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Veröffentlicht am 10.09.2021

Irgendjemand hat ja die Erste sein müssen

Madame Curie und die Kraft zu träumen
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'Madame Curie und die Kraft zu träumen' ist ein historischer Roman der Autorin Susanna Leonard.


Ich finde das Cover ganz toll, es ist wunderschön und passend zur Zeit gestaltet. Ich finde es spiegelt ...

'Madame Curie und die Kraft zu träumen' ist ein historischer Roman der Autorin Susanna Leonard.


Ich finde das Cover ganz toll, es ist wunderschön und passend zur Zeit gestaltet. Ich finde es spiegelt den Inhalt des Buches gut und wird Madame Curie auf jeden Fall gerecht.

Der Roman umfasst drei Abschnitte mit insgesamt neunundzwanzig Kapiteln sowie einem Epilog. Alle Kapitel haben Orts- und Datumsangaben, somit kennt man sich gut aus und findet sich immer ohne Probleme zurecht. Außerdem ist jedes Kapitel mit einem Titel versehen. Das finde ich gut denn dadurch wird bei mir mein persönliches Kopfkino angeregt und ich überlege bereits vor dem Lesen was jeweils passieren könnte!

Die Geschichte beginnt 1926, spring dann aber zu 1875 zurück. Dann geht es hin und her zwischen 1926 und der Vergangenheit um nach und nach die Geschichte von Madame Curie erzählen zu lassen. Das schreib ich so weil Madame Curie ihr Leben sozusagen Revue passieren lässt. Das fand ich an und für sich interessant und gut gelöst aber stellenweise leider auch irgendwie mühselig und langatmig. Wodurch man dann stellenweise eben nur langsam und schleppend vorankommt. Hingegen ist es an anderen Stellen aber wieder sehr spannend, wodurch man doch wieder weiterlesen will/muss und gar nicht aufhören kann. Wegen diesen teilweise aber doch sehr mühseligen Stellen ziehe ich einen Stern ab, denn das hätte man definitiv besser lösen können. Interessant fand ich es ihr Leben mitverfolgen zu dürfen, sehr prägend ist mir als Wendepunkt in ihrem Leben der Sommer am Land im Jahr 1883 im Kopf geblieben. Abschließend muss ich sagen: Ich finde die Geschichte der Madame Curie absolut inspirierend - sie war, ist und bleibt auf ewig und immer eine Pionierin!



Fazit: Ein empfehlenswerter und interessanter Roman über eine absolut inspirierende und kluge Frau!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2021

Geld ist unser Vermächtnis. Gier ist unsere Stärke. Oder vielleicht doch nicht?

Deluxe Nights
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'Deluxe Nights' ist ein Liebesroman der Autorin Karina Halle. Er bildet außerdem den dritten Teil der Dumont Saga. Der Roman umfasst einen Prolog, achtzehn Kapitel sowie einen Epilog.

Das Cover gefällt ...


'Deluxe Nights' ist ein Liebesroman der Autorin Karina Halle. Er bildet außerdem den dritten Teil der Dumont Saga. Der Roman umfasst einen Prolog, achtzehn Kapitel sowie einen Epilog.

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich finde es wunderbar gestaltet. Die Farbkombination ist traumhaft. Außerdem passt es zu den Covers der restlichen Reihe, der Wiedererkennungswert ist hier definitiv gegeben.

Die Triggerwarnung zu Beginn des Romans zu körperlicher und sexueller Gewalt finde ich gut und wichtig.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Gabrielle Caron und Pascal Dumont geschrieben. Gestartet wird im Prolog aus Sicht von Gabrielle und ich bin noch immer baff. Ich kann mich nicht entschließen ob ich ihn als spannend, interessant, verstörend oder beunruhigend bezeichnen soll - vermutlich von allem etwas!

Ab Kapitel eins geht es sieben Jahre nach dem Prolog weiter. Wir dürfen hier nach Frankreich reisen und den erbarmungslosen Kampf um ein gefragtes Modeimperium und die damit verbundenen Geheimnisse der Familie Dumont verfolgen. Ist Pascal Dumont wirklich ein so rücksichtsloser und reicher Franzose wie man munkelt? Oder steckt mehr in ihm? Findet es heraus und begebt euch auf eine Reise des Wandels. Ich persönlich fand es faszinierend Pascals inneren Kampf und seine Veränderungen zu verfolgen.

Enden möchte ich mit einem Satz aus dem Buch: Die Tage sind lang, aber die Jahre kurz.

Fazit: Mehrfach habe ich folgendes über dieses Buch gelesen 'Das dramatische Finale der »Dumont«-Saga' und dem kann ich mich nur anschließen. Das stimmt absolut!
Das verschwenderische und skandalöse Leben der Dumonts finde in diesem Band sein Ende, es war eine tolle Reihe - ich könnte mir die Bücher durchaus gut als Serie verfilmt vorstellen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2021

Der Mut der Verzweiflung

Die Ärztin - Der Weg einer unerschrockenen Frau
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'Die Ärztin – Der Weg einer unerschrockenen Frau' ist ein medizinhistorischer Roman der Autorin Sabine Fisch. Gleichzeitig bildet die Geschichte den zweiten Teil der Trilogie 'Die Ärztin'.

Das Cover ist ...

'Die Ärztin – Der Weg einer unerschrockenen Frau' ist ein medizinhistorischer Roman der Autorin Sabine Fisch. Gleichzeitig bildet die Geschichte den zweiten Teil der Trilogie 'Die Ärztin'.

Das Cover ist wunderbar und sehr passend zur Zeit gestaltet, ich finde es fantastisch auf die damalige Zeit und Geschichte abgestimmt. Außerdem passt es gut zur Reihe und der Wiedererkennungswert ist somit auf jeden Fall gegeben.

Unter 'Über das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Dr. Amelie von Liebwitz, die sich für den militärischen Dienst im Bosnien meldet, holen. Der historische Roman umfasst einen Prolog und sechsunddreißig Kapitel. Die Erzählung wechselt zwischen zwei Handlungssträngen, einer spielt ab dem Jahr 1915 in Berlin bzw. Bosnien und der andere im Wien des Jahres 1950. Ich find es interessant das Amelie im Jahr 1950 ihre Vergangenheit und Erlebnisse Revue passieren lässt. Die Geschichte spielt hauptsächlich während des Ersten Weltkrieges, das fand ich interessant. Ich fand die Erzählungen realistisch und dennoch mitreißend. Die Ressourcenknappheit im Krankenhaus bzw. Feldlazarett fand ich schlimm, ich litt während des Lesens oft mit den Patienten mit.

Amelie ist zwar eine fiktive Figur aber das Buch basiert auf wahren Begebenheiten. Die Autorin schafft es einen in die Geschehnisse mit rein zu ziehen und alles lebendig werden zu lassen, man fühlt sich als wäre man mittendrin. Das Glossar zu altmodischen und medizinischen Begriffen am Endes des Buches fand ich gut und hilfreich. Irritierend fand ich es allerdings, dass die Wörter nicht alphabetisch sortiert waren.

Die Buchhinweise und Verweise zu Internetseiten am Ende des Buches haben mir persönlich noch viele weitere interessante Infos zur damaligen Zeit geliefert! Einige davon sind auf meiner Leseliste gelandet.

Fazit: Ein gelungener historischer Roman mit wahrem Kern. Ich fand die ersten Ärztinnen in der k.u.k. Armee fantastisch und bewundernswert. Dieser Band ist mindestens so interessant wie der erste Band über Dr. Amelie von Liebwitz, vielleicht sogar spannender! Ich freue mich bereits auf den Abschluss der Trilogie.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2021

Die Vision der Sünde - Oder: Was es bedeutet, ein Mensch zu sein

Die verschwundenen Studentinnen
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'Die verschwundenen Studentinnen' ist ein Thriller des Autors Alex Michaelides.
Das Cover sticht sofort ins Auge, ich finde es interessant gestaltet und es gefällt mir gut.

Unter 'Über dieses Buch' kann ...


'Die verschwundenen Studentinnen' ist ein Thriller des Autors Alex Michaelides.
Das Cover sticht sofort ins Auge, ich finde es interessant gestaltet und es gefällt mir gut.

Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um die Trauma-Therapeutin Mariana und ihre Nichte am Cambridge College holen. Die Geschichte umfasst einen Prolog, sechs Teile mit insgesamt 83 Kapiteln sowie einen Epilog.

Hauptsächlich begleiten wir Mariana auf ihrer Suche nach dem Mörder, aber zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel aus Sicht des Mörders selbst. Diese Abwechslung finde ich gut gelungen und bringt Abwechslung in die Geschichte. Ich fand die Story spannend und gut überlegt. Ich habe vom Anfang bis zum Ende mit geraten und gerätselt wer der Mörder sein könnte. Bei den Figuren bin ich mir nicht zu 100% sicher, weswegen ich auch einen Stern abziehe. Das Ende bzw. die Auflösung fand ich im ersten Moment zu heftig aber mit etwas mehr Abstand und nachdem ich es sickern lassen konnte fand ich es gut und stimmig.

Enden möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Angetrunkener Mut ist besser als gar keiner.

Fazit: Ein empfehlenswerter und gelungener Thriller!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2021

Hier gibt es kein Gefühl von Glück

Hannahs Gefühl für Glück
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‘Hannahs Gefühl für Glück‘ ist ein Roman des Autors Fran Kimmel. Unter 'Über das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Ex-Polizisten Eric Nyland und seiner Familie, welche in einem ...

‘Hannahs Gefühl für Glück‘ ist ein Roman des Autors Fran Kimmel. Unter 'Über das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Ex-Polizisten Eric Nyland und seiner Familie, welche in einem kleinen Ort in Kanada lebt, holen.



Das Cover fand ich wunderschön und sehr ansprechend. Auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend für mich. Bereits vorweg kann ich sagen: ich hatte mich getäuscht, das Buch war leider nichts für mich.



Die Geschichte umfasst 7 Teile mit insgesamt 15 Kapiteln und beginnt am 20. Dezember, also kurz vor Weihnachten. Ich habe mehrmals versucht das Buch zu lesen. Habe es zwischendurch weggelegt und andere Bücher stattdessen regelrecht verschlungen. Aber hier kam ich leider nicht weiter, egal wie oft ich es probiert habe, ich konnte mich immer nur wenige Seite weiter quälen. Und was das für eine Qual für mich war, ich kam absolut nicht weiter. Ich habe Rezensionen von anderen gelesen um mich vielleicht doch noch für das Buch erwärmen zu können aber nichts half. Ich habe es sogar jetzt, Monate später nochmal probiert und sogar ein paar Seiten geschafft. Aber letztlich gebe ich jetzt bei zirka der Hälft auf, es hat keinen Sinn mehr. Schade, denn es klang vielversprechend und hatte meiner Meinung nach viel Potenzial.



Fazit: Leider nichts für mich. Mich konnte das Buch weder erreichen noch berühren. Es war zu viel von allem und doch nichts.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere