Platzhalter für Profilbild

yuxu

aktives Lesejury-Mitglied
offline

yuxu ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit yuxu über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2025

Ein Winterthriller, der alle Erwartungen erfüllt

Eisnebel
0

Das Buch hatte wirklich alle Grundvoraussetzungen, um sehr, sehr gut zu werden – und so viel vorab: Es IST sehr, sehr gut geworden!

Die Geschichte fängt direkt sehr atmosphärisch an, und ich habe das ...

Das Buch hatte wirklich alle Grundvoraussetzungen, um sehr, sehr gut zu werden – und so viel vorab: Es IST sehr, sehr gut geworden!

Die Geschichte fängt direkt sehr atmosphärisch an, und ich habe das Setting sehr geliebt und gefühlt: die Kälte, die Abgeschiedenheit, der ganze Schnee – herrlich für die Einführung in Winterbücher! Allein wegen des Settings war ich von Anfang an gefesselt, und die Geschichte war auch sehr spannend, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Die teils sehr toxischen Charaktere und Beziehungen fand ich super gut umgesetzt. Ich mochte es auch, dass es nur die Sicht von Theo gab, dadurch war die Kluft zu einigen Charakteren größer und man wusste sehr lange nicht, wem man inwieweit trauen durfte und was überhaupt los war. Die Geschichte war auch eher kompliziert, man hat nach und nach mehr herausgefunden und dann auch absolut gut nachvollziehen können. Das liebe ich und das war wirklich grandios umgesetzt.

Das Ende war ebenfalls sehr passend und es wurde alles schlüssig aufgelöst. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich das Buch bestimmt an einem Tag ausgelesen. Ich habe das Buch wirklich total zufrieden zugeklappt und kann es absolut weiterempfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein cozy Roman, der sich etwas zieht

The Pumpkin Spice Latte Disaster
0

Das Cover ist richtig schön und passt perfekt zum Herbst! Ich habe mich auf eine cozy herbstliche Geschichte gefreut und bin ohne allzu hohe Erwartungen an das Buch herangegangen. Wir lernen direkt die ...

Das Cover ist richtig schön und passt perfekt zum Herbst! Ich habe mich auf eine cozy herbstliche Geschichte gefreut und bin ohne allzu hohe Erwartungen an das Buch herangegangen. Wir lernen direkt die Hauptcharaktere Jude und James kennen und alles wirkt sehr ulkig und chaotisch – genau das liebe ich an solchen Geschichten!

Zunächst verstehen sich Jude und James nicht allzu gut und es gibt immer wieder Reibereien, obwohl sie den anderen insgeheim sehr attraktiv finden. Die Dialoge haben Spaß gemacht, und der Slow-Burn-Trope war sehr gut umgesetzt.

Ich mochte auch die Kleinstadt „Lover Whilby“ sowie die einzelnen Charaktere und Geschäfte sehr gerne. Lediglich der Herbst-Vibe kam nicht ganz so intensiv rüber, teilweise hatte ich das Gefühl, dass das Buch genauso gut in einer anderen Jahreszeit hätte spielen können.

Nun zu meinen Kritikpunkten: Ich fand die Handlung viel zu dünn und das Buch hatte für mich einige Längen. Einige für mich wichtige Handlungsstränge wurden gar nicht zu Ende geführt, dabei wäre das dringend notwendig gewesen, da die Handlung meiner Meinung nach viel zu wenig war um das Buch ausreichend zu füllen. Irgendwann hat es sich nur noch angefühlt, als würde ich beim Lesen einfach nicht vorankommen, und ich war regelrecht erleichtert, als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte. Hier wäre weniger tatsächlich mehr gewesen. Insgesamt war es ganz okay für zwischendurch, mehr aber auch nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2025

Anders als erwartet

Das Internat
0

Ich wollte schon länger etwas von dieser Autorin lesen und war sehr gespannt auf dieses Buch. Der Schreibstil war ganz in Ordnung, insgesamt bin ich aber eher langsam durch die Seiten gekommen, weil die ...

Ich wollte schon länger etwas von dieser Autorin lesen und war sehr gespannt auf dieses Buch. Der Schreibstil war ganz in Ordnung, insgesamt bin ich aber eher langsam durch die Seiten gekommen, weil die Story mich nicht richtig packen konnte.

Elli, Ben und Rachel mochte ich ganz gerne, sie waren auch die einzigen Charaktere, zu denen ich so etwas wie Nähe verspürt habe. Ein Mordopfer muss für mich zwar nicht unbedingt sympathisch sein, hier hatte ich jedoch sehr lange das Gefühl, das mir einfach egal war, was passiert war beziehungsweise wer dafür verantwortlich war. Für mich hatte das Buch auch einige Längen und es passierte sehr lange sehr wenig.

