Der erste Band um Vega Varg macht Lust auf mehr
Vier junge Leute sind mit ihren Kanus unterwegs. Plötzlich ziehen dunkle Wolken über das Wasser und das Quartett möchte schnellstmöglich zurück in ihr Hotel. Doch als sie den Steg erreichen, fängt eine ...
Vier junge Leute sind mit ihren Kanus unterwegs. Plötzlich ziehen dunkle Wolken über das Wasser und das Quartett möchte schnellstmöglich zurück in ihr Hotel. Doch als sie den Steg erreichen, fängt eine der Frauen an zu schreien. Mitten auf den Planken liegt ein junger Mann. Tot. Er hat noch ein Seil um den Hals gebunden und sein Kiefer ist deformiert. Ein Mord auf Südkoster? In dieser Idylle? Das kann nicht sein. Als aber auch die Ermittlerin Vega Varg davon überzeugt ist, dass hier tatsächlich ein Mord geschah, trommelt sie alle ihr zur Verfügung stehenden Kräfte zusammen. Die Ermittlungen gestalten sich zunächst sehr schwierig, da etliche Befragte mauern. Und da steht noch die Frage im Raum, wo sich Moa, die Tochter Vegas aufhält.
Vega Varg ist eine Ermittlerin in den besten Jahren. Ihre beiden Söhne sind ebenfalls bei der Polizei. Sie sind persönlich betroffen, da sie den Toten seit ihrer Kindheit kennen. Zunächst gibt es keine Verdächtigen aber das ändert sich rasch. Schon bald beginnt ein munteres Hin und Her zwischen Ermittlern und Befragten. Die Spannung bleibt also bis zum Schluss und das Ende ist tatsächlich nicht vorhersehbar.
Was für mich anfangs gewöhnungsbedürftig war, das sind die vielen Namen. Da muss man schon genau schauen, um wen es sich handelt und wer gerade gemeint ist. Da es der erste Band einer Reihe um die Ermittlerin ist, gehe ich davon aus, dass im nächsten Buch die Cliffhanger beantwortet werden. Ein gutes Buch, das ich zügig gelesen habe. Viele Unterhaltungen in Form von wörtlicher Rede machen für mich einen lebendigen und bildhaften Sprachstil aus und das versteht die Autorin perfekt.