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Veröffentlicht am 10.03.2025

Wer hat den Mann im Boot auf dem Gewissen?

Morden ohne Sorgen - Eine Flussfahrt, die ist tödlich
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Zum Inhalt:
Als Frederik Loebells Tante Katharina eine Bootsfahrt machen möchte, entdeckt sie zusammen mit ihrem alten Freund Graf Anton eine Leiche, die in einem der Boote liegt. Natürlich will sie sich ...

Zum Inhalt:
Als Frederik Loebells Tante Katharina eine Bootsfahrt machen möchte, entdeckt sie zusammen mit ihrem alten Freund Graf Anton eine Leiche, die in einem der Boote liegt. Natürlich will sie sich sofort in die Ermittlungen stürzen und so ist der Rest des Teams nicht mehr weit. So begeben sich Frederik, sein Zwergdackel Wilhelm und alle anderen auf die Spurensuche, die sie zum reichen Reeder Kai-Uwe Hannig und seiner Frau Sybille führt. Doch würden die beiden wirklich einen Mord begehen, um ihr Bauprojekt voranzutreiben? Wer hat noch ein Motiv, um den leitenden Beamte der Unteren Wasserbehörde nach dem Leben zu trachten?

Meine Meinung:
Wir steigen sofort in die Handlung ein, als Frederik Loebells Tante Katharina und ihr alter Freund Graf Anton zufällig auf eine Leiche stoßen. Katharina will sich sofort in die Ermittlungen stürzen und natürlich ist auch der Rest der Truppe sofort wieder mit dabei. Ich fand es lustig, wie alle, bis auf Frederik gleich Feuer und Flamme waren und es kaum erwarten konnten, dass die Ermittlungen beginnen. Ich habe Frederik, Hien, Lisi, Tuan und den Rest der Truppe wieder gerne während ihrer Spurensuche begleitet, bei der sie allerhand Geheimnisse ans Licht bringen. Zwar hatte Frederik schnell seine Verdächtigen gefunden. Da während der Spurensuche aber immer mehr Ungereimtheiten ans Licht kamen und der Fall dadurch nicht nur noch verzwickter wurde, sondern es immer mehr verdächtige Personen gab, war die Handlung von Anfang bis Ende spannend. Da ich immer so viele Informationen wie Frederik hatte, habe ich mich gefühlt, als wenn ich Teil des Teams wäre, was mir sehr gut gefallen hat. So habe ich versucht, die ganzen Hinweise zu einem Ganzen zusammenzusetzen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen, was mir erst kurz vor Schluss gelungen ist.

Amüsiert habe ich mich über Fleur. Sie scheint nicht nur in den Ermittlungen aufzugehen, sondern nimmt in vielen anderen Bereichen auch das Zepter in die Hand. Zudem merkt man, wie sehr sie sich um Frederik sorgt. Fleur ist eine sympathische, intelligente Frau und ich fand es schön, dass sie Frederik nicht lange böse war, als er vergessen hat, sie und ihre Schwester Edda vom Flughafen abzuholen. Mir hat es sehr gefallen, dass sie in diesem Band mehr Raum gekommen hat. Zudem hat mir gefallen, dass Lisi nicht mehr so sehr dem Alkohol zugetan ist. Ich fand, das hat man ihr angemerkt. Sie wirkte einfach frischer, wacher und kam viel sympathischer rüber als in den vorherigen Bänden.

Frederiks Zwergdackel Wilhelm ist natürlich auch wieder mittendrin, hat seinen eigenen Kopf und manchmal frage ich mich, ob er nicht doch seine eigenen Ermittlungen anstellt. Jedenfalls ist er Teil des Teams und ich bin gespannt, inwieweit er bei den nächsten Ermittlungen involviert ist.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Provinz-Krimi, in dem das Team rund um Frederik Loebell es gleich mit mehreren Morden zu tun bekommt, die sie aufklären müssen. Ich habe sie alle gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Gut gefallen hat mir noch, dass Fleur in diesem Band mehr Raum bekommt und richtig aufblüht. Sie ist eine sympathische und intelligente Frau, die sich nicht scheut, das Zepter in die Hand zu nehmen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall auf Frederik, Hien, Lisi, Tuan, Fleur und alle anderen als nächstes zusammen wird.

Veröffentlicht am 07.03.2025

Keefes Abenteuer in den Verbotenen Städten

Keeper of the Lost Cities – Enthüllt (Band 9,5) (Keeper of the Lost Cities)
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Zum Inhalt:
Keefe will seine Freunde wegen den heimtückischen und undurchschaubaren Plänen seiner Mutter und seinen beängstigenden neuen Kräften nicht in Gefahr bringen. So weiß er sich nicht anders zu ...

Zum Inhalt:
Keefe will seine Freunde wegen den heimtückischen und undurchschaubaren Plänen seiner Mutter und seinen beängstigenden neuen Kräften nicht in Gefahr bringen. So weiß er sich nicht anders zu helfen, als in die Verbotenen Städte zu fliehen. Dort will er lernen, mit seinen neuen Kräften umzugehen und mehr über den Brief herausfinden, den er vor Jahren für seine Mutter ausgeliefert hat. In den Verbotenen Städten muss er nicht nur mit allerhand neuen Dingen klarkommen, sondern macht neue Bekanntschaften und trifft auf jemanden, mit dem er nie gerechnet hätte.

Meine Meinung:
Wir begleiten Keefe in die Verbotenen Städte, die für ihn viel Unbekanntes mit sich bringen. Es ist interessant, die verschiedenen Städte und Menschen aus den Augen von Keefe mitzuerleben. Gerade weil alles für ihn so neu ist, entstanden viele lustige Situationen, über die ich geschmunzelt und gelacht habe. Vor allem über Keefes unbändige Freude über die vielen Desserts, Süßigkeiten und die vielen Möglichkeiten, die ein Zimmerservice mit sich bringt, waren sehr amüsant.

Mir hat es gefallen, Keefes Bemühungen im Umgang mit seinen neuen Kräften mitzuerleben und wie er mit den verschiedenen Verhaltensweisen, Gebräuchen und Umgangsformen der Menschen umgeht. Zudem hat mir gefallen, dass ein paar Geheimnisse aufgedeckt wurden, von denen das ein oder andere vielleicht auch in den folgenden Bänden eine Rolle spielen könnte. Außerdem bin ich gespannt, wie weit Keefe all die Geheimnisse, vor allem rund um die Person, die er in den Verbotenen Städten begegnet, vor seinen Freunden geheimhalten kann und ob dies nicht zu Schwierigkeiten führen wird.

So interessant es war, alles aus Keefes Perspektive mitzuerleben. Vor allem seine inneren Kämpf wegen seiner Mutter und seinen neuen Kräften hatte ich einige Male das Gefühl, das die Handlung einfach nicht vorankam, sondern vielmehr auf der Stelle trat, wodurch Längen entstanden. Zudem haben mir einfach die Wortgefechte zwischen Keefe und seinen Freunden gefehlt.

Die verschiedenen Orte und Figuren wurden von der Autorin so detailliert und bildreich beschrieben, dass ich sie mir alle gut vorstellen konnte. Dadurch hatte ich das Gefühl, mit Keefe die einzelnen Orte zu besuchen und sie aus seinen Augen zu sehen. Zudem war es lustig zu erraten, in welcher Stadt sich Keefe aufhält.

Fazit:
Ein guter Band, in dem man erfährt, wie es Keefe mit seinen neuen Kräften und der ganzen Last auf seinen Schultern in den Verbotenen Städten ergeht. Ich fand es interessant mitzuerleben, wie Keefe die Verbotenen Städte, die verschiedenen Menschen und ihre Verhaltensweisen, Gebräuchen und Umgangsformen erlebt und wie er es schafft, mit seinen neuen Kräften umzugehen. So amüsant es auch war, Keefes unbändige Freude über die vielen Desserts, Süßigkeiten und den Zimmerservice mitzuerleben und so interessant es war, alles aus Keefes Perspektive mitzuerleben, hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, die Handlung kommt nicht voran, wodurch Längen entstanden.

