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Veröffentlicht am 29.03.2021

Was für eine geniale Fortsetzung! Rasant geht es weiter in Kaleidra

Kaleidra - Wer die Seele berührt
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Voller Mysterien, Geheimnisse, Rätsel, Abenteuer und Gefühle! Geniale Verknüpfung von realen Mythen, Geschichte, Chemie und Fantasy!

Das Cover ist wieder einfach perfekt gelungen und es passt auch weiterhin ...

Voller Mysterien, Geheimnisse, Rätsel, Abenteuer und Gefühle! Geniale Verknüpfung von realen Mythen, Geschichte, Chemie und Fantasy!

Das Cover ist wieder einfach perfekt gelungen und es passt auch weiterhin super zur Geschichte. Es verstecken sich in den Covern alchemistische Symbole und die Kapitel werden mit immer einem kleinen süßen Ouroboros eingeleitet.

Nachdem mir Band 1 so wahnsinnig gut gefallen hat, habe ich auf Band 2 sehr hin gefiebert. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ich finde das Kira Licht mit Band 2 eine super Fortsetzung gelungen ist, die nichts an Spannung einbüßt. Normalerweise sind Mittelbände manchmal etwas langatmig und langweilig. Aber nicht Kaleidra. Es bleibt durchweg spannend und die Ereignisse überschlagen sich beinahe.

Auch die Mischung aus Fantasy und den realen Mythen und dem Wissen unserer Welt war einfach wieder genial und faszinierend. Ich liebe es, wie die Realität hier ganz geschmeidig mit fantastischen Elementen angereichert und ausgeschmückt wird. Es fügt sich alles total gut und fühlt sich zu jeder Zeit einfach richtig an.

Ich hoffe nur, dass Ben und Emilia in Band 3 wieder auf Expeditionen gehen können. In Band 2 war es leider nur die eine letzte zu Beginn des Buches. Die Expeditionen mochte ich in Band 1 ganz besonders, da sie dem Buch geschichtliche, reale Bezüge und den gewissen Indiana-Jones-Faktor verliehen haben.

Die Charaktere werden in diesem Band etwas reduziert, da wir uns nicht mehr in Italien befinden. Es dreht sich hauptsächlich um Emilia und Ben, die sich aber leider nicht wirklich näher gekommen sind. Larkin und Murphy haben mir sehr gefehlt. Der Quecksilberorden konnte das Fehlen der charmanten Nebencharaktere nicht aufwiegen, auch wenn ich Kyle mochte.

Besonders positiv an diesem Band fand ich die unerwartete Handlung. Kira Licht konnte mich in diesem Teil gleich mehrfach überraschen.

Fazit: Insgesamt eine absolut spannende Fortsetzung, die die Geschichte rasant voran treibt. Leider etwas schwächer als Band 1, da mir die Expeditionen mit realen und geschichtlichen Bezügen sowie dem Indiana-Jones-Faktor etwas gefehlt haben und die liebevollen Nebencharaktere (Larkin!!!!) etwas zu kurz gekommen sind. Ben und Emilia sind auch nicht weitergekommen, sodass die Liebesgeschichte weiter auf sich warten lässt. Aber die überraschenden Wendungen, der Schreibstil, die Story ansich und die Spannung konnten mich auf ganzer Linie überzeugen! Ich brauche dringend Teil 3 :)

PS: Leider sind im Buch schon wieder sehr viele Rechtschreibfehler enthalten. Und auch sehr auffällige. Das war in Band 1 schon so. Kaleidra ist ein riesen Schätzchen, das der Verlag da betreut. Schade, dass es nicht entsprechend behandelt wird. Das sind Fehler, die m. E. bei jeder Prüfung hätten auffallen müssen...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 29.03.2021

Eine spannende und rasante Geschichte über neue Götter und grauenhafte Prüfungen

The Run. Die Prüfung der Götter
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The Run war für mich insgesamt eine Überraschung. Ich war sofort Feuer und Flamme, da ich mich immer über Bücher über und mit Göttern freue! The Run war dann aber doch so gar nicht das, was ich erwartet ...

