Schaffen es Romy und Ben, den Fall aufzuklären?
Mord mit SchwipsZum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung ist Romy Fuchs in ihr Heimatdorf Schweinhütt zurückgekehrt. Dort möchte sie als Keramikkünstlerin durchstarten und die Ruhe genießen. Doch dann geschieht ausgerechnet ...
Zum Inhalt:
Nach ihrer Scheidung ist Romy Fuchs in ihr Heimatdorf Schweinhütt zurückgekehrt. Dort möchte sie als Keramikkünstlerin durchstarten und die Ruhe genießen. Doch dann geschieht ausgerechnet im luxuriösen Altenheim Gut Luisenau, in dem ihre Großtante wohnt, ein Mord. Wäre das noch nicht schlimm genug, wird ihre Großtante verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben, und ausgerechnet ihr Ex-Mann Ben, der in den Bayerischen Wald strafversetzt wurde, übernimmt die Ermittlungen. Davon lässt sich Romy aber nicht beirren und stellt ihre eigenen Nachforschungen an. Dabei kommt nicht nur heraus, dass das Opfer Brennmeister Mike Walters kein Unschuldslamm war. Vielmehr haben auch einige der Angestellten ihre Geheimnisse und somit einen Grund, Mike Walters nach dem Leben zu trachten.
Meine Meinung:
Die Mordermittlungen waren spannend und es gab einige Wendungen, durch die man einen anderen Blickwinkel auf das Opfer und einige der Verdächtigen bekam. Zwar gibt es nicht so viele Verdächtige. Doch diese haben alle nicht nur auf den ersten Blick ein Alibi, sondern auch Geheimnisse, die sie um jeden Preis beschützen wollen. So hat jeder von ihnen auch einen guten Grund, um Mike Walters nach dem Leben zu trachten. Hinzu kommt noch, dass das Opfer ein ziemlich schlimmer Finger war, der andere Menschen manipuliert, ausgenutzt und erpresst hat. Durch die Rückblenden, die immer wieder in die Handlung eingebaut wurden, wird das immer deutlicher. Mich haben diese Rückblenden im ersten Moment ehrlich gesagt irritiert und ich brauchte erst einen Moment, um mich zurechtzufinden. Irgendwann habe ich mich aber daran gewöhnt und die Rückblende schneller als diese erkennen können. Ich habe die Journalistin Romy Fuchs und ihren Ex-Mann, Kriminalhauptkommissar Ben Jacobs, gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und versucht, der Täterin oder dem Täter schneller als die beiden auf die Schliche zu kommen, was gar nicht so leicht war.
Romy war mir gleich sympathisch. Sie ist eine taffe, einfühlsame und kluge Frau, die es geschafft hat, sich nach ihrer Scheidung wiederzufinden. Ich fand die gemischten Gefühle, die Romy und Ben bei ihrer ersten Begegnung und bei weiteren Treffen haben, gut und nachvollziehbar dargestellt. Man spürt vor allem bei Ben noch eine gewisse Trauer, alte Vertrautheit und Wehmut darüber, Romy verloren zu haben. Dennoch wird auch klar, wieso es für beide keinen anderen Weg als eine Trennung gab. Zwar nimmt ihre private Geschichte eine wichtige Rolle in der Handlung ein, sie überschattet den Kriminalfall aber nicht, was mir sehr gut gefallen hat. Zudem gibt es in der Geschichte einige eigenwillige Figuren, die schon alleine durch ihre Art und ihre Marotten für viele Lacher und Schmunzler sorgen, sodass auch der Humor nicht zu kurz kommt. Ich habe mich jedenfalls zwischendurch köstlich amüsiert.
Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir die Journalistin Romy Fuchs und ihren Ex-Mann, Kriminalhauptkommissar Ben Jacobs, während ihrer Ermittlungen begleiten, als der Brennmeister Mike Walters tot aufgefunden wird. Es gibt eine Handvoll Verdächtige mit Geheimnissen, aber auch Alibis. Zudem war das Opfer selbst ein ziemlich schlimmer Finger, was durch einige Rückblenden immer deutlicher wird, ebenso wie das Motiv der Verdächtigen. Dadurch und durch einige überraschende Wendungen war für Spannung gesorgt. Ich habe Romy und Ben jedenfalls gerne auf ihrer Spurensuche begleitet und versucht, der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen, was mir nur bedingt gelungen ist. Zudem sorgen einige Figuren schon allein durch ihre eigenwillige Art und ihre Marotten für Lacher und Schmunzler.