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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2021

Nicht ganz so überzeugend

Person of Interest: Ein Polizist zum Verlieben
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Nachdem ich über den Klappentext gestolpert bin, war mir sofort klar: Das Buch will ich lesen! Der Plot klang interessant und vielversprechend und ich habe mich wahnsinnig auf Phyllis Geschichte gefreut!

Der ...

Nachdem ich über den Klappentext gestolpert bin, war mir sofort klar: Das Buch will ich lesen! Der Plot klang interessant und vielversprechend und ich habe mich wahnsinnig auf Phyllis Geschichte gefreut!

Der Einstieg fiel auch super einfach und ich war sofort in der Geschichte. Auch der lockere Schreibstil gefällt mir gut. Allerdings verliert er im Verlauf deutlich an Spannung, was die Geschichte auf Dauer ein bisschen zäh werden lässt. Außerdem hätte das Buch ein bisschen besser korrigiert werden können - ständig fehlen Wörter oder es sind anderweitige Fehler vorhanden. Das stört in diesem extremen Umfang einfach nur beim Lesen, weil man ständig hängenbleibt.

Phyllis war mir auf Anhieb sympathisch. Ich mochte ihre ruhige Art und ihren Kampfgeist. Den Willen, an sich arbeiten zu wollen, haben nicht viele Menschen und umso schöner war es, dass sie die Sache direkt angegangen ist. Auch ihre besonnene Art, wenn es um Konflikte ging, mochte ich, auch wenn ich mir hier und da gewünscht hätte, dass sie mehr für sich einsteht.

Isaac hingegeben blieb mir über den gesamten Verlauf zu blass und das, was man von ihm bekommen hat, war mir ein wenig zu toxisch. Am Anfang fand ich ihn zwar echt nett, aber zum Ende hin hat er einfach Aussagen gebracht, die in Richtung Gaslighting gehen und das geht für mich überhaupt nicht.

Bis zur Hälfte verlief die Geschichte in einem angenehmen Tempo, aber ab da wurde es immer zäher. Die Situationen wurden immer langweiliger und später wurden immer wieder kleine Spannungsmomente eingebaut, die wie gewollt, aber nicht gekonnt wirkten, weil sie auch immer recht schnell aufgelöst wurden und man gemerkt hat, dass die Spannung eigentlich nicht wirklich echt war. Sowas ist immer ganz nett, aber mehr auch nicht und wertet eine Geschichte eher ab.

Das Ende hat die Geschichte für mich dann vollends in den Satz gesetzt, weil es für mich nicht stimmig war und Isaac sich einfach falsch und unfair verhielt, dies aber anscheinend keinen interessierte.

Letztlich habe ich mich durch das letzte Drittel nur noch gequält und war ganz froh, es dann endlich hinter mir zu haben. Ich hatte mir doch mehr Leichtigkeit und Humor von der Geschichte gewünscht und wurde dahingehend leider enttäuscht.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Leider nicht mein Fall

Boston College - Nothing but You
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Für gewöhnlich lese ich sehr gerne Friends-to-lover Geschichten. Ich liebe die Chemie zwischen Figuren, die sich bereits kennen und mögen. Vor allem, wenn beide so unterschiedlich sind, wie es Lyla und ...

Für gewöhnlich lese ich sehr gerne Friends-to-lover Geschichten. Ich liebe die Chemie zwischen Figuren, die sich bereits kennen und mögen. Vor allem, wenn beide so unterschiedlich sind, wie es Lyla und Beck sind.

Während Beck als heißer Eishockeyspieler und recht beliebter Typ gilt, ist Lyla eher das unscheinbare Nerdmädchen, das eher als langweilig und hässlich wahrgenommen wird. Nach einem Horrordate beschließt sie, dass eine Komplettveränderung her muss und Beck soll sie dabei unterstützen.

