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Veröffentlicht am 08.03.2026

Lucia entdeckt ihre Feuermagie

Lucia 1. Flüsterin der Flammen
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Zum Inhalt:
Als die dreizehnjährige Lucia auf der Party ihrer Freundin entdeckt, dass Feuermagie in ihr schlummert, ändert sich ihr Leben schlagartig. Nicht nur, dass jeder, der Feuermagie beherrscht, ...

Zum Inhalt:
Als die dreizehnjährige Lucia auf der Party ihrer Freundin entdeckt, dass Feuermagie in ihr schlummert, ändert sich ihr Leben schlagartig. Nicht nur, dass jeder, der Feuermagie beherrscht, an einen Ort gebracht wird, von dem er nie wieder zurückkehrt, sind plötzlich Nebelwesen hinter ihr her. So bleibt Lucia nichts anderes übrig, als das Angebot des mysteriösen Finn anzunehmen, der sie zur Feuerakademie Fenicia bringen möchte. Dort erfährt sie nicht nur, dass das Feuerland Flammaris immer mehr vom Nebel verschlungen wird, sondern auch Unglaubliches über ihre leiblichen Eltern. Zum Glück ist der sprechende und altkluge Feuersalamander Yuki immer an ihrer Seite.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist vom ersten Moment an spannend, sodass sie die jungen Leserinnen und Leser direkt in ihren Bann zieht. Sie ist voller Abenteuer, Geheimnisse und emotionaler Momente und handelt von Freundschaft. Durch den lebhaften und bildreichen Schreibstil hat man das Gefühl, immer mitten im Geschehen zu sein, was mir sehr gut gefallen hat. Interessant fand ich, was man über das Feuerland Flammaris, die Feuerakademie Fenicia, die Nebelwesen und das Eisland Frosteris erfährt. Leider ist das nicht immer sehr viel, wodurch ich beim Lesen das Gefühl hatte, gerade einmal an der Oberfläche zu kratzen. Da Lucias Geschichte hier erst beginnt, hoffe ich, im zweiten Band mehr über die Akademie, die Welt und all ihre Bewohner zu erfahren.

Lucia ist ein tolles Mädchen, das einen ziemlichen Sturkopf und einen großen Sinn für Gerechtigkeit hat. Mir hat an ihr besonders gut gefallen, dass sie sich für andere Personen einsetzt, besonders für ihre neue Freundin Saphira, die von einem anderen Mädchen schikaniert wird. Zudem lässt sie sich nicht so schnell unterkriegen, ist mutig und neugierig. Ich konnte ihre Angst wegen ihrer erwachten Magie nachempfinden, ebenso wie ihre Freude darüber, als sie das Feuer in sich nicht mehr verstecken musste. Mit ihr ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre kleinen Ecken und Kanten hat.

Ganz fest in mein Herz geschlossen habe ich den Feuersalamander Yuki, der nicht nur altklug ist, sondern auch eine Vorliebe für süße Speisen hat. Er steht Lucia immer mit Rat zur Seite, ist da, wenn sie niedergeschlagen ist, und gibt ihr Mut, wenn sie ihn doch mal verliert. Seine freche Art und seine frechen Sprüche haben immer wieder für Lacher gesorgt.

Fazit:
Ein spannender erster Band, der uns zusammen mit Lucia nach Flammaris, dem Feuerland, und zur Feuerakademie Fenicia entführt. Durch den bildreichen und lebhaften Schreibstil ist man gleich mitten im Geschehen und erlebt mit Lucia Abenteuer, lüftet Geheimnisse und sieht, wie sie neue Freunde findet. Ich habe Lucia vom ersten Moment an gemocht, ebenso wie ihren Freund, den Feuersalamander Yuki, der mit seiner Liebe zu allen süßen Speisen und seinem frechen Mundwerk für viele lustige Momente sorgt. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Lucia weitergehen wird.

Veröffentlicht am 04.03.2026

Können Elli und Maris Stormi retten?

Mein Seepferdchenhof 1. Wilde Flosse, großes Herz
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Zum Inhalt:
Das Meermädchen Elli spielt für ihr Leben gern Wasserball und ist sogar in einer Wasserballmannschaft. Doch durch eine Armverletzung ist sie gezwungen, ein paar Spiele auszusetzen. Als dann ...

Zum Inhalt:
Das Meermädchen Elli spielt für ihr Leben gern Wasserball und ist sogar in einer Wasserballmannschaft. Doch durch eine Armverletzung ist sie gezwungen, ein paar Spiele auszusetzen. Als dann die Wasserballmannschaft ohne sie ins Halbfinale einzieht und ihre Freundin sich lieber mit einer anderen Spielerin trifft, fühlt Elli sich ausgeschlossen. Doch dann entschließt sie sich, die Einladung ihres Klassenkameraden Maris anzunehmen, und besucht ihn auf dem Seepferdchenhof. Dort trifft sie auf das Rennseepferdchen Stormi, das von seinem Besitzer schlecht behandelt wurde und kein Vertrauen mehr in Meermenschen hat. Doch Elli gibt Stormi nicht auf und das Seepferdchen beginnt langsam, ihr zu vertrauen. Dann kommt jedoch sein Besitzer zurück und will Stormi unbedingt mitnehmen. Können Elli und Maris das verhindern?

Meine Meinung:
In dieser Geschichte über Freundschaft, Missverständnisse, Tierliebe und den Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, begleiten wir das Meermädchen Elli auf den Seepferdchenhof der Familie ihres Klassenkameraden Maris. Ich konnte Ellis Gefühle wegen der verpassten Wasserballspiele und des Verhaltens ihrer besten Freundin nachvollziehen. Sie ist wütend, traurig, fühlt sich ersetzbar und weiß einfach nicht, wohin mit all diesen Gefühlen. Dennoch steckt sie den Kopf nicht lange in den Sand und probiert auf dem Seepferdchenhof neue Dinge aus und erfährt, dass es auch andere Beschäftigungen als Wasserball gibt, die ihr Freude bereiten. Das hat mir sehr gut gefallen. Denn es zeigt, dass auch die negativen Gefühle vollkommen berechtigt sind, man sich in ihnen aber dennoch nicht vergraben sollte und den Mut aufbringen sollte, sich auf andere, neue Dinge einzulassen.

Ellis Liebe zu den Tieren, in dem Fall besonders zu den Seepferdchen, hat mir gefallen, ebenso wie ihre Rücksichtnahme und das langsame Herantasten an Stormi, in dem sie in ihrer Traurigkeit eine verwandte Seele findet. Ich konnte ihre Freude über jeden kleinen Fortschritt spüren und fand es schön, wie sie Stormi gegenüber seinem Besitzer und den unmöglichen Jungen verteidigt. Da immer im Raum steht, was passiert, wenn Stormis Besitzer wiederkommt, um ihn zu holen, war eine Prise Spannung vorhanden. Ich war jedenfalls gespannt, ob Stormi wirklich wieder zu diesem unmöglichen Meermann zurückmusste.

Neben den anschaulichen und altersgerechten Beschreibungen der Autorin gibt es viele wunderschöne und aussagekräftige Illustrationen, die die Handlung auflockern und durch die man sich alle Beteiligten noch mal besser vorstellen kann.

Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Missverständnisse, Tierliebe und den Mut, sich auf etwas Neues einzulassen, in der wir das Meermädchen Elli nach ihrer Handverletzung auf den Seepferdchenhof der Familie ihres Klassenkameraden Maris begleiten. Ich konnte Ellis unterschiedliche Gefühle wegen ihres Ausfalls beim Wasserball und des Verhaltens ihrer besten Freundin voll und ganz verstehen. Gerade deswegen hat mir gefallen, dass Elli den Mut findet, sich auf neue Dinge einzulassen, ebenso wie ihren Einsatz für das Rennseepferdchen Stormi, das von seinem Besitzer schlecht behandelt wird. Gerade weil unklar ist, ob Stormi dennoch wieder zu seinem Besitzer muss, war für eine Prise Spannung gesorgt.

Veröffentlicht am 02.03.2026

Schaffen es ihre Freunde, Nirvy zu retten?

Vanas Erbe
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Zum Inhalt:
Nachdem ihr Vater sie nicht mehr unterrichten kann, möchte die 13-jährige Nirvy eine Ausbildung zur Kriegerin auf der Schule Nordgard beginnen. Doch Nirvy ist nicht wie alle anderen und bekommt ...

Zum Inhalt:
Nachdem ihr Vater sie nicht mehr unterrichten kann, möchte die 13-jährige Nirvy eine Ausbildung zur Kriegerin auf der Schule Nordgard beginnen. Doch Nirvy ist nicht wie alle anderen und bekommt vom ersten Tag an zu spüren, was die anderen Schülerinnen und Schüler von ihr halten. So erlebt sie tägliche Schikanen und Mobbing. Einzig in ihrer Zimmernachbarin Ylvie findet sie eine Freundin. Wäre das noch nicht genug, wird Nirvy entführt und erlebt, wie es ist, dem Feind ausgeliefert zu sein. Dabei weiß sie nicht, dass ihre Freunde schon auf der Suche nach ihr sind. Doch können sie Nirvy wirklich retten?

Meine Meinung:
Wir begleiten die 13-jährige Nirvy nach Nordgard, einer Schule, auf der sie ihre Ausbildung zur Kriegerin absolvieren möchte. Dort erlebt sie vom ersten Tag an Mobbing und Diskriminierung wegen ihres Aussehens. Es ist richtig heftig, was Nirvy auf der Schule erleben muss. Zumal sie gefühlt keine Chance hat, etwas richtig zu machen, sondern vielmehr nur Ablehnung erfährt. Dadurch fühlt man mit ihr vom ersten Moment an mit. Zudem fand ich es wirklich bewundernswert, dass sie sich trotz aller Schikanen nicht hat unterkriegen lassen, sondern sich durchbeißt, kämpft und ihr gutes Herz nicht verliert. Nirvy ist ein sympathisches, wissbegieriges und kämpferisches junges Mädchen, das neben allem Übel auch lernt, wie es ist, Freunde zu haben, und was man gemeinsam bewirken kann.

Zwar ist die Protagonistin nur 13 Jahre alt und auch die anderen Schüler sind nicht wesentlich älter, dennoch denke ich, ist dies kein Buch für Kinder oder Jugendliche. Denn neben Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung wird die Handlung auch immer grausamer und brutaler. So wird Nirvy entführt und gefoltert, und auch wenn dies nicht explizit beschrieben wird, kann man sich ihre Verletzungen dennoch gut vorstellen. Zudem erlebt sie mit, wie sich ihr Peiniger Vladr seiner Frau aufdrängt, die eigentlich eh nur da ist, um ihm Nachwuchs zu gebären, nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Die Handlung ist bis auf ein paar Ausnahmen durchweg spannend und ich war gespannt, was Nirvy alles erlebt. Zudem fand ich das, was man über die Welt erfährt, in der sie lebt, mit den verschiedenen Ländern, ihrer Kultur, ihren Regeln und ihrer Religion, interessant, und ich hoffe, im nächsten Band mehr darüber zu erfahren. Außerdem ist mir besonders Nirvys Zimmernachbarin Ylvie ans Herz gewachsen, die Nirvy vom ersten Moment an unterstützt, sie beschützt und sich immer für sie einsetzt. In ihr findet Nirvy eine wahre Freundin.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir die 13-jährige Nirvy auf die Schule Nordgard begleiten, auf der sie eine Ausbildung zur Kriegerin absolvieren möchte. Da Nirvy nicht nur Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung wegen ihres Aussehens von den anderen Mitschülern erfährt, sondern die Handlung an Grausamkeit und Brutalität zunimmt, als Nirvy entführt wird, ist dies nicht unbedingt eine Geschichte für Kinder und Jugendliche. Ich habe Nirvy gleich in mein Herz geschlossen, habe mit ihr mitgefühlt und war gespannt, was sie alles erlebt. Zudem war ich neugierig darauf, was man alles über die Kultur, die Regeln und die Religion der verschiedenen Länder erfährt.

Veröffentlicht am 01.03.2026

Wer hat Sven Valerius auf dem Gewissen?

Am Tatort frühstückt man nicht
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Zum Inhalt:
Hauptkommissar Pius Bogumil möchte eigentlich nur noch seine Ruhe. Doch dann wird im Hotel Matilda, das kurz vor dem Abriss steht, die Leiche eines Studenten gefunden. Zusammen mit seinem ...

Zum Inhalt:
Hauptkommissar Pius Bogumil möchte eigentlich nur noch seine Ruhe. Doch dann wird im Hotel Matilda, das kurz vor dem Abriss steht, die Leiche eines Studenten gefunden. Zusammen mit seinem neuen Kollegen Hauptkommissar Gonne Hansen macht er sich an die Ermittlungen, die beide vor einige Herausforderungen stellen. Denn es gibt zwar Verdächtige, die scheinen es aber alle nicht gewesen zu sein und auch alle Spuren, die im Hotel gefunden werden, laufen ins Leere. Zudem tut sich Hauptkommissar Pius Bogumil mit den Methoden seines neuen Kollegen schwer. Nicht nur, dass er alles haarklein notiert und das von Pius ebenfalls erwartet, müssen sie jeden Schritt besprechen. Schaffen es die beiden dennoch, den Fall zu lösen, um dem Opfer Gerechtigkeit zu verschaffen?

Meine Meinung:
Hauptkommissar Pius Bogumil ermittelt gern alleine, ist brummig und ziemlich direkt, was nicht bei jeder Person gut ankommt. Sein neuer Kollege, Hauptkommissar Gonne Hansen, ist dagegen freundlich, empathisch und mag es, wenn alles aufgeschrieben wird. Auf den ersten Blick wirkt Gonne wie ein toller Kerl, doch mit der Zeit wurde er mir ehrlich gesagt immer unsympathischer. Er ist ziemlich von sich und seinen Ermittlungsmethoden eingenommen, schiebt Dienst nach Vorschrift und rügt Pius, wenn er die Verdächtigen nicht mit Samthandschuhen anfasst oder sonst irgendwas macht, was nicht seiner Meinung entspricht. Pius wurde mir mit der Zeit hingegen immer sympathischer. Man merkt ihm seine langjährige Erfahrung an, er hört auch mal auf sein Bauchgefühl und schafft es, über den Tellerrand hinauszuschauen. Zudem merkt man ihm an, wie nahe ihm der Fall geht und wie wichtig es ihm ist, diesen aufzuklären.

Die Ermittlungen von Pius und Gonne waren spannend und sehr verzwickt. Zwar gibt es nicht übermäßig viele Verdächtige, doch diese machen es den beiden Ermittlern ziemlich schwer. Nicht nur, dass sie alle scheinbar ein Alibi haben, scheiden einige von ihnen auch noch aus anderen Gründen als Täter aus. Zudem erfährt man nach und nach mehr über einige der Verdächtigen und wie sie zum Opfer standen, was ein neues Licht auf den Fall wirft. So kommen die beiden Ermittler zwar an einer Stelle voran, um dann wieder zurückgeworfen zu werden oder zwischendurch sogar gar nicht mehr weiterzukommen. Das sorgt nicht nur die ganze Zeit für Spannung, sondern auch dafür, selbst seine grauen Zellen anzustrengen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen. So habe ich Puis und Gonne gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und war vor allem gespannt, was Puis durch seine ganz eigenen Methoden herausfinden würde.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir Hauptkommissar Pius Bogumil und seinen neuen Kollegen Hauptkommissar Gonne Hansen bei ihrem ersten gemeinsamen Fall begleiten. Da dieser ganz schön verzwickt ist, denn alle Verdächtigen scheinbar ein Alibi zu haben oder den Mord noch zusätzlich aus anderen Gründen nicht begangen haben können, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe Puis und Gonne gerne während ihrer Ermittlungen begleitet und war vor allem gespannt, was Puis durch seine ganz eigenen Methoden herausfinden würde.

Veröffentlicht am 28.02.2026

Ein neuer Fall für den Strickzirkel

Tod zur Teetied
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Zum Inhalt:
In seiner Teepause, bei der ihn niemand stören darf, bricht der Norder Immobilienunternehmer Joachim Büsing an seinem Schreibtisch zusammen. Da er bereits im Vorfeld Herzprobleme hatte, geht ...

