Cover-Bild Das größte Rätsel aller Zeiten
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 12.08.2025
  • ISBN: 9783755805502
Samuel Burr

Das größte Rätsel aller Zeiten

Roman
Karl-Heinz Ebnet (Übersetzer)

Aufgewachsen in den heiligen Hallen der mysteriösen ›Gemeinschaft der Rätselmacher‹ weiß Clayton Stumper so einiges über verschlüsselte Botschaften, knifflige Puzzles und verwunschene Labyrinthe. Und über brillante Menschen jenseits der Achtzig, denn von einem Hort der Genialität hat sich Creighton Hall mehr und mehr zu einem intellektuell herausfordernden Seniorenheim entwickelt. Weniger versteht Clayton von Menschen seines Alters oder vom Leben außerhalb der Gemeinschaft. Das größte Mysterium ist für Clayton jedoch Clayton selbst: Woher kommt er? Wer sind seine Eltern?
Ein letztes Rätsel, das ihm Pippa, die Vorsitzende der Gemeinschaft und seine Ziehmutter, nach ihrem Tod hinterlässt, verspricht endlich Antworten zu geben. Doch das wirkliche Leben stellt den ältesten Fünfundzwanzigjährigen der Welt vor so manche Herausforderung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.07.2025

Highlight

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Das Buch war für mich eine der größten Überraschungen in diesem Jahr. Der Klappentext klang zwar interessant, aber ich hatte ehrlich gesagt keine sehr hohen Erwartungen an das Buch.

Aber ich wurde schnell ...

Das Buch war für mich eine der größten Überraschungen in diesem Jahr. Der Klappentext klang zwar interessant, aber ich hatte ehrlich gesagt keine sehr hohen Erwartungen an das Buch.

Aber ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Schon nach den ersten Seiten war ich wie gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte war durchweg spannend, und ich wollte immer wissen, wie’s weitergeht.

Die Handlung spielt auf zwei Ebenen, die sich am Ende zu einem kompletten Bild verbinden. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und bieten Tiefe und machen eine tolle Entwicklung durch. Ich mochte die rätselhafte Atmosphäre und die Gemeinschaft der Rätselmacher unglaublich gerne.

Der Schreibstil ist locker und entspannt und lässt sich schnell und flüssig lesen. Das Haus und die Bewohner sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Die Rätsel zwischendurch lockern das Buch auf und Regen zum mitmachen an. Ich spreche eine große Empfehlung für dieses Buch aus. Es ist für mich zu einem Highlight geworden. Ich kann jedem raten, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Von mir bekommt es fünf Sterne.

Veröffentlicht am 02.10.2025

Eine großartige Reise zu sich selbst

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Als Baby wird Clayton vor dem Sitz der „Gemeinschaft der Rätselmacher“ abgelegt und seither liebevoll von Pippa, der Gründerin, und der ganzen Gemeinschaft aufgezogen. Nur das Rätsel seiner Vergangenheit ...

Als Baby wird Clayton vor dem Sitz der „Gemeinschaft der Rätselmacher“ abgelegt und seither liebevoll von Pippa, der Gründerin, und der ganzen Gemeinschaft aufgezogen. Nur das Rätsel seiner Vergangenheit ist bisher für ihn ungelöst. Und als Pippa verstirbt, hinterlässt sie ihm ein eigenes Rätsel, welches ihn zu sich selbst führen soll. Und so macht Clayton sich auf und beginnt seine Reise.

Das Buch wird auf 2 Zeitebenen erzählt - Heute bzw. nach dem Tod Pippas und den Anfängen der Gemeinschaft. Claytons Reise zu verfolgen, hat viel Spaß gemacht. Pippa hat ihm indirekt viele Lebensweisheiten hinterlassen, die er durch die Rätsel aber selbst finden musste. Ihn dabei wachsen zu sehen, war toll. Die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft wurden individuell herausgearbeitet und waren gleich liebenswert und kauzig. Vor allem möchte ich die Idee der WG im Alter, wenngleich dies auch nicht oft real machbar sein wird. Ein tolles Buch.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Auf der Suche nach sich selbst

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Aufgewachsen in der Gemeinschaft der Rätselmacher, hat Clayton in den letzten 25 Jahren doch einiges über knifflige Rätseln, verschlüsselte Botschaften und verwirrende Labyrinthe gelernt. Doch das größte ...

Aufgewachsen in der Gemeinschaft der Rätselmacher, hat Clayton in den letzten 25 Jahren doch einiges über knifflige Rätseln, verschlüsselte Botschaften und verwirrende Labyrinthe gelernt. Doch das größte aller Rätsel gibt ihm seine eigene Existenz auf. Denn Clayton ist als Baby vor der Tür der Gemeinschaft ausgesetzt wurden. Auch wenn Clayton die skurrilen, aber liebenswerten Mitglieder der Gemeinschaft als seine Familie betrachtet, möchte er doch wissen, woher er stammt. Nachdem seine Ziehmutter Pippa verstirbt, schickt sie ihn auf eine Reise in seine und ihre Vergangenheit. Und mit jedem Rätsel das Clayton löst, kommt er der Wahrheit ein Stück näher.

Ich bin selbst ein großer Rätselfan und war deshalb begeistert von der Idee einer Gemeinschaft der Rätselmacher. Ich habe mir beim Lesen des Klappentextes eher eine mystische Gemeinschaft vorgestellt, doch letztlich haben wir hier einen Zusammenschluss von eher introvertierten Menschen, die Rätsel lieben und nicht mehr allein sein möchten. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einerseits berichtet Pippa von der Gründung der Gemeinschaft und den Hindernissen, die diese zu bewältigen hatten. Hierbei hat mich vor allem der Zusammenhalt der vielen Mitglieder wirklich berührt. Die zweite Zeitebene spielt in der Gegenwart und begleitet Clayton auf der Suche nach seinen Eltern. Hierbei hat Pippa ihm einige Rätsel gestellt, die ihn auf eine Art Schnitzeljagd schicken. Für mich hätten die Rätsel tatsächlich etwas interessanter und vor allem schwieriger sein können. Zudem hat es der Geschichte für mich vor allem in diesem Teil wirklich an Spannung gefehlt und war zeitweise sehr zäh. Die etwas ungewöhnlichen Charaktere mochte ich dahingegen sehr.
Insgesamt ein ruhiger Roman, der für Rätselliebhaber auf jeden Fall geeignet ist.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Gar nicht mal so rätselhaft

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1991 findet Pippa ein Baby in einer Hutschachtel vor der Tür der Gemeinschaft der Rätselmacher und adoptiert es. Clayton wächst behütet inmitten dieser skurrilen Wahlfamilie auf. Nach Pippas Tod bleibt ...

1991 findet Pippa ein Baby in einer Hutschachtel vor der Tür der Gemeinschaft der Rätselmacher und adoptiert es. Clayton wächst behütet inmitten dieser skurrilen Wahlfamilie auf. Nach Pippas Tod bleibt die mittlerweile sehr alte Gemeinschaft zusammen, doch Clayton – nun Mitte 20 – fühlt sich getrieben, das größte Rätsel seines Lebens zu lösen: Woher stammt er wirklich? Pippa hat ihm eine Rätsel-Spur hinterlassen, der er nun in London folgt.

Auch wenn das Buch einen interessanten Ansatz verfolgt und einige Passagen durchaus spannend gestaltet sind, konnte mich „Das größte Rätsel“ aller Zeiten nicht vollständig überzeugen. Die Grundidee und der Klappentext versprachen mehr Tiefe und Dynamik, als das Buch letztlich bieten konnte. Einzelne Passagen zogen sich für mein Empfinden zu sehr in die Länge und wirkten stellenweise fast monoton – ich habe mich dabei gelegentlich sogar gelangweilt. „Mysteriös“ war an der Gemeinschaft absolut gar nichts und die Besessenheit einiger von ihnen von Rätseln teilweise sehr übertrieben.

Zwar wollte man schon wissen, was Clayton am Ende herausfindet, aber die Auflösung war stellenweise vorhersehbar und hatte nicht die Wucht oder Überraschung, die ich mir erhofft hatte. Insgesamt fühlte es sich so an, als hätte das Buch sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft.

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