Sympathische Ermittler und typisch britisch
Das Grab von Trueslow Hall -Im Jahr 1999 gräbt ein Archäologenteam auf dem Gelände des Herrenhauses Trueslow Hall in Wiltshire. Sie stoßen dabei auf ein Grab aus der Bronzezeit. Ausgelassen feiern sie Ihren Fund. Am nächsten Morgen ...
Im Jahr 1999 gräbt ein Archäologenteam auf dem Gelände des Herrenhauses Trueslow Hall in Wiltshire. Sie stoßen dabei auf ein Grab aus der Bronzezeit. Ausgelassen feiern sie Ihren Fund. Am nächsten Morgen ist ein Mitglied ihrer Gruppe spurlos verschwunden. Die Suche nach der jungen Nazma Kirmani bleibt erfolglos, denn die Polizei ermittelt nur halbherzig. Im Jahr 2020, während der Corona-Pandemie, rollen Inspector Matthew Lockyer und seine Kollegin Constable Gemma Broad den alten Fall noch einmal auf. Sie glauben nicht, daß Nazma damals freiwillig verschwunden ist. Je länger sie die Spuren verfolgen, kommen sie immer mehr zu der Überzeugung, daß die junge Frau nicht mehr lebt. Sie setzen alles daran, den Eltern von Nazma endlich Gewissheit über das Schicksal ihrer Tochter zu geben.
Im Krimi "Das Grab von Trueslow Hall" geben die Ermittler Lockyer und Broad wieder ein perfektes Team ab. Sie verstehen sich auch ohne viele Worte, deshalb geht es in diesem Fall auch unaufgeregt und typisch britisch zu. Die Handlung spielt sich mitten in der Corona-Pandemie ab. Plötzlich ist alles wieder gegenwärtig: Die Masken, Kontaktverbote und die Einsamkeit. Man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen, denn all dies hatte man miterlebt. Der Fall wird spannend erzählt. Alles ist möglich und muß in Erwägung gezogen werden. Es gibt einige sonderbare Typen, die als Mörder in Frage kämen, wenn es überhaupt einen Mord gegeben hat? So hält sich die Spannung bis zum Schluß. Eben ein typischer Krimi von Katherine Webb. Einfach klasse!