Zum Inhalt:
In seiner Teepause, bei der ihn niemand stören darf, bricht der Norder Immobilienunternehmer Joachim Büsing an seinem Schreibtisch zusammen. Da er bereits im Vorfeld Herzprobleme hatte, geht man erst einmal von einem Herzinfarkt aus. Doch später stellt sich heraus, dass Joachim Büsing vergiftet wurde. Da das neueste Mitglied des Strickzirkels in der Firma arbeitet, stürzt sich dieser gleich in die Ermittlungen. Allen voran die Seniorin Josefa Pannkok und der pensionierte Kriminalkommissar Derk Frerichs. Schnell wird klar, dass es in der Firma einige Personen gibt, die ihren Chef auf dem Gewissen haben könnten. Doch zwischen Strickzeug, Gebäck und Tee werden die Mitglieder des Strickzirkels den Fall schon lösen.

Meine Meinung:
Wir begleiten die Mitglieder des Strickzirkels, bestehend aus Josefa, Rita, Gunda, Edith, dem pensionierten Kriminalkommissar Derk und dem neusten Mitglied Ines, auf die Suche nach dem Mörder von Ines Chef. Denn dieser wurde nach seiner Teepause tot in seinem Büro aufgefunden. Da die Mitglieder des Strickzirkels durch Ines einen guten Einblick darin bekommen, was die Polizei während ihrer Ermittlungen macht, stürzen sie sich alle gleich begeistert in die Ermittlungen. Ich fand ihre Spurensuche durchweg spannend. Zumal wir nicht nur miterleben, wie der Strickzirkel auf Spurensuche geht, sondern auch, was Derks Tochter während der Ermittlungen herausfindet. So sind wir immer auf dem neuesten Stand und bekommen ein Gefühl, Teil der Teams zu sein. Da das Opfer milde gesagt kein netter Kerl war, gibt es einige Personen, die für seinen Tod verantwortlich sein könnten und die man alle bis zum Schluss nicht wirklich ausschließen kann. So habe ich fleißig mit dem Strickzirkel ermittelt und versucht, dem Täter oder der Täterin auf die Spur zu kommen. Lustig dabei fand ich noch, dass die Mitglieder des Strickzirkels den Profis immer wieder eine Nasenlänge voraus waren und ihnen sogar Tipps gegeben haben.

Die Mitglieder des Strickzirkels sind alles Marken für sich, die alle ihre individuellen Charaktereigenschaften haben und die ein oder andere kleine Macke. Derk tat mir zwischendrin schon leid, weil er gegen die überschäumende Art der Frauen kaum ankommt und immer wieder befürchtet, Ärger von seiner Tochter zu bekommen. Deswegen versucht er, sich zwar aus den Spekulationen der Frauen herauszuhalten. Man merkt aber dennoch, wie es ihn in den Fingern juckt und er dann doch mitmacht. Zudem erleben wir mit, wie Derk versucht, Josefa für sich zu gewinnen, die zwar heimlich das Gleiche wie er fühlt, Derk aber aufgrund von Schuldgefühlen wegen ihres verstorbenen Mannes lieber auf Abstand hält. Ich fand Derks Frust, nicht weiterzukommen, und Josefas Zerrissenheit wegen ihrer Schuldgefühle gut und nachvollziehbar dargestellt.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir die Mitglieder des Strickzirkels auf ihrer nächsten Spurensuche begleiten, als der Immobilienunternehmer Joachim Büsing tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wird. Ich habe die Mitglieder des Strickzirkels ebenso wie die professionellen Ermittler rund um Derks Tochter gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. Da das Opfer, milde ausgedrückt, kein netter Kerl war und sich dadurch einige Feinde gemacht hat, war die Handlung durchweg spannend. Da man immer so viel weiß wie die Mitglieder des Strickzirkels und die professionellen Ermittler, habe ich mich als Teil ihrer Teams gefühlt und versucht, meine eigenen Schlüsse zu ziehen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem hat es mir gefallen, zu erfahren, ob sich die Beziehung zwischen Josefa und Derk verändert oder nicht.