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Veröffentlicht am 19.08.2020

Zauberhaftes Leseerlebnis über einen Garten

Die Gartenschwestern
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Im Blanvalet Verlag erscheint der Roman von Ella Kordes (Tania Krätschmar) "Die Gartenschwestern".

Die Freundinnen Gitta, Marit und Constanze verbindet ihre Passion für das Gärtnern. Als Gittas Mann die ...

Im Blanvalet Verlag erscheint der Roman von Ella Kordes (Tania Krätschmar) "Die Gartenschwestern".

Die Freundinnen Gitta, Marit und Constanze verbindet ihre Passion für das Gärtnern. Als Gittas Mann die Scheidung verlangt, müssen sie sich von Gittas wunderschönem parkähnlichen Garten verabschieden, der ihnen bisher zum gemeinsamen Treffpunkt diente. Die einzige Option auf einen eigenen Garten wäre ein vernachlässigter Schrebergarten samt Laube im Berliner Grunewald. Doch wollen sie sich diesen Regeln und Vorschriften unterwerfen?

Februar, 1945. Die junge Lissa flieht nach dem Tod ihrer Mutter vor der Roten Armee nach Berlin zu ihrer Tante, später findet sie Zuflucht beim Gärtner Albert. Aus Trümmern der zerbombten Häuser Berlins baut er ein eigenes Häuschen für Lissa auf dem Grundstück seiner Gärtnerei.

Dieser wunderbar erzählte Roman nahm mich von Anfang an gefangen und ich habe das Buch in eins weglesen. Dafür sorgt zum einen die unterhaltsame Story der drei Freundinnen, deren Gartenliebe in einem Schrebergarten neue Wurzeln und Blüten schlägt. Gern bin ich den Frauen bei gemeinsamen Gesprächen über Ehe und Partnerschaft und ihren Pflanzaktionen und Erlebnissen im Schrebergarten gefolgt. Diese Freundinnen halten zusammen, egal was kommt. Gitta konnte sich in ihrer Scheidungssituation auf ihre Freundinnen verlassen, sie waren immer für sie da.

Die bildhaft beschriebenen Gartenszenen, das Pflanzen, Kultivieren und Ernten der Blumen, Gemüse und Bäume kann man als Gartenfreund nur genießen.

Gleichzeitig blicken wir in die Vergangenheit, in einzelnen Passagen schildert die Autorin eine junge Frau, die 1945 vor den Russen nach Berlin flieht, nur mit ihrem Rucksack und dem was sie auf dem Leib trägt. Sie ist dankbar für ein Dach über dem Kopf, erlebt Bombenangriffe und nächtliche Aufenthalte im Keller ihrer Tante. Später wird sie von Albert in seiner Gärtnerei aufgenommen, wo sie kräftig zupackt und Kartoffeln und Gemüse anbaut. Die Lebensträume dieser Tage sind nur das nackte Überleben, etwas zu Essen und ein Bett zum Schlafen. Diese entbehrungsreiche Zeit hat den Menschen in den Jahren viel abverlangt, das dürfen wir nie vergessen.

Die Autorin hat ihre Charaktere sehr glaubhaft und liebevoll skizziert und lässt Emotionen freien Lauf, ich konnte mit allen Figuren mitfiebern, leiden oder mich freuen. Sie sind mir alle ans Herz gewachsen.

Es ist ein Roman mit Unterhaltungscharakter, der aber auch über entsprechenden Tiefgang verfügt. Die zwei Zeitebenen machen ihn so interessant und abwechslungsreich und die Liebe zum Gärtnern kommt auf vielen Seiten zum Ausdruck.



Dieser Roman ist ein Leseerlebnis für alle, die gut erzählte Geschichten über Frauenfreundschaften zu schätzen wissen, historisches Interesse zeigen oder Gartenliebhaber sind. "Die Gartenschwestern" haben sich seinen Platz in meinem Herzen erobert.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Wird man lieben oder hassen

Omama
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"Omama" ist der Roman von Lisa Eckhart, einer östereichischen Kabarettistin, das Buch erscheint im Zsolnay Verlag.


"Helga, schnell, die Russen kommen!" 1945 ist Oma Helga in der Pubertät und kämpft mit ...

"Omama" ist der Roman von Lisa Eckhart, einer östereichischen Kabarettistin, das Buch erscheint im Zsolnay Verlag.


"Helga, schnell, die Russen kommen!" 1945 ist Oma Helga in der Pubertät und kämpft mit ihrer schönen Schwester Inge um die Gunst der Besatzer. Was Helga in dieser Zeit alles erlebt, wie sich ihr Leben entwickelt und wie die Beziehung zur ihrer Enkelin Lisa aussieht, davon handelt dieses Buch. Mit spitzer Zunge erzählt auf einer Kreuzfahrt anstellt, davon handelt sie

"Dass jeder Mensch zwei Großmütter hat, ist kein geringeres Übel denn die fatalste Doppelbesetzung der Natur. Die Liebe der Großmutter für ihre Enkel ist unteilbar und absolut." Zitat Seite 9

Ich mag amüsante Bücher mit Wortwitz und einer amüsanten Handlung. Mein gewähltes Zitat mit seinen weiteren Ausführungen ist ein Beispiel für gelungenen Humor. Warum hat mir dann dieses Buch nicht besser gefallen?



Die Sprache ist in diesem Buch ein Problem, auch wenn Frau Eckhart durchaus sehr geschickt damit umgehen kann. Aber viele Begriffe finde ich zu negativ in der Wirkung ("fäkales Wochenbett") und der eingebaute Dialekt liest sich sperrig und nicht sehr angenehm, der Tonfall ist dauerhaft biestig und fabulierend, was ich sehr ermüdend empfinde. Vor lauter Konzentration auf die sprachlichen Ergüsse geht hier das Interesse für die Handlung, also die Geschichte um die Großmutter, fast gänzlich verloren. Dabei bietet gerade diese Figur viel Potential und einzelne Szenen geben einen Eindruck aus der Besatzungszeit, ihrem Dorfleben und dem nicht einfachem Lebensweg dieser Frau wieder. Über allem wird die Hassliebe mit ihrer Enkelin Lisa spürbar. Doch das geht im Geplänkel leider immer wieder unter.

Die Charaktere entsprechen einer Gruppe von ländlichen Bewohnern, die man aufgrund ihrer negativen Titulierung am untersten Level der Gesellschaft eingruppiert. Fast alle Frauen gelten als Dorfschlampen, dazu gesellen sich die Dorfdeppen und Trinker und der Dorfpfarrer ist gleichzeitig der Dorfarzt und somit immer im Bilde über die Sünden seiner Schäfchen. Das macht mir die Figuren nicht gerade sympathisch.

Als markige Aussagen mit Knalleffekt mögen manche Szenen dieses Buches durchaus für den kabarettistischen Gebrauch für Lacher sorgen. Sie lesen sich auch ganz witzig, allerdings sorgt in diesem Buch die Aneinanderreihung dieser oft derben Verballhornungen mit überwiegend fiesem und bissigen Unterton einfach nur Verdruß beim Lesen. Es ist zuviel Biss und beim Lesen verliert sich die Handlung im Fabulieren und die vielen Szenen um die Dorfmatratzen finde ich ziemlich nervig. Das Ganze ist wohl besser für den Kabarettabend geeignet.


"Omama" ist ein polarisierendes Buch. Fans der Kabarettistin werden es sicherlich mögen. Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Ein Leben zwischen Kunst und Liebe

Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück
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Der Roman "Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück" von Sophie Villard erscheint im Penguin Verlag.

Paris 1937: Die wohlhabende Erbin Marguerite (Peggy) Guggenheim lebt in ihrer Wahlheimat Paris und ...

Der Roman "Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück" von Sophie Villard erscheint im Penguin Verlag.

Paris 1937: Die wohlhabende Erbin Marguerite (Peggy) Guggenheim lebt in ihrer Wahlheimat Paris und verbringt ihre Zeit mit Abendgesellschaften in der dortigen Künstlerszene mit Malern, Bildhauern und Schriftstellern. Sie träumt von der Eröffnung einer eigenen Galerie, um neue Künstler zu fördern und die Welt der Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die rebellische Frau verliebt sich in den Schriftsteller Samuel Beckett. Für die Kunst muss Peggy nach London ziehen. Der Krieg sorgt für eine Fluchtwelle jüdischer Künstler aus Europa. Peggy unterstützt einige mit ihren finanziellen Mitteln.

Die Peggy Guggenheim Collection wurde 1980 in Peggys Palazzo Venier dei Leoni am Canal Grande in Venedig eröffnet. So wurde ihr Lebenswerk am Ende entsprechend gewürdigt. Ein Besuch in dieser Ausstellung veranlasste die Autorin, sich mit dieser Frauenfigur näher zu befassen und über sie einen Roman zu schreiben.

Wir erleben in diesem Roman die Zeitspanne von 1937 - 1942. In der Pariser Kunstszene fühlt sich Peggy Guggenheim heimisch, sie trifft zahlreiche Künstlern, die sie auch fördert und deren moderne Kunst ihre Galerie füllt. Ihre Leidenschaft für die Kunst sorgt für eine emsige Sammlertätigkeit, die sie aufgrund ihres Erbes ausüben kann. Mit jedem Kauf unterstützt sie auch die Flucht zahlreicher jüdischer Künstler, deren Werke unter den Nazis als entartet angesehen werden. Mutig, denn auch sie selbst gerät in die Gefahr, von den Nazis verhaftet zu werden. Im Buch begleitet man Peggy in ihren Stationen Paris, London und New York. Sie wird als eine starke und außergewöhnliche Frau dargestellt, die Widerständen nicht aus dem Weg ging, Kunst sammelt und ihr Glück mehr in der Kunst als in der Liebe findet. Auch Sonnenbrillen und Hunde gehören zu ihrer Leidenschaft, sie heiratete und bekam zwei Kinder, doch das Glück in der Liebe erfüllte sich leider nicht.

Besonders deutlich erlebt man den unabhängigen Willen Peggy Guggenheims als Kunstmäzenin und ihren Wunsch, Kunst auch außerhalb von Insidern präsentieren zu wollen. Die Darstellung dieser Frau ist der Autorin sehr gut gelungen, die verschiedenen Facetten sind ausdrucksvoll ausgeführt und wirken sehr lebendig. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und habe viele Künstler dieser Zeit miterleben dürfen.


Dieser gut recherchierte biografische Roman hat mir diese starke Frau und Kunstsammlerin näher gebracht. Bildhaft und sehr unterhaltsam schildert Sophie Villard einige Eindrücke vom Leben dieser besonderen Frau, die sich auch um Konventionen nicht scherte und Menschen rettete.

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Wunderbares Lesevergnügen mit Suchtpotential!

Grandhotel Schwarzenberg – Der Weg des Schicksals
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Sophie Olivers historischer Roman "Grandhotel Schwarzenberg – Der Weg des Schicksals" ist der Auftaktband ihrer Grandhotel-Reihe aus Bad Reichenhall. Das Buch erscheint im Lübbe Verlag.

Bad Reichenhall, ...

Sophie Olivers historischer Roman "Grandhotel Schwarzenberg – Der Weg des Schicksals" ist der Auftaktband ihrer Grandhotel-Reihe aus Bad Reichenhall. Das Buch erscheint im Lübbe Verlag.

Bad Reichenhall, 1905. Anna Gmeiner lebt in bescheidenen Verhältnissen mit ihrem Vater zusammen, der Bruder verunglückt bei der Arbeit. Anna verliebt sich in den Salzsieder Michael und beide träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Durch trügerische Umstände verliert Michael seine Anstellung und will in Amerika sein Glück suchen und dann Anna ehelichen. Doch das Schicksal spielt ihnen ein übles Spiel und Anna muss in eine Notehe einwilligen.

Bei diesem Roman geht es um zwei Frauen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Anna, die aus einer ärmeren Familie stammt und Katharina, die als Tochter der Familie von Feil in einer Burg wohnt und einen hohen Lebensstandard gewohnt ist. Sie liebt einen Rittmeister, der allerdings nicht standesgemäß erscheint und heiratet einen reichen Geschäftsmann. Die Ehe verläuft allerdings nicht sehr glücklich.

Sophie Oliver stellt ihre Geschichte vor den Hintergrund der Jahrhundertwende im aufstrebenden Kurort Bad Reichenhall. Im Salzhandel gewann die Stadt an Einfluß und Reichtum, jetzt bieten Kuranwendungen den reichen Gästen Entspannung und angenehmen Aufenthalt. Dafür sorgen die einfachen Leute, die als Bedienstete schwer arbeiten und auch der Meinung ihrer Vorgesetzten willkürlich ausgesetzt sind. Welche Möglichkeiten und Widrigkeiten die kleinen Leute haben, wird in diesem Buch sehr eindrucksvoll am Beispiel von Anna Gmeiner und ihrer Familie gezeigt. Die Gesellschaftsschichten zu überwinden und auch am Reichtum teilzuhaben, war schlichtweg unerwünscht und wurde mit allen Mitteln verhindert.

Ein einnehmender und wunderbar zu lesender Schreibstil bezaubert mit bildhaften Beschreibungen der Mode, des Lebensstils und der Figuren, das sorgt für ein echtes Lesevergnügen und lässt ein Kopfkino ablaufen. Mir haben besonders die fein gezeichneten Charaktere, die bösen Figuren und die Wortwechsel gut gefallen, sie entsprechen dem Zeitgeist und ich konnte mich genau in diese Zeit hineinversetzen.
Auch an Spannungspotential fehlt es nicht, die Autorin erreicht mit einigen dargestellten Widrigkeiten, Übergriffen und willkürlichen Entscheidungen reichlich Dramatik, die den Leser an den Roman fesselt und mit den Figuren mitbangen und hoffen lässt.

Anna hat große Schwierigkeiten, allein durchzukommen, doch sie kämpft sich auch ihrer Not heraus vorwärts und lässt sich nicht unterkriegen. Katharina hat nicht diesen Kampfgeist, sie ergibt sich in ihre Situation und hat mit ihrem Selbstmitleid zu kämpfen.


"Grandhotel Schwarzenberg" hat mir sehr gut gefallen, einige Figuren sind mir ans Herz gewachsen und ich habe mit diesem Roman wunderbare Lesezeit verbracht. Ein toll geschriebener historischer Auftaktband mit Suchtpotential!

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Ein toller Fall dieser Nachwuchsagenten

Die Pinguin-Spione - Die unheimliche Eiscreme
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"Die Pinguin-Spione - Die unheimliche Eiscreme" ist der zweite Band der Reihe, wurde geschrieben von Sam Hay und illustriert von Marek Jagucki und erscheint im Schneiderbuch Verlag/Harper Collins.

Pinguin ...

"Die Pinguin-Spione - Die unheimliche Eiscreme" ist der zweite Band der Reihe, wurde geschrieben von Sam Hay und illustriert von Marek Jagucki und erscheint im Schneiderbuch Verlag/Harper Collins.

Pinguin Jackson und sein Freund Quentin sind zwei abenteuerlustige Kerlchen und wollen wie Onkel Bert Geheimagenten werden. Bert arbeitet im Frosty Bureau of Investigation (FBI). Quentin ist ein Technikfreak und erfindet viele Dinge, die dem FBI sicher von Nutzen sein könnten.

Jackson und Quentin freuen sich auf Onkel Berts Geburtstagsfeier, die in der Eisdiele von Felsenstadt stattfinden soll. Doch bis dahin haben sie noch reichlich zu tun, im Rahmen ihres Hausarrests hat Jacksons Mutter sie dazu verdonnert, die Möwenkacke von der Terrasse zu schrubben.

Dieser Band beginnt mit der Reinigungsaktion, die alles andere als spaßig ist. Im Hirnfrost, das ist die Eisdiele, entdecken sie Onkel Bert und seine Kollegen, die wie ferngesteuert ihr Eis löffeln und keine Notiz von Jackson und Quentin nehmen. Was ist denn hier los? Kurz darauf wird Onkel Bert auch noch als Verdächtiger in einem Bankraub erklärt. Die Sache stinkt gewaltig, denn Onkel Bert würde so etwas nie tun. Ein neuer Fall für die beiden Pinguin-Spione, die wieder ihre Spionagetätigkeit aufnehmen und ein spannendes Abenteuer erleben.

Dieser Lesespaß ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Wunderbar große Schrift und witzige Figuren verleiten zum selbst Lesen und die quirligen Pinguine sorgen für einige Überraschungen. Vom sprachlichen her ist der Text lesenswert und gut verständlich und die Wortwahl hat manche Besonderheit auf Lager, die zum Lachen animiert. So musste ich über die Namen mancher Pinguine lachen, bei Oma Hängeschnabel kann man sie sich sofort bildlich vorstellen. Oder bei der Haifisch-Wutskala hat man sofort besondere Bilder im Kopf. Besonders die Erfindungen von Quentin sind super Ideen, die man sich in der Fantasie weiter ausspinnt und die Abenteuer der tierischen Geheimagentenanwärter gespannt verfolgen lässt.

Durch die gelungenen schwarz-weiß Illustrationen bekommt die Handlung auch optische Eindrücke, die das Buch gelungen auflockern und den Szenen bildhaft Ausdruck verleihen.

Die Charaktere in dieser Geschichte sind alle etwas besonderes. Neben Jackson und Quentin, gibt es Jacksons Mutter, die die beiden mit ihrer Spürnase immer durchschaut, seine Schwester, die auch nur nerven kann. Oder Oma Hängeschnabel, die die Möwen füttert und sich dann über deren Hinterlassenschaften wundert.

Der Krimifall ist eingebettet in das tägliche Pinguin-Familienleben, das mit kleinen Streitigkeiten wie bei den Menschen funktioniert. Das Abenteuer ist spannend, aber nicht so, dass man Angst bekommen könnte.

Am meisten haben mir die Wortschöpfungen und tollen Erfindungen gefallen. Schon mal etwas von bewusstseinserweiternder Eiscreme gehört? Die solltet ihr lieber nicht probieren, die Nebenwirkungen sind gefährlich.


Ein interessanter Fall mit witzigen Szenen und ganz besonderen Eissorten sorgt für gute Unterhaltung.

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