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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2020

Ganz nett, aber leider ohne bleibendem Eindruck

Mein Herz in deinen Händen
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Das Buch hat sehr vielversprechend begonnen. Die junge Mutter zweier Zwillingsjungs erlebt einen tragischen Verlust und steht vor dem finanziellen Ruin, weshalb Presley gezwungen ist, an den Ort ihrer ...

Das Buch hat sehr vielversprechend begonnen. Die junge Mutter zweier Zwillingsjungs erlebt einen tragischen Verlust und steht vor dem finanziellen Ruin, weshalb Presley gezwungen ist, an den Ort ihrer Jugend zu ihrer Familie zurückzukehren. Und dort läuft sie natürlich vielen ehemaligen Bekannten über den Weg, und auch ihrer ersten großen Liebe Zach...

Mir hat ein wenig gefehlt, wie Presley ihren Verlust bewältigt, und meiner Meinung nach hat sie das, was Zach und sie damals entzweit hat, viel zu schnell ignoriert und sich in eine neue Beziehung mit ihm gestürzt.

Das Buch war ganz nett, aber für mich hat die Protagonistin an vielen Stellen unglaubwürdig reagiert. Daher bekommt dieses Buch von mir nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.12.2019

Wundervolle Anwalts-Romanze

Legal Love – An deiner Seite
1

Was für ein tolles Buch! Schon ab dem 1. Kapitel steigt man als Leser direkt in die Handlung ein, und es wird auf keiner Seite langweilig mit Nora und David. Ich konnte mich gut in Noras Lage hineinversetzen ...

Was für ein tolles Buch! Schon ab dem 1. Kapitel steigt man als Leser direkt in die Handlung ein, und es wird auf keiner Seite langweilig mit Nora und David. Ich konnte mich gut in Noras Lage hineinversetzen und fühlte mich - ebenso wie sie - sofort zu David hingezogen. Ein paar Geheimnisse, ein Skandal und ausreichend Romantik dazu - das ist alles, was man für einen entspannten Lesenachmittag braucht.

Ein Sternchen Abzug gibt es jedoch, da ich Nora an manchen Stellen unangebracht zickig oder weinerlich fand. Von einer taffen Anwältin erwartet man eben nicht gerade, dass sie heulend aus dem Restaurant rennt. Aber das tut zum Glück der Gesamthandlung keinen Abbruch. Außerdem kam für mich das Ende zu abrupt - ich habe das Gefühl, dass ein stimmiger Epilog fehlt, um das Buch ordentlich abzurunden.

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Veröffentlicht am 04.12.2019

Unerwartet berührend

Solange wir lieben
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Die Protagonistin Julia hat mir sehr gut gefallen. Sie ist beruflich stark eingesetzt und bemüht, es immer allen recht zu machen. Im Privaten liebt sie ihren Freund Konstantin, leidet aber darunter, dass ...

Die Protagonistin Julia hat mir sehr gut gefallen. Sie ist beruflich stark eingesetzt und bemüht, es immer allen recht zu machen. Im Privaten liebt sie ihren Freund Konstantin, leidet aber darunter, dass sie getrennt wohnen und er viel im Ausland unterwegs ist. Julias Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen, denn wenn wir uns ehrlich sind, geht es doch jedem so - jeder gibt im Beruf alles und das Privatleben, Familie und Freunde bleiben über kurz oder lang auf der Strecke. Julia konnte im Verlauf des Buches mit sich selbst eine Art Frieden finden und an den richtigen Stellschrauben drehen, um beruflich kürzer zu treten und sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist im Leben. Das hat mir sehr gefallen.

Ihren Freund Konstantin fand ich am Anfang sehr unsympathisch, denn er ließ komplett durchscheinen, dass Julia die zweite Geige spielt und er in Wahrheit mit seinem Job verheiratet ist. Immer schneller, höher, weiter... Das kann auf Dauer nicht gesund sein. Bei Konstantin bzw. dessen Kollegen war genau das der Auslöser - aber manchmal braucht man so ein einschneidendes Ereignis, um selbst zu Sinnen zu kommen. Ich fand es schön, dass er Julia schlussendlich hinterher gereist ist und sich am Ende für die Zukunft mit ihr entschieden hat.

Oh und Tom... Vom Klappentext her wusste ich noch nicht, was ich von Tom erwarten soll. Entwickelt sich das Ganze vielleicht zu einer Dreiecksbeziehung? Von einem Liebesdreieck war aber keine Spur, auch wenn Tom Julias Jugendliebe war. Toms Schicksal hat mich einfach nur zu Tränen gerührt. Einerseits die schockierende Diagnose ALS und wie er sein Leben damit meistert, andererseits seine Freundin, der das Ganze zu viel wurde und die die Flucht ergriffen hat. Einzig seine Schwester, die noch hinter ihm stand und sich aufopfernd um ihn gekümmert hat. Mein tiefstes Mitgefühl allen Angehörigen, die sich um ein krankes Familienmitglied kümmern.

Eigentlich lese ich nicht so gerne Bücher, in denen es um Krankheiten geht. Dennoch konnte mich Liv Thomas mit ihren einfühlsamen Worten tief berühren und zum Nachdenken anregen. Wir können so dankbar sein, dass es uns gut geht, wir gesund sind und wir und unsere Lieben gut versorgt sind - das sollten wir uns immer wieder bewusst machen. Wir sollten mehr im Hier und Jetzt sein und das Schöne genießen. Diese Message ist unendlich wertvoll.

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