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Veröffentlicht am 19.04.2026

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Sommer, Glück und Ringelblumen
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Sophia hat von ihrem Onkel den Blumenladen geerbt und kommt gerade so über die Runden. Allerdings muss sie demnächst ihre Brüder auszahlen und dafür reicht das Geld nicht. Doch der Auftrag landesweit Blumenmessen ...

Sophia hat von ihrem Onkel den Blumenladen geerbt und kommt gerade so über die Runden. Allerdings muss sie demnächst ihre Brüder auszahlen und dafür reicht das Geld nicht. Doch der Auftrag landesweit Blumenmessen auszustatten, überfordert Sophia eigentlich, ist sie doch Autistin und kommt nicht gut mit ungewohnten Umgebungen zurecht.

Blade hat seinen Job aufgegeben, um seine an Demenz erkrankte Mutter zu pflegen. Diese bittet ihn eindringlich in Schweden nach Sven zu suchen, ihrer großen Liebe, die sie vor vielen Jahren an einer Bushaltestelle versetzt hat. In Schweden angekommen trifft er auf Sophia und durch einen Zufall gehen die beiden gemeinsam in seinem Leihwohnmobil auf Reisen. Dabei lernt Sophia, dass es auch Menschen gibt, die sie so nehmen wie sie eben ist.

Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch sehr überrascht worden bin. Die Protagonisten sind sehr eigen, aber auch sehr liebenswert. Anfangs habe ich mich schwergetan in Sophias Welt einzutauchen, aber das hat sich recht bald gelegt. Und dann ist sie mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe mich sehr gefreut, dass sie bald einen Unterstützerkreis gefunden hat, der nicht an ihr rumkrittelt, so wie es ihre Familie jahrelang getan hat. Und auch der Erzählstrang in England war einfach toll, da man hier den unterschiedlichen Umgang von Menschen mit Demenzkranken sieht.

Das Buch ist vor allem aus den Sichtweisen von Sophia, Blade und Edith, Blades Mutter, geschrieben. Bei Edith wechselt die Autorin in die Ich-Perspektive, was wirklich gut passt, da Edith mit ihrer Erkrankung auch innerlich kämpft und daher die Innenperspektive auch wichtig ist.

Ich fand das Buch ausgesprochen gut. Ich mochte die Protagonisten und konnte gut mit allen mitfühlen. Und ich hatte immer Bilder vor Augen. Besonders schön fand ich, wie sich am Ende eine Gemeinschaft bildet, die sich gegenseitig unterstützt und allen das Leben verbessert. Es ist ein wirklich positives Buch, dass sehr schön mit den Themen Autismus und Demenz umgeht. Daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Immer kritisch bleiben

Die KI kann mich mal
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Die KI ist in aller Munde gefühlt alles dreht sich derzeit um dieses Thema. Doch was bedeutet die KI denn überhaupt und was kann sie? Und was eben nicht? Die Autorin erklärt in einer schönen, auch für ...

Die KI ist in aller Munde gefühlt alles dreht sich derzeit um dieses Thema. Doch was bedeutet die KI denn überhaupt und was kann sie? Und was eben nicht? Die Autorin erklärt in einer schönen, auch für nicht Technik affine Menschen gut verständlichen Sprache, wie KI unser Leben bereits beeinflusst und wie man sie am besten einsetzen kann.

Ich fand das Buch ausgesprochen interessant und habe einige schöne Anregungen für mich mitgenommen. Gut gefallen hat mir aber auch, dass die Autorin gut erklärt, was man mit KI eben nicht erreichen kann. Und wo die Gefahren denn wirklich liegen. Sie beleuchtet den Einfluss auf die Arbeitswelt und auch auf die Schule. Gerade hier läuft das ganze schon wieder einmal Gefahr nicht entsprechend mit einbezogen zu werden.

KI ist mehr als eine Bedrohung, sinnvoll eingesetzt ist sie ein Werkzeug, mit dem man seine Ziele schneller erreichen kann. Allerdings gilt hier wie bei jedem Werkzeug: Es muss schon dafür eingesetzt werden, für das es gemacht wurde. Schließlich kann mit einem Hammer auch kein Brett sägen. Aber hervorragend Fenster zertrümmern 😉 So birgt die KI große Chancen aber eben auch entsprechende Gefahren.

Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Man bekommt Ideen, wie man dieses Werkzeug im eigenen Alltag, sei es beruflich oder privat, sinnvoll einsetzen kann. Es werden Chancen und Risiken aufgezeigt und das wichtigste überhaupt was man hier lernen kann: Immer misstrauisch bleiben und nicht alles glauben was man da ausgespuckt bekommt.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

wohltuende Auszeit

Der Wind in unseren Segeln
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Holly ist etwas unzufrieden mit ihrem Leben. Nachdem sie Rixa kennengelernt hat und ein Teil bei der Suche nach Flömers Flaschenschiffen war, fragt sie sich beim Anblick des Klabautermanns in ihrem Schiff, ...

Holly ist etwas unzufrieden mit ihrem Leben. Nachdem sie Rixa kennengelernt hat und ein Teil bei der Suche nach Flömers Flaschenschiffen war, fragt sie sich beim Anblick des Klabautermanns in ihrem Schiff, ob sie ihre Wünsche wirklich erfüllt hat. Auch Reent ist unzufrieden mit seinem Leben und möchte nach langer Abwesenheit eigentlich wieder Teil des Gulfhofs seiner Familie sein. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem letzten verschollenen Schiff und ihren Träumen.

Mit diesem Band geht die Glückshafen Reihe von Patricia Koelle zu Ende. Holly und Reent sind diejenigen, die das letzte der Flaschenschiffe die Flömer hinterlassen hat, suchen. Dabei müssen die beiden sich auch klar werden, wie es mit ihrem Leben weitergeht. Wie immer ist die Geschichte der beiden in die Rahmenhandlung perfekt eingebettet. Man trifft auf altbekannte Gesichter und freut sich darüber, dass alles zu einem runden Ende kommt. Nicht nur für die beiden, sondern auch für den Gulfhof und seine Bewohner, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Für mich war dieses Buch wieder wie Erholung zum Lesen. Es tut in heutigen Zeiten einfach gut von funktionierenden Gemeinschaften zu lesen und von Menschen, die nicht laut und ungelenk durch die Welt stolpern. Hier geht es immer auch um den Einklang mit der Natur und einem Leben, dass die Bedürfnisse des einzelnen ernst nimmt, ohne dabei andere Menschen einfach zu ignorieren.

Ich kann auch diesen Band der Reihe wieder empfehlen. Es ist einfach schön Patricia Koelle in ihre Welt zu folgen und immer wieder neue Menschen und Facetten darin kennenzulernen. Ich freue mich sehr, dass die Autorin wohl schon an einer neuen Reihe arbeitet, die ich sicher auch wieder mit großem Vergnügen lesen werde.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Ich rebelliere!

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Das Känguru ist wieder da! Oder war es nie weg? Auf jeden Fall ist das neue Buch sehr aktuell und der Autor schafft es all die Gedanken, die mir bei den aktuellen Nachrichten so durch den Kopf springen ...

Das Känguru ist wieder da! Oder war es nie weg? Auf jeden Fall ist das neue Buch sehr aktuell und der Autor schafft es all die Gedanken, die mir bei den aktuellen Nachrichten so durch den Kopf springen in Worte zu fassen. Ob die Auswüchse der Politik, die weitere Spaltung der Gesellschaft oder einfach der tägliche Wahnsinn.

Ich folge Marc-Uwe Kling regelmäßig auf seinen Kanälen in den sozialen Medien. Dieses Buch ist am Ende eine Zusammenfassung dessen, was er dort macht, eingebettet in das Känguru Universum. So fand ich es durchaus passend, dass Herta einen Podcast hostet, in dem sich die Teilnehmenden eigentlich völlig einig sind und Krapottke ein wenig die Welt erklären. Das ist amüsant und manchmal wünscht man sich, dass man selbst so argumentieren kann, wenn einem mit „Ja, aber“ wieder erklärt wird, dass man ja völlig falsch liegen würde mit seiner Meinung.

Ich schätze den Autor sehr, und kann ihm in vielem folgen, daher war dieses Hörbuch für mich ein wahres Vergnügen. Wie immer von ihm selbst gelesen gibt er den Figuren seinen ganz eigenen Klang und besonders Herta ist mir einfach mit ihrer schnodderigen Berliner Schnauze ans Herz gewachsen. Insofern kann ich dieses Hörbuch auf jeden Fall empfehlen, für Fans von Marc-Uwe Kling und Menschen, die an politischer Satire interessiert sind.

Ich rebelliere!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Familie

Die Holunderschwestern
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Katharina hat die Leidenschaft für’s Kochen von ihrer Urgroßmutter Fanny geerbt. Eines Tages taucht ein Engländer bei ihr auf und bringt ihr Fannys Tagebücher. Darin enthüllen sich einige Dinge der Familiengeschichte, ...

Katharina hat die Leidenschaft für’s Kochen von ihrer Urgroßmutter Fanny geerbt. Eines Tages taucht ein Engländer bei ihr auf und bringt ihr Fannys Tagebücher. Darin enthüllen sich einige Dinge der Familiengeschichte, die bisher nicht bekannt waren. Gleichzeitig treibt ihre Geschäftspartnerin eine alte Ladeneinrichtung auf, die sie gemeinsam restaurieren wollen. Und plötzlich zeigen sich auch hier Verbindungen zur Familie.

Der Roman spielt auf wechselnden Zeitebenen. Einmal wird Katharinas Geschichte in der Gegenwart erzählt und dann noch Fannys Geschichte zwischen den beiden Weltkriegen. Mir haben beide Zeitebenen gut gefallen, auch wenn ich mit Fannys Zwillingsschwester einfach nicht warm geworden bin. Dafür fand ich Fanny um so bewundernswerter.

Man kann in beide Zeitebenen richtig schön eintauchen und sich die Gegebenheiten vorstellen. Mir hat die Mischung auch richtig gut gefallen, da die Zeitebene in der Gegenwart nicht nur einen eher belanglosen Rahmen bildet, sondern selbst auch eine wirklich interessante Geschichte ist.

Ich kann dieses Buch von Teresa Simon wieder vorbehaltlos empfehlen. Es zeigt ein München im Wandel der Zeiten und erzählt eine große Familiengeschichte.

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