Cover-Bild Mörderische Provence
Band 3 der Reihe "Ein Fall für Commissaire Leclerc"
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 26.06.2019
  • ISBN: 9783596522484
Pierre Lagrange

Mörderische Provence

Geschenkausgabe im Miniformat

Ein heißer Sommer in der Provence. Die Landschaft flirrt unter der erbarmungslosen Mittagssonne. Doch irgendwo im Dunkeln geschehen eiskalte Morde …

Commissaire Albin Leclercs neuester Fall lässt seine Leser frösteln

Commissaire Albin Leclerc bekommt einen Anruf. Ein alter Freund bittet ihn um Hilfe, denn dessen Tochter Isabelle ist verschwunden. Sie kellnerte in einem Café in Gordes, doch eines Abends kam sie nach der Arbeit nicht mehr nach Hause.
Albin begibt sich gemeinsam mit seinem Mops Tyson auf Spurensuche. Hinweise führen ihn zu einem provenzalischen Schlosshotel. Undercover bei einem berühmten Sternekoch, kommt Albin im Hotel einem fiesen Komplott auf die Schliche. Bald schon findet er eine siedend heiße Spur. Dabei macht er eine grauenhafte Entdeckung…

Der neue Krimi von Pierre Lagrange entführt Sie in die sommerliche, unter der Hitze flirrende Landschaft der Provence. Und lässt Ihnen dann das Blut in den Adern gefrieren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2025

Mein liebster Band der Reihe bisher

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Ich habe die Geschichte auch als Hörbuch gehört und bin ehrlich: vermutlich nicht die beste Einschlaf-Lektüre. Es wurde teils wirklich sehr düster, und gerade die Illusionen der Täter hätte ich mir echt ...

Ich habe die Geschichte auch als Hörbuch gehört und bin ehrlich: vermutlich nicht die beste Einschlaf-Lektüre. Es wurde teils wirklich sehr düster, und gerade die Illusionen der Täter hätte ich mir echt nicht aus deren Perspektive anhören müssen, aber im Endeffekt spricht das alles vermutlich nur für das Buch, weil es die düstere Stimmung so gut rübergebracht hat.
Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß, fand auch die Täter-Sichten echt gut (wenn auch wirklich widerlich) geschrieben, und obwohl ich mich erst einen Tag vorher bei einer Freundin beschwert hatte, dass ich mich nicht fürs Privatleben der Familien interessiere, wenn ich einen Krimi lese, war ich hier überraschend interessiert an Leclercs Familie, und hätte sogar gerne mehr von ihnen gelesen. Hätte nicht gedacht, dass die in der Reihe noch auftauchen, und mochte die Clara-Tyson-Kombi wirklich gerne (Leclerc-Tyson sind aber natürlich auch immer noch ein tolles Duo).
Außerdem sind der private und der Kriminal-Handlungsstrang diesmal richtig schön Hand in Hand nebenher gelaufen und haben sich gegenseitig in ihrer Geschichte unterstützt. Ganz abgesehen natürlich von den tollen Nebenfiguren (ich muss sagen, Figuren, die Probleme lösen, und dann niemandem ein Sterbenswörtchen davon verraten, stehen echt hoch auf meiner Liste von Liebsten Figuren), die hier wirklich echt was drauf hatten. Hätte nicht gedacht, wie heftig das teilweise werden würde, aber ... es war eine positive Überraschung, trotz Blutrünstigkeit.
Insgesamt sehr unterhaltsam und spannend und die Reihe gehört eindeutig zu den Krimi-Reihen, von denen ich auch immer wieder was lesen würde, wenn mir was in die Hände fiele.

Veröffentlicht am 15.12.2018

Der 3. Fall für Albin Leclerc und Mops Tyson

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In diesem dritten Krimi für den pensionierten Commissaire Albin Leclerc und seinem Mops Tyson bekommen es die Leser mit den Abgründen der menschlichen Seele zu tun. Da ist zum einen der psychopathische ...

In diesem dritten Krimi für den pensionierten Commissaire Albin Leclerc und seinem Mops Tyson bekommen es die Leser mit den Abgründen der menschlichen Seele zu tun. Da ist zum einen der psychopathische Ehemann von Leclercs Tochter Manon, der Frau und Kind wieder zu sich nach Paris holen will und zum anderen das plötzliche Verschwinden von Isabelle Léfebvre, deren Vater Albin um Hilfe bittet.

Was es heißt, „zur falschen Zeit am falschen Ort“ zu sein, muss Isabelle am eigenen Leib erfahren. Als unliebsame Zeugin wird sie einfach verschleppt und sieht einem grausamen Schicksal entgegen.

Wird Albin rechtzeitig vor Ort sein, um Isabelle zu retten und gleichzeitig seinen prügelnden Schwiegersohn zur Rechenschaft ziehen?

Meine Meinung:

Wie wir es vom Autor gewöhnt sind, erhalten wir einen Einblick in die schöne Landschaft der Provence und dürfen an den kulinarischen Köstlichkeiten teilhaben. Diesmal nimmt Leclerc aus ermittlungstechnischen Gründen sogar an einem Kochkurs teil. Apropos Ermittlungen - gemäß dem Motto „einmal Bulle, immer Bulle“ nimmt Albin diese wieder einmal eigenmächtig auf und nervt damit seinen ehrgeizigen Nachfolger Theroux und dessen Assistentin Catherine Castel gewaltig.

Albin Leclerc ist ein sympathischer, wenn auch ein wenig manipulativer Mensch. Das weiß auch seine Tochter Manon, die jahrelang wenig Kontakt zu ihm gepflegt hat. Jetzt, in der Krisensituation, sie ist ja vor ihrem prügelnden Ehemann davongelaufen, wendet sie sich an ihn.
Herrlich finde ich, wie Albin einen Gefallen nach dem anderen bei seinen Freunden und ehemaligen Kollegen einfordert, um Manon und ihre Tochter Clara rund um die Uhr zu bewachen.
Auch seine Zwiegespräche mit Tyson sind erfrischend.

Einzig, auf die allzu detaillierten Schilderungen der menschlichen Abgründe rund um Isabelle, hätte verzichtet werden können. Das wird Leser, die einen sommerlichen Provence-Krimi erwarten, möglicherweise ein wenig abstoßen.

Der Schreibstil ist fesselnd, denn der Autor baut eine stetig wachsende Spannung auf, die in einem fulminanten Showdown endet. Wie schon in den vorherigen Fällen, müssen Theroux und Castel einsehen, dass der Alte die richtige Mischung aus Intuition und Sachverstand bewiesen hat.

Fazit:

Wieder ein fesselnder Fall für den pensionierten Commissaire Albin Leclerc und seinen Mops Tyson. Gerne gebe ich 5 Sterne.