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yviwi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Das perfekte Timing

The Night We Met
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Manche Begegnungen passieren nur für einen Moment und verändern trotzdem alles.Und genau so hat sich The Night We Met für mich angefühlt.

Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses warme, leicht melancholische ...

Manche Begegnungen passieren nur für einen Moment und verändern trotzdem alles.Und genau so hat sich The Night We Met für mich angefühlt.

Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses warme, leicht melancholische Gefühl, das sich durchs ganze Buch zieht. Es ist keine laute Geschichte, kein ständiges Drama – sondern eher dieses leise Kribbeln, dieses „Was wäre wenn“, das einen beim Lesen begleitet. Die Geschichte lebt für mich von den Emotionen zwischen den Zeilen. Von Blicken, unausgesprochenen Gedanken und Momenten, die sich ganz still ins Herz schleichen. Was ich besonders mochte, war die Art, wie Nähe und Distanz gleichzeitig spürbar sind. Diese Verbindung zwischen den Charakteren fühlt sich echt an – nicht perfekt, nicht kitschig, sondern mit Ecken, Zweifeln und genau den Unsicherheiten, die es greifbar machen. Auch die Themen Liebe, Timing und Lebenswege spielen eine große Rolle. Dieses Gefühl, dass manchmal alles richtig ist – nur vielleicht nicht zum richtigen Zeitpunkt.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Scharfsinn der bleibt

Die Rätsel meines Großvaters
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Ich habe gerade „Die Rätsel meines Großvaters“ beendet und muss erst einmal tief durchatmen, denn dieses Buch hat mich auf eine ganz andere, leisere Art völlig gefangen genommen, als ich es von meinen ...

Ich habe gerade „Die Rätsel meines Großvaters“ beendet und muss erst einmal tief durchatmen, denn dieses Buch hat mich auf eine ganz andere, leisere Art völlig gefangen genommen, als ich es von meinen üblichen Thrillern gewohnt bin. Die Momente, in denen der Großvater trotz seiner Halluzinationen und der schwindenden Erinnerung allein durch messerscharfe Logik und Kombinationsgabe zum „Ermittler im Sessel“ wird, sind einfach brillant konstruiert. Es ist japanische Kriminalliteratur vom Feinsten – ruhig, präzise und unheimlich klug, ohne jemals reißerisch zu sein. Besonders die unzerbrechliche Verbindung zwischen Enkelin und Großvater hat mein Herz berührt und die Geschichte für mich so wertvoll gemacht. Beim Lesen fühlte ich mich mit einer großen Tasse Tee auf meinem Sofa wie auf einem kleinen, atmosphärischen Kurztrip nach Japan. Dieses Bucht hat mich nach der letzten Seite noch lange zum Nachdenken gebracht.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Zimmer 27

Das White Octopus Hotel
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Alexandra Bell hat mit „Das White Octopus Hotel“ eine Geschichte geschaffen, die mich von der ersten Seite an vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man das Gefühl ...

Alexandra Bell hat mit „Das White Octopus Hotel“ eine Geschichte geschaffen, die mich von der ersten Seite an vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man das Gefühl hat, nicht nur eine Geschichte zu lesen, sondern einen realen Ort zu betreten.

Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die unglaubliche Liebe zum Detail. Die Beschreibungen des Hotels und seiner Umgebung sind so realistisch und lebendig, dass ich die mir das Personal und die Gäste so gut vorstellen konnte. Jedes Zimmer, jeder Korridor und jedes noch so kleine Einrichtungsstück scheint eine eigene, geheimnisvolle Geschichte zu flüstern und ich mochte es, dass man Seite für Seite erfahren hat, was die Gegenstände so besonders macht. Es ist kein Buch, das man mal eben schnell wegliest, sondern eins, das man richtig genießen muss, weil die Atmosphäre so dicht und besonders ist.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Zwischen Plappergei und Hähmster

Das NEINhorn-ABC
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Optisch ist das Buch ein echter Hingucker. Die Bilder sind farbenfroh, detailreich und liebevoll gestaltet. Beim Durchblättern entdeckt man immer wieder kleine Details, die zusätzlichen Charme verleihen.

Außerdem ...

Optisch ist das Buch ein echter Hingucker. Die Bilder sind farbenfroh, detailreich und liebevoll gestaltet. Beim Durchblättern entdeckt man immer wieder kleine Details, die zusätzlichen Charme verleihen.

Außerdem gefällt mir die Bandbreite an Tieren, die im Laufe der Geschichte vorkommen. Neben dem Neinhorn begegnet man verschiedenen fantasievollen Figuren, die jeweils ihre ganz eigenen Eigenschaften und Sprachweisen mitbringen. Das sorgt für Abwechslung und macht die Geschichte lebendig und vielseitig.

Kritisch sehe ich allerdings die absichtlich falsch geschriebenen Tiernamen. Zwar sind diese als humoristisches Stilmittel gedacht, jedoch können sie – gerade für jüngere Kinder, die noch lesen und schreiben lernen – zu Verwirrungen bei der Rechtschreibung beitragen. Ich persönlich fände es besser, wenn sich die reimenden oder besonders kreativen Wortspiele stärker in den Sprechblasen oder im Dialog wiedergefunden hätten, während die Namen selbst korrekt geschrieben wären. So hätte man den Humor beibehalten können, ohne mögliche Unsicherheiten bei der Schreibweise zu fördern. Zudem kommt das Neinhorn nur einmal vor und das finde ich zu wenig, da es auch auf der Titelseite ist. Hier hätte ich mir Dialoge zwischen dem Neinhorn und den anderen Tieren gewünscht.

Insgesamt ist Das Neinhorn ein sehr schön illustriertes, witziges Kinderbuch mit viel Einfallsreichtum. Trotz meiner Kritik an der Schreibweise der Tiernamen bleibt es eine unterhaltsame Geschichte, die zum Vorlesen und gemeinsamen Lachen einlädt.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Willkommen zurück

Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß
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Als großer Fan von Gravity Falls war ich sehr gespannt auf dieses Buch – und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Willkommen in Gravity Falls – Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß ...

Als großer Fan von Gravity Falls war ich sehr gespannt auf dieses Buch – und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Willkommen in Gravity Falls – Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß schafft es, den einzigartigen Humor und den Charme der Serie perfekt einzufangen.

Besonders begeistert haben mich die wunderschönen Illustrationen. Jede Seite ist liebevoll gestaltet und steckt voller kleiner Details, die man beim ersten Durchblättern vielleicht sogar übersieht. Die Zeichnungen sind farbenfroh, lebendig und bleiben dem Stil der Serie absolut treu. Dadurch fühlt man sich sofort wieder wie mitten im Mystery Shack.

Auch die Story hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist witzig, spannend und gleichzeitig typisch verrückt – genau so, wie man es von Dipper und Mabel erwartet. Die Mischung aus Mysterien, Tagebuch-Elementen und den unterschiedlichen Perspektiven der Charaktere macht das Lesen abwechslungsreich und unterhaltsam. Besonders schön ist, dass der Humor sowohl für jüngere Leser als auch für ältere Fans funktioniert.

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