Profilbild von xxholidayxx

xxholidayxx

Lesejury Star
offline

xxholidayxx ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit xxholidayxx über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2026

Familiengeschichten zwischen Schweigen und Magie

Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten
0

„Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten“ ist der Debütroman der Wiener Autorin Anna Maschik, erschienen 2025 im Luchterhand Literaturverlag. Auf 240 Seiten entfaltet sie eine vielschichtige ...

„Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten“ ist der Debütroman der Wiener Autorin Anna Maschik, erschienen 2025 im Luchterhand Literaturverlag. Auf 240 Seiten entfaltet sie eine vielschichtige Familiengeschichte, die von einem kargen Bauernhof an der Nordsee bis in die Gegenwart reicht. Mit prägnanten, verdichteten Szenen zeigt sie, wie sich Traumata, Bevorzugung, Klassismus und Gewalt durch Generationen ziehen, selbst wenn man versucht, anders zu handeln.

Meine Meinung

Ich weiß bis heute nicht, ob ich alles wirklich verstanden habe. Teilweise war ich irritiert und unsicher, ob Maschik mit magischem Realismus arbeitet oder ob ich schlicht etwas überlesen habe. Gleichzeitig sind die Themen, die sie anspricht, unglaublich stark und relevant: Sprachlosigkeit in Familien, transgenerationale Traumata, das Schweigen über Gewalt, Bevorzugung von Kindern, Klassismus, Krieg, Depression, postnatale Überforderung, Mutterschaft, Suizid, Abtreibung, Naturverbundenheit.

Maschik erzählt von Menschen, die unter widrigsten Bedingungen immer wieder versuchen, das Beste zu machen. Von Familienmitgliedern, die lieben, verletzen, scheitern und überleben. Von der uralten Frage: Können wir den Kreislauf der Verletzungen durchbrechen oder sind wir dazu verdammt, die Muster der Vorfahren fortzuführen?

Die Figuren sind greifbar und doch fragmentarisch, ihre Stimmen schillern zwischen Lakonie, Brutalität und Poesie. Henrike, Hilde und die anderen Familienmitglieder tragen alle Lasten, die wir als Leser:innen nur Stück für Stück begreifen. Es gibt wunderschöne, kluge Textstellen wie: „Ich fürchte mich vor meinem Nabel, der einst meine Tür zur Welt war und mein erster Mund. Jetzt ist er eine kreisrunde Narbe in meiner Mitte, und ich denke, wenn ich einen Finger hineinstecke, bohre ich damit bis in mein Innerstes.“ (S. 95) und andere, mit denen ich wenig(er) anfangen konnte, weil ich sie nicht verstanden hab (bspw. der Junge der seit seiner Geburt bis zum 15. Lebensjahr schläft & dann einfach aufwacht als wäre nix gewesen).

Für mich ist es ehrlicherweise ein „hatte Momente“-Buch: Stellen, die mich sehr bewegt oder verstört haben, wechseln sich ab mit Szenen, die Fragen hinterlassen, die sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen haben. Aber gerade das Schweigen, die unausgesprochenen Spannungen, die alltäglichen kleinen Grausamkeiten, das alles wirkt lebendig, fragmentarisch und doch durch die generationsübergreifende Perspektive wie ein großes, vibrierendes Ganzes.

Fazit
Ein Buch, das herausfordert, irritiert, fasziniert und nachhallt. Für alle, die sich auf literarische Gegenwartsprosa einlassen wollen, die Magie, Lakonie und psychologische Tiefe verbinden, und die bereit sind, sich den Brüchen einer Familiengeschichte zu stellen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.02.2026

Im Dreieck der Überlebenden

Triskele
0

"Triskele" von Miku Sophie Kühmel ist 2022 im S. Fischer Verlag erschienen. Drei Schwestern – 48, 32 und 16 Jahre alt – treffen nach dem Suizid ihrer Mutter in deren Wohnung in Arendsee aufeinander. Sie ...

"Triskele" von Miku Sophie Kühmel ist 2022 im S. Fischer Verlag erschienen. Drei Schwestern – 48, 32 und 16 Jahre alt – treffen nach dem Suizid ihrer Mutter in deren Wohnung in Arendsee aufeinander. Sie räumen aus, sortieren Nachlass, Erinnerungen und Zuschreibungen. Jede hatte eine andere Mutter. Und doch war sie ein und dieselbe Person

Meine Meinung

Das Buch lag viel zu lange auf meinem SuB und war dann mein Buchclub-Pick im Februar. Das erste Drittel hat sich eher schleppend gelesen, aber danach entwickelt das Buch einen Sog, der mich nicht mehr losgelassen hat. Vor allem die Sprache finde ich sehr bemerkenswert.

