Cover-Bild Rebell der Krone
Band 1 der Reihe "Robert The Bruce"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 672
  • Ersterscheinung: 16.01.2017
  • ISBN: 9783734104008
Robyn Young

Rebell der Krone

Historischer Roman
Nina Bader (Übersetzer)

Schottlands größter Freiheitskämpfer Robert the Bruce – Kämpfer im Krieg, König im Exil, Ehemann der Feindestochter, Freund, Mörder und eine Legende

Robert the Bruce – Schottlands größter Krieger im Kampf um die Unabhängigkeit – verlor alles, was er liebte, Familie, Freunde, seine Heimat und sein Land! Doch er gab niemals auf, brach seinen Treueschwur gegenüber Englands Krone, und zog aus, sein Volk in die Freiheit zu führen … Die neue Trilogie von Bestsellerautorin Robyn Young erzählt die packende Legende dieses Mannes, der vom Krieger und umjubelten Anführer der aufrührerischen Schotten zum Eroberer des Thrones wurde – ein Held, der die Geschichte einer ganzen Nation prägte.

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Veröffentlicht am 04.10.2020

An sich interessante Geschichte langatmig erzählt

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Nicht nur weil „Braveheart“ einer meiner Lieblingsfilme ist, finde ich die schottische Geschichte faszinierend und bei Robert Bruce handelt es sich zweifellos um eine interessante historische Persönlichkeit. ...

Nicht nur weil „Braveheart“ einer meiner Lieblingsfilme ist, finde ich die schottische Geschichte faszinierend und bei Robert Bruce handelt es sich zweifellos um eine interessante historische Persönlichkeit.
Aber – und damit komme ich gleich zum Kern des Problems – kaum jemand hatte ein so interessantes Leben, dass es wirklich sinnvoll ist, ihm drei Romane mit jeweils über 600 Seiten zu widmen.

Dieser erste Teil der Trilogie befasst sich im Wesentlichen mit der Zeit von 1286 (Tod des schottischen Königs Alexander) bis 1299. Dabei wird vor allem Roberts Leben in (zu) großer Ausführlichkeit dargestellt. Zahlreiche Kapitel werden aber auch aus anderen Perspektiven erzählt.
Die Leser erleben beispielsweise Roberts Konflikte mit seinem Vater, seine Bewunderung für seinen Großvater und seine ständigen Zweifel, ob der von ihm eingeschlagene Weg der richtige ist und wie er einander widersprechenden Eiden gerecht werden kann.

Normalerweise mag ich es, wenn in historischen Romanen viel echte Geschichte vorkommt. Hier war es mir aber doch zu viel. Es treten gefühlt hunderte Angehörige des schottischen und englischen Adels auf, die meist nur oberflächlich vorgestellt werden, sodass es mir schwerfiel, mich bei den vielen Namen zurecht zu finden und sie auseinander zu halten.
Das Ganze wird streckenweise sehr langatmig geschildert. Außerdem nehmen Kampfesszenen für meinen Geschmack zu viel Raum ein.
Trotz der weitschweifigen Beschreibungen konnte ich jedoch keine richtige Verbindung zu dem Protagonisten aufbauen. Seine Gedanken und Handlungen werden zu abstrakt beschrieben, er wirkt eher wie ein Idealtypus als wie ein echter Mensch, weshalb ich mich nicht gut in ihn hineinversetzen oder mit ihm mitfühlen konnte.

Wenngleich man der Autorin zugutehalten muss, dass sie wohl gründlich recherchiert und sich eines spannenden Themas angenommen hat, konnte mich dieser Roman daher nicht recht überzeugen.

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