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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2022

Eine kosmische Familie

SamSam Band 1
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SamSams Familie ist alles andere als normale. Denn sie ains Superhelden und leben irgendwo im Weltraum.
Dennoch erlebt er vieles, was auch ein wir Menschen als Kinder erfahren. Somit begleiten wir SamSam ...

SamSams Familie ist alles andere als normale. Denn sie ains Superhelden und leben irgendwo im Weltraum.
Dennoch erlebt er vieles, was auch ein wir Menschen als Kinder erfahren. Somit begleiten wir SamSam auf seine alltäglichen Abenteuer.
Einige Geschichten beziehen sich mehr auf Abenteuer mit seinem Vater, einige Situationen zeigen die Alltagssituationen zwischen SamSam und seiner Mutter. Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick über die Familie.

Die Geschichten werden in einem Comic erzählt und erstrecken sich jeweils über zwei Seiten. Mit viel Witz bringen diese einen oft zum Lachen. Text und Zeichnungen sind in einem guten Verhältnis. Die Zeichnungen sind gut gelungen und gefallen mir sehr gut.

Habe das Buch mit meinem Neffen gelesen, da er Superhelden sehr mag. Er konnte sich selber in den Alltagssituationen wiederfinden. Es hat uns sehr Spaß gemacht dieses Buch zusammen zu erleben.

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Veröffentlicht am 06.08.2022

Liebe entsteht nicht an einem Tag

Zehn Jahre du und ich
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Ally ist die Verlobte von Charlie und die beste Freundin von Becca. Viel zu früh ist sie gestorben. Vor ihrem Tod hat sie eine Bucket-Liste geschrieben. Sie bittet Charlie und Becca darum diese für sie ...

Ally ist die Verlobte von Charlie und die beste Freundin von Becca. Viel zu früh ist sie gestorben. Vor ihrem Tod hat sie eine Bucket-Liste geschrieben. Sie bittet Charlie und Becca darum diese für sie zu beenden.
Leichter gesagt als getan, wenn Charlie und Becca sich nicht auf den Tod hassen würden. Dennoch treffen sie sich einmal im Jahr um ihrem Geliebten Menschen den Gefallen zu tun.

Es ist interessant zu sehen wie sich die beiden in den Jahren entwickeln und wie eine Feindschaft sich am Ende zu etwas sehr schönem entwickeln kann, wenn man sich die Zeit nimmt sich besser kennen zu lernen.

Das Buch liest sich leicht und bringt einem an einigen Stellen auch zum Lachen. Durch die wechselnde Perspektive lernen wir die Sichtweisen der beiden Protagonisten kennen.

Ein Buch über Freundschaft, Trauer und Liebe. Kann es Jedem empfehlen der eine leichte, humorvolle Lektüre lesen möchte.

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Das Leben zweier Frauen

Die Wunder
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In Wunder lernen wir das Leben zweier Frauen kennen.

Maria flüchtet vom Land in die Großstadt nach Madrid um dort ein besseres Leben und mehr Geld zu verdienen. Ihre Tochter lässt sie damals bei den ...

In Wunder lernen wir das Leben zweier Frauen kennen.

Maria flüchtet vom Land in die Großstadt nach Madrid um dort ein besseres Leben und mehr Geld zu verdienen. Ihre Tochter lässt sie damals bei den Großeltern zurück. Sie entfremdet sich über die Jahre immer mehr von ihrer Tochter bis der Kontakt komplett abbricht.

Alicia ist die Enkeltochter von Maria. Sie kennt ihre Großmutter nicht. Letztendlich führt ihr Weg auch nach Madrid, die in Madrid ein neues Leben beginnen möchte und auf der Suche nach Unabhängigkeit ist.

Und am Ende stellt sich die Frage, ob Großmutter und Enkeltochter sich in dieser Großstadt begegnen werden.

Der Roman zeigt sehr gut die Situation der Frauen in den 60er Jahren. Die harte Arbeit und das Leben am Rand des Existenzminimums. Die meisten Frauen schaffen es nicht aus diesem Leben zu entkommen. Und dennoch sehen wir starke Frauen, die mehr Rechte, mehr Stimmen und gehört werden wollen.

Mir hat das Buch sehr gefallen. Dennoch muss ich sagen, dass es keine leichte Lektüre war, da der Schreibstil sehr speziell ist. Konnte mich aber sehr gut in die zwei Frauen hineinversetzen und emotional mit ihrem Schicksal mitfühlen.

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Trauerbewältigung

Die Schuhe meines Vaters
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Der Vater besucht seinen Sohn in Berlin vor einem Routineeingriff nach seiner überstandenen Krebserkrankung. Da bei der Biopsie keine Gefahr droht, ist es ein Schock für die Familie, als der Anruf des ...


Der Vater besucht seinen Sohn in Berlin vor einem Routineeingriff nach seiner überstandenen Krebserkrankung. Da bei der Biopsie keine Gefahr droht, ist es ein Schock für die Familie, als der Anruf des Arztes erfolgt. Es gab eine Hirnblutung und nun muss entschieden werden, wann das künstliche Koma beendet werden soll. Dies stellt den Sohn und die restliche Familie vor eine schwierige Entscheidung.

Somit beginnt für den Sohn ein langer Prozess der Trauerbewältigung, indem er dem Vater einerseits wieder näher kommt und letztendlich besser kennen lernt. Hierbei stehen nicht nur schöne Erinnerungen im Vordergrund, sondern auch Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Sohn und seinem Vater. Dadurch arbeitet der Autor auch seine eigene Kindheit und die Vergangenheit des Vaters auf.

„Die Schuhe meines Vaters“ von Andreas Schäfer ist der letzte Abschied des Sohnes an den Vater, indem wir verschiedene Erinnerungen und Erlebnisse der Familie kennen lernen. Das Buch hat mich emotional berührt und mich dazu gebracht viel über meinen verstorben Vater nachzudenken, der auch oft nicht einfach, aber letztendlich ein guter Mensch war.

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Veröffentlicht am 17.07.2022

Kinder in Deutschlands Nachkriegsjahren

Findelmädchen
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Die Geschichte beginnt in Frankreich. Helga und Jürgen leben nach dem Krieg bei Pflegeeltern, die sie damals gefunden und von der Straße gerettet haben. Die Kinder haben keine Erinnerungen mehr von ihrer ...

Die Geschichte beginnt in Frankreich. Helga und Jürgen leben nach dem Krieg bei Pflegeeltern, die sie damals gefunden und von der Straße gerettet haben. Die Kinder haben keine Erinnerungen mehr von ihrer Zeit während und nach dem Krieg.

Weihnachten passiert endlich das Wunder. Ein Brief ihres Vaters erreicht sie. Niemals hätten sie das für möglich gehalten nochmal von einem Elternteil zu hören. Somit beginnt eine Reise zurück nach Köln zu einem Vater, den sie nicht mehr kennen und der Abschied der geliebten Pflegeeltern.

In sogenannten Tagebucheinträge erfahren wir mehr über die Jahre nach dem Krieg und den Schicksal der Mutter. Was ist mit ihrer Mutter damals passiert? Lebt sie vielleicht noch?

Toller Roman und sehr gut recherchiert über die Gegebenheiten der Nachkriegsjahre. Helga ist einem auf Anhieb sehr sympathisch. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Ihren Gerechtigkeitssinn und Mut das Richtige zu tun, macht sie zu einer starken Persönlichkeit.

Kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und bin nun gespannt auf den Vorgänger Trümmermädchen.

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