Die eher seichte Story wirkte mit dem Privatleben des Ermittlers und seinen Angehörigen gestreckt, prinzipiell mag ich das auch sehr, hier wirkte es mir etwas zu gezwungen und hat sich stellenweise wie „Füllmaterial" angefühlt.

Auf die wenigen Zweifel, die gesät wurden, bin ich kaum angesprungen. Das Ende wiederum konnte dann doch noch etwas überraschen, wobei sich dieses auch nicht ganz rund anfühlte und vieles für mich keinen Sinn ergab.
Ich habe auf einen zur Halloweenzeit passenden Thriller erhofft, da der Mord in der Geschichte auch an Halloween passierte, tatsächlich war es für mich aber eher ein etwas seichterer Krimi, der mich nicht so gut unterhalten konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2025

Wenn eine Thrillerautorin selbst zum Thriller wird...

Love, Mom
0

Optisch hat das Cover und der Farbschnitt sofort für mich gepunktet, und die Idee fand ich sofort total packend – eine Thrillerautorin in einem Thriller? Give me more!

Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, ...

Optisch hat das Cover und der Farbschnitt sofort für mich gepunktet, und die Idee fand ich sofort total packend – eine Thrillerautorin in einem Thriller? Give me more!

Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil war direkt sehr flüssig und angenehm, ich hatte nur das Gefühl, das zu wenig passierte. Ich war überrascht, dass die Hauptprotagonistin Mackenzie erst 21 Jahre alt war, irgendwie hatte ich gedacht, sie würde älter sein. Aber sie wurde sehr altersgerecht dargestellt, sodass es gut gepasst hat.

Es gab zum Teil wechselnde Perspektiven, und zwischendurch die Briefe aus der Vergangenheit. Das war eine sehr gute Abwechslung und man hat sich immer auf den folgenden Teil gefreut. Mackenzie und ihren besten Freund E. J. mochte ich ganz gerne, der Vater ist im Vergleich aber ein bisschen zu blass geblieben. Gerade über Mackenzies Verhältnis mit ihm hätte ich gerne mehr erfahren.

Ich fand auch sehr positiv, dass die zum Teil wechselnden Erzählperspektiven sehr authentisch waren. Spätestens ab der Hälfte konnte das Buch mich absolut fesseln – so sehr, das ich es am selben Tag noch beenden musste. Obwohl ich lange nicht wusste, in welche Richtung die Geschichte geht, war ich trotzdem total gefesselt.

Das Ende konnte mich dann echt überraschen, es gab aber leider auch einige Logikfehler, die meine Bewertung etwas abschwächen. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Blick behalten, ihr nächstes Buch erscheint im Januar und ich freue mich jetzt schon darauf!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein Mord im Internat – mit etwas zu vielen Blickwinkeln

Promise Boys - Drei Schüler. Drei Motive. Ein Mord.
0

Die Thematik mit einem Internat für Jungen und einem Mord, der dort geschehen ist, hat sich sofort spannend angehört. Ich war auch sehr neugierig auf die drei Schüler, die für den Mord als Verdächtige ...

Die Thematik mit einem Internat für Jungen und einem Mord, der dort geschehen ist, hat sich sofort spannend angehört. Ich war auch sehr neugierig auf die drei Schüler, die für den Mord als Verdächtige galten.

Das Buch ist in vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben, das hat mir anfangs ein wenig Angst gemacht, letztendlich war es aber überhaupt kein Problem, die Charaktere auseinanderzuhalten. Die sehr spezielle Erzählweise mit den vielen verschiedenen Perspektiven fand ich sogar ganz erfrischend, da es mal etwas anderes war. Dadurch entstand aber etwas weniger Nähe zu den Hauptprotagonisten, als ich es sonst gewohnt bin. Mit der Zeit gab es weniger Perspektiven, und ich hätte mir gewünscht, dass das etwas früher eingetreten wäre, denn so hätte ich das Buch wahrscheinlich weniger häufig unterbrochen.

Dadurch gab es meiner Meinung nach zu viele Informationen, die nicht notwendig waren und die Geschichte eher aufgehalten als vorangetrieben haben.
Einige der gelegten Fährten waren sehr gut und ich wusste absolut nicht, wer der Mörder ist. So richtig viel zum Spekulieren hatte man meiner Meinung nach aber im Gesamten nicht, hier hätte ich mir mehr Plot dazu gewünscht. Richtig flüssig fand ich die Geschichte erst im letzten Drittel.
Die Auflösung habe ich so nicht vorhergesehen, und das Ende fand ich sogar sehr gut gemacht.

Insgesamt hatte ich Spaß beim Lesen, fand den Plot aber etwas flach. Einhundert Seiten mehr und einige Perspektiven weniger hätten dem Buch finde ich gut getan, Spaß beim Lesen hatte ich trotzdem. Das Buch war ganz gut für zwischendurch, für mich aber leider nicht mehr.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere