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Veröffentlicht am 01.03.2020

Die Erwartungen sind hoch, aber leider wurde ich enttäuscht

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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„Jeder hat sein Päckchen zu tragen, Callahan. Jeder.“ Er drückte meine Hand und ließ sie dann los. „Bloß dass deins für jeden offen erkennbar ist, und ich beneide dich nicht darum. Aber jeder hat seine ...

„Jeder hat sein Päckchen zu tragen, Callahan. Jeder.“ Er drückte meine Hand und ließ sie dann los. „Bloß dass deins für jeden offen erkennbar ist, und ich beneide dich nicht darum. Aber jeder hat seine Probleme, ob man sie nun sieht oder nicht.“

Mit „Bevor wir fallen“ beginnt die Ivy-Years-Reihe rund um das Harkness College. Der erste Band erzählt die Geschichte von Corey Callahan, die ihr Studium im Rollstuhl beginnen muss, und Adam Hartley, der sich kurz vor Beginn des neuen Semesters ein Bein gebrochen hat. Sie lernen sich im barrierefreien Wohnheim kennen und werden rasch Freunde. Allerdings entwickelt Corey Gefühle für Hartley, der bereits an eine andere vergeben ist...⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Autorin erschafft eine tolle Wohlfühl-Atmosphäre mit lustigen und einzigartigen Charakteren. Ich habe nur einen Tag gebraucht, bis ich auf der letzten Seite angelangt war, da es sich flüssig liest. Allerdings gab es mehrere Dinge, die mich gestört haben, angefangen damit, dass die Protagonisten sich immer beim Nachnamen angesprochen haben. Außerdem wurde die Handlung mal extrem detailliert und mal viel zu schnell erzählt. Das führte auch dazu, dass die Charakterentwicklung an mancher Stelle viel zu kurz kam.

Alles in allem erhält das Buch von mir 2,5/5 Sterne.
Ich werde die nächsten Teile aber trotzdem lesen und freue mich schon darauf!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2020

Düster, rau und gleichzeitig voller Emotionen

Midnight Blue
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„Ich bin Künstler. Es ist nicht meine Aufgabe, glücklich zu sein. Ich muss fühlen und leiden und dieselben Empfindungen in anderen auslösen.“

Midnight Blue erzählt die Geschichte von Indie, die dringend ...

„Ich bin Künstler. Es ist nicht meine Aufgabe, glücklich zu sein. Ich muss fühlen und leiden und dieselben Empfindungen in anderen auslösen.“

Midnight Blue erzählt die Geschichte von Indie, die dringend Geld benötigt, und Alex, ein Rockstar der die Finger nicht von Drogen lassen kann. Beide Charaktere sind schlagfertig, was zu energiegeladenen Wortgefechten führt. Zusammen mit den vielen Emotionen ist dies eine wunderbare Kombination, die eine sehr gelungene Story hergibt. Es ist auch einfach wundervoll, wie tiefgründig die Charaktere ausgearbeitet sind, besonders Alex. Er sorgt nicht nur einmal dafür, dass einem als Leser das Herz bricht - und dann Stück für Stück wieder zusammengesetzt wird.

Ich hatte meine Schwierigkeiten, in die Story reinzukommen, da der Anfang recht zäh war. Wenn man allerdings erstmal eingetaucht ist, möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ehe man sich versieht ist man schon auf der letzten Seite und weiß nun nicht mehr, wohin mit all den Gefühlen.

Midnight Blue bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen und ist absolut zu empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2020

Das Klischee Beziehungsdreieck geht auch anders

Bring Down the Stars
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For you, I would bring down the stars...

Die junge Studentin Autumn liebt die Gedichte, die Connor für sie schreibt - allerdings ahnt sie nicht, dass Weston, Connors bester Freund, hinter diesen Gedichten ...

For you, I would bring down the stars...

Die junge Studentin Autumn liebt die Gedichte, die Connor für sie schreibt - allerdings ahnt sie nicht, dass Weston, Connors bester Freund, hinter diesen Gedichten steckt. Noch dazu lassen die Gedanken an die beiden Autumn keine Ruhe, sie fühlt sich nämlich nicht nur zu Connor hingezogen...

Die Handlung klingt zunächst recht simpel, aber man ist von Seite eins an von Emma Scotts wunderschön poetischem Schreibstil gefesselt. Es war mein erstes von von dieser Autorin und die Art und Weise, wie diese Geschichte geschrieben ist, werde ich sicher nicht vergessen. Der Grundton hat etwas ganz einzigartiges an sich und man möchte einfach nur weiterlesen - aber zugleich soll es nie aufhören. Die Ladung an Gefühlen, die von Seite zu Seite größer wird, darf man auch nicht vergessen.
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Die Charaktere, Autumn, Connor und Weston, haben alle drei Ihre ganz eigene Art, die gut zur Handlung passt und somit sehr gelungen ist. Man fühlt mit Ihnen. Nicht selten musste ich schreien, lachen oder weinen...⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Apropos Handlung: Sie ist definitiv nicht vorhersehbar. Es bleibt bis zur letzten Seite spannend. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen!
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Insgesamt ist dieses Buch für mich ein Jahreshighlight mit 5/5 Sternen (am liebsten würde ich noch mehr vergeben!)

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Veröffentlicht am 01.03.2020

Lang mögen die schönen Herzen leben

Light Up the Sky
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"Das Herz versteckt sich hinter dem Verstand. Aber wenn das Herz sich verstecken muss, um nicht die zu verletzen, die es liebt?"

Mittlerweile habe ich auch den zweiten Teil des Beautiful-Hearts-Duetts ...

"Das Herz versteckt sich hinter dem Verstand. Aber wenn das Herz sich verstecken muss, um nicht die zu verletzen, die es liebt?"

Mittlerweile habe ich auch den zweiten Teil des Beautiful-Hearts-Duetts beendet. Ich habe nur wenige Stunden dafür gebraucht, weil man nur so durch die Seiten fliegt und das Buch gar nicht mehr weglegen möchte, genau wie beim ersten Teil. Zur Handlung möchte ich nicht viel sagen, um niemanden zu spoilern. Es beginnt direkt nach dem Ende des ersten Bandes und die Geschichte dreht sich weiterhin um die Beziehung zwischen Autumn, Connor und Weston.

Von der ersten Seite an war ich voll in der Story drin, auch wenn zunächst nicht allzu viel Spannendes passiert. Das legt sich schnell wieder, denn nach und nach kommt das zum Vorschein, was die Autorin besonders gut kann: mit den Emotionen der Leser spielen. Die Charaktere machen viel durch und man möchte sie schütteln, umarmen und zugleich mit ihnen weinen. Es ist unglaublich berührend, welche Entwicklungen hier stattfinden.

Ich finde es sehr beeindruckend, in was die Autorin die Geschichte verwandelt hat. Man fängt im ersten Teil an und geht davon aus, eine normale Dreiecksbeziehung zu erleben. Tja, das was einen hier erwartet, ist anders. Es ist so viel mehr und es ist echt gut. Normalerweise bin ich von dieser Idee kein Fan, aber hier wurde ich überwältigt. Man lernt in diesem Teil viel über Liebe, Freundschaft und noch ein anderes wichtige Thema, über das man sonst noch nicht viel im NA-Genre liest.

Für mich ist dieses Buch ein gelungener Abschluss und die Dilogie werde ich nicht so schnell vergessen! Ich vergebe 5/5 Sternen.

Vielen Dank nochmal an den Lyx-Verlag für das Rezensionsexemplar! (Die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars hat meine Meinung nicht beeinflusst.)

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Veröffentlicht am 01.03.2020

Gut für zwischendurch, aber leider nicht mehr

Someone Else
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Es war ein echt tolles Gefühl, wieder in diese Welt einzutauchen und neues von Charakteren zu lesen. Ich muss sagen, dass ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut habe und besonders weil der erste Teil ...

Es war ein echt tolles Gefühl, wieder in diese Welt einzutauchen und neues von Charakteren zu lesen. Ich muss sagen, dass ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut habe und besonders weil der erste Teil für mich ein Highlight war hatte ich hohe Erwartungen. Der Schreibstil ist wie immer echt angenehm und man fliegt förmlich durch die Seiten, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages beenden konnte.

Es ist eine leichte Story, aber genau da liegt das Problem: es passiert gefühlt kaum etwas. Ich finde, dass auf viele Aspekte, die echt Potenzial hatten, einfach nicht ausgebaut wurden. Außerdem kam ich persönlich nicht gut mit Cassie klar, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, da man zu wenig über sie und ihr bisheriges Leben erfährt und sie sich manchmal wirklich merkwürdig verhält und gefühlt keine Entscheidungen allein treffen will oder kann. Auri ist cool, aber mehr kann ich über ihn nicht wirklich sagen, weil es hier auch wieder an Hintergrund fehlt. Was mir zwischen den beiden aber gefallen hat, waren die ganzen Fandom-Referenzen, ähnlich wie bei Micah in Someone New.

Insgesamt vergebe ich 3,5/5 Sternen, aber ich freue mich schon sehr auf Someone to Stay!

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