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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2023

Wird es für Alice und Tristan eine gemeinsame Zukunft geben?

Deine Stimme in meinem Herzen
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Zum Inhalt:
Alice Silverman hat nur einen Wunsch und zwar will sie an der Amy Winehouse Academy of London aufgenommen werden, um dort zu studieren. Doch als sie vor die Jury tritt, ist sie so nervös und ...

Zum Inhalt:
Alice Silverman hat nur einen Wunsch und zwar will sie an der Amy Winehouse Academy of London aufgenommen werden, um dort zu studieren. Doch als sie vor die Jury tritt, ist sie so nervös und schafft es deswegen kaum, ein Wort herauszubringen, ohne zu stottern. Als sie dann auch noch den Text des einstudierten Lieds vergisst, scheint ihr Traum in weite Ferne zu rücken.
Tristan Sutton bezieht seine neue Wohnung und kann sich nur schwer an die neue Umgebung gewöhnen. Zudem ruft das Alleinsein in seiner Wohnung, wie viele andere Dinge in seinem Leben immer wieder Panikattacken herauf, aus denen er es nur mit der Hilfe von Musik und seiner geliebten Gitarre schafft. Eines Tages hört er durch sein Fenster eine Stimme, die zu dem Lied, das er auf der Gitarre spielt, singt. Doch zu wem gehört diese Stimme?

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Alice Silverman und Tristan Sutton erzählt. Dadurch lernen wir die beiden im Laufe der Handlung immer besser kennen, haben einen Einblick in ihre Gefühle und Gedanken und können dadurch besser nachvollziehen, wieso sie auf die gleiche Situation unterschiedlich reagieren.

Alice ist eine sympathische junge Frau, die ein riesengroßes Herz hat, großes Einfühlungsvermögen besitzt und eine Engelsgeduld vor allem Tristan gegenüber an den Tag legt. Ich habe sie vom ersten Moment an gemocht und fand es erschreckend, wie gemein ihr Vater mit ihr in der Vergangenheit umgegangen ist. Dafür gibt es wirklich keine Entschuldigung, finde ich. Zumal er durch sein Verhalten tiefe Wunden bei Alice hinterlassen hat, die man in vielen Situationen deutlich sieht. Denn gerade wegen des Stotterns fühlt sie sich minderwertig. Dabei ist sie eine so tolle junge Frau, finde ich.

Tristan war mir ebenfalls sympathisch. Im plagt vor allem die Angst davor verlassen zu werden. Zudem merkt man immer wieder, wie gerne er seiner Mutter, die ihr eigens Päckchen zu tragen hat, helfen möchte, es aber aufgrund seiner eigenen Dämonen nicht kann. Ich kann mir nur im Ansatz vorstellen, wie es ihm vor, während und nach seinen Panikattacken gegangen ist. Dennoch finde ich, hat die Autorin das, was er durchlebt, so anschaulich beschrieben, dass ich ein Gefühl dafür bekommen konnte, wie es für ihn gewesen sein muss.

Gerade weil Alice und Tristan durch Ereignisse in der Vergangenheit viel Unsicherheit in sich tragen, fand ich es umso schöner zu sehen, wie beide durch den jeweils anderen aufblühen, sich öffnen und ein stückweit wachsen. So hat es auch gepasst, dass ihre Gefühle sich nur langsam entwickeln. Außerdem ist es der Autorin gelungen, die verschiedenen Emotionen der beiden für mich spürbar zu machen, sodass ich mit den beiden umso mehr gelitten, gelacht und mit ihnen mitgefiebert habe.

Fazit:
Eine emotionale Geschichte über zwei Menschen, die aufgrunde von Dingen, die in der Vergangenheit geschehen sind, viel Unsicherheit mit sich tragen und tief verletzt wurden. Ich habe mit Alice und Tristan von der ersten Seite an mitgefiebert, mitgelitten und ihnen die Daumen gedrückt, dass sie ihre Dämonen ein stückweit besiegen können.

Veröffentlicht am 19.07.2023

Emmas bisher persönlichster Fall

Magic Fire
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Zum Inhalt:
Detective Constable Emma Bellamy lässt die Ereignisse ihres letzten Falls gerade sacken, da wartet schon der nächste Fall auf sie. Denn in dem Ort, in dem sie bis zu ihrem fünften Lebensjahr ...

Zum Inhalt:
Detective Constable Emma Bellamy lässt die Ereignisse ihres letzten Falls gerade sacken, da wartet schon der nächste Fall auf sie. Denn in dem Ort, in dem sie bis zu ihrem fünften Lebensjahr gelebt und in dem ihre Eltern vor fünfundzwanzig Jahren ermordet wurden, geht erneut ein Mörder um. Da eine Verwicklung eines Übernatürlichen nicht ausgeschlossen ist, soll Emma die Ermittlungen unterstützen. Dabei kommt sie dem Mörder nicht nur gefährlich nahe, sondern erlangt auch erschütternde Erkenntnisse über den Mord an ihren Eltern, die ein neues Licht auf die damalige Tat scheinen lässt. Gibt es womöglich sogar einen Zusammenhang zwischen dem Mord an ihren Eltern und dem aktuellen Fall? Schafft Emma es dem Täter zu schnappen, bevor der einen weiteren Mord begehen kann?

Meine Meinung:
Wir sind gleich mitten im Geschehen und begleiten Emma bei ihrem bisher persönlichsten Fall. Denn diesmal soll sie die Ermittler im kleinen Ort Barchapel, dem Ort, an dem ihre Eltern ermordet wurden, als Emma fünf Jahre alt war, unterstützen.

Ich finde, man merkt, wie viel es Emma abverlangt, nach Barchapel zu kommen und dort zu ermitteln. Ich konnte ihre widerstreitenden Gefühle voll und ganz nachvollziehen und habe mit ihr mitgefühlt. Dennoch wäre Emma nicht sie, wenn sie sich nicht durchbeißen würde, was ich in Anbetracht der Situation noch bewundernswerter fand.

Ich finde, Emma ist eine tolle Protagonistin, die ich vom ersten Band an in mein Herz geschlossen habe und die mich auch in diesem Band durch ihre freche Art immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. So lässt sie sich selbst von Lord Lukas Horvath nichts sagen, der sich dies von ihr aber anscheinend nur zu gerne gefallen lässt. Was wohl auch daran liegt, dass ihre Verbindung, auch wenn sie noch ziemlich frisch ist, doch recht tief geht und mehr bedeutet, als Emma erahnt, so kam es mir zumindest vor.

Ich habe Emma wieder gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob der Mord an ihren Eltern mit den aktuellen Morden zusammenhängt. Da die Autorin einige falsche Fährten eingebaut hat und es für mich einige überraschende Wendungen gab, waren Emmas Ermittlungen bis zum Schluss spannend. Denn so sehr ich auch versucht habe, dem Täter auf die Spur zu kommen, habe ich es dennoch nicht geschafft.

Gefallen hat mir noch, dass wir mehr über Emmas Vergangenheit erfahren und über ihre übernatürlichen Fähigkeiten. Ich muss gestehen, ich hätte nie damit gerechnet, dass sie auf diese Weise zum Phönix wurde. Außerdem lernen wir uns bisher unbekannt Übernatürliche kennen und es war interessant, mehr über diese zu erfahren. Zudem macht es mich neugierig darauf, welchen Übernatürlichen wir noch begegnen werden.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir Detective Constable Emma Bellamy bei ihrem bisher persönlichsten Fall begleiten. Ich bin wieder gerne mit ihre auf die Spurensuche gegangen und habe versucht, dem Täter auf die Spur zu kommen, was mir nicht gelungen ist. Zudem fand ich es interessant, mehr über Emmas Vergangenheit und ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu erfahren. Nun bin ich gespannt, wie es für Emma in London weitergeht und welcher Fall als Nächstes auf sie wartet.

Veröffentlicht am 15.07.2023

Welches Geheimnis verbergen die Familien von Shona und Cuan?

