Krimi mit Schachbezug
Schwarze Dame"Schwarze Dame" ist der 24. Fall für die Frankfurter Ermittlerin Julia Durant der Autoren Andreas Franz und Daniel Holbe.
Ein Obdachloser wird ermordet, indem er mit einem Hammer erschlagen wurde, aufgefunden ...
"Schwarze Dame" ist der 24. Fall für die Frankfurter Ermittlerin Julia Durant der Autoren Andreas Franz und Daniel Holbe.
Ein Obdachloser wird ermordet, indem er mit einem Hammer erschlagen wurde, aufgefunden und ruft die Ermittlerin Julia Durant auf den Plan. Gemeinsam mit ihrem Team macht sie sich auf die Suche nach Zeugen und Spuren, doch das gestaltet sich schwierig. Erst als weitere Leichen an abgelegenen Orten gefunden werden und dem Kommissariat ein Stadtplan im Aufbau eines Schachbretts zugestellt wird, ist klar, dass es sich hier um eine Mordserie handelt, die dringend gestoppt werden muss.
Ehrlich gesagt habe ich von Schach gar keine Ahnung und konnte mit den Ausführungen, Verweisen und Erläuterungen diesbezüglich wenig anfangen. Daher empfand ich einige Stellen als Längen und empfand den Spannungsbogen dadurch geschwächt. Ich meine, bisher kein Buch der Reihe gelesen zu haben, weshalb mir auch die Figuren und Julia Durants Privatleben neu waren und ich einige Seiten zum Einfinden brauchte. Die wechselnden Perspektiven, die Rückblicke in die Vergangenheit und insbesondere die Kapitel aus der Täterperspektive haben für Neugier und Spannung gesorgt. Trotz einiger Hinweise emfpand ich die Verwicklungen als zu stark, um früh eine Vermutung äußern zu können, wer hinter den Morden steckt. Ich konnte lange keine Zusammenhänge zwischen den Opfern und den Schachbezügen herstellen und konnte auch Julia Durants Verhalten und Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Die Auflösung hingegen fand ich dann schlüssig und konnte das Buch schließen, ohne mit ungeklärten Fragen zurückzubleiben.
Ein spannender Krimi, der insbesondere für Schachliebhaber*innen oder Fans der Reihe um Julia Durant zu empfehlen ist.