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Veröffentlicht am 01.06.2026

Schaffen es Romy und Ben, den Fall aufzuklären?

Mord mit Schwips
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Zum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung ist Romy Fuchs in ihr Heimatdorf Schweinhütt zurückgekehrt. Dort möchte sie als Keramikkünstlerin durchstarten und die Ruhe genießen. Doch dann geschieht ausgerechnet ...

Zum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung ist Romy Fuchs in ihr Heimatdorf Schweinhütt zurückgekehrt. Dort möchte sie als Keramikkünstlerin durchstarten und die Ruhe genießen. Doch dann geschieht ausgerechnet im luxuriösen Altenheim Gut Luisenau, in dem ihre Großtante wohnt, ein Mord. Wäre das noch nicht schlimm genug, wird ihre Großtante verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben, und ausgerechnet ihr Ex-Mann Ben, der in den Bayerischen Wald strafversetzt wurde, übernimmt die Ermittlungen. Davon lässt sich Romy aber nicht beirren und stellt ihre eigenen Nachforschungen an. Dabei kommt nicht nur heraus, dass das Opfer Brennmeister Mike Walters kein Unschuldslamm war. Vielmehr haben auch einige der Angestellten ihre Geheimnisse und somit einen Grund, Mike Walters nach dem Leben zu trachten.

Meine Meinung:
Die Mordermittlungen waren spannend und es gab einige Wendungen, durch die man einen anderen Blickwinkel auf das Opfer und einige der Verdächtigen bekam. Zwar gibt es nicht so viele Verdächtige. Doch diese haben alle nicht nur auf den ersten Blick ein Alibi, sondern auch Geheimnisse, die sie um jeden Preis beschützen wollen. So hat jeder von ihnen auch einen guten Grund, um Mike Walters nach dem Leben zu trachten. Hinzu kommt noch, dass das Opfer ein ziemlich schlimmer Finger war, der andere Menschen manipuliert, ausgenutzt und erpresst hat. Durch die Rückblenden, die immer wieder in die Handlung eingebaut wurden, wird das immer deutlicher. Mich haben diese Rückblenden im ersten Moment ehrlich gesagt irritiert und ich brauchte erst einen Moment, um mich zurechtzufinden. Irgendwann habe ich mich aber daran gewöhnt und die Rückblende schneller als diese erkennen können. Ich habe die Journalistin Romy Fuchs und ihren Ex-Mann, Kriminalhauptkommissar Ben Jacobs, gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und versucht, der Täterin oder dem Täter schneller als die beiden auf die Schliche zu kommen, was gar nicht so leicht war.

Romy war mir gleich sympathisch. Sie ist eine taffe, einfühlsame und kluge Frau, die es geschafft hat, sich nach ihrer Scheidung wiederzufinden. Ich fand die gemischten Gefühle, die Romy und Ben bei ihrer ersten Begegnung und bei weiteren Treffen haben, gut und nachvollziehbar dargestellt. Man spürt vor allem bei Ben noch eine gewisse Trauer, alte Vertrautheit und Wehmut darüber, Romy verloren zu haben. Dennoch wird auch klar, wieso es für beide keinen anderen Weg als eine Trennung gab. Zwar nimmt ihre private Geschichte eine wichtige Rolle in der Handlung ein, sie überschattet den Kriminalfall aber nicht, was mir sehr gut gefallen hat. Zudem gibt es in der Geschichte einige eigenwillige Figuren, die schon alleine durch ihre Art und ihre Marotten für viele Lacher und Schmunzler sorgen, sodass auch der Humor nicht zu kurz kommt. Ich habe mich jedenfalls zwischendurch köstlich amüsiert.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir die Journalistin Romy Fuchs und ihren Ex-Mann, Kriminalhauptkommissar Ben Jacobs, während ihrer Ermittlungen begleiten, als der Brennmeister Mike Walters tot aufgefunden wird. Es gibt eine Handvoll Verdächtige mit Geheimnissen, aber auch Alibis. Zudem war das Opfer selbst ein ziemlich schlimmer Finger, was durch einige Rückblenden immer deutlicher wird, ebenso wie das Motiv der Verdächtigen. Dadurch und durch einige überraschende Wendungen war für Spannung gesorgt. Ich habe Romy und Ben jedenfalls gerne auf ihrer Spurensuche begleitet und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen, was mir nur bedingt gelungen ist. Zudem sorgen einige Figuren schon allein durch ihre eigenwillige Art und ihre Marotten für Lacher und Schmunzler.

Veröffentlicht am 29.05.2026

Wer treibt im Bergdorf sein Unwesen?

Nebelbeute
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Zum Inhalt:
Mila Weiss ist auf ihrer eigenen Mission. Denn in einem Bergdorf sucht sie nach Johannes Toblach. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird eine Leiche gefunden, die zwischen zwei Bäumen hängt. Mila ...

Zum Inhalt:
Mila Weiss ist auf ihrer eigenen Mission. Denn in einem Bergdorf sucht sie nach Johannes Toblach. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird eine Leiche gefunden, die zwischen zwei Bäumen hängt. Mila will sich aus der Sache heraushalten. Denn schließlich hat sie andere Prioritäten. So setzt sie alles daran, Johannes Toblach auf die Spur zu kommen. Was sie jedoch nicht weiß, ist, dass sie von gleich zwei Personen ins Visier genommen wurde. Als Mila dann verschwindet, setzen die Ermittler der Gruppe 4, allen voran Jakob Krogh, alles daran, sie wiederzufinden. Doch können sie es wirklich schaffen, Mila zu retten?

Meine Meinung:
Wir begleiten Mila Weiss in ein Bergdorf, in dem sie Johannes Toblach vermutet, und alles versucht, um ihn endlich dingfest zu machen. Zudem geschehen einige grausame Morde in dem Bergdorf und Mila gerät durch ihre Suche ins Visier von gleich zwei Personen. Es ist also von Anfang an für Spannung gesorgt. Spätestens als der Rest des Teams der Gruppe 4 ebenfalls im Bergdorf auftaucht, um nach dem Serienmörder zu suchen, geht es Schlag auf Schlag. Ich habe erst Mila und anschließend den Rest des Teams der Gruppe 4 gern während ihrer Ermittlungen begleitet und habe selbst versucht, der Person hinter den grausamen Taten auf die Spur zu kommen. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie das Team der Gruppe 4 ist, konnte man selbst seine Vermutungen, wer hinter den Taten stecken könnte, und nach dem Motiv anstellen. Dies habe ich auch sehr gern getan und versucht, die ganzen Hinweise, die man nach und nach bekommt, zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Dabei wurde ich auf einige falsche Fährten gelockt, hatte aber letztendlich zwei Personen im Verdacht, von denen es dann auch eine war. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen, dass ich immer so viel wie das Team wusste. Zumal ich mich dadurch als Teil des Teams fühlte.

Dem Autor ist es nicht nur gelungen, die Figuren und Schauplätze so anschaulich zu beschreiben, dass man sie sich gut vorstellen konnte. Vielmehr hat er es geschafft, eine bedrückende, angespannte und spannungsgeladene Atmosphäre, ebenso wie eine gewisse Dringlichkeit, die in der Luft lag, die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Mit den Mitgliedern der Gruppe 4 ist dem Autor ein wirklich interessanter Haufen gelungen, die alle ihre individuellen Charaktereigenschaften und ihre kleinen und großen Marotten haben. Jeder hat dabei sein Spezialgebiet, wodurch sie sich gut ergänzen. Ich finde, man merkt, dass alle inzwischen zu einem richtig guten Team zusammengewachsen sind und jeder den jeweils anderen gut kennt und einschätzen kann.

Fazit:
Ein spannender Thriller, in dem wir Mila Weiss und später den Rest des Teams der Gruppe 4 in ein Bergdorf begleiten, als Mila nach Johannes Toblach sucht und gleichzeitig ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Ich habe das Team der Gruppe 4 gerne während seiner Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren. Da man immer so viel wie das Team weiß, kann man seine eigenen Vermutungen anstellen, was mir sehr gut gefallen hat. So legt der Autor auch einige falsche Fährten, was die Spannung ebenso wie die bedrückende, angespannte und spannungsgeladene Atmosphäre noch mal anheizt. Ich war jedenfalls gespannt, ob meine Vermutung bezüglich des Täters am Ende richtig ist, wobei ich ehrlich gesagt gleich zwei Personen im Verdacht hatte.

Veröffentlicht am 26.05.2026

Der Welt der Buks droht erneut Gefahr

Die magische Bibliothek der Buks 3: Der Phantánasische Schlüssel
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Zum Inhalt:
Die Buks haben allen Grund zu feiern. Denn in der magischen Bibliothek kommt ein neuer Buchschutzgeist zur Welt. Doch die Freude darüber hält nur kurz. Denn Finn und Geraldine sind in die ...

Zum Inhalt:
Die Buks haben allen Grund zu feiern. Denn in der magischen Bibliothek kommt ein neuer Buchschutzgeist zur Welt. Doch die Freude darüber hält nur kurz. Denn Finn und Geraldine sind in die Buchwelt gereist und verschwunden. Nun müssen sie erst einmal herausfinden, wo sie überhaupt gelandet sind, und anschließend einen Weg zurückfinden. Doch dies gestaltet sich mehr als schwierig. Zudem setzt der geheime Orden der Athanæer alles daran, an den Phantánasischen Schlüssel zu kommen. Damit ihnen dies gelingt, verbünden sie sich mit Lucius Degen, der noch eine Rechnung mit den Buks offen hat. Können Nola, Mira und der junge Orakelmeister Thommy es schaffen, Finn und Geraldine zu retten und die Pläne von Lucius Degen und dem Orden der Athanæer zu vereiteln?

Meine Meinung:
In verschiedenen Handlungssträngen erfahren wir nicht nur, wie es Finn und Geraldine ergeht, als sie in der Buchwelt verloren gehen, sondern begleiten Nola, Mira und den Orakelmeister Thommy auf ihren eigenen kleinen Missionen. Zudem erfahren wir natürlich auch, was alles bei den Buks los ist und wie sie versuchen, den Kindern zu helfen. Dadurch ist einiges los. Ich hatte aber kein Problem, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen, und war gespannt, ob und wann sie sich überschneiden und was Nola, Mira, Thommy, Finn und Geraldine alles erleben werden.

Da Nola, Mira, Thommy, Finn und Geraldine auf ihren verschiedenen Abenteuern einige Schwierigkeiten bewältigen, in brenzlige Situationen geraten und Rätsel lösen müssen, was alles gar nicht so leicht ist, war die Handlung spannend. Zudem merkt man, wie sich die Situation immer weiter zuspitzt und sogar die Bibliothek der Buks in große Gefahr gerät. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Zudem war ich gespannt, welche Rolle Rikki am Ende spielen würde. Denn ich war mir nicht sicher, ob sie wirklich auf der Seite bleiben wird, auf der sie zu Anfang steht.

Für viele Schmunzler und Lachen hat zum einen der neue Buchschutzgeist Tscha-Tscha Buk gesorgt, aber auch einige der anderen inzwischen richtig liebgewonnen Buks mit ihrer eigenen Art. Jeder von ihnen hat, ebenso wie alle fünf Kinder, seine eigenen Charaktereigenschaften, die nur sie oder ihn ausmacht. Zudem hat mir die Entwicklung, die alle fünf Kinder im Laufe der Handlung gemacht haben, richtig gut gefallen. Außerdem fand ich es interessant ein wenig mehr über die Buks und die Buchwelt zu erfahren.

Fazit:
Eine wunderschöne und spannende Geschichte, in der Nola, Mira, Thommy, Finn und Geraldine alle ihre eigenen kleinen Abenteuer erleben, die aber auch irgendwie zusammenhängen. Da wieder einige Schwierigkeiten auf Nola, Mira, Thommy, Finn und Geraldine zukommen, sie in brenzlige Situationen geraten und einige Rätsel lösen müssen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe sie jedenfalls gern auf ihren Wegen begleitet, war gespannt, was sie alles erleben werden und ob Nola, Mira und Thommy es schaffen, Finn und Geraldine zu finden und aus der Buchwelt zurückzuholen. Ebenso war ich gespannt, ob sie es schaffen würden, Lucius Degen und dem Orden der Athanæer das Handwerk zu legen. Ein wirklich gelungener dritter Band, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es für alle weitergeht.

Veröffentlicht am 23.05.2026

Wer hat die Zwillinge Nike und Jana entführt?

Moorland. Die Zwillinge
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Zum Inhalt:
Als die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana nicht wieder aus dem Moor zurückkehren, wo sie Bilder und Videos für ihren TikTok-Kanal machen wollten, ist ihr Vater in Alarmbereitschaft. Schließlich ...

Zum Inhalt:
Als die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana nicht wieder aus dem Moor zurückkehren, wo sie Bilder und Videos für ihren TikTok-Kanal machen wollten, ist ihr Vater in Alarmbereitschaft. Schließlich waren seine Töchter immer zuverlässig. Als auch eine private Suchtruppe die Zwillinge nicht finden kann, nimmt Kommissarin Malia Gold, die gerade erst ihre Stelle angetreten hat, die Ermittlungen auf. Als dann wenig später verstörende Bilder von Jana auftauchen, weiß Malia, ihr bleibt kaum noch Zeit. Doch je tiefer sie gräbt, desto mehr Geheimnisse und Lügen bringt sie ans Licht. Dabei hat sie das Gefühl, immer einen Schritt hinterherzuhinken. Doch die Zeit drängt. Kann es Kommissarin Malia Gold dennoch gelingen, Jana und Nike zu retten?

Meine Meinung:
Ich brauchte zwar ein wenig, um die ganzen Personen erst mal zuzuordnen, wurde dann aber regelrecht in die Geschichte gesogen. Man spürt richtig den dichten Nebel auf der Haut und sieht das Moor vor Augen, was eine unheimliche, aber auch durch den Zeitdruck dringliche Atmosphäre hervorruft. Denn man spürt richtig, wie die Zeit drängt und die Frustration von Kommissarin Malia Gold, die von den ganzen Ereignissen regelrecht überrannt wird und deswegen nicht weiß, wo ihr der Kopf steht. Hinzu kommt noch, dass jeder im Ort etwas zu verbergen hat und sein Geheimnis um jeden Preis schützen will. So gibt es einige Personen, die sich sehr verdächtig machen und von denen ich fest überzeugt war, dass sie etwas mit der Tat zu tun haben. Doch dann wurde ich im nächsten Moment durch eine unerwartete Wendung eines Besseren belehrt. So ging es mir einige Male, denn der Autor weiß es, geschickt falsche Fährten zu legen. Zumal sich selbst zumindest eines der Opfer ebenfalls mehr als verdächtig macht und ich mich deswegen zunehmend gefragt habe, ob sie mit drinsteckt oder welches Spiel sie spielt. Das alles hat die Handlung umso spannender gemacht.

Kommissarin Malia Gold ist eine kompetente Ermittlerin, die aber auch nicht fehlerfrei ist und sogar zugibt, von allem überrannt zu werden. Dies hat sie nicht nur nahbar, sondern auch authentisch gemacht. Ich mochte Malia und konnte ihre gemischten Gefühle wegen ihrer Mutter nachvollziehen. Zumal man nach und nach immer mehr darüber erfährt, wieso Malia vor fünfzehn Jahren die Flucht ergriffen hat. Man erahnt die vielen unausgesprochenen Worte, die unterdrückten Gefühle und wie kompliziert Familie sein kann. Malias private Verbindung zum Ort rückte aber nie so weit in den Vordergrund, dass sie den Fall überschattete. Denn dieser stand immer im Mittelpunkt.

Fazit:
Ein spannender Thriller, in dem wir Kommissarin Malia Gold bei ihrem ersten Fall in ihrer alten Heimat begleiten, als die beiden Zwillinge Nike und Jana im Moor verschwinden. Da es einige Verdächtige gab und ich mir selbst bei den Opfern nicht sicher war, ob sie bei der ganzen Sache nicht doch eine andere Rolle spielen, als man denkt, war für Spannung gesorgt. Außerdem weiß der Autor es geschickt, falsche Fährten zu legen, wodurch er einige meiner Vermutungen zunichte machte, was ich aber gar nicht schlimm fand. Zudem hat mir gefallen, dass Kommissarin Malia Gold nicht perfekt ist und auch Fehler zugibt. Dadurch wirkte sie nahbar und authentisch. Zudem fand ich ihre gemischten Gefühle ihrer Mutter gegenüber gut und nachvollziehbar dargestellt. Man kann die vielen unausgesprochenen Worte, die unterdrückten Gefühle und wie kompliziert Familie sein kann, erahnen.

Veröffentlicht am 23.05.2026

Kann Schneewittchen Mila helfen?

Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe
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Zum Inhalt:
Als die Oberfee Endora im Urlaub ist, zetteln die Märchenfiguren einen Aufstand an. Denn schließlich wollen sie auch in den Urlaub. Zur Strafe, weil die Oberfee Endora ihren Urlaub deswegen ...

Zum Inhalt:
Als die Oberfee Endora im Urlaub ist, zetteln die Märchenfiguren einen Aufstand an. Denn schließlich wollen sie auch in den Urlaub. Zur Strafe, weil die Oberfee Endora ihren Urlaub deswegen unterbrechen muss und damit die Märchenfiguren endlich wieder brav sind, werden sie in Ponys verwandelt und auf den Reiterhof „Märchenhof“ verbannt. Dort sollen sie sieben gute Taten vollbringen. Erst dann dürfen sie wieder zurück in die Märchenwelt. Auf dem Reiterhof freunden sich die Märchenfiguren nicht nur mit den Hoftieren an, sondern wollen auch Mila helfen. Denn diese muss in der Schule ein Referat über das Reiten halten. Dabei hat sie große Angst vor Pferden.

Meine Meinung:
Die einzelnen Märchenfiguren haben alle nicht nur individuelle Charaktereigenschaften und kleine Eigenheiten, die nur sie ausmachen. Selbst ihre Gestalt als Pony spiegelt etwas von ihnen wider. So ist Schneewittchens Fellfarbe weiß wie Schnee und ihr Schweif schwarz wie Ebenholz, was mir sehr gut gefallen hat. Denn so kann man sie alle gut voneinander unterscheiden. Zudem sind die Ponys alle total neugierig und wissbegierig, was sie zwar auch in Situationen bringt, in denen sie von den Menschen fast entdeckt werden. Ihre Begeisterung und Neugierde schwappt aber regelrecht auf einen über, sodass man richtig Lust bekommt, mit ihnen zusammen alles zu entdecken. Außerdem hat mir gefallen, wie Schneewittchen immer wieder versucht, Mila ihre Angst zu nehmen. Diese wurde meiner Meinung nach richtig gut dargestellt, ebenso wie die kleinen Schritte, aber auch Rückschritte, die Mila macht, um sie zu überwinden.

Oberfee Endora versucht, streng zu sein und hart durchzugreifen, als die Märchenfiguren einen Aufstand anzetteln. Dies gelingt ihr aber nur bedingt. Was zum einen an ihrer Schusseligkeit und an mangelndem Durchsetzungsvermögen liegt, was sie aber umso sympathischer gemacht hat. Zudem fand ich ihre Zaubersprüche lustig. Zumal nicht alle von ihnen wirklich gelingen und sie sich mal eben einen neuen einfallen lassen muss. Außerdem gab es viele weitere lustige Situationen, durch die die Handlung aufgelockert wurde.

Die Figuren und Schauplätze wurden so lebhaft und anschaulich beschrieben, dass man sie alle direkt vor Augen hatte. Im Laufe der Handlung gab es aber auch immer wieder mal eine wunderschöne Illustration, durch die man sich einzelne Figuren, Schauplätze oder Szenen noch mal besser vorstellen konnte.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, in der wir die Märchenfiguren auf den Reiterhof „Märchenhof“ begleiten, wo sie als Ponys leben müssen, bis sie sieben gute Taten vollbracht haben. Ich war gespannt, was sie alles auf dem Reiterhof erleben werden und ob Schneewittchen es schafft, Mila die Angst vor Pferden und dem Reiten zu nehmen. Gefallen hat mir, dass jede Märchenfigur einen eigenständigen Charakter hat, kleine Eigenheiten, die nur sie ausmachen, und etwas von der Märchenfigur im Pony wiederzufinden ist. Zudem gefiel es mir, wie neugierig und wissbegierig die Ponys sind. Man bekam dadurch richtig Lust darauf, mit ihnen den Reiterhof zu erkunden. Nun bin ich gespannt, was die Märchenfiguren noch so auf dem Reiterhof erleben werden und worin ihre nächste Aufgabe bestehen wird.