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Veröffentlicht am 30.05.2020

Eine Liebesgeschichte mit Fehlern

Crazy in Love
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“Crazy in Love” hat vom Klappentext und Cover genau meinen Büchergeschmack getroffen, weswegen ich das Buch schon wenig später mit Freude und Aufregung in die Hand genommen habe.
Insgesamt hat mir die ...

“Crazy in Love” hat vom Klappentext und Cover genau meinen Büchergeschmack getroffen, weswegen ich das Buch schon wenig später mit Freude und Aufregung in die Hand genommen habe.
Insgesamt hat mir die Idee der Autorin sehr gut gefallen, jedoch gab es für mich viele Lücken in der Umsetzung, weswegen sich meine Begeisterung schnell in Ernüchterung verwandelt hat.
Zu Beginn sind mir schon einige Makel aufgefallen, die ich weitgehend ignoriert habe, weil ich dem Buch eine Chance geben wollte.
Besonders ist mir dort aufgefallen, dass die Szenen sehr abgehackt wirkten und es keinen flüssigen Übergang im Text gab. In einigen Momenten hätte man aus einem neuen Absatz ein neues Kapitel machen können und andersrum genauso.
Positiv war jedoch, dass mir die Charaktere des Buches Sascha und Ben wirklich gut gefallen haben und auch die Nebencharaktere wirklich interessant waren! Obwohl sie ihre Eigenarten hat, konnte ich mich zu Beginn wirklich gut in die Hauptcharakterin Sascha hinein versetzen.
Ben war für mich jedoch von Allen am überraschendsten, da er in der Schule als Bad Boy bekannt war, sich in seiner Freizeit und in seinem Praktikum jedoch viel mit Journalismus und Umwelt beschäftigte, was ich so noch nie gelesen habe.
Zudem kann man der Autorin zugestehen, dass sie sich ein tolles Setting für die Geschichte ausgedacht hat und die Umgebung und Schauplätze lebhaft und toll beschrieben wurden.
Außerdem hat mich die Dynamik in Saschas Familie wirklich neugierig gemacht, wobei das einer der einzige Gründe wäre, wieso ich die Fortsetzung in die Hand nehmen würde.
Bis zur Mitte des Buches war die Geschichte für mich komplett solide, jedoch hat sie im letzten Drittel eine ziemliche Wende genommen und die Macken vom Anfang sind extremer geworden.
Die Dialoge wirkten für mich unnatürlich und auch die emotionale Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehung waren für mich nicht nachvollziehbar. Für beide Charaktere schien es Liebe auf den ersten Blick zu sein, jedoch waren die Begründungen dafür schleppend und nicht wirklich aussagekräftig.
Insgesamt wirkte die Handlung gestellt, nicht flüssig und von der Autorin zu sehr gewollt. Die Charaktere handelten nicht nach ihrem Charakter und ihrem Willen, sondern weil die Autorin auf eine bestimmte Handlung oder ein Ereignis hinaus wollte.
Die dabei sinnvolle Auseinandersetzung mit den Charakteren und ihren Gefühlen wurde ignoriert.
Die letzten Seiten des Buches habe ich deswegen größtenteils überflogen und auch der Streit am Ende hat mich in meiner Meinung über das Buch bestärkt. Es war ein hin und her an Gefühlen ohne einen logischen Zusammenhang.
Die Autorin hat sich mit “Crazy in Love” eine tolle Welt gebastelt, ist jedoch am Ende mit ihren Plänen voran geritten ohne ihre Charaktere mit auf das Pferd zu setzen.
Ich gebe dem Buch insgesamt 3 von 5 Sternen, da mich die erste Hälfte des Buches noch überzeugen konnte, jedoch die oben genannten Probleme dem Lesespaß einen Dämpfer verpasst haben.
Ich würde persönlich keine Leseempfehlung aussprechen und werde die Fortsetzung auch nicht lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2020

Eine emotionale Liebe mit Hindernissen!

Perfectly Broken
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Das Buch “Perfectly Broken” dreht sich um die Liebesgeschichte von Brooklyn und Chase, welche durch eine interessante Begebenheit zueinander finden.
Nach dem Tod ihres Mannes entscheidet sich Brooklyn ...

Das Buch “Perfectly Broken” dreht sich um die Liebesgeschichte von Brooklyn und Chase, welche durch eine interessante Begebenheit zueinander finden.
Nach dem Tod ihres Mannes entscheidet sich Brooklyn in eine andere Stadt zu ziehen und einen Neuanfang zu wagen. Während ihrer Suche nach einer Unterkunft findet sie eine Wohnung, die ihr in ihrer misslichen Situation gelegen kommt, jedoch ein Problem mit sich bringt: Mitten im Schlafzimmer befindet sich eine Verbindungstür zur Wohnung des Nachbarn.
Zuerst ein wirklicher Abschrecker für Brooklyn bis sie sich in ihrer Not dafür entscheidet der Wohnung doch eine Chance zu geben. Eine widerwillige Entscheidung, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Mein Interesse an “Perfectly Broken” wurde vor allem durch den Klappentext und das wunderschöne Cover geweckt. Zudem habe ich viele positive Rezensionen zu dem Buch gehört, welche mich überzeugt haben das Buch in die Hand zu nehmen.
Vor allem hat mich die Idee mit der verschlossenen Verbindungstür interessiert und auch im Laufe der Geschichte wirklich begeistert. Während dieser Kapitel hat man wirklich die Spannung zwischen den Charakteren bemerkt, weswegen sich das Aufeinandertreffen ruhig noch hätte rauszögern können.

Das Buch zeichnet sich wirklich durch seine Charaktere und ihre Geschichten aus. Brooklyn und Chase waren toll geschriebene Persönlichkeiten, deren Vergangenheit und Schmerz man wirklich nachempfinden konnte.
Chase war für mich der beste Charakter des Buches und hat mich mit seinem Auftreten und seiner Art komplett in den Bann gezogen. Zu Beginn wirkte er extrem geheimnisvoll, weswegen man unbedingt erfahren wollte, was sich hinter dem attraktiven Mann auf der anderen Seite der Tür versteckte. Im weiteren Verlauf entwickelte er sich wirklich zu einem liebevollen und aufopferungsvollen Mann, dem ich Alles Glück im Leben gönnte.

Am meisten bekam man im Buch Brooklyns Gefühlslage mit. Sie trauerte immer noch um ihren Mann, verliebte sich jedoch gleichzeitig in Chase.
Der Konflikt in ihrem Inneren wurde überzeugend geschrieben, vor allem da man durch die Rückblenden auch einen Einblick in ihre damaliges Leben bekam.
Für mich brachten diese Rückblenden und ihre Trauer jedoch auch einen negativen Aspekt mit sich. Zwischendurch hatte ich oft das Gefühl, dass Chase Brooklyn mehr liebte, als es bei ihr der Fall war. Mir ist bewusst, dass die Autorin diesen Zwiespalt in Brooklyn wirklich darstellen wollte, da man so schnell einen geliebten Menschen nicht vergessen kann, jedoch hat es mich oft aus der Liebe zwischen ihr und Chase herausgebracht.
Genau diesen Aspekt fand ich extrem schade, weil mich die Liebesgeschichte der beiden neben den emotionalen und interessanten Haupt- und Nebencharakteren wirklich von dem Buch überzeugt hat. Es war romantisch, emotional und herzzerreißend, wodurch man die Gefühle zwischen den Charakteren beinahe in der Luft greifen konnte.

Für meinen Lesegeschmack hätte das Buch deswegen auch länger und die vielen Zeitsprünge minimiert werden können.
Der Plottwist am Ende hat mich emotional mitgenommen, jedoch war er in meine Augen ziemlich unpassend im Hinblick auf den kompletten Verlauf der Geschichte und zu doll auf Zufall bzw. Schicksal basiert.

Alles in Allem ist “Perfectly Broken” eine wunderschöne und gut geschriebene Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren und einem emotionalen Verlauf.
Für mich definitiv eine Leseempfehlung, die ich mit 4 von 5 Sternen bewerten würde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2019

Freundschaft mit Hindernissen?

Promise me
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Da ich ein großer Fan von Geschichten bin, bei denen aus Freundschaft mehr wird, habe ich mich sehr auf die Geschichte von Hanna und Finn gefreut.
Der Einstieg in die Geschichte war locker und sehr einfach. ...

Da ich ein großer Fan von Geschichten bin, bei denen aus Freundschaft mehr wird, habe ich mich sehr auf die Geschichte von Hanna und Finn gefreut.
Der Einstieg in die Geschichte war locker und sehr einfach. Man merkt schnell, dass zwischen den beiden Hauptcharakteren die Funken sprühen.
Beide Figuren waren schön gestaltet. Vor allem der ruhige und charismatische Finn mit seinem Herz für Musik hat es mir angetan. Man spürt, dass ihn seine Vergangenheit und die Situation mit seiner Familien sehr belastet, jedoch wird die Situation nicht ausgelutscht, wie es in anderen Geschichten oft der Fall ist. Das hat dem Buch von meiner Seite aus definitiv einen großen Pluspunkt eingebracht. Finn war während der Story mein absoluter Lieblingscharakter, weswegen ich sehr froh war, dass die Geschichte aus zwei Sichten geschrieben wurde.
Hanna war für diese Storyline ein Charakter wie er im Buche steht. Ich hatte viel Spaß ihre Sicht auf die Dinge zu lesen und auch ihre schwere Vergangenheit berührte mich sehr. Am Ende des Buches wurde sie mir jedoch immer unsympathischer, da ich ihre Entscheidungen und Gefühle gegenüber ihrem Exfreund einfach nicht nachvollziehen konnte. Vor allem da sie am Anfang viel stärker wirkte, als dass sie diese Situation so aus der Bahn hätte werfen können.
Zu meinen Glück hat sich die Geschichte dann nochmal gewendet, sodass ich das gewünschte Happy End mit höchster Freude lesen konnte.
Insgesamt war die Story super aufgebaut. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und auch die Spannung blieb erhalten, sodass man schnell durch die Geschichte kam. Neben der Handlung haben mir auch die Nebencharaktere sehr gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und leicht. Der Humor der Geschichte entsprach meinem Geschmack und auch der Anteil an intimeren Szenen war entsprechend der Handlung. Ich würde nicht sagen, dass die Storyline sehr innovativ war, jedoch sorgte sie für ein Leseerlebnis mit Wohlfühlfaktor.


Alles in allem würde ich der Geschichte von Hanna und Finn 4/5 Sternen geben, da die Story wirklich toll geschrieben ist. Der eine Stern wird jedoch abgezogen, da Hannas Entscheidungen in den letzten Seiten das Leseerlebnis für mich deutlich gedämpft haben.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Eine Liebesgeschichte der anderen Art

Just three words
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Iris Fox hat mit der Geschichte von Patricia und Ben ein eher untypisches Thema aufgegriffen. Ich kenne wenige Geschichten, bei denen der männliche Hauptcharakter so uncool und unbeliebt dargestellt wird, ...

Iris Fox hat mit der Geschichte von Patricia und Ben ein eher untypisches Thema aufgegriffen. Ich kenne wenige Geschichten, bei denen der männliche Hauptcharakter so uncool und unbeliebt dargestellt wird, wie in dieser. Die weibliche Hauptprotagonisitin Patricia hingegen ist beliebt, jedoch wirkt sie auf vielen Ebenen oberflächlich und arrogant. Sie scheint ihr eigenes Wohl über das Anderer zu stellen und zeigt selbst in einer Familienkrise keine Einsicht, da es nicht in ihrem Interesse steht. Zu sehr fokussiert auf Geld und sozialen Status trifft Pat bei einer Party auf Ben, welcher so gar nicht in ihr Bild von Mann passt. Er scheint nervös, ungelenk und unsozial.
Am Anfang der Geschichte empfindet man definitiv Mitleid mit ihm, da er sich kaum in das Geschehen der Party einfinden kann. Das Patricia sich nur aus Zwang mit ihm abgibt und eigentlich ein Auge auf Maik geworfen hat, macht dieses Gefühl für den Leser nicht minder existent. Es wird viel über ihn hergezogen, doch im Laufe der Geschichte merkt man schnell, dass Ben nur ein Mensch mit Eigenarten und einem schweren Familienleben ist.
Er wird zwar von den Anderen als uncool angepriesen, ist jedoch der sympathischste Charakter im ganzen Buch. Vor allem im Vergleich zu Maik, an welchem Patricia auch Interesse zeigt, scheint Ben ein Hauptgewinn zu sein. Die beiden männlichen Charaktere stehen sich gegenüber wie Tag und Nacht.
Die Nebencharaktere der Geschichte waren interessant und man konnte in den Beschreibungen die Hintergründe und Meinungen der jeweiligen schnell erkennen.

