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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2025

Nicht überzeugend

Weißes Licht
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"Weißes Licht" konnte mich leider nicht überzeugen, was sehr schade ist, da die Geschichte an sich sehr viel Potential gehabt hätte. Leider ist sie allerdings an der Umsetzung gescheitert.
Es geht unter ...

"Weißes Licht" konnte mich leider nicht überzeugen, was sehr schade ist, da die Geschichte an sich sehr viel Potential gehabt hätte. Leider ist sie allerdings an der Umsetzung gescheitert.
Es geht unter anderem um eine verbotene Liebe zwischen einer Frau und dem besten Freund ihres Verlobte, aber auch um die Liebe zu Montana und das Finden von sich selbst. So weit so gut. Der Schreibstil ist an sich in Ordnung, der Aufbau der Handlung und insbesondere der Gespräche zwischen den Charakteren ist, gelinde gesagt, verbesserungswürdig. Die Charaktere haben anscheinend stets springende Gedankengänge, die sie jeweils gegenseitig verstehen, während der Leser sie nicht unbedingt immer nachvollziehbar findet. Die Handlungen sind oftmals seltsam aufgebaut und nicht stringent, was das Lesen nicht besonders spaßig macht. Daher kann ich das Buhc insgesamt, trotz positiver Bestandteile, nicht unbedingt empfehlen.

Veröffentlicht am 11.09.2025

Schöne Geschichten

Der Laden in der Mondlichtgasse
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"Der Laden in der Mondlichtgasse" hat mir gut gefallen, weil es einfach ein angenehmes Buch ist, das man gerne liest.
Das Buch besteht aus sechs verschiedenen Geschichten, in denen es sich bei jeder um ...

"Der Laden in der Mondlichtgasse" hat mir gut gefallen, weil es einfach ein angenehmes Buch ist, das man gerne liest.
Das Buch besteht aus sechs verschiedenen Geschichten, in denen es sich bei jeder um eine andere Person handelt, deren Existenz ins Wanken geraten ist und die deshalb in einer geheimnisvollen Confiserie landet. Dort erhält diese Person jeweils eine kleine japanische Köstlichkeit, die ihr dabei hilft, ihre Probleme zu lösen.
Die Geschichten sind typisch japanisch und für manche wahrscheinlich befremdlich. Wer sich auskennt, wird sich allerdings nicht wundern. Die Charaktere sind sehr menschlich und dabei sehr sympathisch. Ihre Probleme sind vielfältig und man kann sie gut verstehen.
An sich sind die Stories sehr banal, aber sie hinterlassen ihre Leser mit einem guten Gefühl und das ist eine schöne Sache.

Veröffentlicht am 06.09.2025

Unnahbar

Deep Cuts
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Leider konnte mich Deep Cuts überhaupt nicht überzeugen. Leider kann ich aber nichtmals genau sagen, warum das so ist.
Es geht um eine junge Studentin, die in einer Bar einen angehenden Musiker kennenlernt ...

Leider konnte mich Deep Cuts überhaupt nicht überzeugen. Leider kann ich aber nichtmals genau sagen, warum das so ist.
Es geht um eine junge Studentin, die in einer Bar einen angehenden Musiker kennenlernt und schnell feststellt, dass sie mit ihm die Musik als große Leidenschaft teilt. So weit so sympathisch. Leider kommt sehr viel Geplänkel über Musik vor, das ich in der Regel nichtmals verstanden habe. Die meisten Songs kenne ich nicht und die Meinungen wildfremder Charaktere darüber zu lesen ist einfach befremdlich. Wildfremd passt aus meiner Sicht generell hervorragend zu den Charakteren, denn sie sind einfach unnahbar. Es ist, als würde man sie durch einen Nebel beobachten und nie wirklich kennenlernen.
An sich ist der Schreibstil angenehm und die Geschichte hätte Potential, aber ich kam mit ihr trotz mehrerer Versuche nicht zurecht.

Veröffentlicht am 05.09.2025

Ruhig

Spät am Tag
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"Spät am Tag" ist ein sehr ruhiger Roman, der über Johanne handelt, die ihren Mann vor Kurzem verloren hat. Sie erzählt, wie sie ihren Mann und seine kleine Tochter kennengelernt hat, wie sie sich verliebt ...

"Spät am Tag" ist ein sehr ruhiger Roman, der über Johanne handelt, die ihren Mann vor Kurzem verloren hat. Sie erzählt, wie sie ihren Mann und seine kleine Tochter kennengelernt hat, wie sie sich verliebt haben, wie sie gelebt und was sie erlebt haben. Sie erinnert sich an die frühen Jugendtage in dem abgelegenen Haus, das nun leer ist, in dem sie aber zu Hause ist.

Im Grunde genommen passiert nicht allzu viel in diesem Buch, was es definitiv zu einem Roman nicht für Jedermann macht. Auch mir hat etwas mehr Sinnhaftigkeit gefehlt, etwas mehr Bedeutung, die ich hätte mitnehmen können. Die Charaktere sind außerdem etwas unnahbar. Allerdings habe ich das Buch dennoch sehr gerne gelesen und mich mit Johanne gut verstanden. Der Roman besticht vor allem durch die Sprache, die die Geschichte sanft dahinfließen lässt und einige Metaphern mit sich bringt.

Veröffentlicht am 15.08.2025

Langweilig

Rückkehr nach St. Malo
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Bei der Kurzbeschreibung und den ersten Seiten des Buchs "Rückkehr nach St. Malo" habe ich eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte mit ungewöhnlichen Charakteren und einem tollen ...

Bei der Kurzbeschreibung und den ersten Seiten des Buchs "Rückkehr nach St. Malo" habe ich eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte mit ungewöhnlichen Charakteren und einem tollen Setting erwartet. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können, sodass ich es vor lauter Langeweile nicht zuende lesen möchte.
Das Buch hat dabei durchaus einige positive Punkte zu verzeichnen: Die Kapitel sind kurz und die Beschreibungen teilweise recht malerisch und eindrucksvoll. Manche Passagen wecken sogar ziemliches Interesse an der Handlung, aber: Dieses Interesse wird einfach nicht richtig aufrecht erhalten. Das Buch verliert sich in vielen verschiedenen Strängen, von denen nicht immer klar ist, warum gerade ausgerechnet der Part überhaupt erzählt wird. Leider ist der größere Part davon leider auch einfach nur langweilig.