Cover-Bild Ein Schimmer am Horizont
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tredition
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 284
  • Ersterscheinung: 11.12.2024
  • ISBN: 9783384453778
Annette Oppenlander

Ein Schimmer am Horizont

Zwischen den Welten
»Ich kann diesen spannenden Roman nur empfehlen ... hoffe, dass Netflix daraus eine spektakuläre Fernsehserie macht.« Readers' Favorite Fünf Sterne

Inspiriert von den Millionen deutscher und irischer Auswanderer, die ein besseres Leben suchten - ein emotionales Porträt zweier verlorener Seelen, deren Willenskraft es ihnen ermöglicht, schier ausweglose Herausforderungen zu überwinden und letztendlich ihr Glück zu finden ...

Skibbereen, Irland, November 1848: Die durch die Kartoffelfäule ausgelöste Hungersnot hat Irland fest im Griff, aber der Zimmermann Davin Callaghan ist entschlossen, den Hof seiner Eltern zu retten. Nachdem ihm bei einem Überfall das Jahreseinkommen gestohlen wird, beschließt er beim Eisenbahnbau der verhassten Engländer anzuheuern. In Dublin angekommen, erreicht ihn die erschütternde Nachricht, dass beide Eltern am Fieber gestorben sind. Traurig, mittel- und heimatlos treibt es ihn zum Hafen, wo er einer jungen Witwe begegnet, die auf dem Weg nach Amerika ist ...

Löwenstein, Württemberg, November 1848: Nach einem schief gelaufenen Glücksspiel zwingt Mina Peters’ Mann sie mitten in der Nacht, ihr Heimatdorf zu verlassen. Nach monatelanger, horrender Reise durch Eis und Schnee gehen sie in Bremerhaven an Bord der Annabelle, um ein neues Leben in Amerika zu beginnen. Aber auch die Überfahrt verlangt Mina alles ab: sie ist gezwungen, im Zwischendeck zu überleben und muss zuschauen, wie ihr Mann jede Gelegenheit zum Trinken und Spielen nutzt. Bis sie einen irischen Mann trifft, der ihr nicht nur Englisch beibringt, sondern ihr auch hilft, ihre eigene Stärke zu erkennen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2025

Ein spannungsvoller historischer Roman voller Leid und Freud

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Im Buch „Ein Schimmer am Horizont“ geht es um Mina und Davin. Wilhelmina ist mit Roland verheiratet und sie leben in Württemberg. Sie leiden unter der Hungersnot, es gibt keine Arbeit und zudem ist Roland ...

Im Buch „Ein Schimmer am Horizont“ geht es um Mina und Davin. Wilhelmina ist mit Roland verheiratet und sie leben in Württemberg. Sie leiden unter der Hungersnot, es gibt keine Arbeit und zudem ist Roland dem Alkohol verfallen. Auch Davin in Irland hat in Not und Elend keine Perspektive, und parallel machen sie sich auf die Reise nach Amerika in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Eine Geschichte voller Not und Leid, umso tröstlicher, auch von Momenten der Menschlichkeit, Freundlichkeit und den Zusammenhalt zu lesen. Den Erzählstil finde ich sehr anschaulich, ich habe lebhafte Vorstellungen beim Lesen gehabt. Nach dem emotionalen Finale bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Auswandern

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Europa Mitte des 19. Jahrhunderts --- Hungersnöte und Verelendung treffen viele Menschen. Weil sie keine Perspektive wandern viele aus. Das Land der Träume heißt für viele Amerika. Darunter auch Mina und ...

Europa Mitte des 19. Jahrhunderts --- Hungersnöte und Verelendung treffen viele Menschen. Weil sie keine Perspektive wandern viele aus. Das Land der Träume heißt für viele Amerika. Darunter auch Mina und ihr Mann Roland. Roland ist unzuverlässig, spielsüchtig und liebt den Alkohol .Nach einer schlimmen Auseinandersetzung muss er Deutschland Hals über Kopf verlassen - Mina muss ihn begleiten - die Überfahrt verlangt Mina viel ab, denn Roland kann weder Glückspiel noch Alkohol lassen...... Davin ist Ire und die Kartoffelfäule hat das Land fest im Griff und nach einem persönlichen Schicksalsschlag sieht au er keine andere Möglichkeit - zusammen mit einer jungen Witwe macht er sich auf die gefahrvolle Reise..... An Bord des Schiffes lernen sich Mina und Davin kennen und unterstützen sich gegenseitig.....
Meinung und Fazit:
Ein Stück Geschichte - interessant und spannend erzählt. Der Leser begleitet Mina und Davin auf ihrem Weg in ein vermeintlich besseres Leben. Mir hat dieses Buch, das sehr authentisch ist gut gefallen und ich habe mit den Protagonisten mit gefiebert, mit ihnen gebangt und gehofft und war mittendrin im Geschehen. Auch das Cover ist sehr gut gewählt und passt wunderbar zu dem Buch - das Schiff, das mit den Wellen auf hoher See kämpft - die Menschen auf dem Weg. Von mir gibt es 5 Sterne für dieses Buch - und ich bin schon gespannt, wie es mit Mina, Davin und den anderen weitergeht.

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Hoffnung und Liebe in einer schwierigen Zeit

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Die Geschichte beginnt mit zwei Handlungssträngen. Wir begleiten Mina in Deutschland, die als junge Frau in ärmlichen Verhältnissen und während der Hungersnot mit Roland einem Trinker und Taugenichts lebt. ...

Die Geschichte beginnt mit zwei Handlungssträngen. Wir begleiten Mina in Deutschland, die als junge Frau in ärmlichen Verhältnissen und während der Hungersnot mit Roland einem Trinker und Taugenichts lebt. Dieser ist nicht nur nicht so für das Arbeiten geschaffen, sondern auch der Spielsucht verfallen und dem Alkohol zugetan. Er schlägt Mina und unterdrückt sie. Mina erträgt dieses Los, wie üblich für diese Zeit und als Roland eine große Dummheit im Dorf begangen hat, verlangt er von ihr mit ihm über Nacht abzuhauen, damit er einer Strafe entgeht. Beide machen sich also im Winter ohne genügende Vorbereitung auf den langen beschwerlichen Weg nach Bremerhaven, um dort ein Schiff nach Amerika zu besteigen. Gleichzeitig begleiten wir Davin in Irland auf seinem beschwerlichen Weg nach Dublin und Liverpool. Davin‘s Eltern sind nahe dran ihren Hof zu verlieren, da sie durch die herrschende Not die Pacht nicht zahlen können. Es gibt wenig Essen und die Engländer ziehen Lebensmittel ab. Obwohl Davin Zimmermann gelernt hat, möchte er sich dem Straßenbau unter schwersten körperlichen Verhältnissen verdingen. Davin und Mina fahren auf dem gleichen Schiff nach Amerika. Beide verlieben sich, obwohl sie beide gebunden sind. Haben sie eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft?

Der Roman ist mal aus der Sicht von Mina, dann wieder aus derjenigen von Davin geschrieben. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, so dass die Geschichte zügig weitergetragen wird. Die Sprache ist sehr bildhaft und atmosphärisch, man spürt förmlich die Hungersnot, die Verzweiflung der Menschen, aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben. Ich bin geradezu in die Geschichte abgetaucht. Die Personen und die Verhältnisse sind sehr authentisch beschrieben und die Liebesgeschichte entwickelt sich zart und schön. Die Gefühle, Gedanken werden sehr gut beschrieben, so dass die Handlungen der Personen sehr gut nachvollziehbar sind. Mina und auch Davin entwickeln sich in ihrer Persönlichkeit in dem Zeitraum der Geschichte deutlich weiter. Ich fand die jeweiligen Reisen wie auch die Überfahrt sehr spannend beschrieben, beispw. konnte ich geradezu spüren, wie sich die Menschen an Deck und auch unter Deck gefühlt haben müssen, wenn sie nicht genügend Geld hatten, um komfortabel zu reisen. Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden gebracht, hat mir nochmal verdeutlich, was Menschen in der Not alles auf sich genommen haben. Ich empfehle es sehr gerne weiter und warte jetzt auf den zweiten Teil der Geschichte, ich möchte doch wissen, wie es mit Mina und Davin weiter geht.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Mitreissend!

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Erstmal vorab: ich lese wirklich sehr viele Bücher, aber schon lange hat mich keines mehr so berührt wie dieses. Es ist die Geschichte von der unglücklich verheirateten Mina aus Deutschland und dem vom ...

Erstmal vorab: ich lese wirklich sehr viele Bücher, aber schon lange hat mich keines mehr so berührt wie dieses. Es ist die Geschichte von der unglücklich verheirateten Mina aus Deutschland und dem vom Schicksal hart getroffenen Zimmermann Davin aus Irland. Es ist das Jahr 1848 und Europa leidet unter Hunger und Arbeitslosigkeit. Für viele ist die Auswanderung die letzte Chance. Beide treffen sich zufällig auf dem gleichen Schiff nach Amerika und es entwickelt sich eine unmögliche Beziehung zwischen den Beiden.
Gleich nach den ersten Seiten wird man von der Geschichte gefangen. Der bildhafte Schreibstil und die eindringlichen Beschreibungen lassen die damaligen Geschehnisse vor dem inneren Auge entstehen und man leidet fürchterlich mit. Die Grundstimmung und die Verzweiflung der Menschen wird greifbar. Die unglaublichen Entbehrungen und das Leiden sind kaum vorstellbar. Man lernt viel über die Geschichte der Auswanderer und welche Qualen sie für ein hoffentlich besseres Leben auf sich genommen haben. Ein detailreiches und ergreifendes Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Nun warte ich auf eine Fortsetzung. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Ein Ire und eine Süddeutsche suchen ihr Glück in der neuen Welt

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Und zwar nicht freiwillig, denn der Ire Davin hat sein gesamtes Hab und Gut verloren und Mina muss mit ihrem lieblosen Mann, der sich einiges hat zuschulden kommen lassen, fliehen. Er ist ein Spieler und ...

Und zwar nicht freiwillig, denn der Ire Davin hat sein gesamtes Hab und Gut verloren und Mina muss mit ihrem lieblosen Mann, der sich einiges hat zuschulden kommen lassen, fliehen. Er ist ein Spieler und Trinker, der ihr auch noch das letzte Geld, das ihr Vater ihr überlassen hat, nimmt. Mitte des 19.Jahrhunderts begegnen beide einander durch Zufall auf dem Auswandererschiff Annabelle.

Mir ist vor allem Minas Schicksal nahegegangen, denn sie steht stellvertretend für viele Frauen, die keine Wahl hatten - hier hat sie sogar noch Glück, einer Familie zu begegnen ,die sie in Schutz nimmt, soweit es möglich ist.

Ein Thema, mit dem ich mich bereits beschäftigt habe, wobei der bisherige Höhepunkt ein Besuch des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven war.

Das Buch kam mir also wie gerufen, doch leider konnte ich mich nicht in Gänze auf den Stil der Autorin und somit auch nicht auf den Roman einlassen.