Cover-Bild Ausgestorben, um zu bleiben

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Genre: Sachbücher / Natur & Technik
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 17.05.2019
  • ISBN: 9783832164959
Bernhard Kegel

Ausgestorben, um zu bleiben

Dinosaurier und ihre Nachfahren
Seit der britische Anatom Richard Owen den Dinosauriern vor etwa 180 Jahren ihren Namen gab, sind sie Kult. Die aufregenden Fossilfunde der letzten Jahre und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass wir unser Dinosaurierbild grundlegend revidieren müssen. Wie schon so oft, denn die Geschichte ihrer Entdeckung und Erforschung ist geprägt von den unterschiedlichsten Vorstellungen darüber, was ein Dinosaurier war. Unser Bild von ihnen durchlief zum Teil drastische Metamorphosen: von der kriechenden Rieseneidechse zum aufrecht stehenden Drachen, vom schwerfälligen Kaltblüter zum dynamischen und intelligenten Jäger und zuletzt von der beschuppten Echse zum gefiederten Riesenhuhn. Heute wissen wir, dass Dinosaurier keineswegs ausgestorben sind, sondern in Gestalt einer der erfolgreichsten Tiergruppen unserer Erde weiterleben: Vögel sind allesamt direkte Nachfahren der Dinosaurier.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2019

Wissenswertes über Dinosaurier ...

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Dinosaurier faszinieren seit Jahrzehnten und ich glaube nicht, dass sich das in der Zukunft ändern wird, auch wenn sich das Erscheinungsbild der „Schrecklichen Echsen“ (deren Namensgeber Richard Owens ...

Dinosaurier faszinieren seit Jahrzehnten und ich glaube nicht, dass sich das in der Zukunft ändern wird, auch wenn sich das Erscheinungsbild der „Schrecklichen Echsen“ (deren Namensgeber Richard Owens ursprünglich aber eine andere Übersetzung des Wortes im Auge hatte). Kinder und Erwachsene gleichermaßen sind von den ausgestorbenen Riesen (die es auch in kleiner Ausführung gibt) begeistert.
Wer erinnert sich nicht an die Jurassic Parc/Jurassic World-Filme, die ein gar schreckliches Bild der ausgestorbenen Echsen (oder was auch immer) zeichnen. Tatsächlich hat sich das Bild der Dinosaurier in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt.
Und um diese Wandlung geht es in Bernhard Kegels Buch. Er beschreibt die Anfänge der Dinosaurierforschung, verschweigt auch neuere Erkenntnisse nicht und schließt auch die Kulturgeschichte (Jurassic Parc et al) nicht aus.
Leicht und Anschaulich führt er in die Thematik der Saurierforschung ein, erklärt neues und wirft altes Wissen über Bord. Es mag gewöhnungsbedürftig sein, vor allem, wenn man mit einem ganz anderen Bild von Dinosaurieren augewachsen ist (ich werde nie das Bild eines im Wasser stehenden Sauropoden vergessen).
Ausgestorben, um zu bleiben ist ein informatives Buch, einfach verständlich und für jeden Dinosaurierfan interessant. Ein paar mehr Bilder, vielleicht auch ein farblicher Teil, hätten dem Buch gut getan, aber auch so ist es ein empfehlenswertes Buch, das neben bekannten Arten auch weniger bekannte, aber spektakuläre Dinosaurier vorstellt.
Und dazu ist kurzweiliges Lesevergnügen garantiert.

Veröffentlicht am 16.12.2018

Nette Zusammenstellung von Dino-Wissen

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Als Kind fand ich Dinosaurier immer sehr faszinierend und habe zahlreiche Bücher über sie gelesen. Deshalb war ich auf dieses „Dino-Buch für Erwachsene“ schon ziemlich gespannt.
Tatsächlich gibt es einen ...

Als Kind fand ich Dinosaurier immer sehr faszinierend und habe zahlreiche Bücher über sie gelesen. Deshalb war ich auf dieses „Dino-Buch für Erwachsene“ schon ziemlich gespannt.
Tatsächlich gibt es einen guten Überblick über die Geschichte der Dinoforschung sowie die wesentlichen Aspekte des derzeitigen Kenntnisstandes. Es ist dabei schön zu beobachten, wie sich die Vorstellungen der Wissenschaftler über diese Tiere im Laufe der Zeit gewandelt haben – von schwerfälligen Riesenechsen hin zu agilen und vielgestaltigen Vorfahren der Vögel.
Der Autor rückt dabei immer wieder falsche Ansichten zurecht. So waren beispielsweise nur die wenigsten Dinosaurier wirkliche Riesen und die meisten hatten auch eine ganz andere Körperhaltung als lange angenommen.

Der Text ist in einem lockeren Tonfall gehalten und auch ohne Vorkenntnisse leicht verständlich.
Allerdings besteht für meinen Geschmack ein zu großer Anteil des Inhalts weniger aus Aussagen über Dinosaurier, sondern eher aus Betrachtungen darüber, wie Dinosaurier von Menschen gesehen wurden und werden, insbesondere Beschreibungen diverser Filme, Bilder und sonstiger Kunstwerke. Zwar ist das alles nicht uninteressant. Angesichts einer Gesamtlänge von nur ca 250 Seiten wird aber zu viel Platz darauf verwendet.
Außerdem hat mir die Lektüre wenig wirklich Neues geboten. Die meisten Informationen hatte ich schon in diversen anderen (populärwissenschaftlichen) Büchern oder Zeitschriften gelesen, in Dokumentationen gesehen etc. Auch bleiben die Ausführungen sehr an der Oberfläche. So wird etwa die kontroverse Frage, ob die Dinos Warmblüter waren, nur in einem Halbsatz erwähnt.

Alles in allem ist dies aber dennoch eine unterhaltsame Zusammenfassung eines Gebietes, auf dem sicher auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch viele interessante Entdeckungen zu erwarten sind.