Cover-Bild Where the Night Falls (School of Darkness 1)
Band 1 der Reihe "School of Darkness"
(22)
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 09.01.2026
  • ISBN: 9783551585196
Beril Kehribar

Where the Night Falls (School of Darkness 1)

Erscheint als aufwendig veredeltes Hardcover mit Lesebändchen; hochwertiger Schutzumschlag mit Silbereffekt, gestalteter Einband mit Prägung und Schimmereffekt. Mit dreiseitigem Motiv-Farbschnitt sowie einem ablösbaren Duftsticker auf dem Cover in der ersten Auflage, nur solange der Vorrat reicht.

**Verbotene Liebe, uralte Mächte – und ein Schicksal, das alles verändert**
Als Lehrertochter kennt Aurelia Grey die Hill Cove Boarding School von Kindesbeinen an. Dennoch ist sie in dem altehrwürdigen Internat, wo Menschen und Nachtwesen gemeinsam ausgebildet werden, die Einzige, die ihre Magie nicht unter Kontrolle hat – und damit eine geächtete Außenseiterin. Die elitäre Schwesternschaft, die ihr Dilemma lösen könnte, lässt sie immer wieder abblitzen. Als nach und nach Schülerinnen verschwinden, keimt in Aurelia der Verdacht, dass unter den Gemäuern Düsteres vor sich geht. Ausgerechnet der distanzierte Alpha Nathanael, zu dem sie sich unwiderstehlich hingezogen fühlt, deckt mit ihr eine schockierende Wahrheit auf. Nichts ist, wie es scheint, und letztendlich gerät Aurelia selbst mit ihrer Magie ins Zentrum der Bedrohung ...

Persönliche Leseempfehlung von SPIEGEL-Bestsellerautorin Julia Kuhn:
Beril Kehribar schafft es wieder einmal, uns in ihren dunklen Bann zu ziehen: Lasst euch mitreißen von der magisch-düsteren Romantasy für alle Fans von Academy Geschichten!

//Dies ist der erste Band der magischen Dilogie »School of Darkness« von Beril Kehribar.
Alle Bände der düsteren Academy-Romantasy:
-- School of Darkness 1: Where The Night Falls
-- School of Darkness 2: A Light Will Spark//


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2025

Ein Buch mit vielen Schwächen, das erst hinten heraus richtig gut wurde!

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In der Hill Cove Boarding School werden Schülerinnen vermisst, doch niemand scheint etwas dagegen zu unternehmen. Aurelia, die seit ihrer Kindheit in der Schule für magische Wesen lebt, versucht also, ...

In der Hill Cove Boarding School werden Schülerinnen vermisst, doch niemand scheint etwas dagegen zu unternehmen. Aurelia, die seit ihrer Kindheit in der Schule für magische Wesen lebt, versucht also, den Fall zusammen mit Cal, Eleanor und Nate zu lösen.
“Wenn man schlechte Gefühle verdrängt, gibt man ihnen den Raum, unbemerkt zu wachsen. Und sobald sie dann zurückkommen, sind sie oft so gewaltig, dass man unter ihrer Masse erstickt.” -Iva
Mit diesem Buch wurde ich nicht so richtig warm. Erst am Ende hat sich die Autorin so präsentiert, wie ich sie kenne, und so spannend und actiongeladen der Schluss auch war, reicht es nicht aus, dem Buch eine sehr gute Bewertung zu geben. Das Cover ist zusammen mit der Buchgestaltung wirklich schön geworden und die Karte der Insel ist ein nettes Extra. Der Schreibstil wiederum war ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil manche Szenen gezwungen in die Länge gezogen wurden und an anderen der Inhalt fehlt. Auch merkt man, dass die Autorin Worte bzw. kurze Sätze sehr gerne wiederholt, sodass wir ein und dasselbe oftmals dreimal lesen, als würde es den Effekt steigern (was übrigens nicht passiert ist, es hat genervt).
Ansonsten findet man sich in der Fantasy-Welt der Nachtwesen gut zurecht und das Worldbuilding, das bis hierhin fast nur die Insel umfasst, ist gut gelungen und es hat Spaß gemacht, über die geheimnisvolle Academy auf der Insel zu lesen. Auch wenn ich mich frage, warum ein Kloster gewählt wurde, was der Glaube für eine Rolle in dieser Welt hat und wofür der Countdown, der über den Kapiteln steht und die Tage runterzählt, steht? Bis zum Ende gibt es viele unbeantwortete Fragen, was natürlich dafür sorgt, dass wir den zweiten Band lesen wollen, aber es war teilweise auch nervig, wie wenig Infos uns Lesern gegeben werden. Trotzdem mochte ich die Idee des Buches mit den Faries, die sich verwandeln können, und den Nicht-Faeries, die andersartige Magie besitzen, und dem großen Krieg, der unterschwellig die Welt bedroht. Die paar Magie-Szenen hatten es auch in sich, doch besonders in der ersten Hälfte fehlte genau diese und das ist in einem Fantasy-Roman schade. Denn es wurde leider nicht geschickt umgesetzt.
Mit Aurelia kam ich von vornherein gar nicht klar. Ich hatte schon sehr lange keine Protagonistin mehr, mit der ich so gar nicht mitfühlen kann und die so flach und charakterlos ist. Sie ist die ganze Zeit depri und trauert um ihre Vergangenheit und ihre Zukunft, da sie keine Freunde hat und immer allein ist. Zwar kann ich die Hintergründe irgendwie verstehen, aber nicht nachvollziehen, denn die Beziehung zu mir fehlte komplett. Dadurch konnte ich ihre Handlungen und ihre Beweggründe genauso wenig nachvollziehen, wodurch die ersten zwei Drittel des Buches gefühlt ewig gebraucht haben. Auris Magie kam erst zum Ende richtig zum Vorschein und selbst wenn die Szene und wie sie dargestellt wurde solide ist, kann sie alles davor nicht ausradieren.
Das Zweite, was mich unfassbar genervt hat, war die Liebesstory. Ja, man weiß schon beim Lesen des Klappentextes, dass wir eine Romantasy-Geschichte haben und ich persönlich mag eine gut geschriebene Liebesgeschichte, aber das hier war sie nicht. Nate ist der klischeehafte, mysteriöse und dunkle Junge, der Auris erst im Stich lässt, dann so tut, als wären seine Geheimnisse das Ende der Welt und anschließend seinen ach so tief versteckten Gefühlen folgt, als hätten wir es nicht von der ersten Seite an erwartet. Die Gespräche zwischen ihnen waren mal authentisch und mal wirklich dumm, was man Jugendlichen nicht absprechen kann. Doch das Problem ist, dass ihre Liebe auf den Ereignissen der Vergangenheit beruht, von denen wir nur kleine Ausschnitte zu sehen bekommen, während in der Gegenwart keine Chemie zwischen ihnen ist. Dadurch wirkt die Liebe unecht und ich kann die Gefühle nicht verstehen, was sehr schade ist und sehr viel von der ansonsten guten Story ruiniert, weil Auri und Nate viel Raum einnehmen.
Andere Personen, wie zum Beispiel Auris Bruder, der süß ist und den man ins Herz schließen muss, Eleanor, die viel verbirgt, oder das Personal der Schule, hinter dem mehr steckt, als man glaubt, haben mich überzeugt und waren der Grund, aus dem ich weitergelesen habe. Schließlich ist der Plot mit den verschwundenen Schülern, der unheimlichen Vergangenheit der Insel und Auris einzigartiger Magie durchaus lesenswert und man wollte gerne die ungelösten Fälle lösen. Zwar waren sich die Charaktere oft selbst im Weg und als Leser hat man sie gefühlt angeschrien, endlich mal Fortschritte zu machen und echte Untersuchungen anzustellen, aber im Großen und Ganzen hat es Potenzial. Es ist übersät mit Klischees, aber für Einsteiger in die Fantasy-Welt und jüngere Leser ist das Buch aus diesem Grund empfehlenswert.
Besonders das Ende hat mir gut gefallen, wie ich schon mal erwähnt habe, und ist der Grund, warum ich das zweite Buch der Dilogie lesen werde. Das bedeutet: Am Anfang wird die Welt ganz langsam vorgestellt. Dann werden Beziehungen zwischen den Charakteren geknüpft. Anschließend passiert der erste Fall und die Untersuchungen beginnen, um herauszufinden, was dahintersteckt. Bis dahin (also ca. 70% drin) ziemlich langweilig. Und dann kam das Finale, das ein wenig vorhersehbar war, aber wunderbar ausgearbeitet wurde, sodass der Lesespaß am Ende am größten ist.
Insgesamt bin ich dem Buch gegenüber neutral eingestellt, weil es genauso viel Positives wie Negatives zu berichten gibt!

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Veröffentlicht am 18.12.2025

konnte mich leider nur teilweise begeistern

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Das Buch ist allein optisch schon ein echter Hingucker, mit dem glänzenden Einband und dem schönen Farbschnitt (wobei ich den Duft-Aufkleber auf dem Cover extrem störend fand). Man kommt auch sehr gut ...

Das Buch ist allein optisch schon ein echter Hingucker, mit dem glänzenden Einband und dem schönen Farbschnitt (wobei ich den Duft-Aufkleber auf dem Cover extrem störend fand). Man kommt auch sehr gut in die Geschichte rein. Das Worldbuilding ist solide und der Schreibstil sehr bildhaft. Das düstere Internat auf der einsamen Insel ist wirklich gut beschrieben und die ganze, düstere Atmosphäre kommt sehr gut rüber.

Das Rätsel um die verschwundenen Schülerinnen fand ich total spannend und gut gemacht. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und die Entdeckungen, die die vier Teenager im Verlauf der Geschichte machen, haben mich meine Theorien immer wieder über Bord werfen lassen.

Die Charaktere konnten mich dagegen nur mäßig begeistern. Protagonistin Aurelia war mir nicht wirklich sympathisch und ich konnte ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen. Außerdem war sie mir zu sprunghaft. Mal überängstlich, dann wieder total leichtsinnig. Da hat für mich einiges nicht zusammengepasst. Werwolf Nathanael ist der typisch klischeehafte hübsche Junge mit dunkler Vergangenheit. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden empfand ich oft eher als störend. Das war mir zu viel Teenie-Drama. Die restlichen Charaktere bleiben leider eher blass. Sowohl Eleanor als auch Aurelias Adoptivbruder Callan hatten für mich großes Potenzial, das aber leider nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Das gleiche gilt für Aurelias Vater.

Die Spannung bleibt das ganze Buch durch sehr konstant und steigert sich zum Ende hin. Abgesehen vom Teenie-Drama fand ich die Story alles in allem sehr gut. Mich hat nur etwas gestört, dass Aurelia und ihre Freunde oft Hinweise nicht wirklich weiter verfolgt haben. Als Leser erkennt man sofort Verbindungen und Möglichkeiten, aber die Charaktere gehen mit einem Schulterzucken darüber hinweg.

Das Ende hat für mich leider vieles kaputt gemacht. Es war mir zu sehr auf Effekthascherei fixiert. Die Autorin wollte den ganz großen Knall, was für mich einfach nicht wirklich gepasst hat. Es tauchen Figuren auf, die vorher nur am Rande erwähnt wurden und spielen plötzlich eine große Rolle. Auch der fiese Strippenzieher hinter dem Ganzen wurde für meinen Geschmack sehr plötzlich aus dem Hut gezaubert. Und ich verstehe zwar durchaus den Sinn eines Cliffhangers - immerhin möchte man die Neugier auf Band 2 schüren - aber man kann es auch wirklich übertreiben. Das Ende hat tausend neue Fragen aufgeworfen und kaum eine beantwortet.

Was ich absolut nicht passend finde ist die Altersempfehlung. Gerade zum Ende hin gibt es einige sehr brutale Szenen. Und auch mindestens eine Sexszene, die mehr als nur angedeutet ist. Für ein Buch, das ab 14 Jahren empfohlen wird, fand ich beides zu heftig. Ich würde es eher ab 16 empfehlen.

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