Das ist schon der erste Punkt, der mir nicht gerade gefallen hat. Lyla wirkt, als wolle sie die Veränderung nur machen, weil jemand einen dummen Kommentar über sie abgelassen hat. Während sie ständig beteuert, dass es dabei ja nur um sie geht und dass sie sich wohler und sexier fühlen möchte, bekomme ich als Leserin immer mehr das Gefühl, dass das totaler Schwachsinn ist. Lyla versucht so extrem krampfhaft zu einer Gruppe Menschen dazuzugehören, die nicht schlechter zu ihr passen könnten. Außerdem ist keine so extreme Veränderung nötig, wie sie im Buch dargestellt wurde. Zum Beispiel tauscht sie ihre meterlangen Röcke und ihren Schichtenlook inklusive Schal direkt mal gegen Shorts und Top mit tiefem Ausschnitt aus. Das finde ich übertrieben und unauthentisch.

Dazu kommt außerdem ein Schreibstil, dem ich leider absolut nichts abgewinnen konnte. Ich konnte keinerlei Verbindung zum Buch aufbauen, geschweige denn in die Geschichte eintauchen. Irgendwie wirkte alles ein bisschen stelzig und distanziert. Beck ist ein Hauch sympathischer als Lyla, aber insgesamt fiel es mir einfach schwer, mich unterhalten zu lassen. Die meiste Zeit fand ich die Geschichte vorhersehbar und langweilig. Für mich war keinerlei Spannung, Knistern oder Chemie zwischen Lyla und Beck spürbar. Sie bringt nichts Besonderes mit und hebt sich damit nicht von den anderen zahlreichen Friends-to-lover Romanzen ab, weswegen ich leider keine Leseempfehlung aussprechen kann.

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Veröffentlicht am 06.08.2021

Leider nicht mein Fall

Wenn in mir die Glut entflammt
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Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

Schon zu Beginn hatte ich starke Probleme mit den Figuren. So wirklich warm wollten wir miteinander nicht werden und leider mangelte es an Sympathie ...

Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

Schon zu Beginn hatte ich starke Probleme mit den Figuren. So wirklich warm wollten wir miteinander nicht werden und leider mangelte es an Sympathie zu den Beiden. Weder Sloan noch Jason konnten mich überzeugen und waren für meinen Geschmack einfach zu flach.

Obwohl der Schreibstil angenehm zu lesen ist, musste ich mich durch das Buch quälen. Durch die fehlende Bindung zu den Figuren war es schwer, am Ball zu bleiben. Mir fehlte da einfach die Chemie, das Knistern und die Spannung, die mich sonst so an Liebesgeschichten reizt. Wenn einem die Figuren egal sind, ist es schwer, bei ihrer Geschichte mitzufiebern.

Die vorhersehbare Handlung hat natürlich auch nicht dazu beigetragen, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Ein Klischee jagt das nächste und die Quälerei der Protagonisten hat mich irgendwann nur noch genervt. Ich bin überhaupt kein Fan von unnötigem und überzogenem Drama und letztlich war es irgendwann einfach too much.

Ich bin mir sicher, dass es Leser*innen ​gibt, die an dem Buch gefallen finden, auch wenn es meinen Geschmack nicht getroffen hat

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Veröffentlicht am 04.07.2021

Anders als erwartet

Be my Nerd - Herzenspakt
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Eine leichte, lockere Geschichte sollte man hier nicht erwarten. Gerade durch die Triggerwarnung wird schnell klar, welche Kost man geboten bekommt.

Die Geschichte von Jacky und Martin wird in einem sehr ...

Eine leichte, lockere Geschichte sollte man hier nicht erwarten. Gerade durch die Triggerwarnung wird schnell klar, welche Kost man geboten bekommt.

Die Geschichte von Jacky und Martin wird in einem sehr angenehmen, leichtem Schreibstil erzählt, der sich wirklich schnell weglesen lässt. Dazu passt auch das Tempo der Geschichte, denn für meinen Geschmack gab es nur wenige Längen.

