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Veröffentlicht am 21.02.2021

Langweilig

Gänsehaut - Die Puppe mit dem starren Blick
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Leider überhaupt nicht mein Fall.

Die Puppe ist absolut nervig und die Zickereien zwischen Kris und Lindy sind es ebenfalls. Ich konnte zwar beide Figuren verstehen und war immer wieder hin- und hergerissen, ...

Leider überhaupt nicht mein Fall.

Die Puppe ist absolut nervig und die Zickereien zwischen Kris und Lindy sind es ebenfalls. Ich konnte zwar beide Figuren verstehen und war immer wieder hin- und hergerissen, aber am Ende nehmen sie sich wirklich nicht viel.

Während des gesamten Romans passiert unheimlich wenig interessantes. Die meiste Zeit streiten sich Kris und Lindy, oder die Mädels schlafen. Mir hat da die Entwicklung gefehlt. Es gibt ja noch vier weitere Bände über Slappy, aber so als alleinstehendes Buch ist es wirklich langatmig.

Außerdem frage ich mich, wieso Eltern in Stines Romanen immer so unendlich dämlich sein müssen?! Und..hat er was gegen Tiere? Ständig kommen die zu Schaden.

Ich weiß echt nicht, was in den restlichen 4 Bänden über Slappy erzählt werden soll... aber mal schauen, vielleicht wird es ja doch noch interessant, was ich mir leider nicht wirklich vorstellen kann, weil wenig Spielraum für Neues vorhanden ist.

Den ersten Band über ihn fand ich leider total nervig und langweilig.

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Veröffentlicht am 17.02.2021

Konnte mich nicht wirklich fesseln.

Für immer nur du
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Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen.

Die Figuren sind mehr oder minder sympathisch. Finn, Poppy, Randall und Jimmy fand ich echt toll.
Molly hingegen war mir an vielen Stellen einfach ...

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen.

Die Figuren sind mehr oder minder sympathisch. Finn, Poppy, Randall und Jimmy fand ich echt toll.
Molly hingegen war mir an vielen Stellen einfach viel zu anstrengend. Ihre zickige, unzufriedene Art ist total nervig und macht das Buch an vielen Stellen langatmig und langweilig, sodass ich es immer wieder aus der Hand gelegt habe.

Das Buch startet super locker und man ist direkt im Geschehen. Allerdings bringt die Hauptstory dann auch fix schlechte Stimmung und miesepetrige Atmosphäre mit sich. Molly ist wirklich oft miesgelaunt und legt sich selbst Steine in den Weg, um ihr Glück zu behindern.

Das Tempo der Geschichte hätte für meinen Geschmack gerne zügiger sein dürfen. Gerade am Anfang kam für mich schnell Langeweile auf, weil nicht sonderlich viel passiert ist und/oder die Geschichte sich nur im Kreis gedreht hat. Das zog sich wie Kaugummi und irgendwann war es mir dann auch schon fast egal, wer überhaupt die Briefe verschickt.

Hier und da gibt es, anders als erwartet, wirklich emotionale Momente, die mich sehr berührt haben. Das fand ich dann wiederum echt toll. Die Autorin schafft es, die Gefühle ihrer Figuren gut zu transportieren und ich konnte absolut mitfühlen.

Nichtsdestrotrotz war mir das Buch an vielen Stellen einfach zu öde, weswegen es "nur" 3 Sterne gibt.

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Veröffentlicht am 16.02.2021

In jeder Küche zu gebrauchen

Meal Prep
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Meal Prep ist eine ziemlich coole Sache. Vor allem, wenn man über die Woche verteilt wenig Zeit hat, oder einfach kochfaul ist. Die Rezepte sind einfach und recht gelingsicher, ohne dabei viel Zeit zu ...

Meal Prep ist eine ziemlich coole Sache. Vor allem, wenn man über die Woche verteilt wenig Zeit hat, oder einfach kochfaul ist. Die Rezepte sind einfach und recht gelingsicher, ohne dabei viel Zeit zu fressen. Pluspunkt: Man braucht so gut wie nie endlos viele Zutaten.

Das Kochbuch ist in verschiedene Abschnitte geteilt. Man findet darin einige Rezepte zum Frühstück, warme Gerichte, aber auch Snacks. Ich bin eine recht mäkelige Esserin und habe nur wenig gefunden was mir gefiel, aber mein Mann ist da deutlich offener und ihm hat deutlich mehr gefallen. Die Gerichte sind dabei wirklich vielfältig und abwechslungsreich.

Außerdem gibt es zu allen Gerichten Nährwert- bzw. Kalorienangaben. Zusätzlich steht auch immer dabei, wie lange etwas im Kühlschrank haltbar ist und wie lange man die Gerichte einfrieren kann. Obendrauf gibt es am Ende auch noch zahlreiche hilfreiche Tipps: Welcher Behälter ist der richtige? Wie packt man die Mahlzeit am besten ein und wie friert man sie richtig ein bzw. wie taut man sie am besten auf?

Also auch gut geeignet für Menschen, die so überhaupt keine Ahnung davon haben - ich gehöre dazu. Ich friere so gut wie nie Essen ein und fand diese Informationen wirklich nützlich.

Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Kochbuch. Schnelle Rezepte finde ich immer super. Auch wenn man die Gerichte nicht preppen möchte, eignen sie sich super zum schnellen Nachkochen.

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Veröffentlicht am 04.02.2021

Es wird immer schlimmer ...

Loving the Beauty
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Die Fortsetzung zu "Tempting the Beast" hat mir handlungstechnisch deutlich besser gefallen. Trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Es ist nicht wirklich mitreißend, weil es insgesamt weiterhin ...

Die Fortsetzung zu "Tempting the Beast" hat mir handlungstechnisch deutlich besser gefallen. Trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Es ist nicht wirklich mitreißend, weil es insgesamt weiterhin oberflächlich bleibt.

Zwischenmenschlich bleibt es diesmal deutlich auf der Strecke. Viel entwickelt sich nicht mehr, aber der Großteil geschah ja schon in Band 1. Kane, Leto und Braden sind weiterhin sympathische Figuren und mein amüsantes Highlight aus Band 1 taucht auch wieder auf.

Während zwischen den Figuren nicht viel passiert, bietet die Story in Band 2 aber deutlich mehr spannende Momente, was mir echt gut gefiel. Einige Szenen sind wirklich rasant, aber die ständig zwischengeschobene Erotik nimmt die Wirkung dessen ziemlich schnell raus und es wird wieder ruhiger und langweiliger.

Die Figuren besitzen alle eine tragische Vergangenheit, aber wirklich tiefgründig wird die Geschichte dadurch nicht. Die Bücher sind mit roundabout 200-250 Seiten auch nicht wirklich lang, um eine fesselnde Story aufzubauen und zu erzählen. Es ist eher Unterhaltung für zwischendurch, die trotz ihrer Oberflächlich nicht ganz uninteressant bleibt.

Man steigt nach Band 1 wieder gut in die Geschichte ein und Celeste fängt auch wieder sofort mit ihrer allbekannten nervigen Art an, einem auf den Keks zu gehen. Sie versucht ständig Rechtfertigungen für die falschen Dinge zu finden und vergleicht sich mit Cameron. Da musste ich schon hart mit den Augen rollen, weil sie immerhin keine Straftat begangen hat, aber gut - seinen Körper zu verscherbeln, um seinen Bruder zu finden, ist für sie anscheinend mit einer Straftat gleichzustellen. Warum auch nicht.

Sie stellt - zumindest in meinen Augen - echt unwichtige Fragen und in Band 1 konnte ich ihr ihre Naivität ja irgendwie noch verzeihen, aber mittlerweile sollte sie doch daraus gelernt haben und schlauer sein. Pustekuchen. Sehr bedauerlich.

Leto ist für mich deutlich zu underrated. Es versprüht jedes Mal sofort eine gewisse Freundlichkeit und Geborgenheit und gehört definitiv zu meinen Lieblingen!

Ein weiterer Punkt, der mich stark gestört hat, lag im Schreibstil. Zwar ist dieser, was die Grammatik angeht, angenehmer geworden, allerdings hatte ich nicht nur einmal Probleme damit, das, was die Autorin rüberbringen wollte, tatsächlich wahrzunehmen. So wird nach einer Szene von einem Streit gesprochen, den ich überhaupt nicht so wahrgenommen habe. Auch eine Folterszene kam mir deutlich weniger dramatisch und folternd vor, als es die Schilderungen danach vermuten ließen. Das war ziemlich verwirrend und nervig. Genauso kamen Emotionen und Stimmungen zu oft nicht so rüber, wie sie vermutlich sollten. Außerdem verwendet die Autorin häufig ähnliche Formulierungen, was das Lesen sehr eintönig werden lässt.

Ein weiterer Punkt und hier an der Stelle ein Spoiler, für alle, die Band 1 noch nicht gelesen habe: Ich habe überhaupt nicht verstanden, dass Kanes Schwester ermordet wurde. Wann wurde das bitte erwähnt? Ja, er spricht in Vergangenheitsform von ihr, aber er sagt doch auch, dass sie sie gefunden haben?! Zwar sagt er sinngemäß "Du willst nicht wissen, in welchem Zustand wir sie fanden", aber das bedeutet für mich nicht automatisch, dass sie sie tot aufgefunden haben. Ebenfalls sehr schade, weil hier natürlich mehr Gefühl hereingebracht hätte werden können.

Gut gefallen hat mir aber, dass Celeste ein wenig von den Männern gelernt hat. So zeigt ihr Kane, wie sie mit Messern und einer Waffe umgeht, während ihr Braden zeigt, wie man ein besseres Körpergefühl bekommt. Leto erklärt ihr, wie man Karten liest, Schlösser knackt und worauf man achten muss, wenn man einen Raum betritt. Das hätte von mir aus gerne noch weiter ausgebaut sein können, weil solche Dinge echt spannend sind.

Abschließend fand ich den Epilog leider deutlich zu lang und die letzte Erotikszene ergab vorne und hinten kein Sinn, da die Positionen überhaupt nicht gepasst haben. (Sie dreht sich um und kniet vor ihm, aber ihre Brüste berühren seinen Oberkörper und später dreht sie sich um, um ihn anzusehen, also war sie definitiv mit ihrem Rücken zu ihm gedreht. Well.) zusätzlich waren dann auch noch die Dialoge im Epilog viel zu gestelzt, kitschig und unpassend. Das hat gar nicht mehr zu den Figuren gepasst und war leider enorm unauthentisch, was das Buch letztendlich irgendwie ein wenig versaut. Gerade Patzer am Schluss hinterlassen einen fiesen Beigeschmack.

Schlussendlich verpasst man nichts, wenn man die Dilogie nichts liest, aber sie ist auch keine komplette Zeitverschwendung. Eher nette, seichte Unterhaltung mit Erotik, die nach der dritten Szene dann eigentlich auch schon wieder genug ist, weil es so unfassbar eintönig ist, dass das Prickeln eher ausbleibt.

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Überraschend gut

Tempting the Beast
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Das Buch subbte nun schon fast 3 Jährchen und ich hatte so gut wie keine Erwartungen. Umso überraschter war ich, als ich merkte, dass mir das Buch tatsächlich gefällt und ich Spaß am Lesen habe.

Der Schreibstil ...

Das Buch subbte nun schon fast 3 Jährchen und ich hatte so gut wie keine Erwartungen. Umso überraschter war ich, als ich merkte, dass mir das Buch tatsächlich gefällt und ich Spaß am Lesen habe.

Der Schreibstil war für meinen Geschmack ein wenig zu holprig. Ich war sogar überrascht, als ich am Ende des E-Books gelesen habe, dass die Autorin Deutsche ist, weil ich zuerst annahm, dass die Übersetzung nicht wirklich gelungen ist. Insgesamt lässt es sich aber trotzdem gut in einem Rutsch lesen. Meine mangelnde Konzentration zurzeit schlägt leider echt durch die Decke, wenn der Schreibstil nicht on point ist.

Celeste und ihr Bruder arbeiten auf einer privaten Feier. Die Jobs als Kellner und Model hat Cameron, der Bruder, für die Beiden besorgt. Dort trifft sie auch auf Braden, was schon mal ziemlich heiß anfängt. Die Story kommt dann auch schnell ins Rollen, auch wenn insgesamt irgendwie recht wenig passiert. Der Fokus liegt hier eher auf der Entwicklung der Beziehung.

Während Braden eigentlich rundum perfekt ist, hat mich Celeste ziemlich genervt. Sie ist oft naiv und gutgläubig, stellenweise aber auch wirklich einfach strunzdoof - da gibt es leider nichts zu beschönigen. Ihre Suche nach Fluchtmöglichkeiten konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, immerhin war sie freiwillig dort. Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie gewaltsam festgehalten wird. Hier hätte ich gerne eine insgesamt schlauere Protagonistin gehabt.

Neben Celeste und Braden lernt man auch Kane, Bradens rechte Hand & besten Freund kennen. Ich mochte ihn ziemlich gerne, weil seine charmante, aber aufziehende Art sehr amüsant ist. Auch die anderen Figuren, die hier und da kurz auftreten, waren unterhaltsam und haben einen interessanten und mehr oder weniger freundlichen Eindruck gemacht.

Das Tempo der Geschichte ist, wie schon erwähnt, recht gemächlich, aber passend zur Handlung. Man begleitet Celeste und Braden dabei, wie sie sich immer besser kennenlernen und erfährt die wichtigsten Beweggründe der Figuren. Damit hat man eine gute Basis für eine Fortsetzung, weil man die Grundlagen nun kennt. Viel Action gibt es nicht, aber die wenigen spannenden (im Sinne von actionreich) Szenen konnten mich fesseln.

Zusätzlich hätte es für meinen Geschmack gerne weniger Erotikszenen sein dürfen, aber das bleibt bei dem Genre ja nicht aus. Wobei ich einige Szenen auch überhaupt nicht verstanden habe. Da war mir vollends unklar, warum genau jetzt der Beischlaf vollzogen werden musste.

Gut gefallen hat mir allerdings Bradens aufmerksame Ader. Er hat sie zu nichts gezwungen, was in dem Genre (ich hätte das Buch jetzt einfach mal als leichte (?) Dark Romance kategorisiert) ja doch eher ungewöhnlich ist. Auch Kanes Fürsorge für sie und ihre Sicherheit fand ich wirklich toll.

Allerdings habe ich die Geschichte im Großen und Ganzen eher als oberflächlich und seicht angesehen. Emotional hat sie mich nicht wirklich berühren können, aber das ist okay für mich. Das habe ich auch gar nicht erwartet.

Ein wenig Thrill ist vorhanden, aber so gering, dass ich denke, auch Leser fernab von Dark Romance werden hier ihren Spaß haben. Ich lese so gut wie kaum Dark Romance und hatte hier einige entspannte Lesestunden.

Im Großen und Ganzen habe ich also nicht allzu viel an dem Roman auszusetzen.

4 Sterne dafür.

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