Geradewegs in die Sackgasse
56 / 100
Mein 5. Buch von Stephen King und das dritte, welches er unter seinem Pseudonym Richard Bachman geschrieben hat. Eines eint diese drei Bachman-Bücher: Sie enthalten wenig bis keine Fantasy-Elemente, ...
56 / 100
Mein 5. Buch von Stephen King und das dritte, welches er unter seinem Pseudonym Richard Bachman geschrieben hat. Eines eint diese drei Bachman-Bücher: Sie enthalten wenig bis keine Fantasy-Elemente, dafür umso mehr Psychosen.
Die erste Hälfte gefiel mir überraschend gut, weil die Zeichnung des Zerfalls einer menschlichen Existenz ziemlich scharf abgegrenzt beschrieben ist. Dann wird die Story etwas zu wild, etwas zu willkürlich, etwas zu sehr: King macht mit der Figur, was er will und so zündet (!) das Finale leider nicht wie erhofft. Insgesamt bleibt das Psychogramm lückenhaft und in manchen Teilen einfach im Dunkeln; der Hauptcharakter wird dadurch zunehmend ungreifbarer. Daneben gefiel mir erneut nicht, dass einer der Hauptgründe, weswegen die Story so verläuft, wie sie verläuft, über das gesamte Buch verteilt in winzigen Fitzelchen dargereicht wird. Mag (seinerzeit) der gewünschte Stil (gewesen) sein, mich holt das so leider weniger gut ab.
Außerdem ist die Übersetzung der mir vorliegenden Ausgabe wie auch bei den beiden anderen Bachman-Büchern unterirdisch (Orthografie, sinnentfremdete Übersetzung,...).