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Veröffentlicht am 04.06.2018

TNT besitzen emotionale Sprengkraft! – Das bisher spannendste und bewegendste Werk der Reihe.

Die letzte erste Nacht
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Langsam stand Trevor auf, machte jedoch keinen Schritt auf mich zu. „Das hier ist keine Liebesgeschichte, Tate. Wir sind nicht Elle und Luke oder Emery und Dylan. Das mit uns hat kein Happy End.“ Sekundenlang ...

Langsam stand Trevor auf, machte jedoch keinen Schritt auf mich zu. „Das hier ist keine Liebesgeschichte, Tate. Wir sind nicht Elle und Luke oder Emery und Dylan. Das mit uns hat kein Happy End.“ Sekundenlang konnte ich ihn nur anstarren, dann schnappte ich hörbar nach Luft. „Du Mistkerl! Habe ich dich je um ein verdammtes Happy End gebeten?“
[S. 105, eBook]

Inhalt:
Tate kann Trevor nicht ausstehen. Trevor kann Tate nicht an sich heran lassen. Doch als die Beiden eine gemeinsame Nacht teilen, können sie nicht leugnen, dass zwischen ihnen eine Anziehungskraft herrscht. Eine Anziehungskraft, die beide dazu bringt, diese Nacht wiederholen zu wollen. Dabei darf Tate Trevor nicht zu nah kommen, denn er verbirgt ein schreckliches Geheimnis, was das, was die Beiden haben, für immer zerstören könnte. Und während Tate verzweifelt versucht ihre Gefühle zu ignorieren und herauszufinden, warum ihr Bruder damals wirklich starb, kommt sie einer gefährlichen Wahrheit auf die Spur. Einer Wahrheit, die niemals ans Licht kommen sollte.

Meinung:
Jetzt ist es vorbei. Jetzt ist erneut eine wunderbare Geschichte aus der Feder von Bianca Iosivoni verschlungen. „Die letzte erste Nacht“ reiht sich wunderbar in die Firsts-Reihe ein, hält aber auch eine ganz eigene und besondere Atmosphäre für den Leser bereit. Denn Tate und Trevor sind sehr verschlossene und beinahe schon düstere Figuren, die Beide eine sehr schwere Last zu tragen haben. Dabei arbeitet die Autorin die beiden Seiten der Figuren auf sehr authentische Weise heraus und schafft es so bereits nach wenigen Seiten, dass man ganz in ihrer Welt versinkt, mit ihnen fühlt, mit ihnen liebt, mit ihnen leidet.

Besonders Tate, die in den bisherigen Werken der Autorin eher rau und schroff wirkte, wird hier von einer ganz anderen Seite präsentiert. Der Leser erfährt auf sehr einfühlsame Weise, warum Tate ist, wie sie ist und warum sie so verzweifelt versucht die Wahrheit um den Tod ihres Bruders herauszufinden. Tate wirkt im ganzen Buch sehr menschlich, auch wenn ihre Handlungen und Reaktionen teils sehr extrem und impulsiv sind, sind es doch gerade auch diese, welche sie so sympathisch machen. Tate hat ihren eigenen Kopf, ist stur, dickköpfig, kann aber auch sehr gefühlvoll und emotional sein. Nicht nur einmal habe ich mich in ihr wiedererkannt und identifiziert. Zu Beginn hatte ich noch die Befürchtung, dass ich nicht schnell mit ihr warm werden würde, doch bereits nach den ersten Kapiteln wurde diese Befürchtung widerlegt. Denn Tate ist eine sehr realistische und echte Protagonistin, mit der man sich nur zu gerne zwischen die Seiten stürzt.

Aber auch Trevor konnte mein Herz erobern, auch wenn er es zu Beginn nicht allzu leicht bei mir hatte wie Tate. Dies liegt hauptsächlich daran, dass seine Kapitel im Werk vergleichsweise mau gestreut sind. Nicht selten habe ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht lesen zu können, wie es ihm mit diversen Situationen wohl erging, leider lässt die Autorin die Leser jedoch nicht immer an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Aus diesem Grund herrschte zwischen Trevor und mir von Beginn an eine gewisse Distanz, die er erst im letzten Drittel der Geschichte vollkommen überwinden konnte. Dabei ist es nicht so, dass Trevor nicht ebenfalls authentisch oder sympathisch von Bianca dargestellt wird, ganz im Gegenteil: von der ersten Seite an erkennt man, dass er zu den Guten gehört. Trotzdem konnte der Funke zwischen ihm und mir zunächst nicht überspringen.

Betrachtet man die Beiden – auch TNT genannt – jedoch in Kombination, kann man nicht mehr nur von einem Funken sprechen, denn zwischen Tate und Trevor geht es nicht nur einmal sehr explosiv her, bis nahezu alles in Flammen steht. TNT sind wunderbar - wunderbar explosiv, wunderbar in Kombination. Die Momente und Situationen, die Bianca Iosivoni zwischen ihnen erschafft sind spannend, mitreißend und emotional und machen beim Lesen einfach Spaß. Eigentlich hangelt man sich in der Geschichte von TNT-Moment zu TNT-Moment, lacht, weint, bekommt Gänsehaut. Die Chemie zwischen Tate und Trevor ist – wie auch schon bei den anderen Paaren der Firsts-Reihe – nahezu perfekt und macht das Leseerlebnis zu etwas ganz Besonderem.

Etwas Besonderes ist es auch, wie wohl man sich in dieser Buchwelt fühlt. Schon nach den ersten Seiten fühlt es sich an wie ´Nach Hause kommen´. Man scherzt zusammen mit Emery und Dylan, joggt mit Luke über den Campus und lässt sich von Elles Kaffeesucht anstecken. Bianca hat hier einen Freundeskreis kreiert, von dem man nur zu gerne ein Teil wird – und das ändert sich auch in „Die letzte erste Nacht“ nicht, sondern wird vielmehr noch verstärkt (eine meiner absoluten Lieblingsstellen in Bezug auf den Freundeskreis, war hier definitiv die Stromausfall-Szene.) Der lockere, leichte und oftmals auch sehr lustige Schreibstil der Autorin trägt zu dieser Wohlfühl-Atmosphäre maßgeblich bei und sorgt dafür, dass die Seiten nur so dahin fliegen.

„Die letzte erste Nacht“ ist jedoch nicht ausschließlich ein Friede-Freude-Eierkuchen-Buch, sondern zeichnet sich, auch im direkten Vergleich zu seinen Vorgängern, durch eine gewisse Düsternis und Dramatik aus. Diese Düsternis und die damit verbundenen sehr spannenden Szenen, stellt Bianca Iosivoni auf sehr anschauliche Weise dar, womit sich dieser Band teilweise zum absoluten Page-Turner entwickelt, den man nur schwerlich aus der Hand legen kann. Auch wenn das Buch, wie in diesem Genre häufig üblich, einen gewissen Schema folgt, tut dies dem Spannungsbogen keinen Abbruch.

Fazit:
„Die letzte erste Nacht“ ist der bisher wohl spannendste, bewegendste und dramatischste Teil der Firsts-Reihe und zeichnet sich – wie auch schon seine Vorgänger – durch authentische und echte Figuren, einen angenehmen Schreibstil und mitreißende Momente zwischen den Protagonisten aus. TNT machen dieses Werk jedoch letztlich so außergewöhnlich, denn diese Beiden besitzen definitiv emotionale Sprengkraft! Also aufgepasst: Der Inhalt dieses Buches ist höchst explosiv! Lesen auf eigene Gefahr!

Veröffentlicht am 30.01.2018

Fitzek wie er leibt und lebt

Der Augenjäger
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Das ist kein Traum, dachte ich. Das ist die schreckliche Wahrheit, und sie brüllt dich an. Sie schreit dir ins Gesicht und zeigt dir den Ursprung aller Schmerzen.
[S. 163]

ACHTUNG! 2. Band - Könnte ohne ...

Das ist kein Traum, dachte ich. Das ist die schreckliche Wahrheit, und sie brüllt dich an. Sie schreit dir ins Gesicht und zeigt dir den Ursprung aller Schmerzen.
[S. 163]

ACHTUNG! 2. Band - Könnte ohne Vorwissen des ersten Bandes SPOILER enthalten!

Erster Satz:
In den letzten Monaten hat er ein tödliches Versteckspiel gespielt, nun ist die Identität des "Augensammlers" geklärt [...]

Inhalt:
Er gab alles, um den Augensammler zu fassen. Spielte sein grausames Spiel, nur um am Ende selbst in seine Klauen zu geraten. Der Augensammler nahm ihm alles. Sein ehemaliger, sehr geschätzter Kollege, der grausame Mörder seiner Frau, der Entführer seines Kindes, setzte den Zeiger auf Null und startete das Spiel. Nun geht es für Alexander Zorbach um mehr: Um alles was er noch hat. Schneller, immer schneller dreht sich der Uhrzeiger, wird er seinen Sohn retten? Oder wird er das Spiel verlieren und zum Schatten seiner Selbst?
Ungefähr zur gleichen Zeit, treibt ein weiterer Augenfanatiker sein Unwesen: Dr. Zarin Suker, sitzt in Untersuchungshaft. Er soll Frauen erst die Augenlider entfernt und sie anschließend vergewaltigt haben. Doch die Beweislage ist zu dünn und somit kann man ihn nicht auf Dauer festhalten. Deshalb wird Alina Gregoriev, um ihre Mithilfe gebeten.

Und so nimmt das Grauen seinen Lauf...

Idee/ Umsetzung:
Das Ende mancher Bücher ist grausam - Offen, schockierend, gewaltig! Am Liebsten würde man den Autor anschreien, all seinen Gefühlen Luft machen, die so elend in der Luft verharren müssen und nicht wissen wohin. Aber auch wenn das Ende eines Buches noch so grausam ist und sein offenes Ende, unsere schlimmsten Phantasien anregt, sind es doch auch genau diese Bücher, die man nicht vergisst. Denn wenn das Werk wirklich gut war, lernt man damit zu leben und man akzeptiert seine Offenheit, eben weil es der Geschichte den passenden und auch nötigen Schliff verleiht - seine Einzigartigkeit.
"Der Augensammler", war in meinen Augen solch ein Buch - Beängstigend und spannend, selbst über die letzte Seite hinaus. Am Anfang habe ich sein Ende gehasst, welches keines war, aber nach und nach wurde mir klar, dass dieses Werk gerade dadurch, so ein "Leckerbissen" ist.
Deshalb war ich sehr skeptisch, als ich "Den Augenjäger" in meinen Händen hielt. Wollte ich über die Grausamkeit des ersten Werkes hinwegschreiten? Sich das Ende in Buchstaben, Wörter, Sätze und Handlungen kleiden lassen? Unschlüssig, bis zum Schluss, begann ich trotzdem mit dem Lesen und wurde erneut: Überrascht, geschockt, verängstigt, schockiert und vieles mehr! Und auch wenn mich dieses Werk gut unterhalten konnte, so muss ich zugeben, dass es seinem Vorgänger nicht das Wassser reichen kann.
Dabei hat es mich besonders gestört, dass Herr Fitzek, zwei Handlungsstränge gesponnen hat. Denn neben dem Augensammler, gibt es auch einen Augenjäger in dieser Geschichte. Diese zwei parallelen Handlungen, waren einfach Eine zu viel. Mir hätte es deutlich besser gefallen, wenn man hier entweder über den Augensammler oder den Augenjäger berichtet hätte.
Zudem muss ich weiter kritisieren, dass einige Ereignisse, wie auch viele schockierende Enthüllungen, teilweise etwas erzwungen wirkten. Ich spiele hier besonders auf das Ende des Buches an. Dadurch verlor die Geschichte, an einigen Stellen, deutlich an Glaubwürdigkeit.
Insgesamt muss ich aber auch sagen, dass ich das Buch gemocht habe. Im Bezug auf das erste Werk, ist es vielleicht nicht so brilliant umgesetzt, aber es hat mich bis zur letzten Seite gefesselt und in seinen Bann gezogen. Denn trotz etlicher Grausamkeiten, die sich zwischen den Buchdeckeln verstecken, konnte ich meine Augen nicht von dem Geschehen abwenden.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Herr Fitzek ist: explosiv, spannend, mitreißend, beängstigend und einfach ein Suchtmacher! Sehr gekonnt, clever und mit ganz viel Irrungen, wie auch Wirrungen, spannt der Autor ein trügerisches Netz, welches den Leser nicht nur einmal zum Narren hält. Was kann man noch großartig sagen? Formulieren wir es so: Ich lese nicht oft Thriller, schon gar keine Psychothriller. Wenn es hochkommt, dann lese ich im Jahr, ein Buch dieses Genres. Ich kann mich einfach nicht mit den meisten Figuren und den Grausamkeiten anfreunden. Aber Herr Fitzek schafft es, jedes Mal aufs Neue, dass ich mich diesem Genre zuwende, all meine Ängste über Bord werfe, nur um in seiner Geschichte zu versinken, welche ich dann in kürzester Zeit, mit sehr viel Genuss verschlinge.

Charaktere:
Am Anfang, bevor die Handlung startet, schreibt der Autor an seine Leser eine kleine Warnung und erklärt unter anderem auch, dass "Der Augenjäger" unabhängig von "Der Augensammler" gelesen werden kann. Ich würde das so nicht unterschreiben wollen. Denn gerade durch sein erstes Buch, bekommt man ein Gefühl für die Figuren, die im zweiten Band, ganz neue Facetten zeigen, was auf Grund ihrer Erlebnisse wohl auch nachvollziehbar ist. Ich habe mir also ein paar Mal versucht vorzustellen, welche Gefühle ich den Charakteren gegenüber hätte, wenn ich sie denn nun nicht schon kennen würde und bin zu dem Schluss gekommen, dass gerade durch den ersten Band, ein Verständnis ihnen gegenüber fundamentalisiert wird. Deshalb habe ich sie gerne, auf ihrem weiteren Weg mit ihnen: mitgefiebert, gehofft, geträumt und geweint.

Cover/ Innengestaltung:
Kurz und knapp: Das Cover gefält mir gut, denn es passt zum Inhalt. Ebenso wie die Titelbilder der anderen Ausgaben.
Die Innengestaltung ist relativ schlicht: Kapitelnummer und eventuell der Name der behandelten/ begleiteten Person des Kapitels, leiten jeweils einen Abschnitt ein.

Fazit:
Lieber Herr Fitzek,
wissen Sie eigentlich was Sie mit meinen schlimmsten Ängsten anstellen? Sie kleiden Grausamkeiten in Worte, welche vorher nicht einmal am Rande meines Bewusstseins standen. Sie, ja SIE! sind der Grund meiner schlaflosen Nächte! Wobei Sie mich bitte nicht falsch verstehen, natürlich nicht wirklich Sie, sondern eher Ihre Buchideen und jene Feder, die diesen auf Papier, den nötigen Platz verschaffen, um ein solcher Psychothriller zu werden. Gekonnt und mit Mut zum Wahnsinn, schaffen Sie es mit einer fast ungesehenen Leichtigkeit, Leserherzen zu fesseln, ängstigen und schockieren nur um am Ende, eine noch verstörendere Wahrheit zu entkleiden. Dabei spritzen Sie, lieber Herr Fitzek, ihre blutigen Ideen, in die Venen ihrer Leser und kreieren eine dunkle, nie für möglich gehaltene Buchwelt, die schnell zur Realität wird. Vielleicht haben Sie es an einigen Stellen zu gut mit uns gemeint, uns eine kleine Überdosis gespritzt, zu viele Handlungen verwoben, zu viele Schlenker genommen, doch betrachtet man dieses Schauerspiel am Ende seiner Vorstellung, so vergibt man Ihnen, diese kleinen Fehler, nur allzu gerne. Also bitte, Herr Fitzek, behalten sie Ihren Mut: den Mut zum Wahnsinn, den Mut diesen Wahnsinn in Worte zu stecken und den Mut, diese Worte mit uns zu teilen. Denn auch wenn Sie Phantasien in mir wecken, die besser für immer in einem tiefen Schlaf geblieben wären, so muss ich gestehen, dass ich gerade wegen diesem Nervenkitzel, meine Nase zwischen die Seiten stecke.
Ich verbleibe mit grausamen, hoffentlich Buchideen - fördernden Grüßen!
Eine begeisterte Leserin

Veröffentlicht am 30.01.2018

Hier wird der Leser in einen abenteuerlichen Sog gezogen!

Memory. Stadt der Träume
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"Ein Geist ist nichts anderes als ein Traum, der nach dem Tod weiterlebt. Diese Stadt ist voller Geister." Er breitete die Arme aus. "London, eine riesige Stadt voller Träume. Die Menschen erkennen die ...

"Ein Geist ist nichts anderes als ein Traum, der nach dem Tod weiterlebt. Diese Stadt ist voller Geister." Er breitete die Arme aus. "London, eine riesige Stadt voller Träume. Die Menschen erkennen die Geister nicht, selbst wenn sie mit ihnen U-Bahn fahren. Was, meine beiden Gäste, aber könnte wertvoller sein als der Traum eines Totens, der vom Leben handelt?"

Inhalt:
Jude Finney, der mausgraue Junge, ist kein gewöhnlicher Teenager, denn er hat eine ganz besondere Gabe: Er kann die Geister der Toten sehen. Manchen würde diese Fähigkeit wie ein Fluch erscheinen, doch für Jude ist sie ein Segen. Tage und Nächte, verbingt der einsame Junge auf dem "Highgate Cemetery", einem der ältesten Friedhöfe Londons. Hier lässt er sich die spannendstens und traurigsten Geschichten der Geister erzählen. Denn mit den Jahren sind sie unweigerlich zu seiner Familie geworden. Aufgewachsen ohne Mutter, mit einem Vater, der ständig auf Reisen ist, fühlt sich Jude hinter den großen, dicken Mauern des Friedhofes wie zu hause.

Als er eines Tages, um die Geisterstunde herum, ein namenloses Geistermädchen, auf den verschlungenen Wegen des Friedhofes findet, gerät Jude in ein aufregendes Abenteuer, voller Geheimnisse und einzigartiger Geschichten. Denn das namenlose Mädchen, welches von den Geistern ab sofort "Story" genannt wird, ist weder tot noch lebendig. Schnell wird klar, dass der Körper von Story, wo immer er sich auch befindet, in großer Gefahr schwebt.

Es beginnt eine rasante Geschichte, gegen die Zeit und alte, magische Kräfte. Jene Kräfte, welche sich beinahe hinter den Buchstaben der Vergangenheit verfangen hätten... Und damit für immer in Vergessenheit geraten wären..

Schreibstil:
Schon als ich die ersten Buchstaben der Geschichte um Jude und Story las wusste ich, dass mich dieses Buch sofort gefangen hatte, denn der Schreibstil von Christoph Marzi ist einfach magisch. Seine Buchstaben kommen daher, nehmen einen mit, holen einen ab. Jedes Wort malt verspielt, verträumt und unglaublich poetisch die Geschichte um die Geisterwelt Londons. Schon in "Heaven: Stadt der Feen" hatte der Autor diese Magie in jedem einzelnen Wort, dass einen wie ein schwarzes Loch, direkt in seine Geschichte zieht und selbst noch nach der letzten Seite nicht loslässt. Der besondere Schreibstil des Autors lässt sein Buch wie eine Mischung aus Märchen, Traum und Realität wirken. Da ich mich schon immer für Märchen, Geschichten und einen sehr bildhaften Schreibstil begeistern konnte, hat mich Christoph Marzi mit diesem Buch, mitten ins Herz getroffen und hellauf begeistert.

Idee/Umsetzung:
Die Idee hinter den Seiten passt sehr gut zum Schreibstil. Denn der Autor erschafft hier ein kleines, süßes und herzergreifendes Märchen. Anders als in anderen Büchern, wirkt dieses Buch nicht düster und grau, sondern seine Geschichte ist bunt ummalt und schafft so eine kleine, ganz eigene Welt für den Leser, in welche man sich nur zu gerne verirrt. Dabei ist die Grundidee: "Geister zu sehen.." sicherlich nicht neu. Aber die komplette Welt, die der Autor erschafft, ist es. Denn neben den Geistern gibt es noch viele andere geheime und interessante Wesen, die "Memory: Stadt der Träume", seinen ganz eigenen Charakter verleihen und somit auszeichnen. Ich fand dieses Jugendbuch war eine nette Abwechslung zu anderen Fantasygeschichten. So stand hier auch nicht die Liebesgeschichte im Zentrum der Handlung. Sie war eher ein liebliches Pochen im Hintergrund der Geschichte um Jude und Story. Im Zentrum stand dafür ein atemberaubendes und auch spannendes Abenteuer, welches sich rund um "Geschichten" und "Träume" dreht. Denn diese zwei Aspekte sind sehr wichtige Bestandteile dieses Buches. So wird jeder Charakter erst dadurch zu etwas Besonderem, dass seine Geschichte umrissen wird. Christoph Marzi, hat hier mal wieder eine tolle Buchwelt geschaffen, die sich besonders durch das Zusammenspiel der vielen kleinen Elemente, auszeichnet und langsam vor den Augen des Lesers zur Wirklichkeit wird. Nach und nach, langsam, flüsternd, baut sich vor den Augen des Lesers, ein spannendes Abenteuer auf. Jedoch, kam das Ende viel zu schnell und plötzlich. Dies ist in meinen Augen auch leider die größte Schwäche dieses Werkes von C. Marzi gewesen. Während sich der ganze erste Teil, seicht und langsam, aber doch spannend, dem Höhepunkt nähert, wird dieser besagte Höhepunkt, dann viel zu schnell abgehandelt. Viele Zeitsprünge und plötzliche, knappe Handlungen, bilden auf knapp 10 Seiten dann das gesamte Ende der Geschichte. Irgendwie hätte ich mir einen längeren Handlungsbogen gewünscht, der noch ein wenig mit der Spannung des Lesers spielt. Denn so wirkte das Ende leider etwas flach.

Charaktere:
Wie schon erwähnt, spiegelt sich auch bei den einzelnen Buchfiguren die Liebe zum Detail wieder. Zwar steht Jude im Zentrum des Geschehens, doch auch andere Charaktere bekommen ihren Anteil an der Geschichte. So lernt man zum Beispiel den charismatischen Geist Gaskell kennen - ein früherer Rockstar, der duch einen plötzlichen Unfall, nun sein Leben als Geist fristen muss. Gaskell ist ein liebevoller und spannender Charakter, auf dessen Erzählungen man sich als Leser nur allzu gerne einlässt. Im Groben und Ganzen machen gerade die vielen bildhaft dargestellten Figuren, das ganze Abenteuer so aufregend. Immer wieder gibt es neue Geschichten zu entdecken und hören. Es ist demnach nicht verwunderlich, dass das namenlose Geistermädchen ausgerechnet den vorübergehenden Spitznamen: "Story" erhält. Denn wie bereits angesprochen, spielen Lebensgeschichten und Träume eine enorme und bedeutende Rolle. Denn wie vom Autor beschrieben, sind Geister, die lebenden Träume ihres ehemaligen Lebens, aus welchem sie viel zu plötzlich herausgerissen wurden. Einzig schade fand ich es, dass man als Leser viel zu wenig über Judes Vater erfahren hat. Ich hätte gerne noch mehr über in gelesen, denn schließlich ist er entscheidender Faktor dafür, dass der Junge seine Zeit lieber auf dem Friedhof verbringt, als zu hause. Sein Vater wird als sehr verbittert und des Lebens müde dargestellt. Leider erfährt der Leser nie ganz, was sein Herz so schwer belastet. Am Ende werden zwar wenige Faktoren genannt, aber teilweise bekommt man den Eindruck, dass ein Stückchen seiner Geschichte zurückgehalten wurde.

Cover:
Anscheinend scheint Herr Marzi eine gewisse Schwäche für die Stadt London zu haben, denn sie spielt in "Heaven: Stadt der Feen", wie auch in diesem Werk, eine große Rolle. Deshalb finde ich es auch sehr schön, dass die beiden Cover ähnlich aufgebaut sind, denn so wird dem Leser bewusst, wie viele magische Facetten und Welten diese Stadt offen hält. Während das Cover von "Heaven" klar umrissen war, zeigt uns "Memory" eine ganz andere Facette von London: nämlich eine verträumte und düstere Seite. Durch die Farbgebung wird hier zusätzlich eine mystische Stimmung erzeugt, die genau die Atmosphäre im Buch hinterlegt. Alles in allem ein Cover, dass mein Herz höher schlagen lässt und hält, womit es einen in die Geschichte lockt.

Fazit:
Stell dir vor du könntest Geister sehen und stell dir weiter vor, du wärst der Einzige, der verhindern könnte, dass all diese Träume, der lebendigen Toten, auf immer verloren gehen... Was würdest du machen? Diese Frage muss sich der junge, mausgraue Jude in "Memory: Stadt der Träume", von Christoph Mazi, gegenüber sehen. Aber nicht nur er wird in ein atemberaubendes und spannendes Abenteuer gerissen, sondern auch der Leser wird vom Sog der Geschichte erfasst. Denn der Autor schafft es durch einen unglaublich bildhaften, verträumten und märchenhaften Schreibstil, eine neue Welt zu erschaffen, in welcher sich der Leser nur zu gerne auf Abenteuerreise begibt. Jedes Detail in der Geschichte, ist dabei so herzlich und mit Liebe zum Detail umrissen, dass man gar nicht anders kann, als Schritt für Schritt, mit Jude und Story, dem großen Geheimnis auf die schliche kommen zu wollen. Mit jeder Seite wird man Teil der Geschichte und fiebert dem Ausgang entgegen. Zwar kam das Ende dann leider doch etwas schnell und ich hätte mir ein wenig mehr Seiten gewünscht (was schließlich auch dazu geführt hat, dass ich leider nicht fünf Bewertungsherzen vergeben konnte, es demnach nur 4,5 sind) doch letzten Endes, hat mir jeder Buchstabe, jedes Wort, jeder Satz und jede Seite soviel Spaß bereitet, dass ich diese märchenhafte Geistergeschichte jedem ans Herz legen möchte, der einmal der gewöhnlichen, grauen und düsteren Fantasywelt, für ein paar Lesestunden den Rücken kehren und sich in ein farbenfrohes, mystisches Abenteuer begeben will, voller Geheimnisse. Ich hoffe sehr, dass Christoph Marzi nicht aufhört zu schreiben, denn er hat ein unglaubliches Talent dafür, seine Welt, auch für die Leser, greifbar zu machen. Dieses Talent hat nicht jeder und deshalb freue ich mich auf weitere, tolle Geschichten, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen...

Veröffentlicht am 30.01.2018

Taucht ein, in eine völlig neue Welt, die euch von Seite zu Seite immer mehr den Atem raubt.

Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)
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Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute in seinen Schoß und spielte mit seinen Ringen. Er holte tief Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte ...

Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute in seinen Schoß und spielte mit seinen Ringen. Er holte tief Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könnte direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen.

Inhalt:
In einer Welt, weit entfernt der unseren, herrschen sieben Könige, über sieben Königreiche - Königreiche voller Magie und Hoffnung aber auch Angst und Intrigen - denn jeder strebt nach Macht und ist bereit einen hohen Preis dafür zu zahlen...

Mittendrin: Die "Beschenkte" Katsa, ein junges Mädchen aus den Middluns, Nichte des großen Herrschers Randa. Ihre Gabe ist das Töten und so wird sie nicht nur einmal von ihrem Onkel als Werkzeug eingesetzt, seine Widersacher zu bestrafen oder gar zu töten. Ihr Ruf ist weit verbreitet und unverkennbar, denn wie alle Beschenkten, zieren das Mädchen zwei verschiedene Augenfarben. So ist ihr eines Auge blau, hingegen ihr anderes Auge grün. Durch ihre außergewöhnliche Gabe, die viele ängstigt, führt das Mädchen von klein auf, ein einsames Leben, denn keiner traut sich auch nur ein Wort, mit einer Beschenkten zu reden, welche sie noch vor dem ersten Wimpernschlag töten könnte. Die wenigen Vertrauten, die ihre Seite schmücken, kann Katsa an einer Hand abzählen und doch bedeuten sie ihr alles. Denn auch wenn sie keiner besiegen kann und alle sie fürchten, sehnt sie sich nach nichts mehr, als nach einem Stück Normalität. Sie hasst ihren Job für Randa und würde manchmal am Liebsten alles hinschmeißen, doch bisher fehlte ihr der Mut und die Entschlossenheit, offen und ehrlich für ihr eigenes Leben und ihre Wünsche einzutreten. Deshalb gründet Katsa mit ihren engsten Vertrauten im Untergrund, einen Rat, der alles Verändern soll und Ordnung und Gerechtigkeit in den sieben Königreichen einfordert.

Als sich Katsa eines Nachts, auf einer geheimen Mission des Rats befindet um den Vater des Königs von Linied aus einer Gefangenschaft zu befreien, stößt sie durch Zufall, auf einen jungen Mann - der die ganze Mission auffliegen lassen könnte, denn auch er ist ein Beschenkter. Außer stande, den jungen Mann niederzustrecken, zögert Katsa und lässt ihm sein Leben, denn er übt eine Fazination auf sie aus, die sie kaum in Worte fassen kann. Ohne zu wissen, dass diese Mission und dieser Junge, das ganze Leben von Lady Katsa verändern wird und ihre Schicksale aneinander gebunden sind, beginnt ein rasantes Abenteuer, voller Magie, Spannung und Liebe. Denn eine Intrige, droht alle sieben Königreiche zu zerspalten und lässt einen Kampf um Macht und Kontrolle heranrollen, die sich immer mehr zur Lawine entfaltet und alles zu zerstören droht.

Schreibstil:
Kristin Cashore schreibt wunderschön und doch klar und deutlich, ohne dabei langatmig zu werden oder Langeweile aufkommen zu lassen. Dabei versteht sie sich darauf, eine völlig neue Welt zu erschaffen, die den Leser sofort, wie durch einen Strudel aufsaugt und mitreißt. Mir ist es nicht schwer gefallen, mich voll und ganz auf den Seiten und in der Geschichte zu verlieren. Ich habe kaum gemerkt, wie die Minuten und Stunden dahingeflogen sind, weil ich einfach eins wurde mit der Welt von Katsa und Bo. Ich habe jedes Wort und jeden Satz geliebt und gierig aufgesaugt - ich finde das zeichnet Kristin Cashore als Autorin aus. Denn bei einer Geschichte, die in einer völlig neuen Welt spielt, muss man als Autorin dem Leser sehr viel durch die Art und Weise des Schreibens vermitteln, damit er sich überhaupt einfinden kann. Viele Autoren schaffen dies nicht und lassen ihre Leser oft verwirrt und etwas enttäuscht zurück, doch bei K. Cashore war dies keinesfalls der Fall. Sie hat die perfekte Mischung aus Beschreibung, Einfühlungsvermögung und Spannung in ihren Sätzen, mit der Geschichte und Idee verschmelzen lassen.

Idee/Umsetzung:
Die Idee von der Autorin ist erfrischend neu und lädt zum Träumen ein. Denn sie erschafft eine völlig neue Welt, die sie auch durch eine präzise Beschreibung realisiert und Wirklichkeit werden lässt. Die Grundidee von beschenkten Menschen, habe ich so in diesem Genre noch nicht wiederfinden können und finde sie im Kontrast zu Werwölfen, Vampiren und Engeln auch ziemlich interessant. Die Probleme die K. Cashore in der Welt erschafft, die Intrigen und Konflikte, bilden den Spiegel zur heutigen Welt, auch wenn es in ihrem Buch noch etwas deutlicher hervorgehoben wird. Alles in allem, finde ich die Grundidee wie auch die Verwircklichung unglaublich gelungen und erhoffe mir bald weiter, spannende Abenteuer aus Katsas Welt, die mich auch jetzt noch, nachdenklich und atemlos zurücklassen.

Charaktere:
Jede Figur in diesem Roman ist sehr liebevoll und ausführlich erklärt und beschrieben, denn auch hier wirkt der Schreibstil der Autorin und macht aus jedem, selbst aus dem Bösewicht, einen außergewöhnlichen Charakter. Besonders dadurch, dass der Leser viele Einblicke in die Sehnsüchte und Träume der Hauptfigur erlangt, bekommt die Geschichte eine gewisse Tiefe und der Leser fiebert von Sekunde zu Sekunde immer mehr mit. Denn man sieht in Katsa, was Bo in ihr sieht und nicht die anderen verängstigten Menschen um sie herum, die sie meiden.

Fazit:
"Die Beschenkte" von Kristin Cashore ist ein außergewöhnliches Buch, welches einfach jeden, der nur ein Wort daraus liest, bannt und in eine neue Welt entführt. Dabei zeichnet es sich vorallem durch eine erfrischende Grundidee und einen einzigartigen, präzisen aber doch auch wunderschönen Schreibstil aus. Ich kann dieses Abenteuer nur jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach einem Buch ist, dass bewegt und mitreißt. Denn "Die Beschenkte" enthält Spannung und Intrigen ebenso wie Liebe und Freundschaft. Deshalb meine absolute Leseempfehlung für dieses Buch!

Taucht ein, in eine völlig neue Welt, die euch von Seite zu Seite immer mehr den Atem raubt.

Veröffentlicht am 30.01.2018

Gelungener Auftakt

Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
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Inhalt:
(vielen bestimmt schon bekannt, doch trotzdem gebe ich ein kurzes Feedback) Es geht um die 17-jährige Bella Swan, die von ihrer Mutter, zu ihrem Vater Charlie in die Kleinstadt, mit der wohl größten ...

Inhalt:
(vielen bestimmt schon bekannt, doch trotzdem gebe ich ein kurzes Feedback) Es geht um die 17-jährige Bella Swan, die von ihrer Mutter, zu ihrem Vater Charlie in die Kleinstadt, mit der wohl größten Niederschlagsrate, Forks zieht. Erst ist Bella nicht sonderlich begeistert, sie ist ihrer Mutter zur Liebe, zu ihrem Vater gezogen und deshalb erstmals etwas reserviert und schüchtern. Auf ihrer neuen Schule fällt sie direkt auf, wie ein bunter Hund, denn jeder kennt jeden, in dem kleinen Dorf, zudem ist ihr Vater Polizist und wohl bekannt überall. Direkt findet Bella Anschluss, an eine kleine Jugendgruppe, in der sie aber trotzdem nicht recht aufleben kann [...] Bis sie das erste Mal dem geheimnisvollen Jungen, Edward Cullen über den Weg läuft. Er zieht sie magisch an, gibt ihr aber auch jede Menge Rätsel auf. Erst behandelt er sie wie Luft, zeigt sich fast angewidert, dann verschwindet er Tage aus der Schule und dann, kommt er plötzlich wieder und stellt sich ihr vor, als wäre nie etwas vorgefallen. Als Bella dann an einem eisigen Wintermorgen, fast von einem ihrer Klassenkammeraden angefahren wird, rettet er ihr das Leben. Komisch ist nur, dass sie ihn kurz vor dem Unfall am anderen Ende des Parkplatzes gesehen hatte und, dass nun an einer Stelle im Auto, eine große Beule prankt, obwohl es nirgendwo gegen gestoßen ist. Bella fängt an nachzuforschen und stößt bald auf eine unglaubliche Vermutung. Während dessen versucht sie immer mehr sich Edward anzunähern, so sehr angezogen ist sie von ihm. Doch jedesmal entzieht er sich ihr, bis zu dem Tag, als sie hinter sein Geheimnis gelangt. Erst hier beginnt ihr Abenteuer, ein Abenteuer mit Folgen. Den schon einige Zeit später treibt ein Killer sein unwesen und er hat es auf Bella abgesehen [...]

Meinung:
Erst war ich begeistert von dem Buch, ich hatte es lange Zeit bevor es so "berühmt" wurde gelesen. Mitlerweile stehe ich dem Buch mit gemischten Gefühlen entgegen. Teilweise bin ich etwas genervt von dem ganzen Trubel um das Buch, andererseits fiebere ich doch immer ein Stückchen mit. Ich fand das Buch vom Grunde wirklich gut, der Schreibstil, die Romanze, die Spannung und die Idee sind von der Autorin wirklich gut umgesetzt, so dass es wirklich Spaß macht die Geschichte rund um Bella und Edward zu verfolgen, halt nur dieser ganze Trubel ist irgendwo doch schon ein bisschen übertrieben. Trotzdem können die Bücher "an sich" ja nichts dafür, deshalb ändert das nicht meine Meinung, dass sie mir doch gefallen haben.