuordnen, möchte darauf aber hier auch nicht weiter eingehen, das das zu viel verraten würde.

Das Buch ist absolut lesenswert, auch wenn ich mich am Ende etwas verloren gefühlt habe.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Geheimgesmeinschaft im Wald

Schneeengel
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Inhalt:

Ella flieht aus ihrer Heimat Finnland, das sie dort von ihrem Stiefvater misshandelt wird. Sie hat ein Jobangebot von einer vermeindlichen Naturschutzgruppe in Deutschland bekommen, die abgeschieden ...

Inhalt:

Ella flieht aus ihrer Heimat Finnland, das sie dort von ihrem Stiefvater misshandelt wird. Sie hat ein Jobangebot von einer vermeindlichen Naturschutzgruppe in Deutschland bekommen, die abgeschieden in einem Waldgebiet in einer geschlossenen Gemeinschaft lebt. Sie soll sich dort um das Wolfsgehege kümmern, wobei ihr ihre Erfahrungen mit ihrem Wolfsrudel in Finnland helfen sollen.
Seltsam wir die Sache, als die Polizei in ihrer Gemeinschaft auftaucht und nach einer jungen Frau sucht, die Ella sehr ähnlich sieht. Als dann noch ein Mitglied der Gemeinschaft stirbt, wird Ella misstrauisch und fängt an Nachforschungen anzustellen.

Meine Meinung:

Der Thriller ist gut aufgebaut und man erlebt als Leser den größten Teil der Geschichte aus Ellas Perspektive. Man nimmt also sozusagen live an den Nachforschungen teil und gewinnt mit ihr zusammen neue Erkenntnisse. Schritt für Schritt findet Ella das Geheimnis der Gemeinschaft und der jungen Frau heraus und ihr und den Lesern wird klar, dass die Situation langsam für Ella immer brenzlicher wird. Gut wird hier mit der zunehmenden Bedrohung gespielt und so entsteht ein guter Spannungsbogen, der sich bis zu Ende immer weiter aufbaut.

Was mich etwas gestört hat an diesem Buch war die etwas distanzierte Beschreibung der Handlung. Ich bin als Leser nie wirklich in der Geschichte angekommen und bin so auch nicht in einen Lesefluss gekommen. Es waren doch relative viele Sprünge in der Handlung und es war so schwer, der Geschichte zu folgen.

Es war auch schwer Ella als Charakter zu greifen. Nur langsam konnte man verstehen, was ihr Hintergrund ist und welche Rolle sie in der gesamten Handlung spielt.

Zusammenfassung läßt sich sagen, dass die Handlung spannend und mitreissend ist, die Charaktere für mich aber nur schwer zu greifen waren und ich somit mit ihnen nicht richtig warm wurde. Das Buch ist aber durchaus lesenswert, das die Handlung spannend ist und die einzelnen Ereignisse gut aufeinander aufbauen.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Das Schicksal einer jungen Frau in bewegten Zeiten

Das Erbe der Drachenkrone
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Inhalt:

Wales im 13. Jahrhundert. Eleanor ist die Tochter eines mächtigen Fürsten der im Machtkampf nicht auf der Seite des englischen Königs Henry III. steht. Sie ist 13 als ich Vater in einer Schlacht ...

Inhalt:

Wales im 13. Jahrhundert. Eleanor ist die Tochter eines mächtigen Fürsten der im Machtkampf nicht auf der Seite des englischen Königs Henry III. steht. Sie ist 13 als ich Vater in einer Schlacht gegen Henry fällt und sie in ein Kloster nach Frankreich flieht. Vor der schicksalhaften Schlacht hatte der Vater die Hochzeit mit Llewelyn, dem Fürsten von Wales arrangiert. Es vergehen 10 Jahre bis diese Ehe wieder erreichbar scheint, jedoch rüsten Edward, der neue König von England zum finalen Kampf geben Wales und Eleanor steht zwischen den Parteien.

Meine Meinung:

In diesem Buch wird die Geschichte des Kampfes anhand eines Schicksals einer jungen Frau zum Leben erweckt. Ihr Vater war auf einen Ausgleich im Machtkampf zwischen Wales und England bedacht, doch leider vergeblich und so verlor er, wie viele andere Männer sein Leben.

Mich hat die Persönlichkeit Eleanors sehr beeindruckt. Eigentlich war sie ein Spielball der Politik, als sie einem deutlich älteren Mann zur Frau versprochen wird. Über zehn Jahre haben die beiden nur über Briefe Kontakt ohne sich jemals persönlich kennengelernt zu haben. Auch gegen Widerstände von ihrer Mutter und anderen Verwandten steht sie zu dieser Verbindung und ihr Ziel ist es, diese Ehe auch wirklich zu realisieren.

Sehr gut haben mir auch die Beschreibungen der Zeit gefallen. Man fragt sich immer, was sollen die ewigen Machtkämpfe, eigentlich verlieren doch alle nur, aber das gilt ja auch für spätere Kriege bis zur heutigen Zeit.

Dieses Buch ist angenehm flüssig zu lesen und hat mit Eleonor eine starke Protagonistin, mit der man eine spannende Reise durch die Zeit unternehmen kann. Eine interessante Lebensgeschichte vor dem Hintergrund des Kampfes des walisischen Volkes um Unabhängigkeit vom mächtigen Nachbarn England. Das Buch ist gut recherchiert und auf den realen Ereignissen basierend, bietet aber trotzdem gute Unterhaltung und viele angenehme Lesestunden.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Der Kampf einer starken Frau

Aufgeben können die anderen
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Inhalt:

Paris 1918: Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, interessiert sich aber auch sehr für andere Sportarten. Das ist in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, denn Frauensport in ...

Inhalt:

Paris 1918: Alice ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, interessiert sich aber auch sehr für andere Sportarten. Das ist in der damaligen Zeit keine Selbstverständlichkeit, denn Frauensport in besonders in Frankreich noch Selbstverständlichkeit. Bei einem Aufenthalt in England erlebt sie, dass Frauensport dort schon einen ganz anderen Stand hat. Nach ihrer Rückkehr nach Paris engagiert sie sich für den Frauensport in ihrem Land, organisiert große Wettkämpfe und ist die Frau, die die ersten Olympischen Spiele gegen viele Widerstände in ihrem Lang durchführt.

Meine Meinung:

Diese Buch beschäftigt sich mit einer wichtigen, gesellschaftlichen Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Emanzipation der Frauen in vielen Lebensbereichen. In diesem Buch wird der Aspekt des Sports betrachtet, aber auch die allgemeinen Lebensumstände werden hier sehr gut gezeigt.
Zentrale Handlung ist aber Alice Engagement für die Damensport auf Leistungsniveau und ihr Einsatz für die Einführung von Damenwettkämpfen auf internationalem Niveau.
Eine Abwechslung von diesem Thema spielt das bewegt Privatleben von Alice, der frühe Tod ihres ersten Mannes und ihr persönliches Ziel, die 100m 100 Mal hintereinander zu schwimmen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und die Geschichte scheint gut recherchiert zu sein. Im Anhang gibt die Autorin auch noch einen guten Überblick über die geschichtlichen Hintergründe und zeigt so den fiktiven Anteil der Geschichte.
Das Buch ist ein Pageturner und absolut lesenswert.

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