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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2021

Spannender, humorvoller Jugendroman

Wolkenschloss
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INSGESAMT: 4,5/5

Absolute Leseempfehlung! Ein sehr spannender, humorvoller Jugendroman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Auch wenn mich das Fehlen von Fantasy-Elementen (das ich aufgrund des Titels ...

INSGESAMT: 4,5/5



Absolute Leseempfehlung! Ein sehr spannender, humorvoller Jugendroman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Auch wenn mich das Fehlen von Fantasy-Elementen (das ich aufgrund des Titels und anderer Jugendbücher von ihr irgendwie erwartet hatte) zugegebenermaßen ein wenig überrascht hat, hat Kerstin Gier mit dem „Wolkenschloss“ und seiner Umgebung einen wunderschönen Schauplatz für die Handlung erschaffen, den ich nur zu gerne einmal tatsächlich besuchen würde.

+:
- Hauptfiguren: Die Hauptprotagonistin ist eine sehr sympathische Siebzehnjährige, in die man sich gut hineinversetzen kann und die ihrem Alter entsprechend denkt und handelt, es ist alles sehr stimmig und nachvollziehbar. Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sind im Gedächtnis geblieben.
- Schreibstil: Alles wird sehr anschaulich beschrieben, beim Lesen fliegt man nur so über die Seiten und gerade der „Showdown“ hat mich unglaublich gepackt und mitfiebern lassen. Die Krimi-ähnlichen Elemente wurden super umgesetzt und lassen einen wirklich so manches Mal den Atem anhalten.
- Aufbau: Die Geschichte folgt einem sehr angenehmen, seichten, eher standardmäßigen Handlungsaufbau mit einem durchaus überraschenden Plottwist im Höhepunkt. Alles in allem war es wirklich leicht und schnell zu lesen, sodass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen beendet hatte.

-:
- Das Ende war gerade im Hinblick auf das Alter der Protagonisten/in doch sehr sehr knapp und schien irgendwie nicht wirklich durchdacht, oder zumindest hätte ich mir ein bisschen mehr Erklärung gewünscht. Aber so bleibt es eben der eigenen Fantasie überlassen, was natürlich auch nicht schlimm ist.
- Irgendwie hat mich der Name der Hauptprotagonistin, „Fanny Funke“, am Anfang ein bisschen gestört, weil es (insbesondere durch die Alliteration) doch sehr nach Kinderbuch klang. Aber das ist natürlich Geschmacksache, und nachdem es ein Jugendbuch ist und der vollständige Name sowieso fast nie vorkommt und für die Handlung ja keine Rolle spielt ist, ist das kaum relevant und nur eine ganz kleine Kleinigkeit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Ein rührender Weckruf

Nur noch ein einziges Mal
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INSGESAMT: 4,5/5 ⭐️

Colleen Hoover packt mich einfach jedes Mal aufs Neue. Dieses Buch ist so wunderschön und traurig zugleich, so ernsthaft und herzzerreißend. Es wird das wichtige Thema der häuslichen ...

INSGESAMT: 4,5/5 ⭐️

Colleen Hoover packt mich einfach jedes Mal aufs Neue. Dieses Buch ist so wunderschön und traurig zugleich, so ernsthaft und herzzerreißend. Es wird das wichtige Thema der häuslichen Gewalt sehr gut aufbereitet und verarbeitet, von daher gilt (und fehlt) hierfür aber auch eine Triggerwarnung. Die Geschichte von Lily, Ryle und Atlas hat mich unglaublich gepackt, berührt und wach gerüttelt und mir so viel mehr gezeigt, als ich erwartet hatte.

Ich muss ehrlicherweise sagen, manchmal war ich mir während des Lesens nicht ganz sicher, was ich von dem Buch halten soll. Das lag aber dann weder an dem wundervollen Schreibstil der Autorin, noch an den sympathischen und liebenswürdigen Charakteren, sondern an der Thematik. Es ist nun mal ein schweres und auch belastendes Thema und die Geschichte ist mir einfach sehr nahe gegangen, obwohl ich persönlich (zum Glück) nie selbst damit in irgendeiner Form in Berührung gekommen bin.
Doch nachdem ich es beendet, das Nachwort gelesen und ein paar Tage darüber nachgedacht hatte, war ich endgültig restlos begeistert von diesem Buch. Ja, man braucht eine Weile, um die Gedanken dazu zu verarbeiten, aber das ist es absolut wert. Die Entwicklung mancher Charaktere mag zwischendurch aus objektiver Sicht zum Haare raufen sein, doch genau das ist der Punkt - lest es, und ihr werdet eure Einstellungen vielleicht noch einmal überdenken, bzw. eure Urteile auf jeden Fall mit Bedacht wählen. Es ist nicht immer alles nur schwarz-weiß, es gibt so viele Grautöne dazwischen, und jeder hat seinen eigenen Weg und seine eigene Vergangenheit, seine eigenen Voraussetzungen im Leben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Spannender, starker Jugend-Fantasyroman

