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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2025

Heißer Cold Case

Dunkle Asche
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Im Sommer 1992 wird die allseits beliebte Sanna Hansen erstochen und das Ferienhaus ihrer Eltern angezündet. Ihr Ex-Freund wurde damals des Mordes beschuldigt, die Tat konnte ihm aber nie ganz nachgewiesen ...

Im Sommer 1992 wird die allseits beliebte Sanna Hansen erstochen und das Ferienhaus ihrer Eltern angezündet. Ihr Ex-Freund wurde damals des Mordes beschuldigt, die Tat konnte ihm aber nie ganz nachgewiesen werden. Der Fall wird dreißig Jahre später von der Cold Case Einheit der Polizei wieder aufgerollt, nachdem neue Hinweise eingehen. Gelingt es diesmal, den Mörder dingfest zu machen?

Dunkle Asche ist ein klassischer Krimi. Obwohl es sich um einen Cold Case handelt, ist der Fall auch dreißig Jahre später noch ganz schön heiß. Das Ermittlerduo ist mir weder sehr sympathisch, noch unsympathisch. Das Buch lässt sich durch den flüssigen Schreibstil aber sehr schnell lesen und der Fall wird durch die Rückblenden und die zwischenzeitlichen Gedankengänge des Mörders wieder sehr spannend. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 15.02.2025

Spannender neuer Band

Verlassen
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Mit Verlassen gelingt Eva Björg Ægisdóttir ein weiterer, spannender und unterhaltsamer Band der Mörderisches Island Reihe.
Obwohl es sich um den vierten Band handelt, spielt die Geschichte zeitlich gesehen ...

Mit Verlassen gelingt Eva Björg Ægisdóttir ein weiterer, spannender und unterhaltsamer Band der Mörderisches Island Reihe.
Obwohl es sich um den vierten Band handelt, spielt die Geschichte zeitlich gesehen vor den anderen Bänden.

Die schwerreiche und weit verzweigte Familie Snæberg mietet sich anlässlich des Geburtstags des Familienoberhaupts in ein abgelegenes Hotel ein. Bei dem Familientreffen treten unbequeme Wahrheiten und Geheimnisse zutage. Selbstverständlich gibt es auch einen vermeintlichen Mordfall, in dem ermittelt werden muss.

Wie immer schafft Ægisdóttir einen hervorragenden Roman, der die Protagonisten komplex und nahbar macht. Auch wenn ich dieses Mal schon recht früh auf der richtigen Spur war, war der Roman sehr kurzweilig und spannend. Die Ermittler spielen dieses Mal nur eine sehr kleine Rolle und der Roman konzentriert sich auf die Familie. Der Leser lernt schon sehr früh, das Geld scheinbar nicht glücklich macht und es viel zu verbergen gibt. Sehr gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 14.02.2025

Unvorhersehbar

The Florist
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Ich liebe es, wenn ein Buch absolut unvorhersehbar ist. The Florist erfüllt dieses Kriterium voll und ganz. Es beginnt schon mit dem Klappentext, der nicht viel verrät. Eine Party und ein Todesfall und ...

Ich liebe es, wenn ein Buch absolut unvorhersehbar ist. The Florist erfüllt dieses Kriterium voll und ganz. Es beginnt schon mit dem Klappentext, der nicht viel verrät. Eine Party und ein Todesfall und irgendwie hängt alles mit der Floristin und Ladeninhaberin Amy zusammen. Was allerdings genau passiert und worauf es hinausläuft, bleibt bis zum Ende ungewiss. Der Schreibstil ist locker und flüssig und das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen. Die Hauptfigur ist undurchsichtig, irgendwie auch eigenartig, dafür aber sehr interessant. Mich konnte das Buch absolut überzeugen und ich gebe eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 05.02.2025

Toxische Beziehungen

Die blaue Stunde
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Die blaue Stunde von Paula Hawkins dreht sich in erster Linie um Kunst und toxische Beziehungen. Becker wird in seiner Kindheit durch seine Mutter an die Künstlerin Vanessa Chapman herangeführt. Dieser ...

Die blaue Stunde von Paula Hawkins dreht sich in erster Linie um Kunst und toxische Beziehungen. Becker wird in seiner Kindheit durch seine Mutter an die Künstlerin Vanessa Chapman herangeführt. Dieser Faszination geht er nach, indem er ihre Kunst studiert und sie auch nach ihrem Tod als Angestellter einer Stiftung weiter untersucht. Er erhält die einmalige Gelegenheit, den Spuren Vanessas zu Folgen und stößt dabei auf Geheimnisse, toxische Beziehungen und Lügen.

Mir gefallen die Bücher und der Schreibstil von Paula Hawkins normalerweise sehr gut. Mit der blauen Stunde konnte ich mich allerdings nur bedingt anfreunden. Ich bin selbst kein Kunst-Fan und fand die Protagonisten allesamt eher unsympathisch und unnahbar. Die Geschichte dümpelt lange Zeit so vor sich hin und ich empfand sie teilweise als etwas langweilig. Das Ende war dann allerdings wieder unvorhersehbar und super spannend. Daher reicht es dann doch noch für vier Sterne.

Veröffentlicht am 26.01.2025

Eiskalte Überraschung

Minus 22 Grad
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Minus 22 Grad ist eins der besten Bücher der vergangenen Wochen.
Fotografie Studentin Laura Gehler wird entführt und in einen Kasten aus Plexiglas gesperrt. Um sich zu befreien, soll sie ein Rätsel lösen, ...

Minus 22 Grad ist eins der besten Bücher der vergangenen Wochen.
Fotografie Studentin Laura Gehler wird entführt und in einen Kasten aus Plexiglas gesperrt. Um sich zu befreien, soll sie ein Rätsel lösen, dessen Ursprung sich in ihrer Vergangenheit zugetragen hat. Kann sie es schaffen? Wird die Polizei rechtzeitig auf ihre Spur kommen oder wird sie das neue Jahr nicht mehr erleben?

Mir hat Minus 22 Grad ausgezeichnet gefallen. Obwohl der Klappentext zunächst etwas brutal klang, ist das Buch nichts von alledem. Die Geschichte ist hervorragend aufgebaut und sorgt insbesondere gegen Ende für so manche Überraschung. Der Schreibstil ist sehr flüssig und so fiebert der Leser mit und wird auf falsche Fährten und neue Wahrheiten gelenkt. Am Ende bekommen die Begriffe Täter und Opfer ganz neue Bedeutung. Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung.