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Veröffentlicht am 28.11.2022

Gut vs. Selbstverliebt

The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben
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Erst einmal zum Cover: Da es sich um ein Foto vom Film handelt, kann ich nicht wirklich viel dazu sagen. Es zeigt die Schule, wirkt aber sonst eher unaufgeregt.
Ich hatte gar nicht ganz so große Erwartungen ...

Erst einmal zum Cover: Da es sich um ein Foto vom Film handelt, kann ich nicht wirklich viel dazu sagen. Es zeigt die Schule, wirkt aber sonst eher unaufgeregt.
Ich hatte gar nicht ganz so große Erwartungen an das Buch und kann sagen, dass ich wirklich positiv überrascht wurde. Die Geschichte war wirklich großartig unterhaltsam und voller Humor. Besonders gefallen hat mir wie der Autor mit den Klischees über Märchen gespielt hat. Da gibt es ja wirklich einige und es war sehr lustig diese zum Leben erweckt erleben zu können. Auch die Fragen nach Gut und Böse wurde sehr nuanciert in dieser Geschichte behandelt. Immer wieder habe ich beim Lesen festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist Menschen in eine von beiden Kategorien zu stecken und denken, dass sie sich nie mehr ändern können. Auch wie die Personen im Buch versucht haben ihre vorgelegten Rolle gerecht zu werden, war häufig sehr lustig, aber manchmal auch ein bisschen traurig.
Nun komme ich den beiden wichtigsten Punkten in diesem Buch für mich. Und zwar den Protagonistinnen: Agatha und Sophie. Unterschiedlich wie Tag und Nacht. Haben mich nicht nur ihre Eigenarten und Schwächen begeistert, sondern auch die Dynamik unter den beiden. Zwar geht es in dem Buch auch viel um die "wahre" Liebe, aber für mich ging es vor allem um die Freundschaft zwischen den beiden. Die ist nicht perfekt und sehr ungleich und man könnte sogar sagen ein wenig toxisch. Nichtsdestotrotz konnte ich nachvollziehen was die beiden aneinander hatten und warum sich das Verhältnis in einer neuen Umgebung ändern musste.
Agatha ist so eine liebe Seele und gute Freundin. Sie konnte ich einfach nur gernhaben. Auch ihren Wunsch nach Hause zurück kehren zu wollen, fand ich sehr nachvollziehbar. Manchmal war sie mir ein wenig zu aufopferungsvoll und zu verständnisvoll. Aber ich glaube, dass sollte sie auch sein. Und dann gab es noch Sophie. Wenige Charaktere habe ich so sehr genoßen wie sie. Selten habe ich über einen nazistischeren und arroganten Menschen gelesen. Sie war so herrlich in ihrem eigenen Kopf gefangen, dass sie überhaupt nicht gemerkt hat, dass die Realität ganz anders aussieht. Selten habe ich so gelacht über Abschnitte lachen müssen. Besonders wenn sie darüber nachgedacht hat was für ein toller Mensch/Prinzessin sie ist, weil sie ja nur Gutes tut.
Die Story war sehr unterhaltsam und sehr spannend erzählt. Nur am Ende ging mir alles ein bisschen schnell und ich war auch ein wenig verwirrt.

Fazit:

Eine tolle, lustige und ironische Geschichte über Märchen und ob böse und gut wirklich einteilbar sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2022

Gut vs. Selbstverliebt

The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben. Filmausgabe zur Netflix-Verfilmung
0

Erst einmal zum Cover: Da es sich um ein Foto vom Film handelt, kann ich nicht wirklich viel dazu sagen. Es zeigt die Schule, wirkt aber sonst eher unaufgeregt.
Ich hatte gar nicht ganz so große Erwartungen ...

Erst einmal zum Cover: Da es sich um ein Foto vom Film handelt, kann ich nicht wirklich viel dazu sagen. Es zeigt die Schule, wirkt aber sonst eher unaufgeregt.
Ich hatte gar nicht ganz so große Erwartungen an das Buch und kann sagen, dass ich wirklich positiv überrascht wurde. Die Geschichte war wirklich großartig unterhaltsam und voller Humor. Besonders gefallen hat mir wie der Autor mit den Klischees über Märchen gespielt hat. Da gibt es ja wirklich einige und es war sehr lustig diese zum Leben erweckt erleben zu können. Auch die Fragen nach Gut und Böse wurde sehr nuanciert in dieser Geschichte behandelt. Immer wieder habe ich beim Lesen festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist Menschen in eine von beiden Kategorien zu stecken und denken, dass sie sich nie mehr ändern können. Auch wie die Personen im Buch versucht haben ihre vorgelegten Rolle gerecht zu werden, war häufig sehr lustig, aber manchmal auch ein bisschen traurig.
Nun komme ich den beiden wichtigsten Punkten in diesem Buch für mich. Und zwar den Protagonistinnen: Agatha und Sophie. Unterschiedlich wie Tag und Nacht. Haben mich nicht nur ihre Eigenarten und Schwächen begeistert, sondern auch die Dynamik unter den beiden. Zwar geht es in dem Buch auch viel um die "wahre" Liebe, aber für mich ging es vor allem um die Freundschaft zwischen den beiden. Die ist nicht perfekt und sehr ungleich und man könnte sogar sagen ein wenig toxisch. Nichtsdestotrotz konnte ich nachvollziehen was die beiden aneinander hatten und warum sich das Verhältnis in einer neuen Umgebung ändern musste.
Agatha ist so eine liebe Seele und gute Freundin. Sie konnte ich einfach nur gernhaben. Auch ihren Wunsch nach Hause zurück kehren zu wollen, fand ich sehr nachvollziehbar. Manchmal war sie mir ein wenig zu aufopferungsvoll und zu verständnisvoll. Aber ich glaube, dass sollte sie auch sein. Und dann gab es noch Sophie. Wenige Charaktere habe ich so sehr genoßen wie sie. Selten habe ich über einen nazistischeren und arroganten Menschen gelesen. Sie war so herrlich in ihrem eigenen Kopf gefangen, dass sie überhaupt nicht gemerkt hat, dass die Realität ganz anders aussieht. Selten habe ich so gelacht über Abschnitte lachen müssen. Besonders wenn sie darüber nachgedacht hat was für ein toller Mensch/Prinzessin sie ist, weil sie ja nur Gutes tut.
Die Story war sehr unterhaltsam und sehr spannend erzählt. Nur am Ende ging mir alles ein bisschen schnell und ich war auch ein wenig verwirrt.

Fazit:

Eine tolle, lustige und ironische Geschichte über Märchen und ob böse und gut wirklich einteilbar sind.

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Weihnachtsstimmung pur

Spekulatius, der Weihnachtsdrache rettet das Fest
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Das Cover ist sehr hübsch und weihnachtlich. Es zeigt unsere drei Heldinnen in Action und löst bei mir sofort Weihnachtsstimmung aus. Dies war auch der Fall bei der ganzen Geschichte. Ich hatte richtig ...

Das Cover ist sehr hübsch und weihnachtlich. Es zeigt unsere drei Heldinnen in Action und löst bei mir sofort Weihnachtsstimmung aus. Dies war auch der Fall bei der ganzen Geschichte. Ich hatte richtig Lust meine Wohnung weihnachtlich zu schmücken und Spekulatius zu essen. Der Autor beschreibt die Figuren und die Welt so liebevoll, dass mir wirklich das Herz aufgegangen ist. Mats und Matilda waren sehr sympathische Protas. Aber mein Highlight war eindeutig Spekulatius. Er ist so toll und süß. Wobei mir die Anti-Helden dieser Geschichte wahrscheinlich auch ein bisschen mein herz gestohlen haben. Knötterchen war einfach so ein Herzchen. Mit allen vieren würde ich am liebsten auch auf Abenteuer gehen.
Die Handlung fand ich sehr unterhaltsam und ich mochte die Herausforderungen, die die drei bestehen müssen sehr. Auch fand ich die Botschaften super und sehr lehrreich, die der Autor in der Geschichte verarbeitet hat. Sie waren weder belehrend noch moralisch. Für Kinder ist dies wirklich eine tolle Art zu lernen wie wichtig Kommunikation untereinander sein kann.
Tipp: Das Hörbuch ist wirklich super vertont und die Musik löst noch mehr Weihnachtsstimmung aus.

Fazit:
Egal ob Jung oder Alt mit diesem Buch kommt wirklich jede
r in Weihnachtsstimmung.

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Außergewöhnliche Gerichte

Tohrus Japan
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Erst einmal zum Cover: Finde ich ganz ok, ist aber auch kein Hingucker. Hätte mir gewünscht, dass das Essen mehr im Vordergrund steht.
Mir persönlich sind Tohrus Erläuterungen und Erklärungen zu seinem ...

Erst einmal zum Cover: Finde ich ganz ok, ist aber auch kein Hingucker. Hätte mir gewünscht, dass das Essen mehr im Vordergrund steht.
Mir persönlich sind Tohrus Erläuterungen und Erklärungen zu seinem Leben ein wenig zu ausschweifend am Anfang. Meiner Meinung hätten man diese gut kürzen können. Dafür finde ich aber die verschiedenen Warenkunden auf 2 Seiten immer höchst gelungen. Sie stellen immer ein Produkt der japanischen Esskultur vorstellt und erläutern seinen Gebrauch und auch Geschmack. Ich finde solche Erklärungen höchst sinnvoll. Da ja auch bestimmt viele Japan-Neulinge dieses Buch lesen werden. Fragen, die beantwortet werden, sind zum Beispiel: Warum und wie man Reis vorher waschen sollte?
Die Fotos der Gerichte sind sehr minimal gestaltet, sehen aber alle sehr appetitlich aus. Die Zutatenliste ist sehr übersichtlich gestaltet und auch dass die Personenanzahl dabei steht ist super. Leider fehlen mir Zeitangaben. Die sind mir sehr wichtig, wenn ich entscheide welches Gericht ich kochen möchte. Hier musste ich immer erst das ganze Rezept durchlesen, um zu gucken wie lange ich ungefähr brauchen werde. Die Aufteilung in die verschiedenen Warengruppen fand ich ok, aber ich wusste manchmal jetzt nicht ganz genau wo ich suchen musste.
Für die meisten Gerichte braucht man wirklich einen gut sortierten asiatischen Supermarkt, am besten gleich einen japanischen. Denn obwohl ich viel asiatisch koche, konnte ich die meisten Gerichte nicht sofort ausprobieren. Da ich erst in die nächste größere Stadt fahren musst, um die entsprechenden Zutaten einkaufen zu können. Die Gerichte, die ich aber ausprobiert habe, waren aber alle sehr lecker und die Anweisungen waren sehr verständlich geschrieben.

Fazit:
Ein guter Einblick in die japanische Küche. Ist aber nicht unbedingt ein Kochbuch für Japan-Neulinge. Man sollte ich schon ein bisschen mit der Küche und den Produkten auskennen. Sonst kann es schnell ein bisschen zu viel werden.

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Veröffentlicht am 10.10.2022

Voller fehlerhafte Charaktere

This Charming Man
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Das Cover ist mal wieder sehr gelungen. Diese Art des Lilas gefällt mir richtig gut und wird durch den schwarzen Buchschnitt noch unterstrichen. Der Sarg auf dem Cover passt super zum Inhalt, nur der Titel ...

Das Cover ist mal wieder sehr gelungen. Diese Art des Lilas gefällt mir richtig gut und wird durch den schwarzen Buchschnitt noch unterstrichen. Der Sarg auf dem Cover passt super zum Inhalt, nur der Titel will sich mir auch nach dem Lesen des Buches nicht wirklich erschließen...
Inhaltlich muss ich leider sagen, dass es mir nicht ganz so gut gefallen hat wie Band 1.
Die Prämisse des Buches, dass in der Stadt auf einmal Vampire auftauchen fand ich einen guten Aufhänger. Auch was dann alles herauskommt hat mir wieder sehr gefallen. Aber mir war der Wechsel zwischen den Kapitel ein bisschen zu viel. Mir hätten ein paar weniger Perspektiven besser gefallen. Hannah kam mir dieses mal einfach zu wenig vor. Dagegen kamen Leute wie Stanley, mir persönlich zu viel vor. Manche Sachen hätte der Autor nicht beschreiben müssen, sondern einfach nur die Reaktion der anderen Charaktere zeigen können. So bleiben auch viele andere Sachen mehr im Dunkeln und man hätte mehr mitraten können.
Die Charaktere waren wie immer: richtig schön verschroben, manchmal bösartig und sehr realistisch. McDonnell hat keine 08/15 Figuren erschaffen, sondern Personen mit viel Charakter und ganz vielen Macken und Problemen.
Die magischen Elemente waren wieder sehr gut in unsere Welt verwoben, wobei ich die "andere" Welt immer noch nicht so ganz verstanden habe.
Die Zeitungsartikel zwischendurch waren wieder mal ein Highlight, aber waren zu wenige. Auch haben mir die Interaktionen mit den "normalen" Klienten der "Stranger Times" gefehlt. Die haben mir im ersten Band immer am besten gefallen.
Ich hoffe, dass noch weitere Bände kommen und dann noch ein paar Geheimnisse gelüftet werden.

Fazit:
Ein schwarzhumoriger zweiter Band, der sich ein bisschen mehr auf ein paar auserwählte Charaktere konzentrieren sollte. Alles in allem hat er mir aber wieder gut gefallen.

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