Chroniken der Dämmerung, Band 1: Moonlight Touch
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INSGESAMT: 4,5/5 ⭐️

Ein spannender, starker Jugend-Fantasyroman mit einer wunderschönen Fantasiewelt, gut durchdachten geschichtlichen Hintergründen und einem flüssigen, bildlichen Schreibstil.

Das ...

INSGESAMT: 4,5/5 ⭐️

Ein spannender, starker Jugend-Fantasyroman mit einer wunderschönen Fantasiewelt, gut durchdachten geschichtlichen Hintergründen und einem flüssigen, bildlichen Schreibstil.

Das Buch ist von der ersten Seite an aufregend und das bleibt es tatsächlich auch die ganze Zeit, wenn auch mit einzelnen „zusätzlichen“ Höhepunkten (Enthüllungen, Aufdeckungen), die dann jeweils nochmal neuen Schwung in die Geschichte bringen.
Im Laufe des Buches gibt es zudem immer wieder regelmäßige Wechsel der Perspektive zwischen den beiden Hauptcharakteren, diese Wechsel kamen aber wirklich immer im genau richtigen Moment, die Übergänge waren dabei stets angenehm und flüssig.

Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, sie waren gut durchdacht und mit starker, konsequenter Persönlichkeit und gefestigten Überzeugungen. Die beiden Hauptpersonen waren beide eher „eigen“ bzw. beide auf ihre Art und Weise Außenseiter und zugleich etwas Besonderes, wobei Sheera sehr temperamentvoll ist („Überschüsse“ dieses Temperaments bzw. scheinbare Übertreibungen habe ich auf ihre Natur zurückgeführt), dennoch bleibt sie liebenswürdig und ihre Einstellungen etc. bleiben absolut nachvollziehbar. Man fühlt jederzeit mit beiden mit und hält mit ihnen gemeinsam den Atem an.
Während des Lesens hat mir auch das Tempo der Erzählung sehr zugesagt, es ging zügig voran, ohne an Details einzubüßen, wodurch ein schöner Lesefluss entstanden ist. Man taucht durch die detaillierten Beschreibungen so tief in die Geschehnisse ein, dass man geradezu darin versinkt und die Zeit während des Lesens unglaublich schnell vergeht.
Außerdem hervorzuheben sind all die malerischen Schauplätze, die meiner Fantasie mal wieder richtig was zu arbeiten gegeben haben - es war wirklich wunderschön, sich alles vorzustellen.

Die ganze Zeit über war die Handlung für mich in jeder Hinsicht kaum bis gar nicht vorhersehbar, dadurch bleibt es dauerhaft spannend, was ich super fand - ich habe das Buch geradezu verschlungen! Alles, was man über den Verlauf meint zu ahnen, wird mit überraschenden Wendungen bald schon widerlegt und man fiebert dadurch total mit.
Diese ganze Aufregung endet dann mit einem Cliffhanger, man ist als Leser:in komplett ahnungslos, wie es weitergehen soll.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2021

Eine ganz besondere New-Adult-Romance

IMPERIAL - Wildest Dreams 1
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INSGESAMT: 4,5/5 ⭐️

Eine ganz besondere New-Adult-Romance: Der Auftakt der „IMPERIAL“-Trilogie ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen und für alle Liebhaber:innen von königlichen Geschichten und Schauplätzen ...

INSGESAMT: 4,5/5 ⭐️

Eine ganz besondere New-Adult-Romance: Der Auftakt der „IMPERIAL“-Trilogie ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen und für alle Liebhaber:innen von königlichen Geschichten und Schauplätzen ein Traum.

Die Charaktere sind gut und sauber ausgearbeitet, man kann sich super in sie hineinversetzen und total mitfühlen, ihre Persönlichkeitsmerkmale sind realistisch und alle handeln ihrem Alter entsprechend. Es gab zwar ein paar seltsame, plötzliche Stimmungsschwankungen von Alexander in der 2. Hälfte des Buches, die ich nicht immer ganz nachvollziehbar fand, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Im Gegenteil, es hat nur verdeutlicht, wie hin- und hergerissen er selbst innerlich ist.
Insgesamt gab es mehrere thematische Handlungsstränge, wodurch es nie langweilig wurde. Die Verflechtungen der einzelnen Fäden haben mir gefallen, man hat nie den Überblick verloren oder etwas vermisst, alles wurde irgendwann wieder aufgegriffen. Teilweise war die Handlung zwar vorhersehbar, aber das fand ich nicht schlimm, da es in diesem Genre ja eigentlich immer diese „klischeehaften“ Wendungen/Handlungen etc. gibt. Diese werden hier aber tatsächlich nachvollziehbar und verständlich erklärt und erscheinen nicht so willkürlich wie in manch anderen NA-Romanen.
Alles in allem ist der Schreibstil schön anschaulich und flüssig. Manchmal schien er durch sehr kurze Sätze etwas abgehackt, was mir aber an diesen Stellen dann sehr gut gefallen hat, da dadurch eine ganz besondere Art der Betonung entsteht - als würden die Personen in diesem Moment genauso schnell atmen wie man die Sätze liest.

Durch das königliche Setting des Romans ist dieser wirklich etwas ganz besonderes, man blüht auf in der royalen Thematik mit ihrer wunderschönen Optik (was sowohl Outfits, Frisuren, Gebäude als auch Räume angeht), das hat es mir einfach angetan.

(unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2021

Historischer Kriminalroman mit Wohlfühlfaktor

Adria mortale - Bittersüßer Tod
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(Werbung | Rezensionsexemplar)

INSGESAMT: 4/5 ⭐️

Ein kleines italienisches Dorf Ende der 50er Jahre, in der jeder irgendwie miteinander zu tun hat und jeder scheinbar alles weiß - und zugleich doch ...

(Werbung | Rezensionsexemplar)

INSGESAMT: 4/5 ⭐️

Ein kleines italienisches Dorf Ende der 50er Jahre, in der jeder irgendwie miteinander zu tun hat und jeder scheinbar alles weiß - und zugleich doch nichts. Und inmitten alldem ein Mordfall, den es zu lösen gilt und an dem einige mehr Interesse haben als manch andere.

Der Anfang war zwar ein wenig langsam und mühsam, da viele Charaktere eingeführt und vorgestellt werden mussten, ebenso wie all die Verbindungen zwischen ihnen. Die sich dadurch ergebenden dauernd wechselnden Perspektiven trugen manchmal ihren Teil zu einer leichten Verwirrung bei. Man findet dann aber bald in die Geschichte und alle Umstände hinein und kann die sehr schönen, malerischen Schauplätze genießen, die man sich aufgrund der anschaulichen Beschreibungen des italienischen Lebensstils bestens vorstellen kann und geradezu das Gefühl hat, als würde man selbst an der Adria in der Sonne sitzen und einen Espresso mit Gebäck genießen.

Insgesamt war das Buch weniger spannend als ich es von einem Kriminalroman zunächst erwartet hätte, da der Fokus teilweise eher auf historischen Aspekten und dem italienischen Lebensgefühl liegt, wodurch es für manche an ein paar Stellen ein wenig langatmig wirken könnte - das ist aber Geschmacksache! Mir hat es dennoch sehr gut gefallen, da ich Italien liebe und quasi gar nicht genug von den Beschreibungen rund um das damalige Leben dort bekommen konnte.

Gegen Ende war es in all der Ernsthaftigkeit erstaunlich witzig, der schlagfertige Commissario hat sich mit ein paar Sätzen als doch sehr humorvoll erwiesen und die Dynamik zwischen ihm und Federica fand ich im Allgemeinen wirklich großartig.
Das Ende und die Auflösung sind sehr gut gelungen und logisch aufgebaut, alles ist soweit nachvollziehbar und verständlich.
Man schließt die Hauptpersonen im Laufe der Geschichte ins Herz, gerade den Charakter der Pensionsbesitzerin Federica fand ich toll!

Dieses Buch ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die eine entspannte Urlaubslektüre für den Sommer suchen und/oder in Gedanken gerne in das Italien der 50er Jahre fliehen würden.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere