Gute Unterhaltung
Der Unendlichkeit so nahDas Buch spielt auf zwei Zeitebenen, in der Jetztzeit mit der Geowissenschaftlerin Emma und in den Jahren ab 1913 mit den beiden Freundinnen Marie und Susanna, die gemeinsam in Temeswar aufwachsen.
Emma ...
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, in der Jetztzeit mit der Geowissenschaftlerin Emma und in den Jahren ab 1913 mit den beiden Freundinnen Marie und Susanna, die gemeinsam in Temeswar aufwachsen.
Emma möchte Astronautin werden und tut alles, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Als ihr Freund sie zwingen will zwischen ihm und der Astronautenlaufbahn zu wählen, verlässt sie ihn und folgt ihrer Zufallsbekanntschaft Becky nach Hawaii. Dort lernt sie Beckys Sohn Elias kennen und es funkt zwischen beiden. Durch Zufall stößt Emma auf ein Foto, das zeigt, dass Beckys Familie mit Marie verwandt war und das weckt natürlich ihre Neugierde.
Die Kapitelüberschriften machen es leicht dem Verlauf des Buches zu folgen, obwohl die Handlung immer wieder zwischen den einzelnen Handlungssträngen hin und her springt. Auch wenn das Buch insgesamt ziemlich vorhersehbar ist, so überraschen immer wieder neue Wendungen im Laufe der Handlung.
Der Schreibstil ist konventionell und manchmal etwas zu formelhaft, aber insgesamt gut lesbar. Da die Handlung schnell und abwechslungsreich fortschreitet, fliegt man nur so durch das Buch und lässt sich gern von den Unterschieden des Frauenlebens in den verschiedenen Jahrhunderten fesseln.
Leider hat mich der Cliffhanger am Ende geärgert, aber die Autorin hat versichert, dass es nicht anders ging. Mal abwarten, wie es im nächsten Band weitergeht.