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Veröffentlicht am 26.04.2025

Wer hat den Schlagersänger Pablo Lavega auf dem Gewissen?

Mordseemusik
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Zum Inhalt:
Caro Falk und der Rest des Chors sollen den Schlagersänger Pablo Lavega bei seinem Auftritt im Musikpavillon begleiten. Die Stimmung ist gut. Denn trotz der hohen Temperaturen sind viele Menschen ...

Zum Inhalt:
Caro Falk und der Rest des Chors sollen den Schlagersänger Pablo Lavega bei seinem Auftritt im Musikpavillon begleiten. Die Stimmung ist gut. Denn trotz der hohen Temperaturen sind viele Menschen gekommen, um Pablo Lavega zu sehen. Doch dann geschieht es. Mitten in seinem Auftritt ringt der Schlagerstar nach Luft und bricht kurz darauf zusammen. Zwar wird er sofort ärztlich versorgt, kann aber nicht mehr gerettet werden. Caro und Jan Akkermann sind sich nicht sicher, ob Pablo Lavega eines natürlichen Todes gestorben ist und stürzen sich gleich in die Ermittlungen. Dabei erfahren sie unfassbare Dinge über den Schlagersänger und decken einige Geheimnisse auf, die besser verborgen geblieben wären. Doch können Caro und Jan auch den Täter überführen?

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Caro Falk erzählt, die seit einiger Zeit Mitglied in einem Chor ist. Dieser begleitet nun den Schlagersänger Pablo Lavega bei seinem Auftritt im Musikpavillon. Deswegen ist sie auch vor Ort, als dieser auf der Bühne zusammenbricht und wenig später stirbt.

Caro ist eine sympathische Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Sie ist hilfsbereit, hat einen guten Spürsinn und ich mag einfach ihre direkte und vor allem Kommissar Bachmann gegenüber freche Art. Gerade deswegen hat es mir gefallen, auch mal ihre unsichere Seite kennenzulernen, die hervorkommt, weil sie plötzlich nicht mehr weiß, ob sie für Jan doch mehr empfindet oder sich dies von ihrem Umfeld hat einreden lassen. Zudem finde ich, sind ihr Schwiegervater Hinnerk Falk und sie inzwischen ein eingespieltes Team. Man merkt einfach, wie gut es den beiden tut, unter einem Dach zu leben, ebenso wie Caros Sohn Justus.

Caros Spürsinn kommt ihr zugute, als sie sich zusammen mit Jan auf die Suche nach der Mörderin oder dem Mörder von Pablo Lavega machen. Gerade weil dieser keine so reine Weste hat, wie es auf den ersten Blick erscheint und nicht nur die anderen Bandmitglieder ihre Geheimnisse haben, gibt es einige Verdächtige. Da man von diesen bis zum Schluss kaum einen wirklich ausschließen kann und Caro, Jan und Hinnerk immer neue Geheimnisse aufdecken, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen, war für Spannung gesorgt. Ich habe Caro und Jan jedenfalls wieder gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und hatte zwar meine Vermutungen, was die Person hinter der Tat angeht, aber mit ihrem Motiv konnte mich die Autorin dennoch überraschen.

Die Autorin hat es geschafft, den besonderen Charme der Inselbewohner und die Atmosphäre auf der Insel einzufangen. Außerdem hat sie die Schauplätze so lebendig und bildreich beschrieben, dass ich sie beim Lesen nicht nur vor Augen hatte, sondern das Gefühl hatte, der Wind würde mir um die Nase wehen.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem Caro Falk unverhofft in die nächsten Ermittlungen gerät, als der Schlagersänger Pablo Lavega auf der Bühne zusammenbricht. Zusammen mit Jan Akkermann macht sie sich sofort an die Ermittlungen, bei denen ich die beiden wieder sehr gerne begleitet habe. Da Caro und Jan dabei auf einige Geheimnisse stoßen und auch das Opfer einiges auf dem Kerbholz hat, gab es einige Verdächtig, von denen man bis zum Schluss kaum einen ausschließen konnte. Dadurch war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt.

Veröffentlicht am 23.04.2025

Wer hat die Tulpenbeete zerstört?

Die Hausboot-Detektei - Tödliche Blüten
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Zum Inhalt:
Die vier Detektive der Hausboot-Detektei genießen die ersten Anzeichen des Frühlings, als sie einen Anruf von Zacharias Muis, dem Direktor der Keukenhof-Gartenanlage bekommen. Jemand hat die ...

Zum Inhalt:
Die vier Detektive der Hausboot-Detektei genießen die ersten Anzeichen des Frühlings, als sie einen Anruf von Zacharias Muis, dem Direktor der Keukenhof-Gartenanlage bekommen. Jemand hat die Tulpenbeete mit seiner neuen Tulpe zerstört. Nur eine der Blumen war noch zu retten. Erste Ermittlungen lassen vermuten, dass Wühlmäuse die Übeltäter waren. Doch Zacharias Muis ist überzeugt, dass jemand die Wühlmäuse gezielt ausgesetzt hat und so nehmen die Detektive weitere Ermittlungen auf. Dabei stoßen sie auf eine verschwundene Gärtnerin und ahnen, dass der Fall doch größer ist, als sie dachten.

Meine Meinung:
Wir begleiten die Detektive der Hausboot-Detektei bei einem Fall, der auf dem ersten Blick ziemlich leicht zu lösen ist. Denn die zerstörten Tulpen gehen auf das Konto von einer Horde Wühlmäuse. Doch wie sind diese in die Keukenhof-Gartenanlage bekommen? Als sie bei weiteren Ermittlungen dann noch auf eine verschwundene Gärtnerin stoßen, wird der Fall immer undurchsichtiger. So begeben wir uns zusammen mit Arie, Maddie, Jan und Elin auf die Spurensuche, die gar nicht so leicht ist. Dies liegt nicht nur daran, dass keine Person wirklich verdächtig scheint. Zum anderen gibt es einen Haufen Gerüchte, die es den Detektiven schwer machen, die Wahrheit herauszufinden.

Ich habe Arie, Maddie, Jan und Elin gerne auf ihrer Spurensuche begleitet, versucht der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen ebenso wie den Motiven hinter den Taten. Dies war wirklich nicht so leicht und deswegen hat es gedauert, bis ich eine Ahnung hatte, um was es wirklich geht, was mir sehr gut gefallen hat. Zumal dadurch auch die Spannung aufrechterhalten blieb.

Ich fand es interessant, wie es Arie, Maddie, Jan und Elin inzwischen ergangen ist und auch wie Isa sich in ihrer Modefirma Coole Chica macht. Zudem bin ich gespannt, was sich Maddie einfallen lässt, damit Isa es schafft, auch mal für ein paar Stunden alleine zu bleiben, um an neuen Ideen für ihre Modefirma zu arbeiten. Ich konnte voll und ganz nachempfinden, wie viel Sorgen sich Arie um Hund macht ebenso wie Jan um das Eichhörnchen Fru Gunilla. Zumal mir beide ebenso wie die vier Detektive ans Herz gewachsen sind. Geschmunzelt habe ich über Elins wilde Theorien, was das Motiv angeht. Einige davon waren mehr als haarsträubend, dadurch aber sehr amüsant.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem die Detektive der Hausboot-Detektei es mit einem auf den ersten Blick leichten Fall zu tun bekommen, der zusehends größer wird. Ich habe Arie, Maddie, Jan und Elin gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und war gespannt, was sie dabei alles herausfinden. Denn der Fall ist ziemlich verzwickt, was daran liegt, dass es im Grunde keine Person gibt, die wirklich verdächtig scheint und es für die vier Detektive durch die vielen Gerüchte schwierig ist, die Wahrheit herauszufinden. Dadurch ist auf jeden Fall für Spannung gesorgt. Zudem fand ich es interessant zu erfahren, wie es Arie, Maddie, Jan, Elin und Maddies Schwester Isa inzwischen ergangen ist.

Veröffentlicht am 20.04.2025

Zwei Frauen wagen einen Neuanfang

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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Zum Inhalt:
Gestern war Louise Dumont mit ihrem Mann noch in einer schicken Bar in Hamburg und heute wacht sie alleine in ihrem Hotelzimmer auf. Ihr Mann ist spurlos verschwunden. Wäre dies noch nicht ...

Zum Inhalt:
Gestern war Louise Dumont mit ihrem Mann noch in einer schicken Bar in Hamburg und heute wacht sie alleine in ihrem Hotelzimmer auf. Ihr Mann ist spurlos verschwunden. Wäre dies noch nicht schlimm genug, scheint er überall Schulden gemacht zu haben. Louise weiß sich nicht anders zu helfen und flüchtet mittellos aus dem Hotel. Was soll sie nur machen? Durch einen Zufall trifft sie auf die ehemalige Prostituierte Ella und teilt sich mit ihr ein kleines Zimmer in einer Pension. Hätten die beiden Frauen nicht schon genug damit zu tun, sich durchzuschlagen, wird ein Juwelier ermordet und der vermeintlichen Mörder läuft ausgerechnet den beiden Frauen in die Arme. Da diese an die Unschuld des Jungen glauben, verstecken sie ihn vor der Polizei und bekommen dabei unerwartete Hilfe vom ehemaligen Polizisten Paul.

Meine Meinung:
Im Hamburg des Jahres 1913 begegnen wir Louise, Ella und Paul, die alle drei ihr Päckchen zu tragen haben. Louise wird von ihrem Ehemann mittellos zurückgelassen und weiß nicht, wie es für sie weitergeht. Ella flüchtet aus der Zwangsprostitution und Paul hat nach dem Verlust seines Arms sämtlichen Lebenswillen verloren. Da die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Louise, der von Ella und der von Paul geschildert wird, lernen, wie die drei im Laufe der Handlung nicht nur besser kennen, sondern erfahren auch, was in ihrer Vergangenheit geschehen ist. Dadurch habe ich die Reaktionen, Handlungen und Gedankengänge der drei mit der Zeit immer besser verstehen können und konnte so mit ihnen mitfühlen.

Louise wirkte gerade zu Anfang recht hilflos, was wohl auch daran lag, dass sie ein luxuriöses, behütetes Leben gewohnt war. Mit der Zeit wächst sie aber zusehends an der Situation und erlangt immer mehr Stärke, was mir gefallen hat. Ebenso fand ich es beeindruckend, dass sie sich nicht hat unterkriegen lassen.

Ella ist ein richtiger Sonnenschein. Ich fand es beeindruckend, dass sie trotz allen schlimmen Dingen, die sie erleben musste, nicht verbittert war, anderen hilft, sie aufmuntert und die positiven Dinge im Leben sehen will. Dennoch merkt man zwischen den Zeilen immer wieder, wie sehr ihr die Dinge in ihrer Vergangenheit zugesetzt haben. Zudem fand ich ihr Durchhaltevermögen bei der Arbeitssuche und ihren Willen dazuzulernen bewundernswert. Mir ist Ella mit ihrer Mopsdame Principessa von allen am meisten an Herz gewachsen.

Paul merkt man an, wie sehr er darunter leidet, kein Polizist mehr zu sein und wie sehr ihn die Rache an Hinnerk Macke zerfrisst. Ich finde aber, man sieht im Laufe der Handlung, wie sein Lebensmut immer mehr zurückkommt und er schafft in die Zukunft zu sehen. Zudem hat mir seine Hilfsbereitschaft gefallen und sein Engagement, die Unschuld von Joshua zu beweisen.

Da Louise und Ella immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und die Suche nach dem wahren Mörder des Juweliers ihre eigenen Probleme und Gefahren mit sich bringt, war für Spannung gesorgt. Vor allem im letzten Drittel der Geschichte wurde es noch mal richtig spannend. Bis dahin gab es aber leider auch einige Längen, durch die sich die Handlung zog. Dennoch war ich gespannt, wie Louise, Ella und Paul Joshuas Unschuld beweisen wollen, ob Louises verschwundener Mann noch mal auftaucht und was sie alle noch so erleben.

Die Autorin hat die Schauplätze so anschaulich beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst durch die Straßen von Hamburg im Jahr 1913 zu streifen. Zudem hat sie es geschafft, die Atmosphäre der Zeit, die damaligen Lebensumständen der einzelnen Bevölkerungsschichten und die Stellung der Frau zur damaligen Zeit deutlich zu machen.

