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Veröffentlicht am 11.07.2022

Leider so gar nicht mein Geschmack

Layla
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Das war mal ein Buch! Bereits auf der ersten Seite hatte ich den ersten "was zur Hölle" Moment, den ich sonst bisher nur von Verity (am Schluss) und Too Late kannte. Der Rest des Buches glich für mich ...

Das war mal ein Buch! Bereits auf der ersten Seite hatte ich den ersten "was zur Hölle" Moment, den ich sonst bisher nur von Verity (am Schluss) und Too Late kannte. Der Rest des Buches glich für mich eher einer Achterbahnfahrt: es gab einige wenige Aufs, dafür aber viele rasante Abs, die mich von meinen Momenten, in denen ich das Buch tatsächlich ganz gut fand (diese waren leider sehr rar gesät), wieder zurück auf den Boden der Tatsachen zurückbrachten. Relativ schnell hatte ich die eine Theorie, was hinter der ganzen, doch etwas sehr seltsamen Story stecken könnte und habe mich schon auf die Auflösung gefreut. Doch mit jeder weiteren Seite schwand diese Vorfreude dahin, weil köar abzusehen war, dass ich mit meiner Vermutung auf dem Holzweg und sich die Handlung des Buches immer mehr in eine Richtung fernab des für mich Vorstellbaren und Logischem bewegte. Dadurch war es aber für mich dann auch mit der Begeisterung für die Charaktere und die Handlung dahin, denn ich fand den roten Faden hinter der Story einfach zu abgedreht, um daraus dann noch den Bogen zu einer Lovestory zu schließen. Meiner Ansicht nach wurde hier versucht, die beiden Erfolgsgenres Lovestory und Mystery zu kombinieren, doch leider ist dieses Projekt meiner Meinung nach nicht erfolgreich gewesen. Für mich war es im Endeffekt einfach zu viel Mystery, welche ab einem gewissen Punkt an Glaubwürdigkeit verloren hat und viel zu wenig Gefühle, sodass auch die Lovestory mich nicht abgeholt hat und das Buch für mich hätte "retten" können. Insgesamt muss ich leider sagen, dass Layla eines der beiden Bücher von CoHo ist, die mich nicht überzeugen konnten. Dennoch werde ich auch dem nächsten CoHo-Roman wieder eine Chance geben. Ich vergebe 2/5 🌟

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Veröffentlicht am 08.06.2022

Weil eben nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint

Alles, was ich in dir sehe (Alles-Trilogie, Band 1)
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"Eine Frau zu sein, ist hart genug. Eine Frau auf Social Media zu sein, ist manchmal echt die Pest" ~ Anna

Alles was ich in dir sehe spielt zu einem großen Teil auf einer Hundefarm in Portugal, ein Setting, ...

"Eine Frau zu sein, ist hart genug. Eine Frau auf Social Media zu sein, ist manchmal echt die Pest" ~ Anna

