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Veröffentlicht am 14.04.2022

Zurück im Kaufhaus Thalheim

Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten
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Zurück im Kaufhaus Thalheim

Darum geht es:
Ein paar Jahre sind vergangen, seit wir die Schwestern Thalheim zum ersten Mal im zerbombten Berlin begleitet haben. In zwischen leitet Rike Thalheim das Modekaufhaus. ...

Zurück im Kaufhaus Thalheim

Darum geht es:
Ein paar Jahre sind vergangen, seit wir die Schwestern Thalheim zum ersten Mal im zerbombten Berlin begleitet haben. In zwischen leitet Rike Thalheim das Modekaufhaus. Silvie, die mittlere der Thalheim-Schwestern hat da eine ganz andere Karriere im Kopf. Statt Mode und Stoffe, Petticoats und Nylonstrümpfe, kurzum statt Kaufhaus will sie lieber ihr eigenes Leben leben. Am liebsten als Rundfunkredakteurin beim RIAS. Sprecherin beim Radiosender … das ist ihr Traum.
Inzwischen ist der verschollene Bruder Oskar wieder zurück und Vater Fritz würde es soooo gerne sehen, wenn Oskar das Unternehmen leiten würde und dem Kaufhaus zu ganz großem Glanz verhilft. Doch Oskar interessiert sich lieber für schnelle Autos und Alkohol. Er ist schwer traumatisiert. Klar, dass Rike das nicht unbedingt passt.
Diese Zwistigkeiten bekommt natürlich auch die Konkurrenz mit und versucht, dazwischen zu grätschen. Das bringt das Kaufhaus gehörig in finanzielle Schwierigkeiten und letztlich müssen alle an einem Strang ziehen, um das Kaufhaus Thalheim aus seiner Schieflage zu befreien und zu retten. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu.

Meine Meinung:
„Die Schwestern vom Ku’damm – Wunderbare Jahre“ ist der zweite Teil der Trilogie. Er schließt nahtlos an den ersten Teil an und man ist direkt wieder mittendrin im Geschehen.
Haben wir im ersten Teil die Geschichte von Rike erlebt, steht hier die Geschichte von Silvie im Vordergrund. Hat sie zunächst den Traum, Karriere beim Radio zu machen, so ist sie doch da, als das Kaufhaus - und damit alles, was die Familie Thalheim eigentlich ausmacht – auf der Kippe steht.

Der Schreibstil ist auch hier leicht und flüssig. Das Buch lässt sich angenehm lesen. Man kommt zügig voran. Auch dieser Teil ist super recherchiert. Man erlebt das Wirtschaftswunder mit allen Höhen und Tiefen. Man leidet mit den Thalheims. Vor allem mit Silvie, die zwischen „Himmelhoch jauchzend“ (ihre erfolgreiche Radiosendung) und „zu Tode betrübt“ (ihr Liebeskummer) hin und hergeworfen wird. Silvie entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit.

Fazit:
Eine wundervolle Fortsetzung der Geschichte der Familie Thalheim, die mich sehr beeindruckt hat. Ich freue mich auf den dritten Teil und damit auf Florentines Geschichte. Auch hier gebe ich 5 Sterne. Ich kann die Reihe nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Aller guten Dinge sind drei

Die Schwestern vom Ku'damm: Tage der Hoffnung
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Darum geht es:
Inzwischen schreiben wir das Jahr 1958. Florentine (genannt Flori) Thalheim hat wenig Interesse an dem Modekaufhaus ihrer Familie. Ihr Herz schlägt für Farben und die Malerei. Was soll sie ...

Darum geht es:
Inzwischen schreiben wir das Jahr 1958. Florentine (genannt Flori) Thalheim hat wenig Interesse an dem Modekaufhaus ihrer Familie. Ihr Herz schlägt für Farben und die Malerei. Was soll sie da mit einem Modekaufhaus. Nach sechzehn Monaten in Paris kehrt sie zurück nach Berlin um dort Malerei zu studieren. In Farben und Bildern sieht sie ihre Zukunft. Doch ihr Professor legt ihr Steine in den Weg. Meckert er doch an allem herum. Seine Anforderungen zu erfüllen ist nicht leicht. Und auch Flori sieht sich nicht in er Lage. Sie bricht ihr Studium ab.
Stattdessen versucht sie sich als Fotografin. Mit großem Erfolg. Sie und ihr Kollege sind ein tolles Team und können sich vor Aufträgen kaum retten. Und so bekommt sie auch endlich in der Familie Anerkennung.

Meine Meinung:

In diesem dritten (und damit letzten) Band der Trilogie, steht die jüngste der Thalheim-Schwestern – Florentine – im Vordergrund. Auch dieser Band schließt nahtlos an die beiden Vorgängerbände an.
Hier erlebt man und die Entwicklung von Florentine, die für ihre Leidenschaft – die Kunst – kämpft und sich so zu einer starken Persönlichkeit entwickelt.

Auch dieser Teil ist wieder toll recherchiert.
Der Schreibstil ist auch hier leicht, flüssig und lässt sich angenehm lesen. Man kommt auch gewohnt zügig voran. Auch hier in diesem Teil gibt es den ein oder anderen (unvermeidlichen) Schicksalsschlag.

Fazit:
Sehr gelungener Abschluss der Familiensaga im Berlin der Nachkriegszeit und des Wirtschaftswunders. Ich kann die Trilogie nur jedem wärmstens ans Herz legen. Auch der letzte Teil bekommt verdiente 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Es ist nicht alles Gold was glänzt ... oder doch?

Der Ring des Lombarden
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Köln im Jahr 1423.
Aleydis de Bruinker ist gerade erst Witwe geworden. Nun muss sie sich alleine um die Geschäfte ihres verstorbenen Mannes, dem mächten Lombarden Nicolai Golatti, kümmern. Doch dieser ...

Köln im Jahr 1423.
Aleydis de Bruinker ist gerade erst Witwe geworden. Nun muss sie sich alleine um die Geschäfte ihres verstorbenen Mannes, dem mächten Lombarden Nicolai Golatti, kümmern. Doch dieser hat sich nicht nur eine gut gehende Wechselstube aufgebaut, sondern auch eine Schattenwelt (mit Lügen und Intrigen), mit dre sich Aleydis ebenfalls beschäftigen muss, will sie nicht ihren guten Ruf verlieren. Doch nicht nur das macht Aleydis zu schaffen. Nachdem die Mörderin ihres Mannes in einer Klause eingemauert wurde, hat sie die Verantwortung für deren Töchter (9 und 11 Jahre alt). Und um die Mädchen entbrennt ebenfalls ein Streit zwischen Aleydis und der übrigen (männlichen) Verwandtschaft, die der Mädchen habhaft werden will. Zu allem Übel taucht auch noch ein Halbbruder von Nicolai auf, der seine Verwandtschaft kennen lernen will und sich bei Aleydis "einistet". Doch nicht jeder Will Aleydis nur Gutes und als side Klause von Nicolais Mörderin abgezündet wird, muss Aleydis wohl oder übel um die Hilfe des Gewaltrichters Vinzenz van Cleve bitten. Obwohl sie ausgerechnet ihm am liebsten strikt aus dem Weg gehen würde.

Der Ring des Lombarden ist der zweite Band aus der Lombarden-Reihe um Aleydis Golatti (de Bruinker). Ein durchaus spannender historischer Roman mit Lügen und Intrigen in der aber auch ein bisschen "Liebelei" nicht fehlt. Der Schreibstil ist - wie gewohnt - sehr flüssig zu lesen. Sehr gut finde ich, dass in diesem Roman - wie eigentlich in allen historischen Romanen von Petra Schier - die Konversation zwischen den Protagonisten auch "mittelalterlich" ist. Es wird sich nicht der modernen Sprache bedient. Man kann sich gut in die entsprechende Zeit versetzen und will dieses Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Mir ging es jedenfalls so.

Das Buch kann, obwohl der zweite Band aus der Lombarden-Reihe, auch sehr gut "einzeln" gelesen werden. Man benötigt dafür kein "Vorwissen".

Alles in allem also eine absolute Leseempfehlung für Fans von gut recherchierten, spannenden, historischen Romanen.

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Wer's glaubt wird selig

Sonne, Mord und Sterne
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Ein Astrologen-Kongress in Bochum. Hier trifft sich alles, was Rang und Namen hat. Oder es zumindest von sich behauptet. Neben seriösen Astrologen geben sich auf der anschließenden Messe auch allerhand ...

Ein Astrologen-Kongress in Bochum. Hier trifft sich alles, was Rang und Namen hat. Oder es zumindest von sich behauptet. Neben seriösen Astrologen geben sich auf der anschließenden Messe auch allerhand Scharlatane die Klinke in die Hand. Schließlich lässt sich mit Astrologie und Esoterik eine ganze Menge Kohle scheffeln.

Der Star der Szene ist Marlene Silberstein, eine nicht unumstrittene Persönlichkeit, die sich ihr Umfeld danach aussucht, wer ihr wohl am meisten "nützlich" sein kann. Und dafür ist ihr jedes Mittel recht. Vor allem weiß sie, ihren Körper dafür geschickt einzusetzen. Klas, dass ihr das nicht nur Freunde macht. Und so wird die schöne Marlene denn auch tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Erschlagen mit demihr kurz vorher verliehenen Preis "Saturn". Doch wer war es? Ein neidischer Konkurrent um den Preis? Eine eifersüchtige Affäre) das alles gilt es für Kommissar Tilikowski herauszufinden. Doch dieser stößt erst einmal an seine Grenzen. Denn bei den Aussagen der Astrologen kommt sich der Kommissar zunächst einmal etwas veräppelt vor. So gibt einer doch tatsächlich seine Engel als Zeugen für sein Alibi an. Doch mit Hilfe von Stella (und ihren Freunden) kommt nach und nach Licht ins Dunkel.

Eine sehr kurzweilige Krimödie, die ihrem Namen alle Ehre macht. Denn weder die Spannung noch die Lacher kommen in diesem schönen Buch zu kurz. Man kann vortrefflich miträtseln und sich herrlich über die Astrologen-Szene amüsieren. Und auch die ein oder andere Situations-Komik lässt einen durchaus schmunzeln.

Es handelt sich hier um den 3. Band der Reihe um die Astrologin Stella Albrecht, den man aber bedenkenlos lesen kann, auch ohne die Vorgänger-Bücher zu kennen. Der Schreibstil ist - wie immer - sehr flüssig und gut zu lesen. Man will das Buch kaum noch aus der Hand legen. Vor mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne einen schönen Krimi lesen, der auch eine gehörige Portion Humor nicht vermissen lässt.

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Veröffentlicht am 13.04.2022

Enttäuschung pur

Neuschnee
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Winter in den schottischen Highlands. Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd - doch ...

Winter in den schottischen Highlands. Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd - doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert.



So verspricht es der Klappentext. Leider konnte ich von diesem Versprechen so gar nichts feststellen. Ich habe einem Thriller leider gar nichts gesehen. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit (früher), Vergangenheit (vor drei Tagen) und Gegenwart (Jetzt). Jeder der neun Freund erzählt die jeweilige Episode aus seiner Sicht. Es wird also alles mehrmals "durchgekaut". Die komplette Geschichte über wird gesoffen, gesoffen und ... ach ja ... gesoffen. Zwischendurch die bunten Pillen und den Sex nicht zu vergessen. Ich kam mir vor, wie bei einer Gruppentherapie im Stuhlkreis beim Psychiater. Mehr nicht. Die ersen 360 Seiten lang. Die letzten 50 Seiten werden dann die jweiligen Beweggründe aller ausgeleuchtet und der "Fall aufgelöst".
Auf und im Einband wird dieses Buch als "Thriller des Jahres" und "perfekt" beschrieben. Da kam ich mir - ganz ehrlich - etwas auf den Arm genommen vor. Meiner Meinung nach ist es nicht einmal ein mittelmäßiger Krimi, geschweige denn ein spannender Thriller. Aber es kann nun mal nicht allen alles gefallen und mein Geschmack war es definitiv nicht. Vom Schreibstil her kann man das Buch flüssig lesen. Allerdings bekammt es als ausgewiesener Thriller von mir absolut keine Leseempfehlung weil es einfach keiner ist.

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