Cover-Bild Sonst stirbt sie!
Band 1 der Reihe "Hauptkommissarin Svenja Paulus"
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 12.02.2025
  • ISBN: 9783734932663
Arne M. Boehler

Sonst stirbt sie!

Thriller
»Und dann kommt die Angst - zu jeder einzelnen Mutter, jedem einzelnen Vater in der Stadt: Ist mein Kind das nächste Opfer?«

Die kleine Tochter eines jungen Paars verschwindet spurlos, doch Kommissarin Svenja Paulus erkennt keine Anzeichen für eine Entführung. Während sie alle Hebel in Bewegung setzt, um das Kind aufzuspüren, verhalten sich dessen Eltern verdächtig passiv.
Haben sie eine schreckliche Schuld auf sich geladen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Wenn die Angst alles überschattet

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Über das Buch:
In einer Stadt, die plötzlich von Angst beherrscht wird, verschwindet die kleine Tochter eines jungen Paars spurlos. Während sich bei vielen sofort der Gedanke an eine Entführung aufdrängt, ...

Über das Buch:
In einer Stadt, die plötzlich von Angst beherrscht wird, verschwindet die kleine Tochter eines jungen Paars spurlos. Während sich bei vielen sofort der Gedanke an eine Entführung aufdrängt, erkennt Kommissarin Svenja Paulus keine klassischen Anzeichen dafür. Stattdessen fällt ihr das seltsam passive Verhalten der Eltern auf. Während der Druck steigt und die Zeit gegen sie arbeitet, stellt sich die Frage, ob die Eltern etwas verbergen und ob sie eine schreckliche Schuld auf sich geladen haben könnten.

Meine Meinung:
Für mich ist dies ein sehr gelungener Auftakt rund um Kommissarin Svenja Paulus. Der Fall ist von Anfang an spannend und schafft es immer wieder, Zweifel zu säen und das Vertrauen in die Menschen ins Wanken zu bringen. Die Suche nach dem verschwundenen Kind ist beklemmend und rückt im Verlauf der Geschichte immer wieder neue Verdächtige in den Fokus, sodass man ständig neu überlegt, wem man trauen kann und wem nicht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Besonders gelungen fand, dass am Ende alles doch ganz anders ist, als es am Anfang zu sein scheint. Das Ende kam für mich überraschend und war so nicht vorhersehbar, was den Thriller für mich sehr rund gemacht hat.

Fazit:
Ein spannender und atmosphärischer Thriller, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt und lange nachwirkt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und bin gespannt, wie es mit Kommissarin Svenja Paulus weitergeht.

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Veröffentlicht am 20.02.2025

Spannend und gut geschrieben

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Als Philip Dorn morgens in seinem Bett erwacht, will er wie gewohnt zuerst nach seiner Tochter Emma sehen.

Doch das Bettchen der Einjährigen ist leer.

Während er sich als Hausmann um Haus und Kind kümmert, ...

Als Philip Dorn morgens in seinem Bett erwacht, will er wie gewohnt zuerst nach seiner Tochter Emma sehen.

Doch das Bettchen der Einjährigen ist leer.

Während er sich als Hausmann um Haus und Kind kümmert, arbeitet seine 11 Jahre ältere Frau Lena als Lehrerin. Nach und nach sickern die Geheimnisse dieser Ehe durch, mit katastrophalen Folgen...



Die Geschichte hat mich vor allem durch ihre interessante Erzählweise überzeugt. Der Schreibstil, der es ermöglicht, die Perspektiven der verschiedenen Protagonisten kapitelweise zu erleben, schafft eine tiefere Verbindung zum Geschehen. Durch diesen Perspektivwechsel bekommt der Leser nicht nur einen besseren Einblick in die Gedankenwelt der Figuren, sondern versteht auch ihre Beweggründe und Konflikte auf einer persönlicheren Ebene. So entsteht ein vielschichtigeres Bild der Charaktere und ihrer Interaktionen.



Ein weiterer Aspekt, den ich hier hervorheben möchte, ist die Ausgangssituation, die ich als relativ realistisch und fesselnd empfand. Die "0815 Familie" mag äußerlich unauffällig wirken, doch wie in vielen Geschichten dieser Art haben auch sie ihre Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen.

Dieser Aspekt des „Leichen im Keller“ sorgt für Spannung und lässt die Leser darüber nachdenken, welche verborgenen Geschichten und Konflikte hinter den Fassaden des alltäglichen Lebens stecken könnten. Das macht die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch nachvollziehbar, da viele Menschen im realen Leben ähnliche, wenn auch weniger dramatische Geheimnisse oder ungelöste Konflikte mit sich tragen.

Nicht sonderlich gut gefallen hat mir aber das offene Ende und Philips unrealistisches Ende.

Insgesamt sticht die Geschichte durch ihre fesselnde Erzählweise, die Einblicke in die unterschiedlichen Perspektiven der Figuren ermöglicht, und durch die spannende Ausgangslage hervor, die anzeigt, dass nicht alles so ist, wie es scheint

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Sonst stirbt sie!

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Der Einstieg in die Geschichte gestaltete sich für mich zunächst etwas holprig. Der Schreibstil war nicht ganz so flüssig zu lesen.

Kriminalhauptkommissarin Svenja Paulus agiert als sehr dominante Figur, ...

Der Einstieg in die Geschichte gestaltete sich für mich zunächst etwas holprig. Der Schreibstil war nicht ganz so flüssig zu lesen.

Kriminalhauptkommissarin Svenja Paulus agiert als sehr dominante Figur, die ihrem neuen Kollegen Alwin Welte in der Ermittlungsarbeit zur Seite steht. Dabei entstand bei mir eher der Eindruck einer Vorlesung, was meine Sympathie für die Kommissarin zunächst etwas trübte. Alwin Welte hingegen, der mit seiner ruhigen Art einen Gegenpol zu ihr bildet, weckte sofort meine Sympathie.

Im Laufe der Handlung nimmt der Vermisstenfall jedoch an Fahrt auf. Zeugen fliehen, neue Spuren und Verdächtige tauchen auf, wodurch auch die Spannung für mich als Leserin stieg. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Autor in einzelnen Kapiteln Ereignisse und Gedanken aus der Sicht verschiedener Personen schildert, ohne diese namentlich zu nennen. Dadurch ist es ihm gelungen, mich immer wieder auf falsche Fährten zu locken und die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten.

Das Ende des Thrillers empfand ich als sehr gelungen, auch wenn einige Fragen offen geblieben sind. Gerade diese Offenheit weckt jedoch die Neugier auf eine Fortsetzung.

Veröffentlicht am 26.01.2025

Spannung entwickelte sich er allmählich

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Emma ist verschwunden. Die einjährige Tochter von Lena und Philipp Dorn verschwand ohne erkennbare Einbruchsspuren nachts aus ihrem Kinderzimmer. Philipp, der fürsorgende Vater und Hausmann, ist außer ...

Emma ist verschwunden. Die einjährige Tochter von Lena und Philipp Dorn verschwand ohne erkennbare Einbruchsspuren nachts aus ihrem Kinderzimmer. Philipp, der fürsorgende Vater und Hausmann, ist außer sich. Ihn quälen Selbstzweifel, da er sich an die letzten Stunden nicht erinnern kann. Mutter Lena scheint das Verschwinden der Tochter weit weniger zu berühren.
Den Schreibstil fand ich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Die Superermittlerin Kriminalhauptkommissarin, Svenja Paulus, bringt ihrem Neuling im Team Ermittlungsarbeit bei. Lehrer und Schüler. Selbst als Leser kam ich mir dabei wie in einer Vorlesung vor. Sympathien gegenüber dieser dominanten Ermittlerin kamen da nicht auf. Um so mehr habe ich Alwin Welte, den neuen Kollegen, wegen seiner Ruhe ihr gegenüber bewundert. Der Vermisstenfall weitet sich immer mehr aus. Zeugen fliehen, neue Ansatzpunkte und damit Verdächtige treten auf und damit kam dann auch bei mir Spannung auf. Dabei hat es mir gefallen, wie der Autor in einzelnen Kapiteln Ereignisse und Gedanken schildert ohne die betreffende Person beim Namen zu nennen. Auf jeden Fall ist es ihm damit gelungen, mich in die Irre zu führen und die Spannung zu halten. Den Ausgang dieses Thrillers fand ich absolut gelungen, auch wenn einige Dinge offenbleiben. Es weckt die Neugier auf eine Fortsetzung. Insgesamt gebe ich 3,5 Lese-Sterne.

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