Fazit:
Ein guter Auftakt der Reihe, in der wir Louise, Ella und Paul, die alle ihre Päckchen zu tragen haben, die ihre Schultern schwer belastet. Ich habe alle drei gerne auf ihrem Weg begleitet, was gespannt, was sie alles erleben werden und ob sie es schafften, Joshuas Unschuld zu beweisen. Da Louise und Ella vor immer neuen Herausforderungen stehen und die Suche nach dem wahren Mörder des Juweliers einige Gefahren mit sich bringt, war für eine gewisse Spannung gesorgt. Leider gab es auch einige Längen, durch die sich die Handlung zog.

Veröffentlicht am 17.04.2025

Wo steckt Murkel?

Die wilden Robbins. Spurlos verschwunden! (Band 2)
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Zum Inhalt:
Alles hätte so schön sein können. Schließlich hatten die wilden Robins mit den Rittern auf Rädern gerade erst Frieden geschlossen. Doch dann beschuldigen die Ritter auf Rädern die wilden Robins ...

Zum Inhalt:
Alles hätte so schön sein können. Schließlich hatten die wilden Robins mit den Rittern auf Rädern gerade erst Frieden geschlossen. Doch dann beschuldigen die Ritter auf Rädern die wilden Robins Nägel auf ihre Sprungrampe verteilt zu haben und lassen am nächsten Schultag die Luft aus den Fahrradreifen der wilden Robins. Das können sich Rieke, Liesel und Bretti nicht gefallen lassen und der Frieden ist erst mal dahin. Wäre dies noch nicht genug, spielt Riekes Hund Murkel seit Tagen verrückt und büxt immer wieder aus. So geschieht es dann auch. Von jetzt auf gleich ist er unauffindbar. Natürlich sind die Ritter auf Rädern die Hauptverdächtigen. Doch haben sie es wirklich getan? Können Rieke, Liesel, Bretti und Minna Murkel finden?

Meine Meinung:
Rieke und ihre Bande die wilden Robins bekommen es in diesem Band mit gleich mehreren Problem zu tun. Denn nicht nur, dass die Ritter auf Rädern sie beschuldigen, etwas mit den Nägeln auf ihrer Sprungrampe zu tun zu haben, verschwindet auch noch Murkel, der Hund von Rieke und Minna, spurlos. So müssen sie sich nicht nur gegen die falschen Beschuldigungen der Ritter auf Rädern und ihrer Rache wehren, sondern herausfinden, wo Riekes und Minnas Hund Murkel ist. Da ihr Vorhaben Murkel zu finden, sie vor einige Herausforderungen stellt, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Denn die wilden Robins haben zwar gleich einige Verdächtige, doch an Beweise zu kommen ist nicht so leicht. Ich habe Rieke, Liesel, Bretti und Minna gern bei ihrer Suche nach Murkel begleitet, war gespannt, was sie herausfinden und ob ihre Pläne funktionieren. Dabei muss man sagen, dass einige ihrer Pläne zwar grenzwertig sind, dies aber durch Brettis geäußerte Bedenken für die jungen Leserinnen und Leser auch gleich deutlich wird. Ebenso fragt sich Rieke viele Male, ob das, was sie tun, wirklich richtig ist und wie weit man gehen darf. Dies fand ich gut.

Gut gefallen hat mir auch, dass Rieke, Liesel, Bretti und Minna zwar unterschiedliche Fähigkeiten haben und sich auch charakterlich unterscheiden, sie aber gerade dadurch so wunderbar als Bande harmonisieren. Zudem fand ich es gut, dass Rieke ihre kleine Schwester Minna versucht, jederzeit einzubeziehen und ihr das Gefühl gibt, wichtig zu sein, auch wenn sie nicht bei allem mitmachen kann.

Die Figuren und Schauplätze wurden von der Autorin lebhaft und für die Altersgruppe verständlich beschrieben, sodass die jungen Leserinnen und Leser sich diese gut vorstellen können. Außerdem gibt es wieder viele mit Liebe zum Detail gestaltete Illustrationen, durch die man sich alle noch mal viel besser vorstellen kann. Begriffe oder Redewendungen, die vielleicht unbekannt sind, wurden verständlich erklärt.

