Cover-Bild Anatomie eines Mordes
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 12.10.2023
  • ISBN: 9783492072649
Wolfgang Burger

Anatomie eines Mordes

Kriminalroman | Vom Autor der beliebten Heidelberg-Krimis

Der Werdegang eines Mörders | »Eine irre Geschichte, psychologisch dicht und sprachlich stimmig.« Rhein-Neckar-Zeitung

So schnell geht das also: Zweiunddreißig Stunden vom grundsoliden, hoch angesehenen Herrn Doktor zur vernichteten Existenz. Nicht einmal zwei Tage Achterbahn von ziemlich weit oben bis ganz nach unten.

Dr. Bernhard Quentin, gutsituierter Arzt mit eigener Praxis, steht vor den Scherben seines Lebens. Erst vor Kurzem hat er eine neue Patientin kennengelernt und sich in sie verliebt – nun ist sie tot, durch seine Hand gestorben. Wie konnte es so weit kommen? Wie ist er nur in diese fatale Abwärtsspirale geraten? Und wie soll er aus dieser hoffnungslosen Situation wieder herausfinden?


Der Offenbarungseid eines Halbgotts in Weiß, getränkt von grimmigem Humor und schonungsloser Menschenkenntnis. Das hochgelobte Frühwerk des SPIEGEL-Bestsellerautors Wolfgang Burger, vollständig überarbeitet und in besonderer Ausstattung.


»Einfühlsam und mit leiser Ironie wird vom Autor das Psychogramm eines Mörders wider Willen gezeichnet, das einen so schnell nicht wieder loslässt. Eine irre Geschichte, psychologisch dicht und sprachlich stimmig.« Rhein-Neckar-Zeitung

»Spannend bis zur letzten Seite! Burger gelingt hier ein erstaunliches Psychogramm. Und doch ist diese atmosphärisch dichte Erzählung am Ende mehr als ein Kriminalroman: Sie ist eine Geschichte über das Glück und über die Unfähigkeit, es in dem Moment, in dem es sich offenbart, zu erkennen, weil man zu sehr befangen ist in der Blindheit des Ichs.« Badische Neueste Nachrichten


Hinweis: Dieser Roman erschien unter dem Titel »Der Mord des Hippokrates« 2003 beim Leda Verlag. Es handelt sich um eine vollständig überarbeitete Neuausgabe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2024

Ungewöhnlich

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Eine interessante und manchmal auch von düsterem Humor geprägte Studie, wie ein Arzt ein Mörder werden kann durch widrige Umstände. Mir hat gleich das Cover sehr gut gefallen, ebenso auch der detaillierte ...

Eine interessante und manchmal auch von düsterem Humor geprägte Studie, wie ein Arzt ein Mörder werden kann durch widrige Umstände. Mir hat gleich das Cover sehr gut gefallen, ebenso auch der detaillierte und packende Schreibstil. Die Geschichte selbst fand ich sehr originell und lesenswert und sie stimmt oft auch nachdenklich. Das Buch ist eine originell Geschichte, die man unbedingt gelesen haben sollte.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

schicksalhaft

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Ich mochte die Grundidee dieses Buches unheimlich gerne: wie kann ein gewöhnlicher Mann zur inem Mörder werden? und was macht das mit ihm? Genau diesen Fragen geht die Handlung auf den Grund, denn der ...

Ich mochte die Grundidee dieses Buches unheimlich gerne: wie kann ein gewöhnlicher Mann zur inem Mörder werden? und was macht das mit ihm? Genau diesen Fragen geht die Handlung auf den Grund, denn der Protagonist sieht sich mit genau jenen konfrontiert, als er im Affekt zum Mörder wird. Ein wahnsinnig spannendes Gedankenspiel.

Zum Inhalt: Dr. Bernhard Quentin ist Arzt mit Leib und Seele. Dabei ist er inzwischen so reich, dass er eigentlich gar nicht mehr arbeiten müsste. Aber anders als seine Frau, kann er nicht den ganzen Tag nichts tun. Bis eine schicksalhafte Begegnung in seiner Praxis sein Leben auf den Kopf stellt.

Das Buch liest sich die eine Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle. Immer wieder habe ich mir beim Lesen gedacht es könne nicht noch dicker kommen. Aber Protagonist Bernhard stürzt sich Hals über Kopf in eine Abwärtsspirale, die ihn nicht nur seinen Job, sondern auch seine Freiheit kosten könnte. So weit so gut. Anfangs wirkt die Handlung trotz der ungewöhnlichen Ausgangssituation relativ berechenbar. Schließlich war das Verbrechen bereits passiert und der Protagonist erwartete die Konsequenzen seiner Tat, während er selbst noch versucht zu rekapitulieren, wie es so weit kommen konnte. Dabei macht er allerdings ein paar überraschende Erkenntnisse.

Ich mochte die Erzählweise sehr gern. Die Geschichte ist aus der Sicht von Bernhard erzählt, der während die Geschehnisse ihren Lauf nehmen immer wieder rekapituliert und den Moment zurückverfolgt, als alles schief ging. Dabei ist das ganze Buch wie eine spannende psychologische Studie angelegt, vor allem auch was das Thema Schuld angeht. Durch die Richtung, die die Geschichte nimmt, ist es durchweg unterhaltsam. Die Situationen sind teilweise irrwitzig und wirken dadurch nicht wirklich authentisch, aber das Gesamtkonzept funktioniert unglaublich gut.

Ist mal ein etwas anderer Kriminalroman und ich fand das Konzept sehr überzeugend.

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Veröffentlicht am 14.12.2023

Ein ziemlich anderer Krimi

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Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Piper (12. Oktober 2023)
ISBN-13: 978-3492072649
Originaltitel: Der Mord des Hippokrates (erschienen 2003 im Leda-Verlag)
Preis: 15,00 €
auch als E-Book erhältlich

Ein ...

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Piper (12. Oktober 2023)
ISBN-13: 978-3492072649
Originaltitel: Der Mord des Hippokrates (erschienen 2003 im Leda-Verlag)
Preis: 15,00 €
auch als E-Book erhältlich

Ein ziemlich anderer Krimi

Ich mag Wolfgang Burgers Heidelberg-Krimis mit Alexander Gerlach sehr gerne und freute mich auch auf diese Neubearbeitung eines älteren Werks abseits dieser Reihe, das ich noch nicht kannte. Leider kann dieses Buch mit den Gerlach-Krimis nicht mithalten. Es ist ja oft so, wenn nach einigen erfolgreichen Büchern auch die Anfangswerke noch einmal aufgelegt werden, dass sie einfach nicht überzeugen können, sonst wären sie wohl damals schon Bestseller geworden. Da hilft in diesem Fall auch eine vollständige Überarbeitung nicht. Der Kriminalroman ist unter dem Titel „Der Mord des Hippokrates“ bereits 2003 im Leda-Verlag erschienen.

Der angesehene Arzt Dr. Bernhard Quentin ermordet eine junge Frau, eine Griechin, die kaum Deutsch spricht. Wie es dazu kommen konnte, verstört ihn selbst vielleicht am meisten. Als Ich-Erzähler rollt er den Fall auf, berichtet über eine kurze Zeitspanne vor der Tat, über die Tat selbst und was danach geschah. Die erste Hälfte empfand ich dabei als ziemlich zäh und unglaubwürdig. Wolfgang Burger konnte mich hier nicht fesseln. Erst nach und nach kommt Spannung auf, obwohl vieles recht vorhersehbar ist. Gegen Ende war ich dann bis zu einem gewissen Maß doch fasziniert von dieser Story, zumal sie einfach mal total anders ist als das Gewohnte.

★★★☆☆