Cover-Bild Café Finito
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: C.Bertelsmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 01.10.2025
  • ISBN: 9783641317713
Sybil Volks

Café Finito

Roman. Der neue Roman von der Autorin des Bestsellers »Torstraße 1«
Café Finito – wo sich Trauernde und Liebende, Tragik und Komik begegnen. Eine Hymne an die Kraft der menschlichen Gemeinschaft. Ein Roman, der das Leben feiert.

»Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin, in Gesellschaft von Deutschlands talentiertesten Toten, stand das Café Finito. Hier versorgte Kristof seine Gäste mit Kaffee, Tee und Torte, und wer es wünschte, bekam eine Portion Sahne und Trost obendrauf. Kristof riss ein Blatt vom Kalender, sein Blick fiel auf das Schild an der Wand, Lost & Found. Er war gespannt auf die Menschen seiner neuen Abschiedsgruppe, die sich heute zum ersten Mal trafen – und auf ihre gemeinsame Reise durch das kommende Jahr. Es war ein Anfang für alle - nach einem Ende, das für sie alles verändert hatte.«

Kristof ist die Seele des Cafés. Seit vielen Jahren geleitet er die Abschiedsgruppen mit sanfter Autorität durch das Tal der Trauer. Nur über seine eigene weiß niemand etwas. Iris, die Schriftstellerin, hat ihre Mutter verloren, Matthias, Versicherungsmakler, seine Geliebte, Lizzie nach siebzig Jahren ihren Mann, und Mira, die junge Ärztin, trauert um ihre beste Freundin. Sie lassen sich ein auf ein Angebot, das ihnen völlig neue Perspektiven eröffnet.

Ein hinreißend erzählter, lebenskluger Roman über all das, was Menschen verbindet und das Leben einzigartig macht. Ein wenig Magie kommt ins Spiel. Und wie es sich beim Tod gehört, sitzen Tragik und Komik im selben Boot.

Für Leser:innen von Mariana Leky, Alena Schröder und Elisabeth Strout – und für all jene, die sich auf kluge Weise mit den großen Fragen des Lebens auseinandersetzen möchten.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Aloegirl in einem Regal.
  • Aloegirl hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2026

wunderschön

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Café Finito erzählt eine stille, warme Geschichte über Zusammenhalt und Neuanfang. In einem gemütlichen Café bündeln sich Schicksale zu einem behutsamen Mosaik aus Begegnungen, Gesprächen und kleinen Gesten ...

Café Finito erzählt eine stille, warme Geschichte über Zusammenhalt und Neuanfang. In einem gemütlichen Café bündeln sich Schicksale zu einem behutsamen Mosaik aus Begegnungen, Gesprächen und kleinen Gesten der Fürsorge. Die Handlung bleibt ruhig, doch jedes Detail trägt Gewicht: Alltagsmomente bekommen Tiefe, und aus flüchtigen Begegnungen entstehen nachhaltige Erkenntnisse. Der Ton ist einfühlsam, mellancholisch, aber immer mit einem dezenten Funken Optimismus am Schluss.
Die Erzählung verzichtet auf spektakuläre Plotwendungen und setzt auf milde Spannungen im Zwischenmenschlichen. Kapitel oder Abschnitte wechseln zwischen verschiedenen Figuren, wodurch der Leserinnen und Leser nach und nach ein breites Bild der Cafégemeinschaft erhält. Diese Struktur erlaubt es, die Wärme und Verletzlichkeit der Charaktere zu spüren, ohne jemals zu überladen zu wirken.
Die Protagonistinnen und Protagonisten wirken ehrlich und alltagstauglich. Ihre Motivationen sind nachvollziehbar, oft getrieben von Sehnsucht, Verlust oder dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Durch small talk und stille Momente wird sichtbar, wie wichtig kleine Gesten des Zuhörens, Händchenhaltens oder gemeinsamen Schweigens sein können.
Die Sprache ist klar, bedacht und atmosphärisch ruhig. Beschreibungen von Gerüchen, Lichtspielen an der Theke oder dem Geräusch von Kaffeemühlen verleihen der Geschichte Sinnlichkeit. Die melancholischen Töne bekommen durch gelegentliche humorvolle Einwürfe Leichtigkeit, sodass eine fragile Balance zwischen Schmerz und Zuversicht entsteht.
Zentrale Themen sind Neuanfang, Gemeinschaft, Identität und die Bedeutung von Orten, die mehr sind als physische Räume – in diesem Fall ein Café, das zur Anlaufstelle für Trost und Gespräche wird. Der Roman lädt dazu ein, über die eigenen alltäglichen Rituale nachzudenken und darüber, wie kleine Begegnungen im Alltag Bedeutung stiften.
Café Finito ist eine zurückhaltende, dennoch eine dringliche Geschichte über Menschlichkeit und die Kraft gemeinsamer Räume. Wer leise Geschichten über Orientierung, Hoffnung und zwischenmenschliche Wärme schätzt, wird hier Trost finden. Eine ruhige, aber eindrucksvolle Lektüre, die lange nachhallt.
Holt euch das Buch und urteilt selbst darüber. Ihr werdet es sicher nicht bereuen. Volle Kauf und Leseempfehlung bekommt das Buch von Café Finito von mir.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Eine wunderbare Annäherung an den Tod & das Sterben

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Die Autorin schafft es, in ihrem Buch 'Peggy Guggenheim' ein ehrfurchtseinflößendes Bild der gleichnamigen Mäzenin und Kunstsammlerin zu schaffen.
Sie fokussiert sich in ihrem Werk insbesondere auf ihr ...

Die Autorin schafft es, in ihrem Buch 'Peggy Guggenheim' ein ehrfurchtseinflößendes Bild der gleichnamigen Mäzenin und Kunstsammlerin zu schaffen.
Sie fokussiert sich in ihrem Werk insbesondere auf ihr Schaffen und Wirken in der Kunstszene, ihre Entwicklung und ihre Lebensleistung.
Mona Horncastle stellt bewusst nicht das Privatleben Guggenheims in den Mittelpunkt ihrer Werkes, sondern die Kunstschaffende.
Als umfassende Biografie im bekannten Sinne kann das Buch nicht betrachtet werden, was es für mich etwas abschwächt, denn ich bin der Meinung, dass ein Mensch, erst in seiner Ganzheit betrachtet, ein allumfassendes Bild abgeben kann und man gerade das Private und Berufliche nicht trennen kann, wenn Beruf und Berufung miteinander einhergehen.
Nichtsdestotrotz hat das Buch mir die Person Peggy Guggenheim auf eine spannende Art und Weise näher gebracht!

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Veröffentlicht am 07.05.2026

leider bin ich enttäuscht

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Das Konzept gefällt mir sehr gut, wurde aber sehr langatmig und wirr umgesetzt. Habe mich durchgequält und mehrfach war ich versucht, das Buch abzubrechen, habe mich aber bis zum Schluss durchgebissen. ...

Das Konzept gefällt mir sehr gut, wurde aber sehr langatmig und wirr umgesetzt. Habe mich durchgequält und mehrfach war ich versucht, das Buch abzubrechen, habe mich aber bis zum Schluss durchgebissen. Der Schreibstil beinhaltet viele Wortspiele und man hat oft das Gefühl, daß die Gedanken der einzelnen Personen unkoordiniert hin und her springen und so habe ich sehr oft den Faden verloren und wusste gar nicht genau, worum es denn jetzt ging. Die einzelnen Trauernden bekommen jeweils ein separates Kapitel, in dem ihre Geschichte erzählt wird, abgewechselt mit einem Kapitel, in dem sie sich zu ihrem monatlichen Trauer-Treff zusammenfinden. Es sind sehr unterschiedliche Menschen, die durch ihre Trauer in Verbindung treten, allerdings sind sie für mich nicht so plastisch beschrieben, daß ich eine Verbindung zu ihnen aufbauen könnte, sie bleiben für mich trotz ihrer sehr ausufernden Vorgeschichten einfach nur farblos und eindimensional. Zu Beginn gibt es eine Auflistung der beinhalteten Personen und das ist sehr gut, denn so kann man zwischendurch immer mal nachlesen, wer denn jetzt wer war. Insgesamt war ich sehr enttäuscht von dem Buch, speziell von der Umsetzung des sensiblen Themas. Drei Punkte kann ich aber mit gutem Gewissen geben, auch, wenn ich das Buch nicht empfehlen würde.

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