Kühmel erzählt aus wechselnden Perspektiven und lässt die verstorbene Mutter in Briefen „aus dem Off“ auftreten, ein starkes Stilmittel wie ich finde, das der Schwere immer wieder eine trockene, fast boshafte Komik entgegensetzt. Schon der nüchterne „Erbschein“ ganz zu beginn des Buches, in dem die Katze Muriel juristisch nicht als vierte Erbin anerkannt werden kann ist so eine Stelle.

Die Autorin zeichnet tolle Sprachbilder, die im Gedächtnis bleiben und trotz der Grund-Ernsthaftigkeit des Buches: „Die Umbrüche lauern im Kleinen. Ein Stolpern auf gebohnerter Treppe […] und ein Nervenzusammenbruch passiert gegebenenfalls ungeduscht zwischen Gurkengläsern.“ (S. 26) Diese Mischung aus Alltagsdetail und existenzieller Fallhöhe zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman.

Besonders beeindruckt hat mich aber, wie die Autorin das Thema Trauer & Trauerbewältigung der Hinterbliebenen nach einem Suizid aufgegriffen hat: „Alle fünfzig Minuten stirbt ein Mensch an Selbsttötung. […] Und pro Tote drei Trauernde.“ (S. 102) Die Autorin mischt auch immer wieder Fakten in das romanhafte und romantisiert nichts. Sie zeigt, wie komplex Trauer ist und vor allem wie ambivalent. „Ich traute mich kaum zuzugeben, dass ich auf eine Art beruhigt war, sie nun tot zu wissen.“ (S. 234)

Neben dem zentralen Verlust verhandelt der Roman Queerness, Ost-West-Zuschreibungen, Mutterschaft, psychische Erkrankung und das schwierige Sprechen bzw. einander Fremd-(Geworden)-Sein in Familien. „Wir sprechen, aber wir reden ja nicht.“ (S. 139).

Nicht alles hat mich gleichermaßen erreicht; manche gedanklichen Schleifen wirkten auf mich etwas überdehnt. Aber insgesamt ist das ein sehr durchdachter, literarisch ambitionierter Roman, der viel Raum für Zwischentöne lässt.

Fazit
"Triskele" ist kein leichtes, eher ein melancholisches Buch, das sich aber meiner Meinung nach sehr lohnt. Für alle, die leise und sich-langsam-entwickelnde Familiengeschichten mögen, die mehr Fragen stellen als Antworten geben. Und für alle die besonders auf Sprache einen großen Wert legen, die hier zugleich scharf, ironisch und zart daherkommt. Wer einen stringenten Plot mit einem krassen Spannungsbogen sucht, wird hier eher ungeduldig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2026

Schönheitsnormen, Schuld und das Gewicht der Generationen

Das schönste aller Leben
0

"Das schönste aller Leben" ist das Debüt der in Arad geborenen, heute in der Nähe von Stuttgart lebenden Autorin Betty Boras (@bettyboras), erschienen bei hanserblau im Februar 2026. Der Roman erzählt ...

"Das schönste aller Leben" ist das Debüt der in Arad geborenen, heute in der Nähe von Stuttgart lebenden Autorin Betty Boras (@bettyboras), erschienen bei hanserblau im Februar 2026. Der Roman erzählt die Geschichte von Vio, die kurz nach dem Sturz der Diktatur mit ihren Eltern aus dem rumänischen Banat nach Deutschland flieht, und verwebt diese Gegenwartserzählung mit den Erfahrungen von Theresia im 18. Jahrhundert. Es ist eine Geschichte über Herkunft, Anpassung, die Suche nach Zugehörigkeit und den Preis von Schönheit, die sich durch Generationen zieht.

Meine Meinung

Ich hatte hohe Erwartungen, weil das eines der Bücher ist, die im Vorfeld in meiner Bookstagram-Bubble sehr präsent waren. Die Themen Mutterschaft, Migration und Schönheitsideale beschäftigen mich zudem häufig, und ich habe mich sehr gefreut, ein Buch lesen zu dürfen, dessen Autorin ich auch schon vor der Veröffentlichung über Bookstagram kennenlernen durfte. Bettys Debüt enttäuscht definitiv nicht. Die Sprache ist dicht, bildhaft, manchmal schmerzlich direkt. Besonders gelungen fand ich, wie dokumentarische Elemente, Reflexionen über „pretty privilege“ oder reale Traumata von Frauen wie Turia Pitt oder Sophie Delezio in die erzählerische Fiktion eingewoben werden.

Vio als Figur ist komplex: Sie navigiert zwischen Selbstanspruch, Familienerwartungen und gesellschaftlichen Normen. Ihre Sehnsucht nach Zugehörigkeit, die Erinnerungen an die Großmutter und die Verantwortung für ihre Tochter nach einem Unfall haben mich beim Lesen sehr betroffen gemacht. Die Geschichte springt zwischen den Jahrhunderten und zwischen Ich- und Erzählstimme. Der Aufbau hat mich stellenweise gefordert, macht das Buch aber erzählerisch auf jeden Fall vielschichtiger.

Das Buch ist auch durch und durch als feministisch zu lesen, was vor allem an den Stellen sichtbar wird, die die Macht von Schönheit und sozialem Status reflektieren: „Die Mädchen hießen Johanna, Charlotte oder Katharina, und bei ihnen zu Hause standen große Bücherregale … Aber Vio fühlte sich wie ein Fremdkörper“ (S. 92). Oder der Satz, der die Last der Mutterschaft zusammenfasst: „Seit dem Unfall gibt es wenig, das mir so wichtig erscheint wie das Aussehen meiner Tochter“ (S. 125).

Ein paar kleinere Kritikpunkte habe ich dennoch: Wie schon beschrieben, war mir der Wechsel zwischen den Jahrhunderten manchmal zu abrupt, und an einigen Stellen, wenn es um Theresias Erfahrungen geht, hätte ich mir mehr Kontext gewünscht. Dennoch überwiegt am Ende auf jeden Fall das Gefühl, ein ehrliches, literarisch dichtes Buch gelesen zu haben, das Schmerz, Schönheit und gesellschaftliche Erwartungen auf wundersame Weise und mit einer wunderschönen Sprache reflektiert.

Fazit
"Das schönste aller Leben" ist ein bewegendes, sprachlich starkes Debüt für alle, die literarische Gegenwartsliteratur mögen und sich mit Migration, Mutterschaft und weiblicher Perspektive auseinandersetzen. Vielen Dank an Betty Boras für dieses Buch und an netgalley.de sowie hanserblau für das digitale Rezensionsexemplar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2026

Gold über-Wunden

Die Routinen
0

Mit „Die Routinen“ (Klett-Cotta, 272 Seiten, ET 17.01.2026) legt Son Lewandowski, die 2023 u. a. zum Klagenfurter Literaturkurs eingeladen war und mit diesem ihrem Debüt für den lit.cologne-Debütpreis ...

Mit „Die Routinen“ (Klett-Cotta, 272 Seiten, ET 17.01.2026) legt Son Lewandowski, die 2023 u. a. zum Klagenfurter Literaturkurs eingeladen war und mit diesem ihrem Debüt für den lit.cologne-Debütpreis nominiert ist, einen ebenso poetischen wie schonungslosen Roman über das Leistungsturnen vor. Erzählt wird aus einem kollektiven „Wir“, aus dem sich allmählich das „Ich“ der Turnerin Amik herauslöst, eine Emanzipationsgeschichte in einem System, das Individualität systematisch schleift.

Meine Meinung

Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut. Hochleistungssport, feministische Perspektive, Systemkritik? Genau mein Thema. Und trotzdem: Ich habe wirklich gebraucht, um hineinzufinden. Aber von vorne:
Schon recht früh während des Lesens wird klar, dass nicht der Wettkampf an sich im Zentrum steht, sondern die Struktur dahinter: „Routine ist eine Erinnerung ohne Gefühl.“ (S. 93) Dieser Satz gibt schon einen ersten Hinweis auf die Titelwahl. Lewandowski schreibt in einer bildmächtigen, fast lyrischen Sprache, die sich immer wieder mit dokumentarischen Einschüben verschränkt. Reale Turnerinnen wie Nadia Comăneci, Olga Korbut oder Simone Biles werden zu Spiegeln eines Systems, das Kinderkörper formt, verbraucht und vermarktet. Am besten fasst das wohl dieses Zitat zusammen: "Eine Kindheit verpassen wie einen Termin.“ (S. 136) Der hohe Preis von Ruhm wird sehr klar benannt.

Die Waage am Halleneingang wird zum Symbol: „Ich stieg auf die Waage, ohne zu wissen, dass ich nie wieder aus ihr herausfinden würde“ (S. 58). Essstörungen, Pubertät, Menstruation, sexualisierte Gewalt, rassistische Schönheitsnormen: die Autorin benennt all das, ohne je ins Sensationelle zu kippen. Bezeichnend fand ich die Passagen über Medialisierung und Kommerzialisierung: „Wenn wir gewinnen, sind wir das Land, der Verein, der Werbevertrag … Wenn wir verlieren, fahren wir nach Hause und beginnen von vorn.“ (S. 106) Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, was für ein Druck das für die Athlet:innen bedeutet.

Formal ist das Buch fordernd. Chronologie wird aufgebrochen, Zeiten verschieben sich, das „Wir“ spricht mal historisch, mal gegenwärtig. Ich war stellenweise irritiert, musste nochmal zurückblättern und Passagen nochmal lesen. Was am Ende bei mir aber bleibt, ist wieder einmal Wut auf ein System, das Menschen nicht ausreichend schützt und Bewunderung für die (real existierenden) Frauen, die viel erlebt und überlebt haben, ohne in der Opferrolle zu verharren. Denn wie wir alle wissen: Die Scham muss die Seiten wechseln.

Fazit
„Die Routinen“ ist definitiv kein leichter Roman, aber ein notwendiger. Für alle, die sich für Körperpolitik, feministische Gegenwartsliteratur und die Schattenseiten des Spitzensports interessieren. Weniger geeignet für Leser:innen, die eine klassische, chronologisch erzählte Sportgeschichte erwarten. Vielen Dank an der Stelle an netgalley.de und den Klett-Cotta Verlag für das Rezensionsexemplar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Skandi-Krimi geht noch :D

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
0

Mit "Wellengrab" (Band 7 der Fabian-Risk-Reihe), kehrt Stefan Ahnhem zu seinem Ermittler nach Helsingborg zurück. Das Hörbuch erschien bei Hörbuch Hamburg, übersetzt von Katrin Frey und eindrucksvoll gesprochen ...

Mit "Wellengrab" (Band 7 der Fabian-Risk-Reihe), kehrt Stefan Ahnhem zu seinem Ermittler nach Helsingborg zurück. Das Hörbuch erschien bei Hörbuch Hamburg, übersetzt von Katrin Frey und eindrucksvoll gesprochen von David Nathan. Danke an der Stelle an netgalley.de und den Hörbuch Hamburg Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kurz zum Inhalt: An einem Spätsommerabend versinkt die schwedische Küste in einem plötzlichen Blackout. Kurz darauf häufen sich merkwürdige Vorfälle – und als ein Mädchen verschwindet, ahnt Fabian Risk, dass alles miteinander zusammenhängt.

Meine Meinung
Ich gebe zu: Die über 1000 Minuten Hörzeit haben mich anfangs abgeschreckt. Aber inhaltlich hatte mich der Politkrimi-Aspekt sofort. Und genau das ist Wellengrab: kein klassischer „Wer-war’s?“-Krimi, sondern ein komplexer, politisch aufgeladener Thriller. Der Einstieg verlangt Geduld. Die Spannung ist nicht sofort greifbar, viele Figuren betreten die Bühne, Perspektiven wechseln. Aber genau hier liegt auch die Stärke des Romans.

Je weiter ich gehört habe, desto klarer wurde das „bigger picture“. Nach dem ersten Drittel zieht das Tempo spürbar an und ab da wollte ich kaum noch pausieren. Besonders intensiv fand ich, dass auch aus Sicht der Antagonist:innen erzählt wird. Als Hörer:in weiß man dadurch oft ein bisschen mehr als die Ermittler:innen und fiebert umso stärker mit.

Was im Buch inhaltlich geschieht, ist erschreckend und gleichzeitig beunruhigend plausibel. Man kann sich leider vorstellen, dass Menschen zu alldem fähig wären oder und jetzt lehne ich mich sehr weit aus dem Fenster, aber angesichts der neusten Skandale rund um Epstein (hat thematisch aber 0 mit dem Buch zu tun) und all die Vertuschungen, vielleicht schon auch in der Realität passieren ohne unser Wissen (ja ich weiß Verschwörungstheorie etc...).

Ich hab das Buch ja als Hörbuch gehört. Dazu kann ich nur sagen: David Nathan trägt das Hörbuch mit seiner ruhigen, markanten Stimme. Er liest präzise, spannungsvoll und mit genau dem richtigen Maß an Zurückhaltung.

Und übrigens: Ich kannte die Reihe vorher nicht und hatte trotzdem keinerlei Probleme, in die Handlung zu finden. Das Buch funktioniert absolut eigenständig.

Fazit
All in all: "Wellengrab" ist ein vielschichtiger, hochaktueller Politthriller, der Geduld belohnt. Für alle, die komplexe Ermittlungen, gesellschaftliche Abgründe und skandinavische Spannung lieben. Weniger geeignet für Leser:innen, die sofortige Action oder einen schlanken, klassischen Krimiplot erwarten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere