Cover-Bild Coco und Zack – Im Internat der Hexentiere
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 136
  • Ersterscheinung: 30.08.2023
  • ISBN: 9783551557995
  • Empfohlenes Alter: bis 10 Jahre
Anna Lott

Coco und Zack – Im Internat der Hexentiere

Nikolai Renger (Illustrator)

Lustige Freundschaftsgeschichte für kleine Gruselfans!

Zauberhuthase Zack und Hexenkatze Coco sind unzertrennlich. Doch dann wird Coco ins Internat für Hexentiere geschickt, das ausschließlich Katzen, Kröten, Schlangen, Spinnen, Raben und Ratten vorbehalten ist. Für die beiden steht natürlich fest: Zack muss mit! Und zwar undercover, als Hexenkatze verkleidet. Doch schon beim ersten Flug auf dem Hexenbesen verliert er seinen falschen Schwanz. Oje – ob der Schwindel auffliegt? Und ob die beiden den rätselhaften Fluch der Küchenschürze brechen können, der das Internat in Atem hält?

Witziges Tierabenteuer – ideal zum Vorlesen!

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2023

Auch Hexentiere müssen zur Schule

0

Darum geht´s:
Coco, die Hexenkatze und Zack der Zaubererhase sind die besten Freunde. Eines Tages kommt für Coco eine Einladung ins Internat der Hexentiere. Darauf hat sie schon lange gewartet, denn gute ...

Darum geht´s:
Coco, die Hexenkatze und Zack der Zaubererhase sind die besten Freunde. Eines Tages kommt für Coco eine Einladung ins Internat der Hexentiere. Darauf hat sie schon lange gewartet, denn gute Hexentiere müssen halt zur Schule. Als sie sieht, wie traurig ihr Freund Zack ist, beschließt Coco - Zack muss mit. Aber wie, denn Hasen sind keine Hexentiere und er wird sofort auffallen. Kurzerhand verwandelt Coco Zack in eine gruselige Vampier-Katze. Zusammen schaffen sie es Zack ins Internat zu schmuggeln und zuerst geht alles gut. Aber dann verliert Zack nach und nach Teile seines Kostüms und unbequem ist es sowieso. Das Rabenmädchen Rotza scheint die beiden Freund auch ganz genau zu beobachten. Ob sie etwas ahnt? Eines Tages ist Rotza plötzlich verschwunden und die beiden Freunde machen sich auf den Weg zum ihr zu helfen, auch wenn Rotza nicht immer nett zu ihnen war, können sie ihre Zimmergenossin nicht in Stich lassen. Dabei müssen sie das Geheimnis rund um den Fluch der Küchenschürze lösen.

Meine Bewertung:
Coco und Zack kommt nicht nur mit einem coolen Cover daher, es hat auch inhaltlich richtig was zu bieten. Es geht in ein Hexeninternat, wo die Tiere à la Harry Potter richtig Unterricht haben. Immerhin müssen sie ihrer doch oft sehr vergesslichen Hexe immer helfen können. Langweilig wird es in der Hexenschule nicht. Jedes Kapitel hat ein eigenes Thema bzw. eine eigene Überschrift, welches den Fortlauf der Geschichte erzählt. Coco und Zack müssen sich her so einigen Herausforderungen stellen, z.B. braucht Zack einen neuen Schwanz, was beide in eine nächtliche Aktion zwingt. Nach und nach freunden sie sich auch mit den anderen Hexentieren an, welche auch so ihre witzigen Eigenarten mitbringen. Der Fluch mit dieser Küchenschütze und den zickigen Zwergen ist für mich ein Sahnehäubchen. Wie kommt man auf sowas? Das kann man echt nur in einem Kinderbuch bringen. Was es damit auf sich habt, müsst ihr natürlich selber lesen Ich mag jeden Fall sowas Verrücktes im Plot.

Gut gefallen hat mir der Konflikt von Coco und Zack mit Rotza. Am Anfang denkt man, sie wäre nur fies. Schnell stellt sich aber heraus, dass Rotza alleine ist und gerne mit beiden befreundet sein möchte. Das kann sie nur nicht so sagen und daher drückt sich ihr Interesse eher in Fiesheiten aus. Eine solche soziale Hilflosigkeit kenne ich aus meiner Kindheit von anderen Kindern auch gut. Auch scheint sie von ihrer Hexe nicht besonders gut behandelt zu werden. Sie hat z.B. als einzige keine Schultüte bekommen und scheint eher sich selbst eher überlassen zu sein. Um mehr Aufmerksamkeit von ihrer Hexe zu bekommen, lernt sie fleißig, ist rhetorisch - also im Umgang mit den anderen Hexentieren, aber eher sehr unbeholfen und grob. Ich denke da kann man mit dem Nachwuchs später gut drüber sprechen, warum Rotza so handelt und was die Kinder in einer solchen Situation machen können. Daher würde ich auch Erwachsenen empfehlen, das Buch mal zu lesen bzw. bei kleineren Kindern vorzulesen. Es ist also nicht nur ein unterhaltsames Kinderbuch, man kann ihr in Sachen sozialer Interaktion mit anderen noch was lernen.

Das Ende fand ich vom Ausgang her sehr harmonisch umgesetzt und es macht wirklich Lust noch mehr Bücher aus dem Hexeninternat zu lesen. Ich denke, da könnte sich eine nette Reihe ankündigen.

Im Buch selbst sind auch ein paar Bilder, welche die Protagonisten zeigen. Die Bilder sind schaurig, süß und eher in einem lustigen Stil gehalten. Mir haben die Illustrationen sehr gut gefallen, sie passen von ihrer Aufmachung her sehr gut zur Geschichte. Der Text ist wirklich super für Grundschüler. Er ist großgeschrieben, es ist pro Kapitel nicht zu viel. Da kann man schon viel alleine lesen, ohne dass es zu anstrengend wird.

Fazit:
Knuffig süße Geschichte über Freundschaft, Kreativität und den Mut anderen zu helfen. Fortsetzung erwünscht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.10.2023

Coco und Zack

0

Halloween naht mit großen Schritten! Auch wenn wir in diesem Jahr bereits einige schaurig schöne Buchtipps mit euch geteilt haben, können wir noch nicht davon ablassen. Ein paar Tage habt ihr ja noch Zeit, ...

Halloween naht mit großen Schritten! Auch wenn wir in diesem Jahr bereits einige schaurig schöne Buchtipps mit euch geteilt haben, können wir noch nicht davon ablassen. Ein paar Tage habt ihr ja noch Zeit, um euch auf das Fest einzustimmen. Und bevor ihr eure Kostüme überstreift, um Schrecken und Angst in der Nachbarschaft zu verbreiten, möchte ich euch noch von einem Buch berichten, das insbesondere kleine Kürbisgeister entzücken wird: „Coco und Zack – Im Internat der Hexentiere“ von Anna Lott.

Coco und Zack

Coco und Zack, Hexenkatze und Zauberhuthase – nicht nur äußerlich sind beide völlig verschieden. Trotz all dieser Unterschiede teilen beide eine unzertrennliche Freundschaft. Ihre Freundschaft wird auch nicht durch eine Einladung ins Hexeninternat gefährdet, die nur Coco erhält. Für beide Freunde steht fest, dass Zauberhuthase Zack mitkommt. Auch wenn sie mit dieser Entscheidung vor einer enormen Herausforderung stehen. Denn das Hexentierinternat dürfen ausschließlich Katzen, Kröten, Schlangen, Spinnen, Raben und Ratten besuchen.

Auf den ersten Seiten dieser besonderen Freundschaftsgeschichte wird man als Leser ohne große Umschweife in die Geschichte versetzt. Cocos Einladung ins Internat wird von einer Rabenkatzenkröte auf einem Hexenbesen zugestellt. Wenige Seiten später werden bereits Pläne geschmiedet, wie man Zack undercover dort mit hineinschmuggelt. Es folgen einige humorvolle Szenen, in denen das Vorhaben in die Tat umgesetzt wird und als Leser hat man keine Chance mehr, sich dieser dynamischen und ideenreichen Handlung zu entziehen. Immer im Lesegepäck dabei, ist die Frage, wie lange es dauern wird, bis beide Hauptakteure auffliegen.