Alles was ich in dir sehe spielt zu einem großen Teil auf einer Hundefarm in Portugal, ein Setting, das mir sofort Urlaubsvibes gegeben hat. Genau das Gefühl ist auch über das ganze Buch hinweg geblieben, da man neben dem anstrengenden Alltag auch immer wieder erleben durfte, wie schön es dort ist. Nachdem ich von Kyra bisher noch kein Buch kannte, war ich sehr gespannt auf ihren Schreibstil und wurde hier sehr überrascht, denn ihre Art zu schreiben ist definitiv etwas besonderes und etwas, das ich so noch nicht gelesen habe: Humor, Ehrlichkeit und viel Jugendsprache. Letzteres war mir persönlich an der ein oder anderen Stelle sogar etwas too much, aber das ist Ansichtssache. Spätestens mit mit vielen schönen Zitaten, die ich mir anmarkern konnte, weil es eben Dinge waren, die in keinem Selflove Kalender stehen, sondern die einem nur das Leben selbst lernt, konnte mich Kyra von sich überzeugen. Tja, das einem das Leben so einiges lernen kann, mussten auch Fynn und Anna feststellen. Die Stimmung zwischen den beiden mochte ich sehr, weil schon von der erstem Begegnung an eine gewisse Spannung zwischen ihnen lag und ich gleichzeitig Schritt für Schritt die Entwicklung von Enemies hin to Lovers spüren konnte, ohne mich entweder zu involviert oder zu sehr am Rand stehen gelassen zu fühlen. Das mag aber auch daran liegen, dass ich beide Charaktere schnell in mein Herz geschlossen habe und mich besonders für Anna sehr begeistern konnte, denn Anna ist eine Frau, die nach außen hin zwar stark wirkt, aber innerlich eigentlich doch eher unsicher und auf die Meinung anderer angewiesen ist. Gerade in diesem Wesenszug hab ich mich selbst auf für mich ziemlich schonungslose Weise wiedergefunden und ich bin froh, dass es in New Adult Büchern nun auch mal Protagonistinnen gibt, die nicht entweder schüchternes Mäuerblümchen oder Bad Girl sind, sondern eben auch mal jemanden, der das dazwischen abbildet und zeigt, dass andere Leute eben nicht immer so sind, wie wir sie auf den ersten Blick wahrnehmen. Gleiches gilt auch für Fynn: erst dachte ich mir, oh mann schon wieder so ein brummeliger Typ, der alles schlecht redet, aber als ich dann seine Geschichte kannte, konnte ich ihn mit ganz anderen Augen sehen. Ich vergebe 4/5 🌟

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Veröffentlicht am 22.05.2022

Was bist du bereit zu riskieren, um deinen Herzenswunsch erfüllt zu bekommen?

Four Houses of Oxford, Band 1 - Brich die Regeln
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》Play the game or lose your heart》

Die Idee, mein geliebtes Collegesetting (das mich schon in ihren New Adult Romanen immer begeistert hat) mit der Romantasystory rund um die Vier Farben zu kombinieren, ...

》Play the game or lose your heart》

Die Idee, mein geliebtes Collegesetting (das mich schon in ihren New Adult Romanen immer begeistert hat) mit der Romantasystory rund um die Vier Farben zu kombinieren, hat in mir sofort den Wunsch ausgelöst, es unbedingt haben zu müssen, unter anderem eben auch, weil es meine Befürchtung, bei den ganzen Fantasyaspekten nicht durchzublicken, schon im Klappentext sofort zerstreut hat. Und dieser Eindruck hat sich beim Lesen noch bestätigt! Diese Ausrede zählt hier also nicht mehr ;) Gleichzeitig haben das Spiel der Vier Farben sowie deren Fähigkeiten und Geheimnisse eine gewisse Mystik reingebracht, die durch die vielen bis zum Schluss ungelösten Rätsel eine angenehme Spannung und somit eine schöne Grundstimmung erzeugt hat, die gleichzeitig auch als Rahmen für alles andere fungiert hat, was Harper in Harvard so erlebt. Meine zweite Sorge war, dass die Lovestory bei so viel Rahmenhandlung zu stark in den Hintergrund treten würde, doch auch diese Sorge war unbegründet, denn die verbotene Liebe zwischen Finley und Harper hatte ihren ganz besonderen Reiz, da ich einerseits die von früher bestehende Verbindung klar sehen konnte, aber der Schmerz, der vor allem von Harper ausgehend zwischen beiden steht, sehr präsent war und ich an deren Stelle wohl auch nicht wissen würde, wie ich mit einer solchen Situation umgehen sollte. Das Buch war eine wunderschöne Geschichte und hat mir ein paar tolle Lesestunden beschert, auch wenn mir letztlich ein kleiner Funke gefehlt hat, der es für mich zu der Art Buch gemacht hätte, für die ich meinen Schlaf ohne zu Zögern aufs Spiel gesetzt hätte. Ich vergebe 4/5 🌟 und freue mich darauf, zu sehen, was Anna als Wiedergutmachung für diesen durchaus bösen Cliffhanger anbieten wird.

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Veröffentlicht am 16.05.2022

Ein Buch, das von außen und innen gleich schön ist!

Regenglanz
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"Tja, ich habe da eine interessante Information für dich: die Nadel, mit der die Tinte unter die Haut gestochen wird, befindet sich nicht zwischen den Beinen" ~ Alissa

Allein mit diesem Satz habt ihr ...

