Cover-Bild Quin Zaza - Die letzten Drachenfänger 1

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inkl. MwSt
  • Verlag: Cross Cult / Andreas Mergenthaler
  • Genre: Weitere Themen / Mangas, Manhwa
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 13.02.2019
  • ISBN: 9783964330727
Taku Kuwabara

Quin Zaza - Die letzten Drachenfänger 1

Sie sind die letzten Drachenfänger: Die Crew des Luftschiffs Quin Zaza verdient sich ihren Lebensunterhalt mit der Jagd auf Drachen. Als Händler ziehen sie von Hafen zu Hafen, stets auf der Suche nach köstlichem Drachenfleisch und wertvollen Reichtümern. Doch der Nervenkitzel der Jagd hat seinen Preis, und das Leben an Bord ist gefährlich. Drachen sind alles andere als harmlos, und ein falscher Schritt kann ein rasches Ende bedeuten …

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 3 Regalen.
  • 1 Mitglied hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2019

Weniger Action und spannende Kämpfe, aber dafür mit viel Appetit!

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Anders als ich mir vorgestellt habe, leider konnte mich der Manga nicht so überzeugen wie anfangs gedacht...

Meine Meinung:
Vorab will ich mich beim Crosskult Verlag bedanken für das Mangaleseexemplar, ...

Anders als ich mir vorgestellt habe, leider konnte mich der Manga nicht so überzeugen wie anfangs gedacht...

Meine Meinung:
Vorab will ich mich beim Crosskult Verlag bedanken für das Mangaleseexemplar, welches ich in einer Leserunde besprochen habe.

Dadurch das eine Freundin von mir, die den Manga klasse fand und aufgrund der Klappentext Beschreibung, bin ich mit hohen Erwartungen in den Manga reingegangen und muss sagen: Der Manga war leider nicht das, was ich erwartet habe.

Der Zeichenstil des Mangakas kann sich wirklich sehen lassen! Die Zeichnungen sind sehr schön und die Strichführung sind sehr ordentlich, egal ob nun Charaktere, Drachen oder die Dinge an Bord der Quin Zaza, alles wurde fein und detailverliebt gezeichnet.

Zur Geschichte muss ich sagen, dass ich dann doch überrascht war, dass vor allem nicht nur die Drachenjagd, sondern auch das verspeisen der Drachen im Vordergrund steht. Ich hatte mir den Manga in etwa wie Dragen Hunters - Die Drachenjäger vorgestellt, also die (meine) damalige Kindheitsserie von Super RTL nur im Western Style (also vielleicht mit mehr Waffen), mit dem Schiff als Hauptbasis und mehr Crewmitgliedern zur Drachenjagd (man kann ja nicht immer einen Lian-Chu haben!).
Was bekam ich? Ein wenig Drachenjagd an Bord mit einer gehörigen Portion Food Wars bzw. Toriko, wenn man es genau nehmen will! Ein genaueres Ziel der Mannschaft ist nicht definiert und auch die einzelnen Kapitel kann man unabhängig voneinander lesen. Die Drachenjagd wird als Notwendigkeit abgetan, da Drachen viele Ressourcen bereitstellen wie Öl, Fleisch, Medizin, etc. So ganz konnte ich nie in die Welt von Quin Zaza eintauchen und ein Teil des Geschehens werden, die Welt außerhalb des Flugschiffs scheint mir auch nur beschränkt zu sein, man fokusiert sich mehr auf die Ereignisse innerhalb des Schiffes.

Die Charaktere wirken so flach und oberflächlich behandelt. Von der Hauptfigur Mika habe ich mehr das Gefühl, dass er vom Essverhalten wie ein typischer Shonenprotagonist herüberkommt wie Ruffy, Naruto oder Son Goku, nur mit fehlem Etwas, was ihn einzigartig macht. Er ist durch und durch ein Exzentriker, aber mehr auch nicht. Sonst gibt es noch andere Figuren wie Takita oder Vanni, über die man auch etwas erfährt, aber meiner Meinung nach eben nur oberflächlich.
Nie fühlte ich mich als Teil der Crew den Charakteren näher oder Ähnliches, aber bei 19 Crewmitgliedern ist es auch schwer den Überblick zu behalten,nur vereinzelt mochte ich die Charaktere Takita, Vanni und Jiro, durch ihre sympathische Art.

Meim Fazit:
Alles in allem war der Manga anders als ich mir vorgestellt habe und konnte keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die vielen Charaktere und die Handlung sind zu kurz gekommen, ich habe kaum Entwicklung gesehen,was ich sehr schade fand.
Geschmäcker sind da bekanntlich verschieden.

Es kommen auch mal einige Blutszenen vor, die aber nicht extrem dargestellt werden, aber der Manga ist nicht unbedingt für zartbesaitete Leser geeignet. Wer Essen im Allgemeinen genießt, ein Fan von Toriko ist und Drachen an sich toll findet, für den könnte der Manga etwas sein, aber sonst würde ich den einfach so nicht empfehlen.

Meine Bewertung: 3 Sterne

Veröffentlicht am 16.04.2019

Über das Jagen und Zubereiten von Drachen

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Die „Quin Zaza“ ist eines der letzten Drachenfänger-Luftschiffe im Einsatz. In teils gefährlichen Einsätzen jagt die heimatlose Crew Drachen, um diese zu zerlegen, zu verarbeiten und die Produkte an die ...

Die „Quin Zaza“ ist eines der letzten Drachenfänger-Luftschiffe im Einsatz. In teils gefährlichen Einsätzen jagt die heimatlose Crew Drachen, um diese zu zerlegen, zu verarbeiten und die Produkte an die Bevölkerung zu verkaufen. Vor allem das köstliche Drachenfleisch ist hierbei sehr gefragt, ebenso das Drachenöl.
Der Manga Quin Zaza beinhaltet die verschieden Abenteuer der Crew, welche wie Episoden aneinander gereiht sind. Schwerpunkte eines jeden Kapitels sind ein oder mehrere Drachen sowie eine Zubereitungsart von Drachenfleisch, wobei das ausführliche Rezept an jedem Kapitelende zum Nachkochen anregt.
Die Crew der Quin Zaza ist recht umfangreich, in jedem Kapitel werden ein oder mehrere Mitglieder etwas genauer beleuchtet, so dass man erst nach und nach die Crewmitglieder kennen lernt. Eine farbige Karte mit der gesamten Crew liegt dem Manga bei, was mir ganz gut gefiel, da ich für mich die einzelnen Charaktere auf dem Bild wiederfinden konnte. Am meisten fällt beim Lesen Crewmitglied Mika auf, der einen ständigen Appetit auf Drachenfleisch hat, was ihn immer wieder zu Heldentaten animiert.
Loben möchte ich zudem den Zeichenstil, welcher durchgängig sehr aufwendig und ansprechend ist. Ein Bilderatlas der Drachen vorn und hinten im Buch zeigt, welcher Drache in welchem Kapitel vorkommt. Etwas zu kurz kamen Interaktionen zwischen den Crewmitgliedern, wodurch die Episoden zwar actionreich sind, jedoch ein wenig Tiefgang fehlt. Auch muss man sich darauf einstellen, dass die Zubereitung von Drachenfleisch manchmal etwas umfangreicher ausfällt. Wen das nicht stört, für den ist Quin Zaza eine unterhaltsame Lektüre und vielleicht auch eine Bereicherung für die Rezeptesammlung.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Fabelhafte Zeichnungen und eine faszinierende Grundidee – aber die Story konnte mich nicht überzeugen

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„So ein Drache ist ein fliegender Schatz“ (S. 73)

Meine Meinung:
Als Manga-Neuling musste ich mich erst mal an den Aufbau gewöhnen. Zwar wusste ich, dass man die Mangas "hinten" anfängt zu lesen, aber ...

„So ein Drache ist ein fliegender Schatz“ (S. 73)

Meine Meinung:
Als Manga-Neuling musste ich mich erst mal an den Aufbau gewöhnen. Zwar wusste ich, dass man die Mangas "hinten" anfängt zu lesen, aber mit der Reihenfolge der Bildfelder hatte ich zuerst so meine Probleme. Bis ich dann die Erklärung hinten (also im "Deutschen" vorne!) gefunden habe. Dann ging es leichter.

Zuerst möchte ich gerne etwas zu den Zeichnungen sagen – von denen war ich von Anfang an und bis zum Schluss absolut begeistert! Teilweise sind das schon kleine Kunstwerke und die Atmosphäre, die diese Schwarz-Weiß-Bilder schaffen, ist wirklich beeindruckend. Durch schnelle Abfolgen und die unterschiedlichsten Perspektiven ergeben sich im Verlauf der Geschichte immer wieder sehr spannende und actionreiche Sequenzen. Auch die Darstellung der Drachen hier, die vom Aussehen alle sehr individuell sind und teilweise wenig von der klassischen „Drachen-Vorstellung“ haben, fand ich sehr überzeugend und innovativ. Das hat mir wirklich richtig, richtig gut gefallen!

Was mich leider nicht überzeugen konnte, war die Story an sich. „Ein halbes Jahrzehnt nachdem die Suche nach den begehrten Drachen begann, ist die Quin Zaza eines der letzten aktiven Fangschiffe. Ihre Besatzung verkauf Fleisch, Öl und Innereien, streicht Belohnungen ein und lässt sich von allerlei Umständen in alle Himmelsrichtungen treiben, stets auf der Suche nach Drachen im Wolkenmeer.“ (S. 62/63). Diese Grundidee fand ich wahnsinnig faszinierend und meines Erachtens hat die Idee auch eine ganze Menge Potenzial. Doch für meinen Geschmack hat sich über den gesamten Verlauf des Buches keine durchgehende Story ergeben. Vielmehr sind es fünf kleine Episoden, die eher locker zusammenhängen. Immer wieder gibt es zwischendurch interessante Ansätze (wie z.B. das Töten eines extrem wertvollen Drachen oder auch der sagenumwobene Lichtdrache), die dann im Weiteren Verlauf aber nicht weiter aufgegriffen werden. Dafür hatte ich an vielen Stellen das Gefühl, dass die Geschichte „springt“ und zwischendurch ein paar Bilder und Erklärungen fehlen. Darüber hinaus hat mich das ständige Essen und „Gekoche“ dann irgendwann einfach nur noch genervt.

Auch die Charakterdarstellung und -entwicklung konnte mich leider nicht überzeugen. Ähnlich wie bei der Story haben einige Charaktere Potenzial für „mehr“, wie etwa die latent geheimnisvolle Vannabell oder auch der etwas großkotzig und auf mich manchmal ein bisschen phlegmatisch wirkende Mika. Ich hätte mir hier ein bisschen mehr „drum herum“ gewünscht – über die Charaktere und auch die Welt im Ganzen. Hier wird immer nur ein bisschen angedeutet und der Leser neugierig gemacht – und das war es dann aber auch schon. Schade!

FAZIT:
Wahnsinnig tolle Zeichnungen mit einer leider extrem schwachen Story – hier wurde viel Potenzial verschenkt.