Veröffentlicht am 01.03.2025

Schaffen es Nola, Finn, Mira und Thommy die Buchwelt zu retten?

Die magische Bibliothek der Buks 2: Das verfluchte Medaillon
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Zum Inhalt:
Während die Zwillinge Nola und Finn ins Kraftbuch gereist sind, um nach Geraldine zu suchen, setzen die Buks alles dran, um die Buchwelt vor ihrer Zerstörung zu bewahren. Da sie dafür unbedingt ...

Zum Inhalt:
Während die Zwillinge Nola und Finn ins Kraftbuch gereist sind, um nach Geraldine zu suchen, setzen die Buks alles dran, um die Buchwelt vor ihrer Zerstörung zu bewahren. Da sie dafür unbedingt Hilfe vom Orakelmeister brauchen und Thommy nicht mehr zu ihnen in die Villa kommen kann, müssen die Buks all ihren Mut zusammennehmen. Denn ihnen bleibt nur die Möglichkeit, ins unbekannte „Draußen“ zu gehen, um die Orakelsteine zu Thommy zu bringen. Dieser und seine Freundin Mira haben ganz andere Probleme. Nicht nur, dass die Ministerin sie genau beobachtet, weil sie vermutet, dass Thommy und Mira etwas zum Verbleib ihrer Tochter wissen, müssen sie doch die Büchergilde wieder ins Leben rufen, um den Zerstörer der Bücher zu Strecke zu bringen.

Meine Meinung:
In verschiedenen Handlungssträngen wird abwechselnd erzählt, wie es den Zwillingen Nola und Finn in der Welt des Kraftbuchs ergeht, ihren beiden Freunden Mira und Thommy in der realen Welt, ebenso wie den Buks in der Villa. Denn nicht nur, dass Geraldine im Kraftbuch verschwunden ist, verschwinden immer mehr Geschichten aus verschiedenen Büchern.

Ich habe sie alle gerne auf ihren Abenteuern begleiten, die alle ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich bringen, sie vor einige Herausforderungen stellen und die ein oder andere brenzlige Situation für sie parat haben. Dadurch und durch den Perspektivenwechsel blieb es die ganze Zeit spannend. So habe ich mit ihnen allen vom ersten Moment an mitgefiebert, gelitten, geschimpft, aber auch und vor allem über einige Marotten der Buks gelacht. Außerdem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber ebenso zum Erhalt der Spannung beitrugen.

Die fünf Kinder haben alle ihre individuellen Charaktereigenschaften, die nur sie ausmachen und durch die man sie nicht nur gut voneinander unterscheiden konnte, sondern durch die sie sich wunderbar ergänzen. Mir hat die Entwicklung, die sie alle im Laufe der Handlung durchlaufen, richtig gut gefallen. Vor allem die von Geraldine, der man anmerkt, dass sie mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft kaum zurechtkommt. Man merkt richtig, wie es in ihre rumort, sich ihre Sicht auf einige Dinge ändert und wie sie sich dadurch verändert.

Fazit:
Eine wunderschöne und spannende Geschichte, in der wir Finn, Nola, Mira, Thommy und die Buks bei ihrem Vorhaben, die Buchwelt zu retten, begleiten. Ich habe sie alle gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, das wegen einiger ungeahnter Wendungen, den vielen Hindernissen, denen sie begegnen und den brenzligen Situationen, in die sie geraten, von Anfang bis Ende spannend war.

Veröffentlicht am 26.02.2025

Können Valentina und Star ihren Auftrag erfüllen?

Valentina Amor. Love is in the air (oder woanders)
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Zum Inhalt:
Valentina Amor hat es geschafft. Sie darf endlich ihre Ausbildung zur Liebesgöttin beginnen. Ein Haken hat die Sache jedoch. Denn damit Valentina keinen Mist baut, wurde ihr ausgerechnet ihr ...

Zum Inhalt:
Valentina Amor hat es geschafft. Sie darf endlich ihre Ausbildung zur Liebesgöttin beginnen. Ein Haken hat die Sache jedoch. Denn damit Valentina keinen Mist baut, wurde ihr ausgerechnet ihr Rivale Star als Aufpasser zugeteilt. Da Star natürlich alles nach Vorschrift und perfekt machen will, meckert er in einer Tour über Valentinas unkonventionelle Methoden und die beiden geraten immer wieder aneinander. Doch Valentina wäre nicht sie, wenn sie sich davon unterkriegen lassen würde. Zumal sie und Star einen wichtigen Auftrag haben. Doch dabei geschieht es. Ausgerechnet ein Liebespfeil mit Stars Namen pikt Valentina und weckt ganz komische Gefühle in ihr. Was soll Valentina nur machen? Schließlich hat sie keine Zeit wegen Star Herzklopfen zu bekommen.

Meine Meinung:
Wir steigen direkt in die Geschichte ein und erfahren, wie es Valentina Amor inzwischen ergangen ist und wie es für sie ist, mit ihrem Rivalen Star zusammenarbeiten zu müssen. Da beide nicht nur gegensätzliche Ansichten darüber haben, wie man Jugendliche am besten die erste Liebe beschert, sondern eigentlich auch in allen anderen und beide sich im Grunde eh nicht leiden können, kommt es immer wieder zu vielen herrlichen Wortgefechten und Kabbeleien zwischen den beiden. So gab es vom ersten Moment an viel zu lachen und schmunzeln. Zudem sorgen die Möwe Bussi und Valentinas Freundin Desirée mit ihren Sprüchen für viele lustige Momente. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

Valentina ist eine liebenswerte Protagonistin, die zwar ziemlich chaotisch ist, alles bis ins kleinste Detail plant, aber das Herz am rechten Fleck hat und die Jugendlichen besser versteht, als Star denkt. Ich habe sie jedenfalls sofort in mein Herz geschlossen und war gespannt, wie sie das Missgeschick mit dem Liebespfeil, der sie trifft und ihren Auftrag mit Star meistert. Denn beides ist schwieriger, als sie gedacht hat und stellt sie immer wieder vor neue Probleme. So habe ich von Anfang an mit ihr mitgefiebert, gelitten und mich gefreut, wenn ihr etwas gelungen ist.

Gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Valentina und Star machen. Denn im Laufe der Handlung schaffen es beide, über den Tellerrand hinauszuschauen, Verständnis füreinander zu entwickeln und die jeweils andere Person zu sehe und neben wie sie ist. Dabei wird ihnen klar, dass sie zwar einiges unterscheidet, aber auch vieles verbindet und sie sich dadurch wunderbar ergänzen. Zudem fand ich es gut, wie die Autorin die Götterwelt in die heutige Zeit holt und aufzeigt, dass sie auch nicht unfehlbar sind. Zudem fand ich es interessant, Amors Zwillingsbruder Anteros kennenzulernen, der im ersten Moment als böse hingestellt wird, mit er Zeit aber klar wird, dass auch sein Job wichtig ist und wieso. Dadurch wird aufgezeigt, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist und der erste Eindruck doch täuschen kann.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, die erste Liebe und darüber, über den Tellerrand zu schauen und Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Ich habe Valentina und Star gerne bei ihrem gemeinsamen Auftrag begleitet, ebenso wie Valentina bei ihrem persönlichen Problem wegen ihres Missgeschicks mit dem Liebespfeil. Da dies alles seine eigenen Probleme mit sich bringt, war für Spannung gesorgt und ich habe von Anfang an mit Valentina mitgefiebert, gelitten und mich gefreut, wenn sie einen Erfolg verbuchen konnte. Zudem kam auch der Humor nicht zu kurz. Denn schon alleine die Kabbeleien zwischen Valentina und Star sind sehr amüsant.

Veröffentlicht am 23.02.2025

Das erste Schuljahr für Ben und Charlie

Royal Institute of Magic, Band 2 - Auf den Spuren des Schattensuchers
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Zum Inhalt:
Ben Greenwood und sein Freund Charlie Hornberger freuen sich schon darauf, ihre Ausbildung am Royal Institute of Magic zu beginnen. Doch bereits an ihrem ersten Tag taucht ein Schattensucher ...

Zum Inhalt:
Ben Greenwood und sein Freund Charlie Hornberger freuen sich schon darauf, ihre Ausbildung am Royal Institute of Magic zu beginnen. Doch bereits an ihrem ersten Tag taucht ein Schattensucher auf, der es anscheinend auf Ben abgesehen hat. Doch Ben und Charlie wollen sich dennoch nicht unterkriegen lassen und ihre Ausbildung beginnen. Zumal es für Ben die einzige Möglichkeit ist, mehr über seine Eltern und ihren Verbleib zu erfahren. Doch können sie wirklich neben allen Aufgaben, die das erste Schuljahr für sie bereithält, noch nach Bens Eltern suchen? Denn sollten sie die Prüfung zum Ende des Schuljahres nicht bestehen, droht ihnen der Rausschmiss.

Meine Meinung:
Wir begleiten Ben Greenwood und Charlie Hornberger während ihres ersten Schuljahrs am Royal Institute of Magic, was für beide viele Herausforderungen mit sich bringt. Ich fand es interessant, mehr über die Aufteilung der einzelnen Schuljahre und die unterschiedlichen Fächer zu erfahren. Dabei wird deutlich, dass Ben eher der praktische und Charlie eher der theoretische Teil liegt. Es war schön, wie die beiden Freunde sich immer wieder unterstützt und ermutigt haben, ihr Bestes zu geben und nicht aufzugeben. Man merkt, wie tief ihre Freundschaft ist und wie gut sich die beiden Freunde kennen.

Mit Ben ist dem Autor ein vielschichtiger und sympathischer Protagonist gelungen, der seine Ecken und Kanten hat und dem man anmerkt, wie viel ihm die Aufnahme am Royal Institute of Magic bedeutet und wie sehr ihn die Suche nach seinen Eltern vereinnahmt. Mir hat gefallen, dass Ben nicht perfekt ist und immer wieder zweifelt, ob er allem gewachsen ist. Ich finde, das hat ihn umso authentischer gemacht. Zudem ist Ben mutig, aber auch ziemlich impulsiv, was ihn, seinen Freund Charlie und ihre Freundin Natalie einige Male in Schwierigkeiten bringt.

Charlie ist im Gegensatz zu Ben eher der ruhige, besonnene Typ, der über alles erst mal gerne nachdenkt und einen Plan schmiedet. Dennoch finde ich, beweist er in diesem Band einige Mal, wie mutig er ist. Zudem hat mir gefallen, wie sehr Ben und Charlie sich durch ihre gegensätzlichen Eigenschaften ergänzen und anspornen.

Da nicht nur das erste Schuljahr einige Herausforderungen für die beiden Freunde mit sich bringt, sondern sie durch die Suche nach Bens Eltern in viele brenzlige Situationen geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe Ben, Charlie und Natalie jedenfalls gerne bei allem begleitet, war gespannt, was sie alles erleben und herausfinden. Dabei gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, durch die ich das Buch aber nicht aus der Hand legen konnte.

Ich fand es interessant mehr über die Welt, in die Ben und Charlie eintauchen und vor allem das Royal Institute of Magic zu erfahren. Denn auch wenn ich bereits im ersten Band einiges kennenlernen durfte, hatte ich dennoch das Gefühl, an so gut wie jeder Ecke etwas Neues kennenzulernen. Zudem hat der Autor die Schauplätze und Figuren so lebhaft und in leuchtenden Farben beschrieben, dass sie nicht nur alle vor Augen hatte, sondern mich fühlte, als wenn ich die Orte zusammen mit Ben, Charlie und Natalie durchstreifen würde.

Fazit:
Ein spannendes und magisches Abenteuer, in dem wir die Freunde Ben und Charlie nicht nur bei ihrem ersten Jahr am Royal Institute of Magic begleiten, sondern auch bei der Suche nach Bens Eltern. Ich habe Ben, Charlie und Natalie gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, bei dem sie sich einigen Herausforderungen stellen müssen und in brenzlige Situationen geraten, wodurch die Handlung die ganze Zeit spannend war. Nun bin ich gespannt, was als Nächstes auf Ben, Charlie und Natalie zukommen wird.