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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2020

Bastelspaß für kleine Leute

Das Verbastelbuch für die Allerkleinsten Schneiden und Kleben. Meine Lieblingstiere
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Mit diesem Bastelbuch können bereits die Kleinen das Schneiden und Kleben üben. Käfer, Löwe, Igel und Elefant sind bereits vorgedruckt. Es gibt jeweils ein Blatt mit dem Hintergrund und ein Blatt mit den ...

Mit diesem Bastelbuch können bereits die Kleinen das Schneiden und Kleben üben. Käfer, Löwe, Igel und Elefant sind bereits vorgedruckt. Es gibt jeweils ein Blatt mit dem Hintergrund und ein Blatt mit den Teilen zum Ausschneiden. Nach dem Ausschneiden werden die Einzelteile noch an die richtige Stelle geklebt und schon ist das Tier fertig.

Auf die Rückseite kann nun noch geschrieben werden, wer das Tier gebastelt hat und/oder für wen es ist.

Dank einfacher Formen haben auch kleinere Kinder hierbei ein Erfolgserlebnis. Die einzelnen Seiten lassen sich gut aus dem Heft herauslösen. Mittels des Symbols am oberen rechten Rand können die Kinder gut erkennen, welche Seiten zusammengehören. Auf der letzten Seite gibt es noch eine Anleitung, wie die einzelnen Teile aufgeklebt werden sollen.


Zusätzlich braucht ihr nur noch eine Bastelschere und einen Klebestift.

Neben dem Thema "Meine Lieblingstiere" gibt es auch noch "Meine Lieblingssachen" und "Weihnachten".

Fazit:

Das Heft bietet schöne Bastelvorlagen für Kinder ab 3 Jahren, wobei sie zum Teil schon recht anspruchsvoll sind. Die Idee ist aber gut und die Kinder sollen das Schneiden ja auch üben. Die Tiere orientieren sich gut am Original. Kommentar unserer Tochter: "Das ist für 3-Jährige noch ganz schön schwer. Selbst für mich und ich bin schon 8." Wir würden das Heft daher eher für Kinder ab 5-6 Jahren empfehlen.

Veröffentlicht am 04.07.2020

Endlich wieder Ferien

Bibi & Tina - Endlich wieder Ferien
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Unsere Tochter (8) ist ein großer Bibi&Tina-Fan. Daher war sie begeistert als bei Amazon die Serie gestartet wurde. Diese gefällt ihr sehr gut. Als sie nun auch noch das Buch zur Serie bekommen hat, war ...

Unsere Tochter (8) ist ein großer Bibi&Tina-Fan. Daher war sie begeistert als bei Amazon die Serie gestartet wurde. Diese gefällt ihr sehr gut. Als sie nun auch noch das Buch zur Serie bekommen hat, war die Freude groß. Das Buch umfasst die ersten 5 Folgen der 10-teiligen Serie.

Das Buch erzählt die Geschichten aus den fünf Episoden sehr gut nach. Die Dialoge sind zum Teil jedoch etwas verändert. Unserer Tochter ist jedoch nur ein größerer Fehler aufgefallen. Im Film sind noch 1.000 Liter im Notwassertank und im Buch sind es 500 Liter. Insgesamt ist sie aber mit der Umsetzung sehr zufrieden und es macht ihr Spaß darin zu lesen.

Im Mittelteil des Buches gibt es noch mehrere Farbfotos aus den einzelnen Folgen. Zu den restlichen fünf Folgen der Staffel gibt es ein weiteres Buch.

  • Cover
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Manchmal liegen Fantasie und Wirklichkeit dicht beieinander

Petronella Apfelmus - Wer schleicht denn da durchs Erdbeerbeet?
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Petronella Apfelmus muss feststellen, dass jemand die Erdbeerpflanzen im Garten plattgetreten hat. Zusammen mit ihren Freunden, den Apfelmännchen und den beiden Kindern Lea und Luis macht sie sich auf ...

Petronella Apfelmus muss feststellen, dass jemand die Erdbeerpflanzen im Garten plattgetreten hat. Zusammen mit ihren Freunden, den Apfelmännchen und den beiden Kindern Lea und Luis macht sie sich auf die Suche nach dem Übeltäter. Dabei entdecken sie merkwürdige Spuren und zwar große und kleine. Waren es etwa zwei Täter? Waren es vielleicht der fransige Milchling und der zänkische Zitterzahn?

Sabine Städing erzählt die Geschichte in kurzen Kapiteln in einer kindgerechten Sprache. Dank großer Schrift und vieler bunter Bilder ist das Buch sehr gut für Erstleser geeignet. Zusammen mit Petronella Apfelmus kommen die kleinen Leser dem Täter auf die Spur. Am Ende stellt sich heraus, dass es ein Känguru war.

Das Buch gefällt uns sehr gut. Das lustige ist, dass es unfreiwillig topaktuell geworden ist. Denn gerade am Wochenende kam die Meldung, dass in Sonneberg ein ausgebüxtes Känguru in eine Kleingartenanlage gehüpft ist und sich dort die Erdbeeren hat schmecken lassen.

Veröffentlicht am 21.06.2020

Zum 20. Todestag von Friedensreich Hundertwasser

Hundertwasser: Ein Haus für dunkelbunte Träume
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Erzählt wird die Geschichte des kleinen Mädchens Maya, vor dessen Haus plötzlich merkwürdige Dinge geschehen. Auf dem gegenüberliegenden verwilderten Grundstück stand bisher ihr Lieblingsbaum. Doch nun ...

Erzählt wird die Geschichte des kleinen Mädchens Maya, vor dessen Haus plötzlich merkwürdige Dinge geschehen. Auf dem gegenüberliegenden verwilderten Grundstück stand bisher ihr Lieblingsbaum. Doch nun wird dort gebaut. Es kommen Bagger, Kräne und Lastwagen. Was wird wohl aus dem Baum werden? Eines Morgens ist der Baum verhüllt und ringsherum wachsen die Mauern in die Höhe. Ihren Lieblingsbaum kann Maya nun nicht mehr sehen. Dafür wird es immer bunter auf der Baustelle. Als das Haus schon fast fertig ist, kommt ein Gärtner in Mamas Blumenladen und kauft alle Blumen und Sträucher. Wo will er wohl mit den ganzen Pflanzen hin?

Als das Haus fertig ist, kommt ein Mann in gestreifter Hose, komischer Kappe und lustigen Schuhen. Maya denkt, das muss der Zauberer sein, der dieses tolle Haus geschaffen hat. Sie geht zu ihm und fragt, was denn aus ihrem Baum geworden ist. Dann gehen sie gemeinsam in den Innenhof des Hauses und dort steht er, ihr Baum.

Das Buch zeigt den Kindern, wie das Hundertwasserhaus in Wien gebaut wird. So erfahren die Kinder, die Besonderheiten der von Friedensreich Hundertwasser geplanten Gebäude. Auf den letzten Seiten gibt es noch einige zusätzliche Informationen für die älteren Leser oder Eltern.

Erzählt wird die Geschichte von Géraldine Elschner. Illustriert wurde das Buch von Lucie Vandevelde. Sie hat versucht neben dem Bezug zum Hundertwasserhaus auch die Malereien des Wiener Künstlers mit einfließen zu lassen. Dadurch sind ihre Illustrationen etwas besonderes und sie passen sehr gut zur Geschichte.

Veröffentlicht am 18.06.2020

Zwei Frauen, eine Geschichte

Der Sommer der Islandtöchter
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Nach "Das Versprechen der Islandschwestern" folgt nun mit "Der Sommer der Islandtöchter" der nächste Islandroman von Karin Baldvinsson. Auch diesmal spielt die Geschichte in zwei Zeiten. Zum Einen begleiten ...

Nach "Das Versprechen der Islandschwestern" folgt nun mit "Der Sommer der Islandtöchter" der nächste Islandroman von Karin Baldvinsson. Auch diesmal spielt die Geschichte in zwei Zeiten. Zum Einen begleiten wir im Sommer 2018 Hannah Leopold und zum Anderen im Sommer 1978 Monika. Die beiden Zeitstränge werden im Wechsel erzählt.

Hannah ist Musikerin. Durch eine Verletzung an der Hand kann sie keine Konzerte mehr spielen. Von ihrem Partner Nils lebt sie getrennt. Mit ihrem gemeinsamen Sohn Max will sie auf Island eine längere Auszeit nehmen. Dazu hat sie sich von der Isländerin Freya ein kleines Haus gemietet. Bei der Begehung stellen die beiden fest, dass das Dach einen Schaden hat. Freya schickt Jón vorbei um den Schaden zu beheben. Auf dem Dachboden entdeckt Hannah eine alte Truhe mit einer Küstenseeschwalbe. Diese sieht genauso aus wie die, welche ihre Mutter immer gezeichnet hat. Zufällig erfährt Hannah, dass Freya in ihrem Kaffihús Viti eine Verstärkung sucht. Da sie ohnehin einen Job braucht, sagt Hannah zu. Dort läuft ihr immer wieder Jón über den Weg und sie findet gefallen an dem Handwerker ohne zu ahnen, wer er wirklich ist.


Monika macht mit ihren Eltern Urlaub auf Island. Ihre Eltern wollen, dass sie ihre Firma in Lüneburg übernimmt. Doch Monika hat dazu überhaupt keine Lust. Sie würde viel lieber malen. Auf Island lernt sie den Fabrikarbeiter Kristján kennen. Er zeigt ihr Orte, wo sie ihrer Malerei nachgehen kann. Dabei beginnt Monika sich in Kristján zu verlieben, doch zuhause wartet ihr Verlobter Peter, der aus beruflichen Gründen nicht an der Reise teilnimmt.

"Erst wenn du akzeptierst, dass du Musik in dir trägst, dass sie ein Teil von dir ist, kannst du wirklich glücklich werden."
Hannah und Monika haben etwas gemeinsam. Sie finden auf Island eine neue Liebe. Doch können sie ihr bisheriges Leben einfach hinter sich lassen und auf der schönen Insel einen Neuanfang wagen? Auch wenn die beiden Geschichten 40 Jahren auseinander liegen, so hängen sie letztlich doch irgendwie zusammen. Durch die abwechselnde Erzählweise kommt der Leser dem Geheimnis langsam auf die Spur.

Karin Baldvinsson bleibt ihrem Schreibstil treu. Das Buch liest sich flüssig und es gibt keine Längen. Es ist der Autorin wieder sehr gut gelungen die Gefühlsschwankungen der Protagonisten bildlich zu beschreiben. Auch erfährt man wieder einiges über Island. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe gerne 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere