Cover-Bild Die Tränen des Sonnengottes 1
Band der Reihe "Die Tränen des Sonnengottes"
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15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Abenteuerroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 378
  • Ersterscheinung: 21.11.2024
  • ISBN: 9783759764676
Robert Steinhauser

Die Tränen des Sonnengottes 1

Der Bronzehimmel
1761 v. Chr.: In den Wäldern der Mittelgebirge wehren sich die letzten Jäger verzweifelt gegen den Landhunger der Ackerbauern. Auf der Suche nach dem Heil der Götter verlassen die beiden Fürstensöhne, Arben und Burnaby, ihre Heimat und begeben sich auf eine lange und gefahrvolle Reise.

Dieser historische Roman ist der erste Teil einer Reihe zur Bronzezeit. Im Mittelpunkt steht die Himmelsscheibe von Nebra. Im vorliegenden Band erfährt der Leser die Geschichte, wie das darin verschlüsselte astronomische Wissen von Babylon bis in unsere Breiten gelangt sein könnte.

Tauchen Sie ein in eine Welt, die durch die Vernetztheit der Handelswege fast modern anmutet, in der aber auch archaische Opferrituale an der Tagesordnung sind. Die Lebensverhältnisse der frühen Bronzezeit wurden sorgfältig recherchiert und zahlreiche archäologische Fundstellen machen das historische Setting authentisch.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

„Die Tränen des Sonnengottes: Der Bronzehimmel“ von Robert Steinhauser – Zwischen Frieden, Verrat und Aufbruch

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Robert Steinhauser entführt uns mit seinem Roman „Die Tränen des Sonnengottes: Der Bronzehimmel“ tief in eine ferne Vergangenheit – ins Jahr 1761 v. Chr., in die dunklen Wälder der Mittelgebirge. Der Stamm ...

Robert Steinhauser entführt uns mit seinem Roman „Die Tränen des Sonnengottes: Der Bronzehimmel“ tief in eine ferne Vergangenheit – ins Jahr 1761 v. Chr., in die dunklen Wälder der Mittelgebirge. Der Stamm von Albia lebt dort in friedlicher Eintracht – bis eine Kette dramatischer Ereignisse alles verändert.

Nachdem in den Wäldern Menschen als Opfer gefangen wurden, wird die junge Gefangene Geyfry befreit – kurz darauf wird Großhäuptling Bohdan ermordet. Der Mord wird so inszeniert, dass Geyfry die Schuldige scheint. Bei der anschließenden Wahl zum neuen Häuptling setzt sich Rayhan durch – sehr zum Missfallen von Bohdans Söhnen Burnaby und Arben. Sie verlassen den Stamm.

Auf ihrer Reise in den Süden wollen sie neue Erfahrungen sammeln, um eines Tages gestärkt zurückzukehren und ihren Anspruch auf die Führung des Stammes geltend zu machen. Mit im Gepäck: ein Sack voller Bernsteine – die „Tränen des Sonnengottes“ –, die im Süden als seltene Kostbarkeiten gelten.

Die Reise führt die Brüder zum Volk der Minoer, wo sie auf den weitgereisten Taxidos treffen. Gemeinsam setzen sie ihren Weg fort – bis nach Babylon. Dort schlagen sie unterschiedliche Wege ein: Burnaby schließt sich Hammurapis Armee an, während Arben sich dem Studium der Wissenschaften und Religion widmet. Zwei Jahre später planen sie, in ihre Heimat zurückzukehren – verändert, gereift und bereit, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Ein besonderer Anreiz, zu diesem Buch zu greifen, war für mich das Cover: Es zeigt die Himmelsscheibe von Nebra – ein bedeutendes Artefakt aus meiner Heimatregion. Die Scheibe spielt im Roman tatsächlich eine Rolle, wenn auch eine kleinere, als ich erwartet hatte. Vielleicht wird dieses faszinierende Symbol im angekündigten zweiten Band noch stärker in den Mittelpunkt gerückt.

Der Autor erzählt diese Abenteuergeschichte sehr spannend und mitreißend. Einige Szenen sind recht makaber, was aber zur Zeit passt, in der Menschenopfer Teil des Alltags waren. Besonders gut gefallen hat mir die Wahl der Protagonisten: Burnaby, Arben und Geyfry sind sehr unterschiedlich, was eine interessante Dynamik erzeugt. Die Verknüpfung mit historischen Elementen gelingt insgesamt gut.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt für mich: Etwas mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere hätte der Geschichte guttun können. Dennoch hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Es bietet eine spannende Handlung, reichlich historisches Wissen und regt dazu an, sich intensiver mit einzelnen Themen dieser Zeit auseinanderzusetzen.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen für ein atmosphärisches Abenteuer mit historischem Hintergrund, das neugierig auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Spannender historischer Roman

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„...Die Siedlung war nicht gesichert. Wer hätte sie auch angreifen sollen? Im weiten Umkreis gehörte alles Land zum Herrschaftsbereich des Volkes von Albia, was so viel wie Volk am Fluss bedeutete...“

Wir ...

