Grandioser Anfang
Mirror, Mirror, Tell me Lies
Als ich angefangen habe zu lesen war ich direkt so doll gefesselt, dass ich dachte, das hier könnte ein riesen Highlight werden. Es war dynamisch, düster und hatte genau das märchenhafte, was ich auch ...
Als ich angefangen habe zu lesen war ich direkt so doll gefesselt, dass ich dachte, das hier könnte ein riesen Highlight werden. Es war dynamisch, düster und hatte genau das märchenhafte, was ich auch erwartet habe und wirklich wahnsinnig gut! Den Bezug zu Schneewittchen konnte man auch direkt am Anfang ausmachen.
Neera war für mich eine anfangs süße Protagonistin, aber ich habe schnell gemerkt, dass sie nicht nur das ist, sondern sich auch gegen ihre Mutter zur Wehr setzt und sich auch nicht vor dem Prinzen des Dämonenreiches versteckt. Ciarán dahingehen ist sowas von ein Dämon. Düster, morally grey aber auch hier stellt sich im Laufe der Geschichte raus, dass er auch anders kann. Die Dynamik zwischen Neera und Ciarán am Anfang war soooooo fesselnd, habe das total gern gelesen. Die Welt an sich ist auch toll beschrieben und man lernt auch ein paar andere Geschöpfe kennen. Die beste Freundin von Neera lernt man auch richtig gut kennen und ich mag Nuriel total. Sie ist wirklich ein toller Nebencharakter.
Und trotz all der guten Punkte, hat mich die Story im Mittelteil leider etwas verloren. Leider gab es gewisse Sätze, die auf zwei Seiten 5x gesagt wurden und dann hatte die Handlung an sich für mich kurz mal den Faden verloren, weil ich nicht gecheckt habe, wieso denn immer wieder plötzlich neue Gestalten bzw. Gegner kommen und es nicht endlich mal das passiert, was am Ende so wichtig ist und worauf es letztendlich abzielt. Das hätte man für mich persönlich kürzen können. Das Ende war dann aber wieder genau so, wie ich den Anfang verspürt habe und ich hatte zum Glück ein gutes Gefühl beim Beenden des Buches. Ich werde das Buch trotzdem nicht so schnell vergessen, dafür war der Anfang einfach wirklich zu gut! 🖤