Leichte Lektüre für zwischendurch
Der cozy Thriller "Zurück zum Feuer" von Roland Simm bietet auf 151 Seiten ein kurzes, aber unterhaltsames Lesevergnügen. Es spielt in einer fernen Zukunft, die nach vielen Kriegen eine neue Zeitrechnung ...
Der cozy Thriller "Zurück zum Feuer" von Roland Simm bietet auf 151 Seiten ein kurzes, aber unterhaltsames Lesevergnügen. Es spielt in einer fernen Zukunft, die nach vielen Kriegen eine neue Zeitrechnung hat. Und zum Teil blauhäutige Menschen, die christliche Werte teilen. Nächstenliebe, Dankbarkeit und Vertrauen spielen eine wichtige Rolle.
Von neuen Ortsnamen und den zahlreichen Figuren mit neu erfundenen und sehr kurzen Namen ist häufig die Rede, was mich beim Lesen etwas gestört hat. Manchmal habe ich nicht gewusst, wer nun diese neu eingeführte Person ist, ob die männlich oder weiblich ist und wie alt sie ist. Das wurde meist erst einige Sätze später definiert, sodass sich mein erstes Bild der Person wieder ändern musste.
Die Spannung wird immer wieder durch die zahlreichen Kapitel unterbrochen, denn auf fast jeder Seite gibt es ein neues Kapitel. So entstehen über 60 Kapitel, die sich schnell lesen lassen. Etwas Tiefgang hätte dem, in meinen Augen, spannenden Roman gut getan. Denn die angesprochenen Themen und die zwei Protagonisten bieten viel Potenzial.
Was es mit dem Buchtitel auf sich hat, ist mir bis heute ein Rätsel. Das Buchcover ist wunderschön gestaltet und nimmt mit den binerischen Ziffern im Hintergrund Bezug auf das präsente Hacken im Buch.
Fazit: Obwohl es einige Schwachstellen mit Rückfragen an den Autor gibt, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und würde diesen cozy Thriller eher als leicht zu lesenden, aber teils spannenden Roman einordnen.