Cover-Bild Das Haus an der Düne
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 17.09.2016
  • ISBN: 9783455651294
Agatha Christie

Das Haus an der Düne

Ein Fall für Poirot
Monika Gripenberg (Übersetzer)

Beim Urlaub an der englischen Riviera machen Hercule Poirot und Captain Hastings die Bekanntschaft der bezaubernden Nick Buckley. Das Erbe der jungen Frau allerdings, ein wunderschönes altes Haus mit Blick aufs Meer, scheint Begehrlichkeiten zu wecken. Denn gleich dreimal kommt es zu mysteriösen Unfällen, denen sie nur mit Glück heil entgeht. Für Poirot steht die Sache fest: Ohne seine Hilfe ist Miss Buckleys Schicksal besiegelt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2021

Das Haus an der Düne

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Das Haus an der Düne von Agatha Christie ist wieder ein spannender und verzwickter Hercule Poirot Krimi. Ich lese die Bücher der Queen of Crime sehr gerne und mitleerweile habe ich ein Gespür für ihre ...

Das Haus an der Düne von Agatha Christie ist wieder ein spannender und verzwickter Hercule Poirot Krimi. Ich lese die Bücher der Queen of Crime sehr gerne und mitleerweile habe ich ein Gespür für ihre Verwirrungen. So hatte ich hier wieder eine Ahnung wer und was dahinter steckt, aber es kamen immer wieder Zweifel auf. So macht das Lesen und mitknobeln richtig Spaß.

Eigentlich will Hercule Poirot mit Hastings einen ruhigen Urlaub verbringen als sie die Bekanntschaft mit einer jungen Dame machen. Nick Buckley hat ein wunderschönes Haus geerbt und dies scheint Neider hervorgebracht zu haben. Die Junge Frau ist Opfer mehrerer Anschlägen geworden die sie nur knapp überlebt hat. Hercule Poirot ist von der jungen Frau beeindruckt und sich sicher ohne ihn wird sie Opfer weiterer Anschläge und ob sie diese wohl überleben würde.

Der Schreibstil von Agatha Christie ist wie gewohnt leicht und flüssig. Die Seiten fliegen nur so dahin. Dazu kommt der unverbesserliche Schlagabtausch zwischen Poirot und Hastings. Hastings hat wie immer keinen Plan und sieht die Zusammenhänge nicht. Poirot war mir in diesem Fall zu arrogant und von sich eingenommen.

Agatha Christie hat hier wieder einen kleinen Stamm von Verdächtigen aufgebaut. Auch schürt sie beim Leser für jeden Protagonisten einen leichten Zweifel und jeder scheint auf seine Art Verdächtig oder irgendwas zu verbergen zu haben.

Was mir an diesem Buch nicht so zugesagt hat war das Ende. Hier ging es mir etwas zu konstruiert zu Gange. Auch waren die Protagonisten wie Lämmer die zur Schlachtung durch Poirot geführt werden. Es wirkte als ob die Protagonisten sich plötzlich nicht zur Wehr setzten können und von Poirot überrumpelt werden. Normalerweise mag ich die Auflösungen durch Poirot sehr gerne. Aber hier war es konstruiert und wuselig. Es gab zu viel was auf einmal passierte und was plötzlich zusammenpasste.

Es war wieder ein toller Krimi den ich gerne gelesen habe und trotz des Endes kann ich das Buch nur weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Verwirrspiel

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Poirot und Hastings genießen eigentlich ihren Urlaub in England, als der in den Ruhestand getretene Poirot einer jungen Dame quasi vor die Füße fällt, die gerade Opfer mehrere ungewöhnlicher Unfälle geworden ...

Poirot und Hastings genießen eigentlich ihren Urlaub in England, als der in den Ruhestand getretene Poirot einer jungen Dame quasi vor die Füße fällt, die gerade Opfer mehrere ungewöhnlicher Unfälle geworden ist. Wenig später gibt es eine Tote und damit den Auftakt für ein gut inszeniertes Verwirrspiel rund um Täter, mögliche Motive und einen sich ständig selbst lobenden Hercules Poirot.

Der Roman und seine Figuren entspricht natürlich voll dem was Fans der Queen of Crime erwarten. Poirot und Hastings spielen sich in ihren Dialogen in gewohnter Manier die Bälle zu, wobei Poirot sich sehr selbstbeweihräuchert und Hastings wie immer auf dem Schlauch steht, trotzdem aber den ein oder anderen guten Einwurf parat hat. Die Interaktion der Beiden ist manchmal etwas schwer zu ertragen macht aber den Reiz ihrer Beziehung aus.

Die Geschichte liegt lange in der Schwebe, es gibt wie immer viele Verdächtige, aber irgendwie kein Motiv. Die Autorin verstreut ihre Hinweise, aber irgendwie versteht die eben nur Poirot und weniger der Leser. Das Finale hat meine Vermutungen in Teilen bestätigt, wobei ich bei anderen Sachen total daneben lag. Meine kleinen grauen Zellen arbeiten eindeutig nicht so wie die des großen Hercules Poirot. Sei 's drum, die Lektüre war trotzdem ein Vergnügen.

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Veröffentlicht am 09.09.2021

Verzwickt und fesselnd

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Wie schon fast Standard muss auch in diesem Krimi der Mörder bzw. die Mörderin in einer vorgegebenen Gruppe an einem abgeschiedenen Ort – hier im Haus an der Düne - gefunden werden. Was ein heiteres Mörderfinden ...

Wie schon fast Standard muss auch in diesem Krimi der Mörder bzw. die Mörderin in einer vorgegebenen Gruppe an einem abgeschiedenen Ort – hier im Haus an der Düne - gefunden werden. Was ein heiteres Mörderfinden für den Leser hätte sein können entpuppt sich nach und nach als beschwerliches Unterfangen. Nicht zuletzt deshalb weil Hastings mal wieder sich sicher wähnt auf der richtigen Spur zu sein, und Poirot ihn darin noch bestärkt nur um wenig später seine Geistesblitze zum Besten zu geben.
Wer sich an diesem doch extrem aufgeblasenen Verhalten Poirots nicht stört bekommt einen verzwickten, fesselnden und zum Mitraten geeigneten Krimi serviert, der zu unterhalten vermag. Mir hat er nicht in allen Belangen so gut gefallen wie einige seiner Vorgänger, deshalb diesmal nur 3 von 5 Sternen.