Cover-Bild Tragödie in drei Akten
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 17.09.2016
  • ISBN: 9783455651348
Agatha Christie

Tragödie in drei Akten

Ein Fall für Poirot
Henning Ahrens (Übersetzer)

Als Pfarrer Babbington auf einer Party an seinem Cocktail nippt, bricht er tot zusammen. Wenig später kommt es bei einem Dinner zur nächsten Tragödie, und auch der hoch angesehene Arzt Sir Bartholomew Strange stirbt. Poirot hegt keinen Zweifel daran, dass die beiden Unglücksfälle miteinander zusammenhängen. Denn immerhin waren bei beiden Anlässen dieselben Gäste zugegen. 

Doch wer von ihnen hatte ein Motiv für gleich zwei Morde?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2026

Leider traf das Buch so gar nicht meine Erwartungen

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Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, ...

Dem Klappentext zu urteilen handelt es sich hier wiederum um einen sehr interessanten Fall oder sollte ich hier lieber sagen Fälle? Immerhin geschieht nicht nur ein Mord und Poirot ist der festen Überzeugung, dass beide in Zusammenhang stehen oder täuscht er sich?

Wie der Name schon sagt, ist das Buch selbst in drei verschiedene Akte unterteilt.
In den ersten geschehen die Morde, im Mittelteil wird ermittelt und im dritten Akt wird nach und nach die Auflösung herbeigeführt. Oder geleitet? Oder konstruiert?
Um ehrlich zu sein, kann ich das bei diesem Buch nicht genau sagen. Denn die Auflösung ließ mich nicht nur sehr enttäuscht, sondern auch unglaublich fassungslos zurück. Das liegt nicht unbedingt an Poirots Art und Weise die Fälle zu klären, sondern wie die Morde im Zusammenhang stehen, welches Motiv sich dahinter verbirgt und was genau geschehen ist.
Es war einfach ein bisschen zu viel und was mich genau hieran stört kann ich nicht sagen, ohne die Auflösung zu verraten.

Die Ausdrucksweise fand ich dieses Mal auch wieder sehr harsch. Entweder sind die Frauen in diesem Buch unglaublich hässlich oder aber so schön, dass die Männer dieser in Scharen hinterherlaufen müssen. Ebenso wurde das Frauenbild hier so dargestellt, dass diese viel öfters ihre Männer töten, als anders herum – ist dem wirklich so? Nun….Überlegen wir mal, warum das so ist 😉
Aber Spaß beiseite, mich konnte das Buch irgendwie nicht so ganz abholen und auch die Ermittlungen bzw. Befragungen von Zeugen und potentiellen Verdächtigen fand ich nicht wirklich gelungen.
Einzig Poirot hat es wieder rausgerissen mit seinen Bemerkungen, die ich manchmal ziemlich witzig fand, dann aber auch sehr schickierend.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Ein äußerst mäßiger Christie

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Es war ein ganz zwangloses Abendessen zu dem Sir Charles geladen hatte, doch dann bricht Pfarrer Babbington tot zusammen. Der Gedanke an Mord kommt nur flüchtig auf und selbst der anwesende Poirot kann ...

Es war ein ganz zwangloses Abendessen zu dem Sir Charles geladen hatte, doch dann bricht Pfarrer Babbington tot zusammen. Der Gedanke an Mord kommt nur flüchtig auf und selbst der anwesende Poirot kann nichts Verdächtiges erkennen. Doch nur kurze Zeit spät spielt sich eine ähnliche Szene ab, als der Arzt Sir Bartholomew Strange dieselben Gäste ebenfalls zu einem Dinner lädt und stirbt. Diesmal ist der Tatbestand unbestritten, doch wer könnte ein Motiv haben?

Dieser Agatha Christie-Band hat mich zutiefst enttäuscht. Die Charaktere bleiben blass, ja treten in den ersten 2/3 des Buches so gut wie gar nicht selbst auf. Handlung findet fast ausschließlich hinter den Kulissen statt, sodass sich der Leser weder von den Charakteren noch den Ereignissen ein konkretes Bild machen kann. Ein Mitraten ist damit kaum möglich. Das Buch kann nicht mal mit der typischen Agatha Christie-Atmosphäre punkten, die mich normalerweise mit Nostalgie, Wohlfühlmomenten und etwas Mystery packt. Außerdem steht zwar Poirot rauf, aber es ist so gut wie kein Poirot drin. Als deus ex machina taucht er gegen Ende auf und nimmt seine Rolle ein, aber im Prinzip hätte die Geschichte auch ohne ihn funktioniert.

Dass mich der Schluss wenig überzeugen konnte, ist für mich bei Agatha Christie nichts Neues, doch diesmal fand ich ihn wirklich sehr weit hergeholt und wenig begründet. Es hätte auch jedes beliebige andere Ende sein können, das hätte sich genauso wenig aus der Geschichte ergeben wie das gewählte.

Ein äußerst enttäuschender Agatha Christie-Krimi, der so ziemlich alles missen ließ, was ich an ihren Büchern schätze. Sehr schade.

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