Man liest abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Martin und Jacky und bekommt damit einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Beiden. Die Probleme, die sich in solch einem Brennpunkt stapeln, sind definitiv nicht einfach. Natürlich kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber basierend darauf sind die Figuren und die Thematik gut ausgearbeitet. Es ist ziemlich authentisch und hat mich auf dieser Ebene auch berührt.

Mit Martin bin ich letztlich allerdings nicht warm geworden, weil ich mit Figuren seiner Art einfach wenig anfangen kann. Zwar ist die Liebesgeschichte nicht der wichtigste Punkt in diesem Buch, aber sie gehört dazu und Männern wie Martin kann ich einfach nichts abgewinnen.

Jacky hingegen hat mir ganz gut gefallen. Sie muss sich in jungem Alter alleine durchschlagen und schafft das erstaunlich gut, auch wenn das die Sache nicht besser macht.

Im Großen und Ganzen eine authentische Geschichte, die viele Komponenten aufeinander treffen lässt und mehr ist, als eine bloße Liebeserzählung, auch wenn es doch anders war, als erwartet.

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Veröffentlicht am 03.07.2021

Flop

Sex/Life
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Ich war unschlüssig. Will ich das Buch lesen? Die Serie schauen? Beides? Was davon zuerst?

Letztlich habe ich zwei Folgen der Serie geschaut und dann das Buch gelesen. Und das hätte ich mir auch sparen ...

Ich war unschlüssig. Will ich das Buch lesen? Die Serie schauen? Beides? Was davon zuerst?

Letztlich habe ich zwei Folgen der Serie geschaut und dann das Buch gelesen. Und das hätte ich mir auch sparen können.

Die Serie war in meinen Augen schon stellenweise echt langatmig, aber das Buch übertrifft das noch. Womit ich ehrlich gesagt nicht rechnete, weil ich gehofft habe, dass das Buch ein bisschen pfiffiger ist. Die Szenen, die mich in der Serie gelangweilt haben bestanden größtenteils aus rumgucken, weinen und grübeln, also dachte ich, dass man im Buch bestimmt nicht mit sowas hadert.

Dafür gibt es andere ausschweifende Erzählungen, die ich als ziemlich langweilig und eintönig empfand. Die ständigen Wiederholungen über ihre ach-so-tolle Jugend waren repetitiv und irgendwann ziemlich öde. Auf mich wirkte es irgendwann so, als würde eine ungeb*mste Hausfrau ihre wilden Zeiten vermissen und es sich schöner reden, als es letztlich war.

Ich bin kein Freund von mangelhafter Kommunikation, Manipulation und der Tatsache, dass sie als Psychologin so handelt. Sie sollte es ja eigentlich besser wissen ... Auf mich macht es leider einen sehr sturen, kindlichen und trotzigen Eindruck und das macht sie leider echt nicht sympathisch. Ken wäre wahrscheinlich besser dran, wenn seine Frau ihn so schätzen würde, wie er ist und offen über die Dinge redet, die sie stören.

Aber am Ende bleibt für mich immer noch die Frage: Wieso heirate ich einen Kerl, der all das mitbringt, was mich anödet? Und dann BLEIBE ich auch noch bei ihm und muss ihm ein heimliches Tagebuch mit übertriebenen Stories schreiben, damit er so wird, wie ich es gerne hätte? Basierend auf Lügen. Unfair auf ganzer Linie, wenn man mich fragt.

Der Stil an sich war locker und lebendig, aber das, was sie erzählt hat, konnte mich leider absolut nicht abholen. Vielleicht sehe ich das ganze einfach zu ernst, aber ich kann nicht drüber lachen, wenn man so mit seinem Partner umgeht. Ken kann man eigentlich nur bemitleiden für die Frau an seiner Seite und B.B. würde ich gerne zum Mond schießen.

Für mich ein totaler Flop.

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