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17,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition Roter Drache
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 674
  • Ersterscheinung: 21.02.2020
  • ISBN: 9783946425922
Sarah Skitschak

WELTENBRAND

Weltentod-Saga Band 2
Skelfr Yggdrasils askr standandi,
ymr it aldna tré, en jötunn losnar.
Yggdrasils Stamm steht strauchelnd und
der Baumgreis bebt, als der Riese sich löst.

Glühende Sommer, blühende Steppen, brennende Sonnen – siebzig Jahre sind seit der Schlacht um die Höll in die Lande gegangen und Skadis Sohn ist zu einem Krieger herangewachsen, ohne zu wissen, welches Erbe auf seinen Schultern lastet. Frey sucht in der Fremde nach den großen Schlachten seiner Heldengeschichten und schließt sich entgegen aller Warnungen dem Weltenbündnis Midgards an.

Ein Schicksal, das ihm vorgeschrieben steht.

Zwischen Fesseln und Flüchen findet sich Frey auf dem Spielplan der Macht und steht rasch den Ränkeschmieden aus uralten Blutsfehden gegenüber, sodass er erkennen muss: Die Düsternis ist ihm näher, als er einst glaubte.

Welche Schatten werfen sich über das Schicksal und kann der prophezeite Weltentod gegen das Dunkel bestehen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2020

High Fantasy aus meisterlicher Feder

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„WELTENBRAND: Weltentod-Saga Band 2“ von Sarah Skitschak



Meine Meinung

Bereits mit Band 1 der Weltentod Saga konnte mich die Autorin Sarah Skitschak begeistern und in ihren Bann ziehen, sodass ich ...

„WELTENBRAND: Weltentod-Saga Band 2“ von Sarah Skitschak



Meine Meinung

Bereits mit Band 1 der Weltentod Saga konnte mich die Autorin Sarah Skitschak begeistern und in ihren Bann ziehen, sodass ich wahnsinnig gespannt auf die Umsetzung des zweiten Bandes war. Wer Mythen und Legenden liebt kommt ja bereits voll auf seine Kosten, doch Sarahs Geschichte beinhaltet so vieles mehr, dass auch Band 2 wieder zu einem Festmahl wurde.

Wenngleich Band 1 der Saga eher düster, traurig, von Hass gespickt und kühl rüber kam, widmet sich Sarah hier einer neuen Thematik. Liebevoll und herzerwärmend erzählt sie von der Liebe zwischen den Figuren und das jeder Tat eine Verantwortung innewohnt. Mich beeindruckte im ersten Band schon Sarahs wortgewandter Schreibstil, welchen sie mit Bildgewaltigen Szenen abrundet.

Doch wirkt es zu keiner Zeit als würde man erschlagen werden. Sie gab mir als Leser stets das Gefühl für eigene Interpretationen und ließ mir genügend Raum alles auf mich wirken zu lassen. Insbesondere dies liebe ich an ihr so sehr, weshalb es mich immer wieder aufs Neue hoch begeistert zu ihren Büchern zieht. Gerade bei High Fantasy bin ich mittlerweile vorsichtig da viele Autoren zwar ebenfalls einen genialen Weltenentwurf haben, wie Sarah auch, doch ist es oftmals der Schreibstil welcher erdrückend und tonnenschwer auf einem lastet.

Ich konnte wie im Vorgänger mit den Figuren fühlen, egal in welcher Lage, traurig, lustig, schön, Sarah schafft es immer wieder mich emotional an die Charaktere zu binden, denn auch hier gibt sie mir den Raum für meine eigenen Gedanken und Gefühle, welche oftmals mit denen der Charaktere konform gingen, mich aber in keine Richtung zwangen. Zudem finde ich es großartig zu sehen warum jemand in dieser Szene so und so reagierte denn Sarah erklärt dieses, womit es für mich stets authentisch und nachvollziehbar blieb.

Diese Reise, dieses Abenteuer, welches Band 2 mir bescherte, war von unzähligen Wow Momenten und Lieblingsstellen durchzogen, dass ich am Ende gar nicht in Worte fassen könnte, welche Szenen sich alles in mein Herz gebrannt haben. Mit schockierenden Wendungen riss sie mich aus meiner Trance, bei der ich glaubte zu wissen was sie da tut, wie sehr hatte ich mich bloß geirrt. Je näher ich dem Ende kam umso mehr stellte ich fest das Sarah mich stets hinters Licht führte und ich ihren genialen Plänen und Twists eigentlich die ganze Zeit schutzlos ausgeliefert war.

Weltentod und Weltenbrand sind Geschichten, die man nicht einfach mal so runterreißt, man muss verstehen, erkennen und vor allem zwischen den Zeilen lesen. Diese Eigenschaft eignete ich mir schon sehr früh an da es mich interessierte, was man zwar sagen, aber anderes meinen kann. Wie gesagt, zwischen den Zeilen ist die Devise.

Meine Freude über Band 3 ist unermesslich hoch und auch diesen zweiten Band kann und muss man feiern. Denn Sarah kommt nicht mit Schwäche daher sondern rudert direkt zu olympischem Gold.


Mein Fazit

Mit „WELTENBRAND: Weltentod-Saga Band 2“ ist der Autorin Sarah Skitschak ein weiterer Geniestreich gelungen, der von Anfang bis Ende überzeugt, und nichts als haushohe Begeisterung und Faszination zurücklässt. Figuren, so lebhaft und lebendig, dass sie sich in dein Herz brennen. Einen Weltenentwurf vor dem man nur den Hut ziehen kann. Literarischer Sprachgebrauch so meisterlich das es keine Worte dafür gibt. Kurzum: Ein fulminates High Fantasy Meisterwerk im Herzen der nordischen Mythologie.


Meine Bewertung 5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Ein toller zweiter Teil der mich gespannt warten lässt

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In das Cover habe ich mich direkt verliebt. Es passt perfekt zum ersten Teil. Das Cover und auch der Titel ist perfekt zur Geschichte gewählt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und mitreißend. ...

In das Cover habe ich mich direkt verliebt. Es passt perfekt zum ersten Teil. Das Cover und auch der Titel ist perfekt zur Geschichte gewählt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und mitreißend. Man spürt das die Autorin die Geschichte lebt und mit den Protagonisten fühlt. Die Charaktere so wie auch die Umgebung und Handlungsorte sind gut beschrieben. Dank dem Schreibstil hatte ich immer das Gefühl dabei zu sein und nicht nur stiller Beobachter. Die Autorin spart nicht an Details so das ich immer wieder das Gefühl hatte mitten in der Geschichte zu sein.

Skadi ist eine Eisriesin die noch immer mit ihrem Schicksal hadert. Sie ist mit dem Vanen Njörd verheiratet. Doch ihr Sohn Frey ist nicht Njörd´s Sohn, Frey weiß nicht das Loki (Der trickster) sein Vater ist. Skadi glaubt das ihre Tochter bei der Geburt gestorben ist, doch dem ist nicht so. Ihre Tochter Freya lebt bei Loki.

Die Autorin hat es mal wieder geschafft mich voll und ganz in ihre Geschichte und ihren Bann gezogen. Ich habe mit den Protagonisten gefühlt und gelitten und es gab mehr als nur einen Moment in denen ich Sahra gehasst habe. Der rote Faden zieht sich perfekt durch Buch und auch der Spannungsbogen ist für mich perfekt. Es gab Wendungen in der Geschichte mit denen ich so nicht gerechnet habe, die aber die Geschichte perfekt machen.

Fazit

Für  jeden der den ersten Teil gelesen hat ein klares must Have. Für jeden der den ersten Teil noch nicht kennt: Ich verpasst eine tolle und mitreißende Geschichte.

Ich kann jedem die Weltentod-sage nur Empfehlen. Ich persönlich werde jetzt gespannt auf den nächsten Teil warten.

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Veröffentlicht am 27.06.2021

Würdige Fortsetzung mit ein paar Längen

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Rezension zum zweiten Teil der Weltentodsaga, mögliche Spoiler zum ersten Teil.

70 Jahre sind seit der Schlacht um die Höll vergangen und nun verfolgen wir die Geschichte von Frey, der dem zurückgezogen ...

Rezension zum zweiten Teil der Weltentodsaga, mögliche Spoiler zum ersten Teil.

70 Jahre sind seit der Schlacht um die Höll vergangen und nun verfolgen wir die Geschichte von Frey, der dem zurückgezogen Leben in Thrymheim mit seiner Mutter Skadi den Rücken kehrt, um im Weltenbündnis seine Heldengeschichte zu finden. Dabei hat er keine Ahnung welches Erbe ihm auferlegt ist. So gerät er schnell zwischen Machtintrigen, einer alten Blutfehde, Familiengeheimnisse und Gefühlschaos.
Sarah Skitschaks Schreibstil ist wie im ersten Teil einfach wundervoll Bildgewaltig, wodurch ich mich schnell in die verschiedenen Settings wieder finde konnte. Sie bringt einem die nordischen Mythen auf eine wundervolle und gleichzeitig Wirklichkeitsnah Art näher.
Anderes als im ersten Teil ist Skadis Sohn Frey hier die Hauptfigur, dennoch begegnet man hier einigen der älteren Figuren wieder, welche gut mit den neuen interagieren.
Frey hat ähnlich wie seine Mutter zwei verschiedene Seiten. So ist er des öfteren ein naiver Träumer, dessen Gedanken häufig abschweifen, mit einem großen Herz. Er kann jedoch ebenfalls ein mächtiger Krieger sein. Es war schön und aufregend ihn auf seinem Werdegang zu begleiten, auch wenn seine abschweifende Gedankengänge für ein paar Längen im Buch gesorgt hat.
Die Entwicklung, die Skadi in den letzten 70 Jahren durch machen musste, aufgrund ihres Fluches und dem vermeintlichen Verlust ihrer Tochter, hat sie stark verändert im Vergleich zum ersten Teil, doch sind diese Veränderungen sehr gut zu verstehen und logisch, auch wenn sie mich etwas Traurig machen.
Njörd hat sich im Gegenzug zu Skadi eher unauffälliger entwickelt. Er ist weiterhin der formvollendete Vane, den gerne habe, doch hat Skadi in ihrer Ehe definitiv auf verschiedene Arten Spüren bei ihm hinterlassen. Ich liebe es einfach, wenn er flucht. Außerdem ist er ein wundervoller Vater für Frey und die Beziehung der beiden hat auf jeden seine Hoch-und Tiefflüge, doch gerade dies macht sie so echt.
Die Beziehung zwischen Frey und Freya, seiner Schwester, finde ich schwieriger zu bewerten, da ich als Leserin von Anfang an wusste, dass die beiden Zwillinge sind, weswegen es für mich schon seltsam war mitzuverfolgen, wie Frey sich in seine Schwester, von der er nicht wusste, dass sie seine Schwester ist, verliebt. Dennoch ist er so knuffig, wenn er Annäherungsversuche startet.
Freya an sich mochte ich sehr. Durch die Erziehung von Loki wurde sie zu einer waschechte Kriegern, dennoch konnte er sie nicht völlig verderben. Leider kam sie mir als Person ein bisschen zu kurz.
Was ich aber am interessantesten finde ist, wie Skitschak es geschaffte hat, dass ich Loki und Skadi weiterhin Shippe, obwohl die beiden einmal sogar im Begriff sind sich gegenseitig zu töten. Da dacht ich mit nur, dass die beiden aufhören sollten zu kämpfen und endlich übereinander herfallen sollten… Was beiden beiden ja fast auf dasselbe hinausläuft.
Allgemein bleibt Loki in „Wltenbrand“ ein charmanter Mistkerl. Ich könnte seinen Taten niemals zustimmen, doch hat er so eine Ausstrahlung, die einfach fesselt und mal wieder kam der Trickster mir zu kurz gekommen, doch wenn er da ist, ist gehört ihm die Bühne.
Das Einzige, was mir an diesem Buch nicht gefallen hat, war, dass es sich öfters ganz schön in die Länge gezogen hat, wo dann kaum etwas wirklich passiert ist.
Doch das beste für mich war es immer, wenn jemand geflucht hat.
Alles in allem ist „Weltenbrand“ eine würdige Fortsetzung für die Weltentod-Saga, die zwar ein paar längen hat, doch mit dem nordisch-mythischen Flair, seinem Loki, den Figuren und seinem Wordbulding überzeugen kann.

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