Von verfluchten Küchenschürzen und zickigen Zwergen

Das Kinderbuch „Coco und Zack – Im Internat der Hexentiere“ hatte nicht nur für meinen 8-jährigen Sohn einen großen Unterhaltungswert. Obgleich ich der Zielgruppe längst entwachsen bin, hatte ich großen Spaß mit dieser oft urkomischen Geschichte und den skurrilen und liebenswerten Charakteren.

In der Geschichte um die besondere Freundschaft von Coco und Zack könnte ich persönlich auf eine ganz bestimmte Sache nicht verzichten: auf die hervorragenden Illustrationen von Nikolai Renger. Sie ergänzen die Handlung meisterhaft und verleihen jeder Figur etwas ganz Besonderes (Skurriles). Jeder Leser fühlt sich zu einer kleinen Lesepause eingeladen, um die Zeichnungen von Nikolai Renger etwas genauer zu betrachten. Und vor allem auch herzhaft zu lachen.

„Coco und Zack – Im Internat der Hexentiere“ von Anna Lott ist eine herrlich schräge Geschichte, die vermittelt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2023

Verrückt aber liebenswert

0

Inhalt:

War das eben wirklich ein Besen, der über Zacks Kopf hinweg in Richtung Cocos Heim gerauscht ist? Und saß da tatsächlich ein Wesen, das aussah wie eine Mischung aus Rabe, Katze und Kröte drauf?

Als ...

Inhalt:

War das eben wirklich ein Besen, der über Zacks Kopf hinweg in Richtung Cocos Heim gerauscht ist? Und saß da tatsächlich ein Wesen, das aussah wie eine Mischung aus Rabe, Katze und Kröte drauf?

Als Zack einen Schrei aus dem Kürbishaus hört, in dem seine beste Freundin, die Katze Coco, gemeinsam mit ihrer Besitzerin der Hexe Puffschmaus wohnt, erwacht er aus seiner Schreckensstarre und hoppelt so schnell er kann in das Hexendorf.

Vor Coco kommt er, ganz außer Atem, zum Stehen. Diese ist vor Freude ganz aus dem Häuschen. Sie hätte eine Einladung bekommen, verkündet sie. Bevor Zack sich versehen kann, fliegt ihm ein Papierball entgegen. Zack entfaltet diesen und entdeckt allerhand Tierillustrationen. Katzen, Raben, Schlangen und Kröten. Doch nirgends entdeckt er einen Hasen, wie er einer ist.

Auf Cocos Anweisung hin, drückt Zack auf die kleine Spinne, die in einer Ecke abgebildet ist. Und plötzlich beginnt der Brief zu singen. Der Brief verkündet, dass bei Sonnenuntergang ein Schulbus erscheinen wird. Der Empfänger des Briefes solle sich beeilen. Denn dieser Bus kommt nur ein einziges Mal.

Coco erläutert die kryptische Aussage: Sie wurde endlich fürs Internat der Hexentiere zugelassen. Erst als Zack bitterlich anfängt zu weinen, da begreift Coco die Konsequenz des Briefes. Ihr bester Freund ist kein Hexentier. Er ist ein Zauberhase. Sein Besitzer, Zauberer Zwickel, hat unglaublich viele Hasen und merkt vermutlich gar nicht, dass Coco gerade unterwegs ist. Und nun soll er für lange Zeit auf seine beste Freundin verzichten? Das ist zu viel für Zack.

Doch Coco hat eine Idee: Zack soll sie begleiten. Das einzige, was sie dafür tun müssen, ist ihn ein wenig zu verkleiden. Ein Fuchsschwanz und ein Vampirgebiss und ein paar Haargummis, um die Öhrchen einzudrehen. Und schon sieht Zack aus wie eine Katze.

Das erste Hindernis ist also beseitigt. Doch das nächste taucht schon bald auf: Der Hexenbus, damit hatten Coco und Zack nicht gerechnet, besitzt exakt fünf Stühle. Und alle davon sind für bestimmte SchülerInnen vorgesehen.

Doch Coco und Zack sind nicht nur unglaublich schlau sondern auch sehr mutig. Sie werden gewiss auch für dieses Problem eine Lösung finden. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben, ist die coole Krähe Rotza, das Hexentier der gemeinen Hexe Kratzikula, die es den beiden Freunden nicht einfach macht. Rotza durchschaut Tarnung ziemlich schnell. Sie scheut vor Manipulation und Erpressung nicht zurück. Na, das kann ja eine sehr aufregende und anstrengende Zeit am Internat werden …!



Meinung:

Schon das Cover von „Coco und Zack – Im Internat der Hexentiere“ hat mich auf den ersten Blick angesprochen. Die skurrilen, fantasievollen, lustigen und farbenfrohen Zeichnungen ziehen sich durchs Buch fort. Nikolai Rengers Kunst war mir schon aus anderen Büchern wie „Switch you“ und „Rille“, bekannt. Ich wusste also bereits, bevor ich den Buchdeckel aufgeklappt hatte, dass ich mich in „Coco und Zack“ auf humorvolle Illustrationen würde freuen dürfen.

Aber auch der Klappentext hat bei mir sofort nach dem Lesen die Vorfreude aufs Buch geschürt. Ein Hexeninternat mit den unterschiedlichsten Tieren und einem Hasen, der sich undercover dort einschmuggelt, das klang nach Spannung und Abenteuer, verbunden mit einer guten Geschichte und einer positiven Botschaft.

Klappentext und Cover haben nicht zu viel versprochen. Bereits die ersten Seiten sind ein Potpourri von kreativen Einfällen: Eine Schultüte voller Gurkenkeksen, Pflaumendrops und Birnenchips. Eine bunte, singende Einladung zur ersten Stunde am Internat der Hexentiere.

Böse und schusselige Hexen und allerhand skurrile Mitschüler erwarten einen hier. Das umfangreiche Figurenkabinett des Internats ist wundervoll: eine ganzkörpertätowierte Ratte mit einem Totenschädel als Schultüte, eine schlammige Kröte, die ständig schläft, eine giftgelben Schlange, die ihr Schultüte sogleich verschlungen hat und die coole und ziemlich schlaue Krähe Rotza, die mehrere Röcke trägt und schon am ersten Tag versucht sich die Schultüte mit Leckereien von Coco und Zack zu erpressen.

Die Geschichte ist von der ersten Seite bis zur letzten spannend. Ein Abenteuer folgt auf das andere. In erster Linie haben die beiden besten Freunde damit zu kämpfen, dass Zack nicht auffliegt. Auch darf man die Beiden bei ihrer ersten Schulstunde begleiten. Dabei bleibt es dann aber auch. Für allerhand Hexenkunde bleibt im Auftakt aufgrund der vielen anderen Ereignisse nicht viel Zeit. Denn, wie der Klappentext verrät, werden Coco und Zack sich auch noch einem Fluch widmen müssen.

Bei meiner Recherche im Internet konnte ich nicht eruieren, ob es sich bei „Coco und Zack“ um einen Reihenauftakt handelt. Das bleibt zu hoffen, da diese Geschichte noch sehr viel Potenzial für spannende Abenteuer bietet.



Fazit:

„Coco und Zack – Im Internat der Hexentiere“ hat mir unterhaltsame und spannende Lesestunden geschenkt. Das Buch sprudelt einfach vor fantastischen Ideen, die von humorvollen Zeichnungen begleitet werden.

Den Zauberhasen Zack und seine beste Freundin, die schwarze Hexenkatze Coco, habe ich von der ersten Zeile an ins Herz geschlossen. Aber auch die Nebenfiguren machen beim Lesen Spaß.
Zickige Zwerge mit ständig schlechter Laune, vernünftige Vampire, die statt Blut Rote-Beete-Saft trinken, fiese Feen, fluchende Fledermäuse: Es gibt so viel zu entdecken.

Das perfekte Lesevergnügen für Jung und Alt.

So freut man sich bereits jetzt auf eine mögliche Fortsetzung der Geschichte um Coco und Zack, die sicher noch einige weitere skurrile Überraschungen für uns bereithalten würde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere