Cover-Bild Unter Wölfen
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 16.11.2020
  • ISBN: 9783734109843
Alex Beer

Unter Wölfen

Kriminalroman - Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein ermittelt
Um seine Familie zu retten, muss sich der Jude Isaak Rubinstein in die Gestapo einschleusen und mitten unter Wölfen zum Spion werden ...

Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein, der ständig in Angst um seine Familie lebt, bittet eine Widerstandskämpferin um Hilfe. Doch ihre Gegenforderung ist hart: Isaak soll die Gestapo infiltrieren und sich dazu als Sonderermittler Adolf Weissmann ausgeben – jenen Mann, der vom Führerhauptquartier beauftragt wurde, den Mord an einer berühmten Schauspielerin aufzuklären. Was niemand weiß: Der Kriminalist hat den Anschlag, den die Widerstandsgruppe auf ihn verübt hat, überlebt. Mitten unter Wölfen zieht sich das Netz immer weiter zu und die Gefahr, enttarnt zu werden, ist allgegenwärtig …

Alle Bücher der Serie:
Unter Wölfen (Bd. 1)
Unter Wölfen – Der verborgene Feind (Bd. 2)

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe:
Der zweite Reiter: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 1)
Die rote Frau: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 2)
Der dunkle Bote: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 3)
Das schwarze Band: Ein Fall für August Emmerich (Bd. 4)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2020

Gänsehautmomente

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Wow, ich bin wirklich begeistert. Der Krimi war sehr spannend, interessante Geschichte, gute Figuren und ein sehr bildhafter Schreibstil. Das Buch ließ sich in einem Rutsch weglesen. Wie realistisch die ...

Wow, ich bin wirklich begeistert. Der Krimi war sehr spannend, interessante Geschichte, gute Figuren und ein sehr bildhafter Schreibstil. Das Buch ließ sich in einem Rutsch weglesen. Wie realistisch die Story um den jüdischen Antiquar ist, der sich als nationalsozialistischer Kommissar ausgibt, sei dahingestellt. Für mich aber einer der spannendsten Krimis, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

Veröffentlicht am 22.07.2020

Toller krime

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Wunderbarer Krimi zur Zeit der 2 Weltkriegs. Kommissar Isaak rubenstein ist einfach toll. Das Buch ist toll geschrieben aber wie ich finde ein Stückchen besser als die andern. Gerade die Zeit ist immer ...

Wunderbarer Krimi zur Zeit der 2 Weltkriegs. Kommissar Isaak rubenstein ist einfach toll. Das Buch ist toll geschrieben aber wie ich finde ein Stückchen besser als die andern. Gerade die Zeit ist immer wieder interessant.

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Veröffentlicht am 11.07.2020

Geschichte wird lebendig

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Nürnberg in der Hochzeit des Naziregimes. Mit klaren, kalten Worten beschreibt Alex Beer die Stimmung der Stadt, die Angst der Verfolgten und den Übermut der Machthabenden. Es ist 1942 in der fränkischen ...

Nürnberg in der Hochzeit des Naziregimes. Mit klaren, kalten Worten beschreibt Alex Beer die Stimmung der Stadt, die Angst der Verfolgten und den Übermut der Machthabenden. Es ist 1942 in der fränkischen Metropole und Beer nimmt den Leser mit in eine grauenvolle Zeit voll von Angst und irrwitzigen Regelungen – die man mal genauer lesen sollte. In Nebensätzen tauchen sie auf: Der Jude darf nicht vor 15 Uhr einkaufen, der Jude darf kein Radio hören, keine Zeitung lesen, der Jude darf nichts. Er wird als habgierig und listig beschrieben, mit kalten Augen, einem verräterischen Herz, ohne Moral. Ein Mahnmal, eine Erinnerung, die durch die Autorin lebendig wird. Schnell wird der Leser in die damalige Zeit hineingezogen und spürt die immense psychische Belastung, den Druck, die Beklemmung in jedem Handeln, die Angst vor der Willkür einer selbsternannten Macht. Als Rubinstein biblisch wie ein Schaf unter die Wölfe geschickt wird, stößt man ihn in ein eiskaltes Gewässer. Schwimm oder stirb, so mag Exfreundin Clara sich denken, die dem Protagonisten nicht ein Wort über die Mission verrät. Isaak kann sich nicht vorbereiten, muss nur mitspielen und hat Angst. Diese überträgt sich auf den Leser. Schafft es der Gesuchte sich zu verstellen, eine Rolle zu spielen, der er nicht gewachsen ist? Findet er immer zur richtigen Zeit einen Ausweg, eine Antwort, eine Ausflucht, um sich selbst zu retten? Als alles gut zu werden scheint, greift Beer noch einmal ein, natürlich kann es nicht gut gehen, kann es nicht mit so wenigen Problemen voranschreiten und der Plan des Widerstandes aufgehen. Nichts war einfach 1942 und Beer schönt gar nichts, faselt nicht, verkünstelt sich nicht in einer wildromantischen Liaison, sondern vermischt knallharte Fakten mit einer fiktiven Geschichte, die ohne Romantik auskommen muß. Alex Beer ist nicht umsonst mehrfach für ihre Romane ausgezeichnet worden. Sie hat eine klare Sprache, einen tollen Schreibstil und entführt den Leser in die Zeit des Naziregimes mit allen Schrecken und Hoffnungen. Die Autorin lässt Geschichte lebendig werden und gibt den Unterdrückten eine Stimme, die mahnend bis zu letzten Seite spricht.

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