Cover-Bild Maggie und die Stadt der Diebe
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 13.07.2015
  • ISBN: 9783522184038
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Patrick Hertweck

Maggie und die Stadt der Diebe

Historische Actiongeschichte mit einer Prise Magie

New York, 1870. Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt. Atmosphärisch und fesselnd - ein brillant geschriebenes Erstlingswerk in der Tradition von Rowling und Funke.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2025

Tolles Jugendbuch - Abenteuer und Aufdeckung der Vergangenheit

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Das Buch hab ich mir vor einigen Jahren gekauft, als ich es im Social Media Bereich gesehen habe. Mir gefiel das Cover unheimlich gut und der Klappentext hörte sich für mich interessant an.

Der Schreibstil ...

Das Buch hab ich mir vor einigen Jahren gekauft, als ich es im Social Media Bereich gesehen habe. Mir gefiel das Cover unheimlich gut und der Klappentext hörte sich für mich interessant an.

Der Schreibstil von Patrick Hertweck ist sehr angenehm und leicht verständlich, passend für ein Kinder- und Jugendbuch. Ich bin sehr gut vorwärts gekommen und immer wieder haben sich beim Lesen ganze Szenen bildlich in meinem Kopf abgespielt.

Der Leser begleitet die junge Maggie durch die Slums von Manhattan, wo sie relativ schnell aufgrund einer Flucht vor seltsamen, gefährlichen Leuten auf eine junge Diebesbande trifft, die sie aufnimmt und ihr hilft. Maggie versucht herauszufinden, was diese Männer, die sie verfolgt hatten, von ihr wollten. Dabei kommt sie einem Geheimnis immer näher, welches ihr mehr über ihre Vergangenheit erzählt. An ihre Vergangenheit kann sie sich nämlich nicht so richtig erinnern. Sie weiß nur, dass sie früh in einem Waisenhaus gelandet ist.

Ich persönlich fand diese Geschichte großartig. Es ist wirklich ein wahres Abenteuer. Es gibt einige brenzliche Situationen und ich habe wirklich mit Maggie mitgefiebert. Schön war es zu sehen, wie Maggie mehr über sich selbst herausfindet und wie die Diebesbande zu ihr steht und ihr hilft. Freundschaft ist als Thema also auch mit aufgegriffen worden. Die Charaktere sind dem Autor sehr gut gelungen. Manche bringen eine Geschichte mit, manche haben eher eine Randfunktion. Ich finde das Maß für ein Kinder- und Jugendbuch perfekt.

Dieses Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die auf Abenteuer stehen.


Fazit:
Mit "Maggie und die Stadt der Diebe" bietet Patrick Hertweck den Lesern ein tolles Leseabenteuer, mit interessanten Charakteren sowie einem sehr guten Mix aus Ruhe und actionreichen Szenen.

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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein starkes Mädchen

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Maggie hatte schon im Waisenhaus, in dem sie seit ihrem 3. Lebensjahr aufgewachsen ist, ein merkwürdiges Gefühl, als ihre vermeintlichen Eltern sie abgeholt haben. Doch als sie ihr einen Trank eingeflößt ...

Maggie hatte schon im Waisenhaus, in dem sie seit ihrem 3. Lebensjahr aufgewachsen ist, ein merkwürdiges Gefühl, als ihre vermeintlichen Eltern sie abgeholt haben. Doch als sie ihr einen Trank eingeflößt haben, wusste Maggie, dass da was faul war. Also ist sie geflohen. In ihrer größten Not trifft sie auf einen Fremden, der sie nach Gates of Hell schickt, wo sie die 40 Little Thieves trifft, eine Kinderbande angeführt von einem Zwerg. Zum Glück nehmen sie Maggie ohne viele Fragen zu stellen auf. Schnell fühlt sie sich heimisch, und doch gab es zu viele Zufälle bei ihrer Entführung und Flucht, die sie nicht ruhen lassen.

Maggie ist ein mutiges Mädchen, das weiß was sie will und auch gerne mal zurück schnauzt, wenn sie einen Anpfiff bekommt. Mit den 40 Little Thieves findet sie 4 wunderbare Freunde, die ihr sofort beistehen und ihr Geheimnis für sich behalten. Auf der Suche nach Maggies Vergangenheit, decken die 5 nicht nur die Identität ihres Anführers auf, sondern bringen ganz Manhattan durcheinander.
Dieses Buch ist witzig, spannend und sehr schön geschrieben. Ein Jugendbuch, das ich mir damals schon gewünscht hätte. Maggie ist ein wundervolles Mädchen, erinnert ein wenig an Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter, oder auch die rote Zora. Alles bewundernswerte Mädels, genau wie Maggie.

Veröffentlicht am 18.04.2020

Zu viel Verworrenheit

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Rezension „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck



Meinung

Nach „Tara und Tahnee“, welches ein wahres Highlight für mich war, konnte ich es nicht erwarten Maggie kennenzulernen und freute ...

Rezension „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck



Meinung

Nach „Tara und Tahnee“, welches ein wahres Highlight für mich war, konnte ich es nicht erwarten Maggie kennenzulernen und freute mich wahnsinnig auf die Geschichte. Äußerlich kann Maggie definitiv mit Tara und Tahnee mithalten, was für mich als Cover Liebhaber und Käufer schon wichtig ist. Doch leider stellte ich nach den ersten Seiten fest, dass wir keine Freunde werden würden.

Vorweg möchte ich sagen das es weder an der Tatsache lag weil Maggie Patrick Hertwecks Debüt ist, denn so etwas spielt bei mir keine Rolle, und es lag auch nicht an zu hohen Erwarten a la „ich vergleiche Maggie mit Tara und Tahnee“. Auch dies mache ich nicht, jedes Buch, jede Geschichte, wird von mir unabhängig bewertet, ich gehe selten an Bücher mit expliziten Erwartungen. Ich lasse mich frei und unvoreingenommen fallen.

Warum wollte der Funke also einfach nicht überspringen? Warum konnte die Magie mich nicht vollkommen erreichen? Ich kenne Patrick Hertwecks Schreibstil durch Tara und Tahnee, doch hier war es in vielen Punkten anders. Mit einem enormen Informationsfluss, einem unglaublichen Detailreichtum und teils verstrickten Sätzen, kämpfte ich darum dem Geschehen zu folgen.

Ich fand weder die mir bekannte Gradlinigkeit, noch den roten Faden. Verlor mich schon auf den ersten 100 Seiten in Verwirrungen, die sich nicht lösen wollten und wie ein Netz um mich geschlungen waren. Je weiter die Geschichte ging umso mehr lichtete sich dieser Schleier, doch kam er einfach zu spät. Ich erkannte sehr wohl das Abenteuer und auch die bekannte Bildgewalt, aber der Zauber fehlte mir.

Das Setting ist wieder einmal in einer hoch interessanten Epoche der Vergangenheit angesiedelt. Ich konnte mir jeden Dreck, jede Gasse, jedes baufällige Gebäude, vorstellen als sei ich selbst vor Ort. Die bildhaften Beschreibungen waren der erste Lichtblick und ließen mich auf weitere hoffen. Patrick versteht sich unglaublich darauf, dem Leser eine Bilderflut in den Kopf zu projizieren. Hut ab für seine Bildgewaltigen Darstellungen.

Maggie und ihr bunter Haufen nahmen mir dann allerdings wieder den Moment der Glückseligkeit. Es schien als seien sie vor jeder Gefahr gefeit, nichts konnte ihnen etwas anhaben und das machte sowohl Maggie als auch die anderen Figuren unrealistisch und unlogisch für mich. Dennoch konnten mich die Dialoge und das Gegenseite aufziehen zum Lachen bringen und heiterten meine Stimmung auf. Sie wuchsen mir dann doch nach und nach ans Herz wenngleich ich anfänglich mit mehr Realismus gerechnet hatte.

Die Handlung war ein stetes auf und ab für mich, verlor an vielen Punkten seine Spannung und ging in Wirrwarr unter, was es mir schwer machte an der Geschichte dran bleiben zu wollen. Die Emotionen konnten mich nicht packen und ich suchte vergebens nach dem unerwarteten. Dem Moment wenn du nicht mehr loslassen kannst. Er blieb leider aus.


Fazit

Maggie und die Stadt der Diebe hat gute Ansätze, Potenzial, doch schlussendlich ist es eine Geschichte mit zu vielen Ecken und Kanten. Der Schauplatz stellt mit seiner Bildgewalt ein echtes Highlight dar, doch führen ein zu hoher Informationsfluss, Detailreichtum und Wirrwarr, zu Verworrenheit und Schwächen die Spannung.

Die Kinder waren mir teils nicht authentisch genug und ich vermisste den Realismus, obgleich ihre Art und ihr Zusammenhalt amüsant und humorvoll waren. Ich hätte mir so gern gewünscht dieses Buch zu lieben doch die Handlung kam viel zu oft zum erlahmen und erinnerte an zähen Brei.

Mein Herz schlägt immer noch für Tara und Tahnee und ich werde die Werke des Autors unbedingt weiter verfolgen. Auch wenn Maggie und die Stadt der Diebe mein Bücher Herz hat nicht höher schlagen lassen.


Bewertung 🌟🌟🌟 (3/5)

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