Die Story verlief sehr fließend und gefühlvoll. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig. Beide Charaktere haben sich miteinander zum Besseren entwickelt und man spürt eine besondere Art der Verbundenheit zwischen den beiden. Insgesamt hätte ich mir für den Verlauf der Geschichte noch mehr Spannung in Form von Krisen und Streitereien gewünscht, jedoch überzeugte das Buch auch durch Gefühl und tolle Liebesszenen.

Vor allem hat mich die Autorin jedoch mit dem Thema gefesselt. In der Liebe ist nicht das Äußere und der Status wichtig, sondern viel mehr das Gefühl, welches der Gegenüber gibt. Mit Patricia und Ben hat Iris Fox ein super Beispiel gebracht, dass man sich nicht auf die Vorurteile und Meinungen Anderer verlassen sollte, sondern lieber selbst einen Blick hinter die Fassade wirft.

Insgesamt würde ich der Geschichte von Ben und Patricia 4/5 Sternen geben, da die Geschichte sehr gefühlvoll war und ein sehr interessantes Thema aufgegriffen wurde, welches Gedanken der heutigen Gesellschaft wieder spiegelt.

Veröffentlicht am 26.08.2019

Nicht das, was man glaubt

Underground Love
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"Underground Love" von K.A. McKeagney ist auf den ersten Blick nicht das, was es scheint. Alles weist auf eine spannende Liebesgeschichte, doch das Buch entpuppt sich als ein langweiliger Erotikthriller. ...

"Underground Love" von K.A. McKeagney ist auf den ersten Blick nicht das, was es scheint. Alles weist auf eine spannende Liebesgeschichte, doch das Buch entpuppt sich als ein langweiliger Erotikthriller. Positiv fand ich den Schreibstil der Autorin und die allgemeine Idee der Geschichte. Die Storyline hat Potenzial, welches jedoch nicht vollkommen angewendet wurde, da sich die Autorin mehr auf unwichtige Zwischensequenzen, als auf die wichtigen Ereignisse konzentriert hat.

Die Hauptfigur Polly war zudem ein sehr anstrengender Charakter. Ich war mir nicht sicher ob die Autorin wollte, dass man durch die Essstörung und die elterlichen Hintergründe der Protagonistin Mitleid empfand. Jedoch wirkte Polly ziemlich unsympathisch, da sie nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit ihrem kompletten Umfeld ziemlich schlecht umging.

Genauso wie Polly war auch der männliche Hauptcharakter, mit dem Polly ihren Freund betrog, eine Figur, für die man von Anfang an keine Sympathie aufbringen konnte. Ihr Blick auf ihn war ziemlich oberflächlich und er wirkte in keiner Weise freundlich genug, als das man die Obsession der weiblichen Protagonistin mit ihm verstehen könnte.

Die ersten 60% des Buches waren ereignislos. Man bekam einen Blick in Pollys Alltag, der von Arbeit, ihrer Essstörung und der Unzufriedenheit mit ihrer Familie und ihrem Freund überschattet wurde. Ausflucht suchte sie sich dann in ihren Affären in der Londoner U-Bahn. Die erotischen Szenen, die für einen Ausgleich in der Geschichte sorgen sollten, waren jedoch unspannend und meist nicht wirklich ansprechend.

In den letzten 40% verwandelte sich die geglaubte Liebesgeschichte in einen Thriller. Erwartet hat man diese Wendung nicht und sie war insgesamt auch ziemlich unpassend, jedoch hatte man ab diesem Moment das erste Mal das Gefühl, dass sich eine Spannungskurve in der Story aufbaut. Der unpassendste Teil hat mir damit am Besten gefallen.

Das Ende der Geschichte war dann wieder ziemlich vorhersehbar, wodurch sich das Buch nicht mal durch die letzten Seiten irgendwie retten konnte.

Insgesamt würde ich der Geschichte 1,5/5 Sternen geben. Das Buch hat eine interessante Idee, die jedoch meiner Meinung nach vollkommen falsch umgesetzt wurde. Eine Empfehlung würde ich nicht aussprechen.