„...Die Siedlung war nicht gesichert. Wer hätte sie auch angreifen sollen? Im weiten Umkreis gehörte alles Land zum Herrschaftsbereich des Volkes von Albia, was so viel wie Volk am Fluss bedeutete...“

Wir schreiben das Jahr 1761 vor Christi. Im Lande der Albia scheint alles in Ordnung zu sein. Doch im Untergrund schwelt die Gier nach Macht.
Der Autor hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Geschichte ist gut recherchiert. Der Schriftstil lässt sich flott lesen.
Als Bogdan, der Großhäuptling, ermordet wird, geht der Thron nicht an seinen Sohn Burnaby. Bogdans Vetter Rayhan setzt sich an die Spitze des Volkes. Da Burnaby und sein Bruder Arben ahnen, dass Rayhan oder sein Sohn hinter dem Tode von Bogdan stecken, verlassen sie das Land. Sie tragen die Tränen der Sonne, wie der Bernstein genannt wird, als Zahlungsmittel bei sich. Das Ziel wurde ihnen von einer Seherin vorgegeben.

„...Doch jenseits des Südmeers im Reiche zwischen den Flüssen regiert ein allmächtiger König. Er hat die Lande unter seinem Schirm vereint und ein Reich geschaffen, größer und mächtiger als alle anderen. Seine Priester kennen die Geheimnisse der Sterne, sein Wort ist Gesetz...“

Mit einem Führer überqueren sie das Gebirge. Unterwegs lernen sie die harte Arbeit in einer Kupfermine und im Salzbergwerk kennen, da sie beides besichtigen dürfen. Per Schiff gelangen sie auf Thera. Die Kultur der Insel ist ganz anders, als sie diese aus ihrer Heimat kennen. Arben ist an all dem Neuen interessiert. Burnaby dagegen tritt in manch Fettnäpfchen. Arben lernt Taxodos, den Weitgereisten, kennen. Burnaby mag Kyrie. Doch die spricht Klartext:

„...Du sagst, ich könne über ein großes Reich gebieten, wenn ich dir folgen würde. Gerne möchte ich dir Glauben schenken. Doch in deinem Land gebieten keine Frauen, das weißt du nur zu gut...“

Spannend fand ich die unterschiedlichen Regierungsformen, mit denen ich während der Reise der Brüder konfrontiert war. Als das Wetter es erlaubt, ermöglicht Atina, die Königin von Atlantis, den Brüdern die Weiterreise. Sie gibt ihnen aber eine Mahnung mit auf den Weg.

„...Wenn ihr herrschen wollt, dann sammelt alles Wissen, das euch zum Ziele führt, Sobald ihr die Macht in euren Händen haltet, übt sie weise und mit Bedacht aus….“

Mit Babylon unter König Hammurapi haben sie ihr Ziel erreicht. Burnaby tritt sofort in dessen Armee ein. Arben macht sich mit dem Wissen des Volkes vertraut. Er lernt erstmalig Gesetze kennen, die in Stein gemeißelt sind. Außerdem zeichnet er den Entwurf der Himmelsscheibe.
Ihre Rückreise in die Heimat wartet mit einigen Überraschungen auf, wobei das Erdbeben auf Kreta nur eine davon ist.
Werden sie zu ihrem Volk zurückkehren? Wird es ihnen gelingen, Rayhan die Schuld nachzuweisen? Arben ist pragmatisch.

„...Das Rudel folgt dem Leitwolf, der es in reiche Jagdgefilde führt, und nicht einem räudigen Rüden, der sie in mageren Boden nach Maden scharren lässt...“

Spannend fand ich die unterschiedlichen Lebensverhältnisse und die Götterwelten. Während man in Albia noch Menschenopfer kennt, denen man allerdings einen schnellen Tod bereitet, opfert man auf Thera teure Safranfäden.
Ein umfangreiches Personenregister, ein inhaltsreiches Nachwort und zwei historische Karten ergänzen das Buch.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lässt mich einen Blick in eine lange zurückliegende Zeit werfen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Götter , Reise und Vergeltung

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Der Autor Robert Steinhauser nimmt uns mit nach Albia in den 1760 er Jahren, der Bronzezeit.

Dort treffen wir auf Arben und Burnaby, die Söhne des Herrschers. Wir begleiten ihre Reise durch die Welt , ...

Der Autor Robert Steinhauser nimmt uns mit nach Albia in den 1760 er Jahren, der Bronzezeit.

Dort treffen wir auf Arben und Burnaby, die Söhne des Herrschers. Wir begleiten ihre Reise durch die Welt , nach dem Tod des Vaters um ihr Wissen zu erweitern.

Der Schreibstil ist spannend geschrieben und detailreich , so das es einen leicht fällt in die Geschichte einzutauchen und zu erlesen wie es damals war zu leben.

Einiges ist nicht ganz so ohne beim lesen , den die Kämpfe und die Opfergaben sind gut beschrieben , so wie es scheinbar damals üblich war.

Mir scheint die Geschichte historisch gut recherchiert und ich als nicht ganz so bewanderte Leserin, lerne beim lesen noch so einiges dazu.

Wir erkunden beim lesen spannende Gegenden und treffen auf interessante Menschen . Jedes Volk hat ihr Leben und Arben und Burnaby lassen sich darauf ein und lernen dazu und schließen Pakte und treiben Handel mit den Völkern.

Aber auch die ein oder andere brenzlige Situation meistern sie.

Eine spannend und interessante Geschichte. Ein gelungener Auftakt der Bronzezeit Reihe.

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