"Tja, ich habe da eine interessante Information für dich: die Nadel, mit der die Tinte unter die Haut gestochen wird, befindet sich nicht zwischen den Beinen" ~ Alissa

Allein mit diesem Satz habt ihr schon einen guten Einblick in den Schreibstil des Buches bekommen, auch wenn er noch längst nicht alle Facetten zeigt: das Buch kann sowohl romantisch als auch dramatisch & traurig sein, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, was bei mir dazu geführt hat, dass all die Dinge, die ich eigentlich hätte erledigen wollen, liegen geblieben sind, weil ich lieber Regenglanz an einem Stück weggelesen habe. Dazu kommt, dass ich Alissa sehr liebe, da sie als Protagonistin mit vielen Klischees bricht: sie ist tätowiert, hat bunte Haare und ist absolut nicht auf den Mund gefallen. Trotzdem hat sie aber auch nicht diese Bad Girl Vibes, wo man sofort das Gefühl bekommt, das jetzt aus irgendeiner Ecke der Good Guy kriechen wird, um sie zu bekehren. Nein, der erste Eindruck trügt hier etwas - Alissa ist erfrischend und in mancher Hinsicht wohl sehr keck, hat aber durchaus auch eine weiche Seite, die man erst etwas später kennenlernt. Spätestens dann wird auch jedem klar, warum sie und Simon eigentlich perfekt harmonieren würden, wenn es da nicht dieses eine Hindernis geben würde, das die Beziehung der beiden unendlich kompliziert macht und die Geschichte mit einer gewissen Portion Drama krönt ... mehr möchte ich auch nicht vorweg nehmen, sondern euch einfach raten, es selbst herauszufinden. Selbst Buchtitel und Cover sind nicht einfach so gewählt, sondern haben eine richtige Bedeutung, deren Hindergrund ich sehr schön fand. Gerade deshalb hätte ich mir gewünscht, dass diesem Bezug noch mehr Raum gegeben worden wäre. Ich vergebe 5/5 🌟

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Veröffentlicht am 10.05.2022

Weil Rockstars eben nicht immer oberflächlich sind

Maybe-Reihe / Maybe Forever
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"Es gibt leichte Zeiten und die, die Arbeit bedeuten. Das eine ohne das andere gibt es nicht." ~ Shawn

Joyce und Jake, Jake und Joyce. Ein Paar, bei dem ich in den vorigen Büchern schon den Eindruck ...

"Es gibt leichte Zeiten und die, die Arbeit bedeuten. Das eine ohne das andere gibt es nicht." ~ Shawn

Joyce und Jake, Jake und Joyce. Ein Paar, bei dem ich in den vorigen Büchern schon den Eindruck hatte, dass die beiden matchen könnten. Aber eine Geschichte wie diese hatte ich dabei nicht erwartet. Maybe Forever ist deutlich tiefgründiger als die anderen Maybe-Bücher und geht etwas weg von der typischen Rockstarromance, da mehr das Wohl der Seele als das Rockstarleben an sich im Vordergrund steht, was natürlich auf Jake beruht. Jake, den wir als verschlossenen und brummeligen Charakter kennenlernen durften - jemand, der nicht viel preisgibt und niemanden an sich ranlässt. Und dann war da Joyce, die es irgendwie geschafft hat, sein Muster zu durchbrechen und ihn aus seinem Schneckenhaus zu locken. Doch damit war es bei Jake nicht getan: Es gab zwischen den beiden zwar einiges an hin und her, aber im Gegensatz zu anderen Büchern hat mich das hier nicht gestört, sondern ich hätte es sogar vermisst, wenn es nicht so gewesen wäre. Warum? Weil es zeigt, dass psychische Probleme nicht auf einmal verschwinden, nur weil man sich verliebt hat. Weil die Liebe den Weg zwar leichter machen kann, aber per se kein Heilungsmittel ist. Und genau das zeigt die Geschichte der beiden: auch wenn Gefühle vorhanden sind, braucht es oft noch ein hohes Maß an Mut, sich diese einzugestehen, den Schritt zu wagen und zu akzeptieren, dass es auch Rückschritte geben wird, weil das Leben eben kein Bilderbuch ist. Ich vergebe 5/5 🌟

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