Seahorse - Die Hoffnung der Wasserpferde
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Zum Inhalt:
Nachdem ihr Onkel Seahorse an den geheimnisvolle Peabody verkaufen wollte, redet Shona kein Wort mehr mit ihm. Nicht mal mehr in einem Raum will sie sich mit ihm aufhalten. Wäre dies noch ...

Zum Inhalt:
Nachdem ihr Onkel Seahorse an den geheimnisvolle Peabody verkaufen wollte, redet Shona kein Wort mehr mit ihm. Nicht mal mehr in einem Raum will sie sich mit ihm aufhalten. Wäre dies noch nicht alles, stellt sich Shona die Frage, wie sie es schaffen konnte, hinter die Nebel an den Zufluchtsort der Wasserpferde zu gelangen. Denn eigentlich hätte Shona dies als Mensch nicht gelingen dürfen. Wer ist Shona wirklich? Welches Geheimnis trägt ihre Familie seit Generationen in sich? Zu allem Übel will der geheimnisvolle Peabody nicht aufgeben und hegt schon weitere düstere Pläne, die nicht nur die Welt der Wasserpferde zu erschüttern droht. Können Shona und Cuan ihn aufhalten?

Meine Meinung:
Der dritte Band schließt nahtlos an die Ereignisse aus Band zwei an. Deswegen hatte ich keine Probleme wieder in die Geschichte zu finden, die mich erneut von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen hat. So flogen die Seiten nur so dahin, weil ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und es auch gar nicht wollte. Denn nicht nur Shona erfährt einige Dinge aus ihrer Vergangenheit, die sie bis ins Mark erschüttern, sondern auch Cuan. So habe ich mit Shona und Cuan die ganze Zeit mitgefiebert, mitgelitten und ihnen die Daumen gedrückt, dass sie die Wasserpferde retten können.

Mit Shona und Cuan sind der Autorin zwei authentische Figuren gelungen, die beide ihr Päckchen zu tragen haben, immer wieder in ein regelrechtes Gefühlschaos stürzen, aber nie aufgeben. Gerade das beide nie aufgeben, immer versuchen, sich in den jeweils anderen hineinzuversetzen und sich gegenseitig zu unterstützen, hat mir an beiden sehr gut gefallen. Man merkt einfach in jeder Zeile, wie viel sich beide bedeuten, selbst wenn etwas zwischen ihnen steht.

Das Rätsel um die Zeichnungen mit der mysteriösen Schrift und dem Buch der Mythen fand ich spannend und interessant. Ebenso war ich gespannt darauf, wer dieser geheimnisvolle Peabody ist und was er von Shona und Cuan möchte. Was ihn angeht, hatte ich zwar schon eine Vermutung wäre aber ehrlich gesagt nie darauf gekommen, wer er wirklich ist. Damit und mit einigen Wendungen konnte mich die Autorin überraschen.

Außerdem fand ich es interessant zu erfahren, was wirklich an dem Tag passierte, an dem Shonas Mutter verschwand, ebenso wie etwas über die Vorfahren von Shona. So bekam man noch mal einen anderen Blickwinkel auf alles und konnte die Beweggründe einiger Figuren, wieso sie so handelten, wie sie es taten, noch besser nachvollziehen.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Reihe, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen konnte, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich habe mit Shona und Cuan von der ersten Zeile an mitgefiebert, mitgelitten und ihnen die Daumen gedrückt, dass sie die Wasserpferde retten können. Zudem hat mich die Autorin mit einigen Wendungen und Geheimnissen der Familien von Shona und Cuan überraschen können, ebenso wie mit der wahren Identität von Peabody und seinen Beweggründen.

Veröffentlicht am 02.07.2023

Wer steckt hinter den gefährlichen Bindungsritualen?

Die rastlosen Geister des Salon Nocturne
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Zum Inhalt:
Jacqueline Beaumont, Jackie genannt, ist durch einen magischen Zauber an ihr Café Salon Nocturne in Paris gebunden. Nur mit der Hilfe von streunenden Katzen kann sie das Café verlassen. Als ...

Zum Inhalt:
Jacqueline Beaumont, Jackie genannt, ist durch einen magischen Zauber an ihr Café Salon Nocturne in Paris gebunden. Nur mit der Hilfe von streunenden Katzen kann sie das Café verlassen. Als ihr Cousin Roland ihr von einem Mann berichtet, der unbedingt ihre Hilfe braucht, zögert Jackie nicht lange. Denn Édouard und seine Verlobte Amélie wurden Opfer eines gefährlichen Bindungsrituales. Natürlich ruft dies auch ASRAM, die Agentur zur Kontrolle der Magie auf den Plan, die Jackie unbedingt als Expertin anwerben will, denn Édouard und Amélie sind nicht die einzigen Personen, die Opfer eins Bindungsrituales wurden. Jackie will mit ASRAM nichts zu tun haben, auch nicht, als diese Gabriel Rivera schicken, den Jackie aus ihrer Kindheit kennt.

Meine Meinung:
Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Jackie und aus der von Gabriel erzählt. So lernen wir beide im Laufe der Handlung immer besser kennen und erfahren, was ihre Begegnung nach all den Jahren bei ihnen beiden auslöst. Denn beide kennen sich aus ihrer Kindheit.

Jackie ist eine sympathische Frau, die ihr Café Salon Nocturne liebt und versucht jedem zu helfen, so gut sie es eben kann. Dennoch merkt man immer wieder mal, wie sehr sie sich dennoch danach sehnt hinzugehen, wohin sie will, ohne dabei auf die streunenden Katzen angewiesen zu sein. Ich habe Jackie sofort in mein Herz geschlossen und habe besonders ihre Hilfsbereitschaft, ihren Kampfgeist und ihre Entschlossenheit an ihr gemocht. Zudem war ich gespannt, darauf zu erfahren, wieso sie an ihr Café Salon Nocturne gebunden ist und wie nah sie Gabriel früher stand.

Gabriel ist ein entschlossener Mann, der weiß, was er will und kann, deswegen aber an keiner Stelle arrogant rüberkommt. Gerade durch seinen Sturkopf gerät er mit dem Agenten Corbec aus Paris aneinander und treibt Jackie durch seine Hartnäckigkeit, sie zu einer Zusammenarbeit mit ASRAM zu überreden, an den Rand ihrer Nerven. Einerseits fand ich seine Hartnäckigkeit bewundernswert, konnte aber auch nur zu gut verstehen, wieso Jackie von dieser genervt war. Deswegen war es für mich umso amüsanter, wie sie ihm mit der gleichen Entschlossenheit entgegentritt.

Jackie und Gabriel sind zwei vielschichtige Figuren, die ihre Ecken und Kanten haben. Ebenso hat die Autorin den Nebenfiguren eigenständige Charakterzüge gegeben, durch sie sie sich klar voneinander unterschieden. Den Fall fand ich spannend und habe Jackie und Gabriel gern auf die Suche nach der Person, die für die gefährlichen Bindungsrituale verantwortlich ist, begleitet. Zudem gab es einige unvorhersehbare Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte und die dazu beigetragen haben, dass die Handlung spannend blieb.

Schade fand ich, dass die Vergangenheit von Jackie und Gabriel nur oberflächlich angeschnitten wurde. Für mich blieben da am Ende einfach zu viele Fragen offen. Dabei wird immer wieder deutliche, wie bedeutsam diese für beide ist und ihre Handlungen beeinflusst.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir Jackie und Gabriel auf ihre Suche nach der Person, die hinter den gefährlichen Bindungsritualen steckt, begleiten. Ich habe beide gern auf ihrer Suche begleitet, die ich durchweg spannend fand. Zudem gab es einige unvorhersehbare Wendungen, die ebenso dazu beigetragen haben, dass die Handlung von Anfang bis Ende spannend blieb. Schade fand ich jedoch, dass die Vergangenheit von Jackie und Gabriel nur oberflächlich angeschnitten wurde.

Veröffentlicht am 28.06.2023

Können Gwen und ihre Freunde das Urwesen wieder einsperren?

Secret Gods 2: Die Zukunft der Welt
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Zum Inhalt:
Zum Glück haben Gwendolyn und ihre Freunde die Mermaid Games hinter sich gebracht. Nun wollen sie endlich ihre Ferien genießen. Doch jemand hat ganz andere Pläne und so geht der Kampf für ...

Zum Inhalt:
Zum Glück haben Gwendolyn und ihre Freunde die Mermaid Games hinter sich gebracht. Nun wollen sie endlich ihre Ferien genießen. Doch jemand hat ganz andere Pläne und so geht der Kampf für sie alle weiter. Denn das Urwesen wurde befreit und treibt nun sein Unwesen mit dem Ziel, das Mermaid-Archipel samt allem Leben zu vernichten. Doch was sollen Gwendolyn und die anderen übernatürlichen Erben unternehmen, um es aufzuhalten? Denn einzig zwei seit Langem verschollene Artefakte können ihnen helfen. So bleibt ihnen nichts anderes übrig, als nach dem sagenumwobenen Dreizack und einer gefährlichen Djinn-Wunderlampe zu suchen. Können Gwendolyn, Cassidy und alle anderen übernatürlichen Erben das Urwesen aufhalten und das Mermaid-Archipel retten?

Meine Meinung:
Da Band zwei nahtlos an die Geschehnisse aus Band eins ansetzt, hatte ich keine Probleme, wieder in die Geschichte zu finden. Diese wird diesmal nicht wie Band eins aus dem Blickwinkel von Cassidy Dell’Aqua, sondern aus dem ihrer Freundin Gwendolyn Desna Madhāmā erzählt.

Gwen hatte ich bereits im ersten Band fest in mein Herz geschlossen. Sie ist eine herzliche junge Frau, die viele Unsicherheiten in sich trägt und versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist und was sie im Leben will. Denn in ihrem Elternhaus herrschten nicht nur strenge Regeln, sondern ihre Eltern haben ihr verschwiegen, dass sie ein übernatürliches Wesen ist. Ich finde, man merkt, wie groß Gwens Enttäuschung und Wut darüber sind und wie sie dadurch ein Stück Sicherheit verloren hat. Ebenso spürt man ihre Unsicherheit gegenüber Christos, dem Bruder ihrer Freundin Cassidy, für den sie sehr viel empfindet, aber nicht weiß, wie sie damit umgehen soll und ob er die gleichen Gefühle für sie hegt. Ich finde, die Autorin hat es geschafft, die ganzen unterschiedlichen und teilweise widerstreitenden Gefühle von Gwen über die Seiten hinaus zu mir zu transportieren, sodass ich hautnah mit Gwen mitfühlen konnte. Dadurch habe ich umso mehr mit ihr mitgefiebert und war gespannt, wie sie mit einigen Situationen umgeht. Außerdem hat mir die Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung macht, gut gefallen. Zudem habe ich wieder herzhaft über die witzigen Gespräche zwischen Gwen und Cass gelacht. Die beiden sind einfach ein unschlagbares Team, verstehen sich auch ohne Worte und sind jederzeit füreinander dar.

Sehr gut gefallen hat es mir, dass es kein eindeutiges Schwarz oder Weiß bei den Figuren gibt, sondern viele unterschiedliche Grautöne. So hat jeder sowohl seine guten, aber auch schlechten Seiten, Ecken, Kanten und Fehler, durch die diese Person umso authentischer wirkte. Zudem müssen alle beweisen, ob sie alte Vorurteile überwinden und zusammenarbeiten können, um das Urwesen zu besiegen.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss der Reihe, der uns erneut in die Welt der Mermaids, Merman, Djinn und anderen Wesen entführt und in der alle zusammenhalten müssen, um das Urwesen zu besiegen, damit es nicht das Mermaid-Archipel zerstört. Ich habe Gwen, Cass, Chris, Liam und alle anderen übernatürlichen Wesen gern auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, ob sie es schaffen, das Urwesen wieder einzusperren.