The Run war für mich insgesamt eine Überraschung. Ich war sofort Feuer und Flamme, da ich mich immer über Bücher über und mit Göttern freue! The Run war dann aber doch so gar nicht das, was ich erwartet hatte. Dana Müller-Braun hat hier ihre ganz eigene und vor allem neue Welt erschaffen. Die Götter sind keine bekannten Götter oder angelehnt an eine bestimmte Mythologie. Sie hätten auch einfach nur die Ur-Magier oder die Erschaffer eines neuen Geschlechts sein können. Aber die Autorin hat eine komplett neue und komplexe Welt erschaffen, in der alles stimmig war. Man konnte sogar immer wieder Auszüge der Hamza lesen, was in ihrer Welt so etwas wie die Bibel ist.

Die Autorin hat im Präsenz geschrieben, womit ich in der Regel immer Schwierigkeiten habe, da es sich für mich irgendwie immer unnatürlich anfühlt. Aber die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und ich konnte mich sehr schnell an die Gegenwartsform gewöhnen. Sie schreibst abwechslungsreich und locker, weshalb man kaum ins Stocken gerät. Nur für die Redewendung "Lider zucken" scheint die Autorin eine Vorliebe zu haben :)

Die Charaktere Sari, Jarrusch und Keeran mochte ich ebenfalls von Anfang an. Sari ist aufopfernd, tapfer, mutig und stark. Aber sie hat immer zu kämpfen und muss über sich hinauswachsen, weshalb sie zu jederzeit greifbar und authentisch bleibt. Keeran bringt von Anfang an etwas Geheimnisvolles und düsteres in die Geschichte, was ich sehr mochte. Seine Zerrissenheit konnte ich aber erst gegen Ende nachvollziehen, weshalb mir dieses Hin- und Her und die Annäherrungen und Enttäuschungen doch etwas zu oft vorkam. Man hatte das Gefühl, dass man sich im Kreis dreht und Sari immer wieder mit sich spielen lässt, was ihr beinahe einen naiven Beigeschmack gegeben hat. Aber zum Ende der Geschichte war für mich alles schlüssig, nachvollziehbar und konnte mich auch sehr beruhigen.

Die Story schreitet rasant voran und man muss sich zu keiner Zeit durch langweilige Passagen quälen. Die Prüfungen, Aufgaben und die Wechsel der Königreiche/Schauplätze haben die Geschichte feurig und spannend gehalten. Ich mag das Tempo der Geschichte sehr gerne.

Fazit: Insgesamt konnte mich The Run überraschen, da ich mit etwas anderem gerechnet habe. Aber ich wurde nicht enttäuscht, sondern in eine ganz neue und komplexe Welt gezogen, in der ich gerne noch etwas geblieben wäre. Tolle Charaktere, eine detaillierte Welt, das rasantes Tempo und die abwechslungsreichen Schauplätze konnten mich überzeugen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2021

Was für eine fesselnde und atemberaubende Fortsetzung - besser als Teil 1

Izara 2: Stille Wasser
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"Ich bin immer nur einen Gedanken entfernt." - Lucian

Da ich Band 2 direkt im Anschluss an Teil 1 gelesen habe, fiel mir der Einstieg enorm leicht und ich konnte sofort an die Geschehnisse aus Band 1 ...

"Ich bin immer nur einen Gedanken entfernt." - Lucian

Da ich Band 2 direkt im Anschluss an Teil 1 gelesen habe, fiel mir der Einstieg enorm leicht und ich konnte sofort an die Geschehnisse aus Band 1 anknüpfen. Der Schreibstil von Julia Dippel ist einzigartig. Sie hat so viel Witz, Sarkasmus und Gefühl in die Dialoge gelegt, dass ich mit allen Charakteren mitfühlen konnte.

Die Charaktere aus Band 1 kommen größtenteils wieder vor, was mich wahnsinnig gefreut hat. Ari, Lucian, Belial, Lizzy, Aaron, Ryan, Gideon, Victorius und Ramadon sind einfach großartige Charakter, die nicht besser hätten gezeichnet werden können. Jeder ist auf seine Art liebenswert und witzig. Von den Nebencharaktern ist mir besonders Bel ans Herz gewachsen, mit seiner charmanten, mächtigen, einschüchternden und vor allem aber humorvollen Art. Daher habe ich wahnsinnig gefreut zu erfahren, dass mit ihm einen Spin-off geben wird. Ari hat weiterhin eine tolle Entwicklung durchgemacht. Sie ist nach wie vor eine coole und taffe Protagonistin, die wunderbar austeilen aber auch einstecken kann. Sie hat immer mehr akzeptiert, dass sie ein mächtiges Halbblut ist und stellt sich mit ihrem Mut jeder noch so aussichtslosen Situation. Besonders toll finde ich es, dass Ari diejenige ist, die ihre Mitmenschen (dazu gehört auch Lucian) beschützt, wo es in der Regel doch eher andersherum ist. Ihre Cleverness und ihre stürmische Art haben nicht nur Bel und Lucian, sondern auch mich nachhaltig beeindruckt.

Ein neuer Charakter konnte ebenfalls mein Leser-Herz im Sturm erobern. Wir lernen in diesem Teil den großen Bruder von Lucian kennen. Elias ist zeitweise abgestellt, auf Ari aufzupassen und sollte sie eigentlich für den hohen Rat beaufsichtigen. Aber er entpuppt sich als loyaler Begleiter und Freund, auf den man sich auch in schlimmen Situationen verlassen kann.

Insgesamt schreitet die Handlung in Band 2 stetig voran und es bleibt eigentlich immer spannend. Ich mag rasante Geschichten sehr gerne, weshalb mir die Action, Spannung und das Tempo sehr zugesagt hat. Einige Aktionen von Ari konnten mich sehr überraschen. Der Cliffhanger am Ende hat mich allerdings völlig geschockt! Ich bin wahnsinnig froh, dass ich Band 3 zur Hand habe.

Fazit: die Geschichte überzeugt mit trockenem Humor, Gefühlen, Magie, Spannung, Action, Überraschungen, Sarkasmus und liebenswerten Charakteren. Ich kann diese Reihe nach wie vor jedem empfehlen, der gerne Fantasy im YA liest.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2021

Schöne Geschichte mit Wohlfühlfaktor aber zu wenig Action

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler
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Die Hauptprotagonistin Quinn wurde schon sehr früh adoptiert und kann sich an ihre Kindheit vor der Adoption nicht erinnern. Sie trägt ein mysteriöses Tattoo im Nacken. Es ist zwar wunderschön, ...

Die Hauptprotagonistin Quinn wurde schon sehr früh adoptiert und kann sich an ihre Kindheit vor der Adoption nicht erinnern. Sie trägt ein mysteriöses Tattoo im Nacken. Es ist zwar wunderschön, aber niemand weiß, woher sie es haben könnte. Quinn quälen zudem merkwürdige Visionen. Als Quinn das erste Semester an der Universität verbringt, trifft sie Nathan, der sie zu Beginn der Geschichte in den Wahnsinn treibt. Sie ist fasziniert von ihm und spürt, dass Nathan unberechenbar ist. Nathan hütet ein Geheimnis, das etwas mit ihr und ihren Visionen zu tun hat. Er kann ihr bei der Suche nach ihrer Herkunft helfen, aber er sitzt dabei zwischen 2 Stühlen.

Das Cover hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Ich mag die Farben und die Verzierungen. Toll finde ich auch, dass dieses Buch ein weiteres Jugendbuch ohne Gesicht auf dem Cover ist. Nach dem Lesen finde ich es aber etwas schade, dass es keinen Bezug zur Geschichte gibt. Die Hintergrundgeschichte hätte bestimmt viele Gestaltungsansätze für das Cover geboten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Man kann die Geschichte hier abwechselnd aus Quinns und Nathans Perspektive verfolgen, was ich immer sehr mag. Perspektivwechsel können eine ganz neue Form von Spannung in die Geschichte bringen und auch hier empfand ich die Wechsel nicht als störend.

Die Idee zur Story finde ich einfach genial. Die Tribes, die Wandler und Sänger und die Tattoos bieten wahnsinnig viel Potenzial und die Geschichte kann sehr bildhaft erzählt werden.

Der Spannungsbogen und der Verlauf der Geschichte waren mir allerdings etwas zu flach. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Einzelband hier besser gewesen wäre. Dafür muss ich aber natürlich erst noch den zweiten Band lesen. Die Geschichte geht zwar gut und spannend los, aber wir treiben sehr lange auf eine Welle an Informationen vor uns hin und ich hatte leider nicht das Gefühl, die Einleitung schnell genug verlassen zu können. Es ist zwar nicht so richtig langweilig, aber durch die vielen Informationen und wenig Action, dümpelt man sehr lange vor sich hin.

Fazit: Ein angenehmes Buch, mit symphytischen Charakteren, das als Einzelband eventuell hätte richtig punkten können. So ließ aber die Spannung zu lange auf sich warten und es gab einfach zu wenig Action. Durch den Cliffhanger und die Hoffnung, dass es als Gesamtes eine tolle Geschichte ergibt, werde ich Band 2 lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2021

Ein genialer Auftakt, mit authentischen und anziehenden Charakteren und einer außergewöhnlichen Story

Izara 1: Das ewige Feuer
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Die Stimme der Sprecherin war sehr angenehm und sie konnte die Gefühle von Ari sehr gut transportieren. Auch die Personenwechsel konnte ich immer gut nachvollziehen, ohne dass sie ihre Stimme zu stark ...

Die Stimme der Sprecherin war sehr angenehm und sie konnte die Gefühle von Ari sehr gut transportieren. Auch die Personenwechsel konnte ich immer gut nachvollziehen, ohne dass sie ihre Stimme zu stark verstellt hätte. Stellenweise hätte ich mir ein etwas schnelleres Lesetempo gewünscht, da die "dramatischen" Pausen eher negativ aufgefallen sind.

Zu Beginn von Izara war ich etwas von den vielen Figuren, dem teilweise komplexen Wordbuilding und der Fantasywelt überfordert, in die uns Julia Dippel hier entführt. Aber je mehr ich eingetaucht bin, desto besser habe ich mich zurecht gefunden. Und irgendwann waren Begriffe wie Brachion oder Primus für mich kein Problem mehr.

Auch wenn mir der Einstieg nicht ganz so leicht fiel, mochte ich den Schreibstil sehr. Izara war das erste Buch der Autorin für mich und konnte mich gleich mit ihrer lockeren Art zu schreiben anfreunden. Besonders gut haben mir ihre Dialoge gefallen. Die Dialoge haben es fast immer geschafft, mich zum Lächeln oder Lachen zu bringen. Besonders die Dialoge zwischen Lucian und Ari waren sehr gelungen.

Die Story ist außergewöhnlich und verbindet Neues mit Altbekanntem sehr geschickt miteinander. Es tauchen immer wieder Rätsel auf und die Spannung bleibt immer auf einem gutem Level. Auch die actionreicheren Szenen fand ich immer sehr gelungen und rasant.

Nicht nur die Story und der Schreibstil konnten mich überzeugen. Letztendlich sind es in meinen Augen doch immer die Charaktere, die ein Buch wirklich lebendig werden lassen. Und hier gehören die Charaktere zu meinen absoluten Lieblingen. Ari ist taff, selbstständig, überhaupt nicht wehleidig oder mitleiderregend. Sie ist schlagfertig und mutig und konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen. Auch Lucian war einfach großartig. Er gehört definitiv zu den etwas außergewöhnlicheren Protagonistin. Er bevormundet Ari nicht und auch wenn sich fast immer um Aris Sicherheit sorgt, geht er auch gewisse "egoistische" Risiken ein, was ich sehr authentisch finde.

⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐

Izara hat absolutes Suchtpotenzial und ich freue mich schon wahnsinnig auf die kommenden Teile.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere