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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 17.06.2025
  • ISBN: 9783499011306
Stefanie Sargnagel

Iowa

Ein Ausflug nach Amerika | Roman | "Sehr lakonisch, ziemlich böse und ganz schön lustig." NDR Kultur

2022 tauscht Stefanie Sargnagel widerstrebend das bequeme Wiener Sofa gegen ein Flugticket in die USA ein. In Iowa soll sie an einem College mitten im Nirgendwo Creative Writing unterrichten. In der Kleinstadt Grinnell mit ihren 8000 Einwohnern gibt es außer endlosen Maisfeldern: nichts. Mit von der Partie ist Musiklegende Christiane Rösinger, und gemeinsam machen die beiden sich auf, das Nichts zu erkunden. Sie finden übergewichtige freundliche Einheimische, traditionelle Geschlechterrollen, Riesensupermärkte, unglaubliche Würstchen und ein Glas voller eingelegter Truthahnmägen.

«Wie bei jeder guten Reise versteht man am Ende nicht genau, wann und wie die Wochen genau vergangen sind. Die Eindrücke, die Sätze, die Menschen verschwimmen, aber woran man sich erinnern wird: Es war eine gute Zeit.» Süddeutsche Zeitung

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2024

Humorvolle und interessante Reisebeschreibung

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Worum geht es in dem Buch?

Die Österreicherinnen Stefanie Sargnagel und Christiane reisen in die USA – in den US-Staat Iowa.
Stefanie hat mit kurzen Texten im Internet Berühmtheit erlangt. Weiterhin ...

Worum geht es in dem Buch?

Die Österreicherinnen Stefanie Sargnagel und Christiane reisen in die USA – in den US-Staat Iowa.
Stefanie hat mit kurzen Texten im Internet Berühmtheit erlangt. Weiterhin hat sie schon zwei Bücher geschrieben, die zu Bestsellern wurden. Zeit also für ein drittes – „Iowa“.
Stefanie soll an einem College unterrichten, obwohl sie selbst nicht mal das Abitur hat. Außerdem hatte sie erst kürzlich psychische Probleme und weiß nicht, ob sie der Aufgabe gewachsen ist. Die Neugierde auf Iowa und auf neue Erlebnisse siegt über ihre Skepsis – also macht sie sich auf die Reise.

Meine Leseerfahrung:

Nach 20 Seiten Einlesen hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Stefanie schreibt lange Sätze, verschlungen – aber nicht kompliziert. Das Buch besticht durch einen witzigen, ironischen Schreibstil. Ich musste beim Lesen oft schmunzeln. Das Buch wird nie albern, auch wenn viele Klischees/Besonderheiten, die die USA hat, erwähnt werden. Beispielsweise, dass viele US-Amerikaner übergewichtig sind.
Witzig fand ich auch zu lesen, dass Stefanie und Christiane oft das Essen, das sie in Iowa genossen, nicht schmeckte. Das erinnerte mich an meine USA-Reise, da schmeckte das Essen auch selten. Stefanie hat eine humorvolle Art und Weise, über alles zu schreiben. Nett fand ich diverse eingestreute Fußnoten – die dann zu finden waren, wenn zum Beispiel Christiane Stefanie korrigierte.
Wer einen, mit Humor gewürzten, Reisebericht über die USA lesen will, sollte „Iowa“ von Stefanie Sargnagel lesen. Mir hat dieses Buch einige schöne Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Unterhaltsam

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Eine Autorin aus Wien wird an ein College aus Iowa eingeladen um den Studenten kreatives Schreiben näher zu bringen. Begleitet wird sie von ihrer Freundin Christiane, einer über 20 Jahre älteren Sängerin. ...

Eine Autorin aus Wien wird an ein College aus Iowa eingeladen um den Studenten kreatives Schreiben näher zu bringen. Begleitet wird sie von ihrer Freundin Christiane, einer über 20 Jahre älteren Sängerin. Gemeinsam stürzen sie sich in das Abenteuer Amerika und lernen die alltäglichen Gewohnheiten und Absurditäten kennen, die ihre besuchte Kleinstadt und Umgebung so zu bieten haben.

Klug erzählt, auf den Punkt, mit viel Humor, Selbstironie und voller Klischees. Ich hab viel gelacht aber es gab auch Abschnitte, die mich nachdenklich gestimmt haben. Die beiden Frauen sind absolute Unikate. Schonungslos berichten sie über den langweiligen Alltag, die Menschen, mit denen sie zu tun haben, dem oft ungewohnten Essen, Abtreibung, Waffenbesitz usw. Hier wird nichts ausgelassen. Auch die vielen Fußnoten haben mir richtig gut gefallen. Ich wurde bestens unterhalten. Nach Iowa zieht mich nun gar nichts mehr aber da verpasse ich ganz bestimmt nichts.

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Iowa: Ein Ausflug nach Amerika

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Im vergangenen Jahr wurde das Hardcover des Romans »Iowa« von Stefanie SargnagelStefanie Sargnagel für den Deutschen Buchpreis nominiert, und ab Juni dieses Jahres wird er auch als Taschenbuch erhältlich.

Stefanie ...

Im vergangenen Jahr wurde das Hardcover des Romans »Iowa« von Stefanie SargnagelStefanie Sargnagel für den Deutschen Buchpreis nominiert, und ab Juni dieses Jahres wird er auch als Taschenbuch erhältlich.

Stefanie Sargnagel tauscht 2022 widerwillig das heimische Wiener Sofa gegen ein Ticket gen USA. In Iowa wird sie künftig in der Einöde an einem College kreatives Schreiben unterrichten müssen. Hello cornfields!

Die beschauliche Kleinstadt Grinnell in Iowa – mit ihren 8000 Bewohnern bietet sie außer endlosen Maisfeldern nur Langeweile pur. Die Musikikone Christiane Rösinger aus Berlin ist mit von der Partie und begibt sich mit einem ortskundigen Einwohner auf die absurde Entdeckungsreise durch das Nirgendwo. In dieser Getreidekammer der USA stoßen sie auf übergewichtige, aber herzliche Lokalmatadore, traditionelle Klischees, gigantische Supermärkte, in denen Obdachlose die Möglichkeit zum Duschen bekommen, skurrile Würstchenkreationen und ein Glas voller eingelegter Truthahnmägen.

Witzig gedacht sind die korrigierenden Fußnoten von Christiane Rösinger. Diese Fußnoten, die im Text auftauchen und deren Inhalt man dann am Ende des Buches erfahren kann, sollen auf humorvolle Weise sowas wie einen Faktencheck darstellen. Technisch finde ich es allerdings in jedem Roman, denn dieses Buch wird so betitelt, den Einsatz von Fußnoten sehr unbrauchbar. Sie reißen den Leser aus dem aktuellen Satz weg, er muss bis zum Ende blättern, die Fußnote lesen, den Zusammenhang zum Ursprung herstellen und dann wieder zurückblättern zum eigentlichen Text. Eleganter wäre solch eine humorvolle „Korrektur“ im eigentlichen Haupttext beispielsweise in einer anderen Hervorhebung (z.B. Schriftart, farblich, etc.) einfließen zu lassen. Der Lesefluss der Leser würde nicht unterbrochen werden. Schade auf die verpatzte Chance.

Ebenso ungewöhnlich und schlecht verdaulich fand ich den Umstand, dass es quaso nur ein einzelnes Kapitel mit etwa 270 Seiten gibt. Kein einziger Absatz, an dem sich Leser mal eine Pause gönnen oder ein Lesezeichen hineinlegen oder die Augen pausieren können.

Das Buch ist eine Reisebeschreibung und als solches durchaus lesbar, wobei mir teils aber zu wenig Iowa vorkommt. Vielmehr dreht sich alles um die Autoren bzw. ihre Protagonistin gleichen Namens und deren Bauchnabel. Manche Leser mögen das und für die mag das auch witzig klingen. Mir persönlich hat einfach die Dramarturgie und der rote Faden gefehlt. Es gibt nur wenig Hochs und Tiefs, abgesehen von den Streitereien mit der Reisebegleiterin undn der Tatsache, dass sie beide feststellen,m sich nicht genug zu kennen, um überhaupt ein Gespräch führen zu können.

Wenn Sie also bereit sind, die USA nicht nur in ihrer majestätischen Weite, sondern auch mit einem Augenzwinkern zu erleben, dann ist dieses Buch für Sie genau das Richtige. Es verspricht nicht nur humorvolle Gedanken und skurrile Dialoge über die vermeintlich langweiligsten Erlebnisse, sondern auch einen Blick auf das Ungewöhnliche in der Normalität. Tauchen Sie ein in die Kornkammer der USA und lassen Sie sich von den charmanten Absurditäten mitreißen! Teilen Sie diesen Blogbeitrag in den sozialen Medien, damit noch mehr Menschen die Freiheit haben, über das Alltägliche zu lachen!

© Detlef Knut, Düsseldorf 2025