Fazit:
Ein spannendes Abenteuer, in dem Rieke, Liesel, Bretti und Minna nicht nur erneut mit den Rittern auf Rädern aneinandergeraten, sondern Riekes und Minnas Hund Murkel spurlos verschwindet. Ich habe Rieke, Liesel, Bretti und Minna gerne bei ihrer Suche nach Murkel begleitet, bei der sie auf viele Probleme stoßen, die nur schwer zu lösen sind. Dadurch war die ganze Zeit für Spannung gesorgt.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Wer hat Hinnerk Beehnk auf dem Gewissen?

Morden auf Friesisch
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Zum Inhalt:
Kommissaranwärterin Michaela Greve hat sich langsam im Team eingefunden, da kommt schon der nächste Fall auf sie und ihre Kollegen zu. Denn der Fischer Hinnerk Beehnk wird tot aufgefunden. ...

Zum Inhalt:
Kommissaranwärterin Michaela Greve hat sich langsam im Team eingefunden, da kommt schon der nächste Fall auf sie und ihre Kollegen zu. Denn der Fischer Hinnerk Beehnk wird tot aufgefunden. Bei ihren Ermittlungen kommt nicht nur heraus, dass sich Hinnerk Beehnk bei vielen Menschen unbeliebt gemacht hat, sondern er hat kurz vor seinem Tod eine große Summe im Lotto gewonnen. Wäre dies noch nicht genug, träumt Michis Chef vom Ruhestand und findet, sie soll in dem Fall die Leitung übernehmen. Doch Michi ist sich nicht so sicher, ob sie das wirklich kann.

Meine Meinung:
Erneut müssen Kommissaranwärterin Michaela Greve, Michi genannt, Kriminaloberkommissar Ulf Weingärtner und Kriminalhauptkommissar Werner Kruse in einem Mordfall ermitteln, als der Fischer Hinnerk Beehnk tot aufgefunden wird. Ich habe die drei Ermittler gern bei ihren Ermittlungen begleitet, bei denen ich immer auf dem gleichen Wissensstand wie sie war. Dadurch habe ich mich als Teil ihres Teams gefühlt und versucht, dem Täter auf die Schliche zu kommen. Dies ist ziemlich schwierig, da es einen Haufen Verdächtige gibt und es deswegen sogar mehrer Motive, wieso Hinnerk Beehnk sterben musste. Zudem fallen einige Verdächtige dem Täter zum Opfer, wodurch mir irgendwann ehrlich gesagt die Verdächtigen ausgingen.

Michi, Ulf und Werner sind alles drei Marken für sich. Vor allem bei Werner mit seiner direkten, knurrigen Art kann ich mir vorstellen, dass er auch bei einigen Leserinnen und Lesern aneckt. Mit der Zeit merkt man aber, dass er im Grunde ein großes Herz hat, sich um Ulf und Michi sorgt und ihnen helfen will. Zudem fand ich seine ganze Kungelei ziemlich amüsant.

Michi ist eine sympathische junge Frau mit einem großen Herz für Tiere. Zudem versucht sie die knurrige Art ihres Chefs bei Vernehmungen und auch gegenüber Ulf abzufedern. Michi ist eine ausgezeichnete Ermittlerin, die zwar ein einigen Stellen noch recht unsicher wirkt und die ihre Empathie einige Male in schwierige Situationen bringt. Dennoch wächst sie in diesem Band und ich bin gespannt, was man von ihr noch erwarten kann.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir das Ermittlerteam bei ihrem nächsten Fall begleiten. Dieser ist ziemlich verzwickt, da es einige Verdächtige und mehrere mögliche Motive gibt. Ich habe Michi, Ulf und Werner gern bei ihren Ermittlungen begleitet und versucht, dem Täter und seinem Motiv auf die Schlichte zu kommen, was nicht so einfach war. Was auch daran lag, weil einige Verdächtige dem Täter zum Opfer fallen, wodurch mir irgendwann die Verdächtigen ausgingen.