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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2021

Welcome to Russia... Maybe...

DAFUQ
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Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkte durch die Farbwahl und das Motiv sehr verrucht und passt perfekt zum Thema.

Titel: Im Russischen heißt das Buch "Unglaubliche Ereignisse in der ...

Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkte durch die Farbwahl und das Motiv sehr verrucht und passt perfekt zum Thema.

Titel: Im Russischen heißt das Buch "Unglaubliche Ereignisse in der Frauenzelle Nr. 3". Warum der Titel auf "Dafuq" abgeändert wurde, erschließt sich mir nicht ganz. Wahrscheinlich leitet sich "Dafuq" von "what the fuck" ab und waren Anjas ersten Gedanken, als sie die Zelle betrat.

Inhalt: Der Roman liest sich sehr angenehm und flüssig. Ein Kapitel stellt einen Tag in der Zelle dar. Man bekommt einen kleinen Einblick in das "echte" Russland, jedoch habe ich deutlich mehr erwartet, zumal sogar Nawalny das Buch gelobt hat. Man hätte mehr aus der Story machen können. Die Ereignisse spielen hauptsächlich in der Zelle oder in Anjas Vergangenheit. Ich hätte es interessanter gefunden, wenn man einen Einblick in das Leben der anderen Insassinnen bekommen hätte. Jarmysch hätte dadurch dem Leser einen besseren Einblick in das Leben in Russland und dessen Volk vermitteln können.
Im großen und ganzen ein guter Roman. Aber ein zweites Mal würde ich ihn nicht lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2021

Lesenswert!

Das Mädchen mit der lauternen Stimme
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Zum Cover: es ist sehr einladend und schön gestaltet. Es lädt dazu ein, es in die Hand zu nehmen.

Zum Schreibstil und der Handlung: sehr flüssig und angenehm zu lesen. Man taucht bereits nach wenigen ...

Zum Cover: es ist sehr einladend und schön gestaltet. Es lädt dazu ein, es in die Hand zu nehmen.

Zum Schreibstil und der Handlung: sehr flüssig und angenehm zu lesen. Man taucht bereits nach wenigen Seiten in die Geschichte und in das Leben der jungen Adunni ein. Die Autorin beschreibt das einfache Leben des jungen Mädchens und die Hoffnung und den Wunsch nach Bildung; dieser Wunsch findet sich auch im Titel des Buches wieder. Dies beschreibt sie in einfachen und prägnanten Sätzen, dass man nicht anders kann, als mit Adunni mitzufiebern. Die Ausdrucksweise von Adunni ist etwas vulgär, jedoch wirkt die Figur dadurch sehr authentisch. Die Kapitellänge ist sehr angenehm.

Im Großen und Ganzen finde ich, dass es sich um ein Buch über starke Frauen und deren schwache Männer handelt.
Kaum einer der Männer in dieser Geschichte gehört zu den "Guten". Die meisten leben und leiben sich an dem Elend und der geleisteten Arbeit ihrer Frauen und Töchter. Das Buch war wirklich sehr emotional. Ich konnte es nicht weglegen.

Besonders schön war, dass in der zweiten Buchhälfte Fakten über Nigeria genannt wurden; zeitgleich als Adunni die Bibliothek entdeckt hat. Man hatte so schon einen kleinen Einblick bekommen, was in dem Kapitel passiert.

Schön hätte ich es gefunden, wenn es einen Anhang gebe, wo Begriffe wie "Boubous" oder"Geles" kurz erklärt werden.

Ohne die Lesejury hätte ich dieses Buch nicht entdeckt, da ich bislang keine Bücher über Nigeria gelesen habe. Dieses ist jedoch mehr als lesenswert!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 04.08.2021

Mein Weg zur japanischen Literatur...

Die Katzen von Shinjuku
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Ich bin habe mich vorher nie mit japanischer Literatur beschäftigt; der Buchhändler meines Vertrauens hat es mir ans Herz gelegt. Er sagte es sei etwas besonderes.

Ich habe das Buch gekauft und innerhalb ...

Ich bin habe mich vorher nie mit japanischer Literatur beschäftigt; der Buchhändler meines Vertrauens hat es mir ans Herz gelegt. Er sagte es sei etwas besonderes.

Ich habe das Buch gekauft und innerhalb eines Tages verschlungen. Ich werde hier nicht auf die Kurzbeschreibung des Buches eingehen, sondern auf meinen subjektiven Eindruck. Sukegawas Schreibstil ist sehr klar und ließt sich sehr leicht. Die gesamte Handlung ist sehr interessant geschildert; man hat beim lesen förmlich das Gefühl, als ob man geistig einen Waldspaziergang unternimmt - meditativ.
Sukegawa schreibt über die "kleinen Leute" und über deren Alltagsprobleme. Dies macht es so einfach, sich in die Figuren hineinzuversetzen.

Sukegawa hat mir den Weg zur japanischen Literatur geöffnet. Absolute Kaufempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere