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yviwi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2026

Bisschen Zauberei

Leserabe 1. Lesestufe Kurz und leicht - Das Einhorn und der Zauber-Traum
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Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert von den Ravensburger Büchern für Kinder! Auch dieses Mal fand ich die Gestaltung sehr gelungen, die Illustrationen sorgen dafür, dass man auch mal länger auf einer ...

Ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert von den Ravensburger Büchern für Kinder! Auch dieses Mal fand ich die Gestaltung sehr gelungen, die Illustrationen sorgen dafür, dass man auch mal länger auf einer Seite bleibt. Das Buch ist farbenfroh gestaltet, die Schriftgröße ist angenehm groß und die Illustration passen immer sehr gut zu den Textabschnitten. Sprachlich ist das Buch auch auf einem guten Sprachniveau, dass die Kinder alleine lesen können und an einigen Stellen etwas länger benötigen und dabei neue Wörter lernen, dabei aber nie aus dem Lesefluss geraten. Die Spannung im Buch war jederzeit gegeben, dass es sogar mir als Erwachsene sehr Spaß gemacht hat und ich immer am miträtseln war. Die Einhörner hatten in dem Buch tolle Charakterzüge und auch die Story war toll aufgebaut und hat viele verschiedene Schauplätze gehabt.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Der Präsident

Die Liebeshungrigen
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"Die Liebeshungrigen" hatte für mich eine spannende Grundidee und einige interessante Gedanken über Beziehungen, Sehnsucht und emotionale Abhängigkeit. Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht komplett ...

"Die Liebeshungrigen" hatte für mich eine spannende Grundidee und einige interessante Gedanken über Beziehungen, Sehnsucht und emotionale Abhängigkeit. Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht komplett überzeugen.
Vor allem mit dem Schreibstil bin ich nicht richtig warm geworden. Vieles wirkte auf mich distanziert und stellenweise fast nüchtern, wodurch ich emotional nie ganz in der Geschichte angekommen bin. Gerade bei so vielen intensiven Themen hätte ich mir mehr Gefühl und Nähe zu den Figuren gewünscht.
Dennoch war die Atmosphäre im Buch besonders und man merkt, dass Karine Tuil gesellschaftliche und zwischenmenschliche Dynamiken sehr genau beobachtet. Dennoch war das Buch an vielen Stellen sehr zäh und hat sich für mich auch oftmals nur gezogen.
Insgesamt also kein schlechtes Buch, aber leider auch keines, das mich wirklich packen konnte.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Der Fall Beth

Beth is dead
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Je mehr Geheimnisse ans Licht kamen, desto weniger konnte ich irgendeiner Schwester vertrauen 🖤🔍

Beth Is Dead war für mich direkt ein Buch, bei dem ich komplett im Rätselmodus war.

Die Verbindung zum ...

Je mehr Geheimnisse ans Licht kamen, desto weniger konnte ich irgendeiner Schwester vertrauen 🖤🔍

Beth Is Dead war für mich direkt ein Buch, bei dem ich komplett im Rätselmodus war.

Die Verbindung zum Buch "Little Women" hat mir richtig gut gefallen – vor allem, weil die vier Schwestern ähnliche Charakterzüge wie im Originalbuch haben, aber es in der heutigen Zeit stattfindet und ich mir alle so gut vorstellen konnte. Mir hat auch gefallen, dass Beth im Buch selber zu Wort kommt und man als Leser die Chance hatte, sie auch kennenzulernen. Dadurch fühlte sie sich nie wie nur „die Tote“ an, sondern wie eine echte Person mit eigener Stimme.

Was ich beim Lesen geliebt habe: Man verdächtigt einfach ALLE. 😭
Immer wenn ich dachte: Okay, sie oder er ist safe unschuldig, kamen plötzlich neue Geheimnisse ans Licht und ich war direkt wieder am Zweifeln. Dieses ständige Miträtseln hat dafür gesorgt, dass ich komplett im Flow war.

Gegen Ende hatte ich zwar eine Vermutung, wer gesucht wird – und lag tatsächlich richtig – aber das Ende konnte mich trotzdem nochmal überraschen.

Das Buch liest sich super schnell weg und macht richtig Spaß, wenn man Thriller liebt, bei denen man dauerhaft mitdenkt und niemandem wirklich trauen kann. 🖤📚

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Das perfekte Timing

The Night We Met
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Manche Begegnungen passieren nur für einen Moment und verändern trotzdem alles.Und genau so hat sich The Night We Met für mich angefühlt.

Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses warme, leicht melancholische ...

Manche Begegnungen passieren nur für einen Moment und verändern trotzdem alles.Und genau so hat sich The Night We Met für mich angefühlt.

Schon nach den ersten Seiten hatte ich dieses warme, leicht melancholische Gefühl, das sich durchs ganze Buch zieht. Es ist keine laute Geschichte, kein ständiges Drama – sondern eher dieses leise Kribbeln, dieses „Was wäre wenn“, das einen beim Lesen begleitet. Die Geschichte lebt für mich von den Emotionen zwischen den Zeilen. Von Blicken, unausgesprochenen Gedanken und Momenten, die sich ganz still ins Herz schleichen. Was ich besonders mochte, war die Art, wie Nähe und Distanz gleichzeitig spürbar sind. Diese Verbindung zwischen den Charakteren fühlt sich echt an – nicht perfekt, nicht kitschig, sondern mit Ecken, Zweifeln und genau den Unsicherheiten, die es greifbar machen. Auch die Themen Liebe, Timing und Lebenswege spielen eine große Rolle. Dieses Gefühl, dass manchmal alles richtig ist – nur vielleicht nicht zum richtigen Zeitpunkt.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Scharfsinn der bleibt

Die Rätsel meines Großvaters
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Ich habe gerade „Die Rätsel meines Großvaters“ beendet und muss erst einmal tief durchatmen, denn dieses Buch hat mich auf eine ganz andere, leisere Art völlig gefangen genommen, als ich es von meinen ...

Ich habe gerade „Die Rätsel meines Großvaters“ beendet und muss erst einmal tief durchatmen, denn dieses Buch hat mich auf eine ganz andere, leisere Art völlig gefangen genommen, als ich es von meinen üblichen Thrillern gewohnt bin. Die Momente, in denen der Großvater trotz seiner Halluzinationen und der schwindenden Erinnerung allein durch messerscharfe Logik und Kombinationsgabe zum „Ermittler im Sessel“ wird, sind einfach brillant konstruiert. Es ist japanische Kriminalliteratur vom Feinsten – ruhig, präzise und unheimlich klug, ohne jemals reißerisch zu sein. Besonders die unzerbrechliche Verbindung zwischen Enkelin und Großvater hat mein Herz berührt und die Geschichte für mich so wertvoll gemacht. Beim Lesen fühlte ich mich mit einer großen Tasse Tee auf meinem Sofa wie auf einem kleinen, atmosphärischen Kurztrip nach Japan. Dieses Bucht hat mich nach der letzten Seite noch lange zum Nachdenken gebracht.

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